Die folgende Arbeit soll einen Überblick über die Entstehung sowie die Geldpolitik aus keynesianischer Sicht vermitteln. Aufgrund dessen wird vorerst das die Makroökonomie definiert und näher erläutert. Anschließend wird auf die ökonomische Entwicklungsgeschichte eingegangen.
Um die Fragestellung näher erläutern zu können wird zum einen das neoklassische Paradigma erläutert und anschließend wird auf das keynesianische Paradigma eingegangen. Abschließend wird die Ausarbeitung mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick beendet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Makroökonomie
2.2. Die ökonomische Entwicklungsgeschichte
2.3. Keynesianismus
2.4. Neoklassisches Paradigma
2.4.1. Rolle des Arbeitsmarktes
2.4.2. Das Phänomen der Arbeitslosigkeit
2.4.3. Die Auswirkungen von Lohnsenkungen
3. Keynesianisches Paradigma
3.1. Rolle des Arbeitsmarktes
3.2. Das Phänomen der Arbeitslosigkeit
3.3. Die Auswirkungen von Lohnsenkungen
3.4. Die optimale Geldpolitik aus keynesianischer Sicht
3.4.1. Parameter von Geldangebot und Geldnachfrage
4. Schlussbetrachtung
4.1. Zusammenfassung
4.2. Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und der Analyse der keynesianischen Wirtschaftstheorie, insbesondere im Hinblick auf deren Sichtweise zur Geldpolitik und der gesamtwirtschaftlichen Instabilität. Das primäre Ziel ist es, das keynesianische Paradigma dem neoklassischen Modell gegenüberzustellen und aufzuzeigen, warum staatliche Eingriffe zur Konjunktursteuerung in Krisenzeiten aus dieser Perspektive notwendig sind.
- Grundlagen der Makroökonomie und ihre historische Entstehung
- Kritische Analyse des neoklassischen Paradigmas und des Arbeitsmarktes
- Einführung in das keynesianische Paradigma und die Rolle des Staates
- Mechanismen der keynesianischen Geldpolitik und Zinsbeeinflussung
- Zusammenhang zwischen gesamtwirtschaftlicher Nachfrage und Arbeitslosigkeit
Auszug aus dem Buch
2.4. Neoklassisches Paradigma
Die grundlegend folgenden Aussagen müssen angenommen werden, um die Entwicklung der Neoklassik sowie dessen Theorie umfassend darstellen zu können. Zu diesen Aussagen gehören:
- Die vollkommene Flexibilität der Faktorpreise
- Der Absatz aller Güter
- Die unveränderliche Relation zwischen dem Güterpreis und Faktor
- Das automatisierte Marktgleichgewicht
- Einziges Motiv für den Geldeinsatz ist die Transaktion
- Zudem herrscht zwischen der Realwirtschaft und der monetärer Sphäre eine Dichotomie
- Es erfolgt kein Staatseingriff in das Marktgeschehen.
Es lässt sich sagen, dass die grundsätzlich funktionierenden Märkte unterstellt werden, wodurch ein sogenannter stabiles simultanes Gleichgewicht auf allen Märkten gegeben ist. Die Neoklassik geht des Weiteren davon aus, dass das Verhalten von den Unternehmen sowie von den Haushalten die Märkte beeinflusst und den Kreislauf von Angebot und Nachfrage optimal ausfüllen wird. Die Unternehmen fragen nach Arbeit und bieten Güter an. Hingegen fragen die Haushalte ihrerseits Güter nach und bieten den Unternehmen die Arbeitskraft, welche benötigt wird. Infolgedessen wird das Geld ausschließlich als Tauschmittel betrachtet und die Arbeitssuchenden Individuen finden ihre Beschäftigung, welches in der neoklassischen Theorie das korrigierende Eingreifen des Staates obsolet macht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Makroökonomie ein und erläutert den Gang der Untersuchung sowie das Ziel der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die makroökonomischen Basisbegriffe, die ökonomische Entwicklungsgeschichte sowie das neoklassische Paradigma und dessen Sicht auf den Arbeitsmarkt analysiert.
3. Keynesianisches Paradigma: Das Kapitel erläutert das Wirtschaftsmodell von Keynes, seine Kritik an den klassischen Lehren und die keynesianische Sichtweise auf Geldpolitik und Arbeitslosigkeit.
4. Schlussbetrachtung: Den Abschluss bildet eine Synthese der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf die Rolle des Staates bei der Überwindung von Unterbeschäftigungsgleichgewichten.
Schlüsselwörter
Makroökonomie, Keynesianismus, Neoklassik, Geldpolitik, Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit, Nachfragesteuerung, Wirtschaftskreislauf, Marktgleichgewicht, Konjunktur, Zinspolitik, Vollbeschäftigung, Say'sches Theorem, Aggregation, Wirtschaftslehre.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Entstehung der Makroökonomie sowie die zentralen Unterschiede zwischen der neoklassischen Theorie und dem keynesianischen Paradigma hinsichtlich der Geldpolitik.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung makroökonomischer Lehrmeinungen, die Funktionsweise von Arbeitsmärkten und die Auswirkungen staatlicher Eingriffe auf die Konjunktur.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, das keynesianische Modell als Antwort auf wirtschaftliche Krisen und das Versagen der neoklassischen Selbstheilungskräfte zu explizieren.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende volkswirtschaftliche Theorien und Modelle (wie die VGR oder das Say'sche Theorem) kritisch reflektiert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden das neoklassische Paradigma sowie das keynesianische Gegenmodell detailliert gegenübergestellt, inklusive spezieller Mechanismen wie der Geldnachfrage und Arbeitsmarktlogiken.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Keynesianismus, Neoklassik, Geldpolitik, Vollbeschäftigung und gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht.
Warum lehnt Keynes das neoklassische Paradigma in Bezug auf den Arbeitsmarkt ab?
Keynes argumentiert, dass Löhne nicht nach unten flexibel sind und eine "Dichotomie des Geldes" zu Gleichgewichtsstörungen führen kann, weshalb der Arbeitsmarkt nicht automatisch zur Vollbeschäftigung findet.
Was bedeutet die "Optimale Geldpolitik" nach Keynesianischer Sicht in dieser Arbeit?
Sie beschreibt die Steuerung der Geldmenge durch die Zentralbank, um Investitionsanreize zu setzen, wobei die Geldnachfrage primär durch Transaktions- und Spekulationsmotive bestimmt wird.
Wie definiert die Arbeit das "Unterbeschäftigungsgleichgewicht"?
Es ist ein Zustand, in dem sich die Wirtschaft stabilisiert hat, aber dennoch unfreiwillige Arbeitslosigkeit vorliegt, da die private Gesamtnachfrage zur vollen Auslastung der Kapazitäten nicht ausreicht.
Welche Rolle spielt der Staat laut der Schlussbetrachtung?
Der Staat soll durch aktive Nachfragesteuerung (z. B. durch öffentliche Aufträge) in die Wirtschaft eingreifen, um eine Rezession zu beenden und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.
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- SIbel Terzi (Author), 2020, Geldpolitik aus keynesianischer Sicht. Grundlagen und Paradigma, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595937