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Krankenkassen in Deutschland. Vergleich zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen

Titel: Krankenkassen in Deutschland. Vergleich zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen

Hausarbeit , 2017 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Samantha Josephine Knaf (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt einen Überblick über die verschiedenen Arten von Krankenversicherungen in Deutschland. Außerdem erklärt sie den Unterschied zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.

Jeder Bürger hat in Deutschland das Recht auf einen sozialen Mindeststandard. Dieser betrifft auch die gesundheitliche Versorgung und Absicherung. Für einen Jeden steht ein Mindestmaß an Gesundheitsversorgung zur Verfügung. Im § 4 Absätze 1 und 2 SGB I wurde dieses Recht noch einmal zusätzlich verankert. In Deutschland gibt es derzeit ein zweigliedriges System im Bereich der Krankenversicherung. Auf der einen Seite die gesetzliche Krankenversicherung und auf der anderen die private.

Durch diese Dualität wird für eine stabile Finanzierung im Bereich der medizinischen Versorgung gesorgt. Die deutsche Gesundheitsversorgung hat zentrale Anforderungen durch die eine ausreichende gesundheitliche Versorgung sichergestellt wird. Für die gesamte Bevölkerung soll Gesundheit ohne materielle Barrieren zugänglich gemacht werden. Dabei entspricht die Versorgung dem neusten Stand der Medizintechnik und weist im internationalen Vergleich eine gehobene Qualität auf. Obwohl es Einschränkungen im Leistungsbereich gibt, erfolgt für Versicherte beider Systeme ein Versorgungssystem, welches gemeinsam finanziert wird. Um diese hohe Qualität zu sichern werden immer wieder neue Gesundheitsreformgesetze beschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Informationen

2. Wahlmöglichkeiten

3. Vergleich gesetzliche und private Krankenversicherung

3.1 Gemeinsamkeiten

3.2 Unterschiede

3.2.1 Allgemeine Struktur

3.2.2 Rechtliche Grundlagen

3.2.3 Mitgliedschaft

3.2.4 Einkommensselektion

3.2.5 Beiträge und Finanzierung

3.2.6 Leistungsprinzipien

3.2.7 Familienversicherung

3.2.8 Wettbewerb innerhalb der Systeme

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das zweigliedrige deutsche Krankenversicherungssystem und untersucht die strukturellen sowie finanziellen Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung, um das Spannungsfeld zwischen Solidaritätsprinzip und wettbewerblicher Orientierung aufzuzeigen.

  • Grundlagen des deutschen Krankenversicherungssystems
  • Gegenüberstellung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung
  • Finanzierungsmechanismen und Leistungsprinzipien
  • Wahlmöglichkeiten und Mitgliedschaftsstatus
  • Wettbewerb innerhalb und zwischen den Systemen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Allgemeine Struktur

Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine spezifische Organisationsform und keine Versicherung im üblichen Sinne. Der Staat bedient sich dieser, um die vom Grundgesetz aufgetragenen Aufgaben für die Bürger zu organisieren. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung handelt es sich um eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts. Das Bundesversicherungsamt und die Sozialministerien der einzelnen Länder haben dabei die Aufsichtsfunktion. Diese überprüfen zum Beispiel die Gründung oder Fusionen von Kassen und entscheiden über die Genehmigung der individuellen Satzung einer jeden Kasse. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen Prüfungen durchgeführt, die die Gesetzmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit beleuchten. Da es sich um selbstverwaltende Körperschaften handelt, wählen alle sechs Jahre die Mitglieder einer Kasse dem Verwaltungsrat selbst. Dieser bestimmt dann den Vorstand. Die Anzahl der gesetzlichen Krankenkasse sinkt ständig. 1970 gab es noch knapp 1815 verschiedene Kassen und heute hingegen nur noch 113.

Die private Krankenversicherung hingegen ist ein Wirtschaftsunternehmen. Zurzeit gibt es in etwa 24 private Krankenversicherungsunternehmen, welche als AG auftreten und ungefähr 17, die als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit betrieben werden. Die Aufsicht hat hierbei die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Informationen: Das Kapitel erläutert den sozialen Anspruch auf Gesundheitsversorgung als grundrechtlich verankertes Recht in Deutschland.

2. Wahlmöglichkeiten: Hier wird dargelegt, unter welchen Bedingungen Bürger zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung wählen können.

3. Vergleich gesetzliche und private Krankenversicherung: Dieses umfangreiche Kapitel vergleicht das duale System hinsichtlich Struktur, Recht, Beiträgen, Leistungsprinzipien und Wettbewerb.

4. Fazit und Ausblick: Das Kapitel resümiert die Vor- und Nachteile der Systemdualität und diskutiert Ansätze für eine zukünftige Reform des Gesundheitswesens.

Schlüsselwörter

Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Sozialversicherung, Solidaritätsprinzip, Äquivalenzprinzip, Gesundheitsfonds, Zusatzbeiträge, Familienversicherung, Leistungsprinzip, Wettbewerb, Beitragsbemessungsgrenze, Krankenversicherungssystem, Gesundheitsreform, Sachleistungsprinzip, Kostenerstattungsprinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur und den Besonderheiten des zweigliedrigen deutschen Krankenversicherungssystems, bestehend aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen Grundlagen, die unterschiedlichen Finanzierungssysteme, das Mitgliedschaftsrecht sowie den Wettbewerb innerhalb und zwischen den beiden Versicherungssystemen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen GKV und PKV transparent zu machen und zu untersuchen, inwieweit das duale System sowohl solidarische Anforderungen als auch wettbewerbliche Aspekte erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte Analyse aktueller Gesetzesvorgaben, Statistiken und gesundheitsökonomischer Publikationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen direkten Systemvergleich, der Themen wie Struktur, Finanzierung, Beitragshöhe, Leistungsprinzipien und die Familienversicherung detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem das Solidaritätsprinzip, das Äquivalenzprinzip, der Gesundheitsfonds, Einkommensselektion und der Wettbewerb zwischen den Kassen.

Warum spielt das Alter bei der privaten Krankenversicherung eine so große Rolle für die Beiträge?

Im Gegensatz zum Solidaritätsprinzip der GKV orientiert sich die PKV am Äquivalenzprinzip, bei dem das individuelle Risiko, das mit steigendem Alter zunimmt, die Beitragshöhe direkt beeinflusst.

Was unterscheidet das Sachleistungsprinzip vom Kostenerstattungsprinzip?

Beim Sachleistungsprinzip (GKV) rechnet der Leistungserbringer direkt mit der Kasse ab, während beim Kostenerstattungsprinzip (PKV) der Versicherte in Vorleistung geht und die Kosten nachträglich einreicht.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Krankenkassen in Deutschland. Vergleich zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,7
Autor
Samantha Josephine Knaf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V595969
ISBN (eBook)
9783346202932
ISBN (Buch)
9783346202949
Sprache
Deutsch
Schlagworte
GKV PKV Leistungen der Krankenversicherung gesetzliche Krankenversicherung private Krankenversicherung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Samantha Josephine Knaf (Autor:in), 2017, Krankenkassen in Deutschland. Vergleich zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/595969
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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