Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement

Lernen im Wissensmanagement. Neue Konzepte für das Wissensmanagement nach Manfred Engeser

Titel: Lernen im Wissensmanagement. Neue Konzepte für das Wissensmanagement nach Manfred Engeser

Hausarbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Johann Padel (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Während die Arbeit sich im ersten Schritt damit befasst, einen Überblick zu geben, wie sich Wissen definieren sowie unterscheiden lässt, wird im zweiten Schritt die Frage "Was ist Wissensmanagement?" erörtert. Nachdem sämtliche für das Verständnis wichtige Grundlagen beleuchtet wurden, werden im dritten Schritt die fünf Konzepte analysiert, diskutiert sowie kritisch überprüft, inwiefern es sich tatsächlich um Wissensmanagement handelt und inwieweit sie wegweisend sind.

Längst zählt neben den klassischen Produktionsfaktoren Boden, Kapital, sowie Arbeit, auch Wissen als ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Die heutige Welt bietet durch Globalisierung sowie moderne Kommunikationsformen, wie beispielsweise das Internet, nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten Wissen zu teilen. Durch Teilen sowie Generieren von neuem Wissen bieten sich Unternehmen Wettbewerbsvorteile, die unmittelbar dessen Erfolg beeinflussen. Wie sollen Unternehmen Wissen richtig nutzen? Wie sollen Unternehmen richtig teilen? Wie sollen Unternehmen Wissen richtig bewerten? Diese und weitere Fragestellungen münden in die zentrale Thematik: Welche Möglichkeiten ergeben sich für Unternehmen, um Wissen richtig zu managen? Manfred Engeser stellt in seinem Text "Fünf wegweisende Konzepte für Wissensmanagement" fünf Möglichkeiten vor, um dieser Problematik zu begegnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in das Thema

1.2. Problemorientierte Fragestellung der Arbeit

2. Grundlagen

2.1. Wissen

2.1.1. Aufbau von Wissen

2.1.2. Wie lässt sich Wissen unterscheiden

2.2. Lernen

2.2.1. Lernebenen

2.2.2. Lerntypen

2.2.3. Lernphasen

2.2.4. Lernformen

2.3. Wissenstransformation

2.4. Wissensmanagement

2.4.1. Bausteine des Wissensmanagements

3. Die Konzepte

3.1. Microsofts „Campus Modell“

3.2. Itemis setzt auf „4+1“

3.3. Deutsche Post und der „Club der Denker“

3.4. P&G mit neuen Marketingstrategien

3.5. Gore „Wachstum durch Zellteilung“

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten für Unternehmen zu untersuchen, Wissen effektiv zu managen. Basierend auf theoretischen Grundlagen wird analysiert, wie unterschiedliche Konzepte in der Praxis umgesetzt werden, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, ob diese Ansätze tatsächlich als wegweisendes Wissensmanagement klassifiziert werden können und inwieweit sie zielführend sind.

  • Definition und Differenzierung von Wissen und Wissensarten.
  • Prozesse der Wissenstransformation und organisatorisches Lernen.
  • Analyse und kritische Bewertung von fünf praktischen Wissensmanagement-Konzepten.
  • Gegenüberstellung von IT-basierten Modellen und KVP-orientierten Systemen.
  • Bedeutung der Unternehmenskultur für die Integration von Wissensmanagement.

Auszug aus dem Buch

3.1. Microsofts „Campus Modell“

Die erste Firma, die Engeser in seinem Artikel vorstellt, ist Microsoft, die Wissensmanagement über ihr sogenanntes „Campus Modell“ betreiben, dessen Grundlage eine lokale Zusammenführung der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden darstellt. Somit treffen sich in den Büroräumen und über das stark frequentierte Intranet verschiedene Individuen, die ihr individuelles Wissen, welches hauptsächlich implizit vorliegt, mitbringen. Dies führt zu Lernen in Gruppen. Hierbei werden sowohl Diffusion als auch Modifikation von Wissen gefördert. Durch den Austausch mit anderen muss dieses implizite Wissen expliziert werden (Externalisierung). Aber auch die Wissenstransformation der Kombination wird durch diese Form des Austausches unterstützt. Existieren bereits Geschäftsbeziehungen, so liegt schon kollektives Wissen vor. wenn sich aufgrund dieser Prozesse jedoch neue Geschäftsbeziehungen bilden, dann wird auch neues kollektives Wissen geschaffen. Kollektives Wissen stellt hierbei die Geschäftsprozesse zwischen den verschiedenen Unternehmen dar, aber auch Wissen über Märkte, Kunden und Lieferanten. Schwerpunktmäßig werden hierbei die Wissensbausteine Wissenserwerb sowie Wissensnutzung gefördert.

Das Campus-Modell von Microsoft bietet den klaren Voreteil einer vereinfachten Kommunikation mit den Geschäftspartnern, wodurch eine effizientere und innovative Wissensentwicklung stattfindet, die dem IT-Unternehmen erhebliche Marktvorteile verschafft. Zudem wirkt sich das Campus-Modell positiv auf die Beziehung zu sowohl Partnern als auch Kunden aus. Nachteilig innerhalb dieses Modells kann die Frage nach dem Eigentum des Wisses angeführt werden. Durch die offene Form könnten so beispielsweise Patentfragen im Streitfall enden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass obwohl das Campus-Modell ein nützliches Tool für neue Projekte darstellt, in Bezug auf das Wissensmanagement keine Institution auszumachen ist, die konkrete Zielvorgaben formuliert, was jedoch für erfolgreiches Wissensmanagement von zentraler Bedeutung ist. Infolgedessen kann auch keine adäquate Wissensbewertung stattfinden, weshalb sich eine Evaluation der Projekte als schwierig herausstellen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Wissen als entscheidenden Wettbewerbsfaktor ein und formuliert die zentrale Fragestellung der Untersuchung zu Managementmöglichkeiten für Unternehmen.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Begrifflichkeiten, den Aufbau von Wissen, Lernprozesse, Wissenstransformation sowie die wesentlichen Bausteine eines Wissensmanagementsystems.

3. Die Konzepte: Hier werden fünf konkrete Unternehmensansätze (Microsoft, Itemis, Deutsche Post, P&G, Gore) detailliert analysiert und hinsichtlich ihrer Wissensmanagement-Qualität diskutiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Konzepte kritisch und unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Planung und Zieldefinition bei der Einführung von Wissensmanagement.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissenstransformation, Wissensspirale, Organisationales Lernen, Wissensbausteine, Wettbewerbsfaktor, Campus Modell, Individuelles Wissen, Kollektives Wissen, Wissensentwicklung, Innovationsfähigkeit, Wissensbewertung, Unternehmenskultur, Wissensnutzung, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen Wissen als strategischen Wettbewerbsfaktor erfolgreich managen können, indem verschiedene Praxismodelle vor dem Hintergrund theoretischer Wissensmanagement-Bausteine analysiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Differenzierung von Wissen, die Prozesse des organisatorischen Lernens, die Wissenstransformation (insbesondere nach der Wissensspirale von Nonaka/Takeuchi) und die praktische Anwendung von Wissensmanagement in verschiedenen Branchen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, fünf wegweisende Konzepte für Wissensmanagement zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, inwiefern diese tatsächlich als effektives Wissensmanagement fungieren und welche Potenziale bzw. Risiken sie bergen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und führt eine deskriptiv-analytische Untersuchung der fünf Unternehmenskonzepte durch, um diese mit den gängigen Wissensmanagement-Bausteinen zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements gelegt. Darauf aufbauend erfolgt die Analyse der spezifischen Modelle von Microsoft, Itemis, der Deutschen Post, P&G und Gore hinsichtlich ihrer methodischen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransformation, Organisationales Lernen, Wissensbausteine und Wissensentwicklung.

Warum wird das Gore-Modell vom Autor besonders hervorgehoben?

Der Autor stuft den Ansatz von Gore als besonders innovativ ein, da hier kein isoliertes Wissensmanagement betrieben wird, sondern dieses Modell vollständig in die Unternehmenskultur und selbstorganisierte Projektteams integriert ist.

Welche Defizite identifiziert der Autor bei den untersuchten Modellen?

Ein häufiges Defizit bei den untersuchten Ansätzen ist das Fehlen konkreter Wissensziele auf strategischer Ebene, was eine adäquate Steuerung und Erfolgskontrolle (Wissensbewertung) erschwert oder unmöglich macht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernen im Wissensmanagement. Neue Konzepte für das Wissensmanagement nach Manfred Engeser
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Johann Padel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V595522
ISBN (eBook)
9783346204769
ISBN (Buch)
9783346204776
Sprache
Deutsch
Schlagworte
engeser konzepte lernen manfred neue wissensmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johann Padel (Autor:in), 2018, Lernen im Wissensmanagement. Neue Konzepte für das Wissensmanagement nach Manfred Engeser, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595522
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum