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Zu: Friedrich Schillers "Wallenstein"

Title: Zu: Friedrich Schillers "Wallenstein"

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniela Söffner (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit ist das Ergebnis eines Hauptseminares im Rahmen des vertieften Germanistiksudiums. Sie beschäftigt sich mit den Etappen der Entstehung des Werkes auch im Hinblick auf den Briefwechsel Schillers mit Goethe und bietet zudem einen Interpretationsansatz zum Prolog.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Wallenstein – ein großes Werk

2. Wallenstein – von der historischen zur dramatischen Figur

3. Die Entstehung des Dramas

3.1 Wendepunkt

3.2 Goethes Einfluss

3.2.1 Schaffenskrise und Lösung

3.2.2 Eine Trilogie

3.2.3 Das Motiv der Astrologie

3.2.4 Der Zeitdruck

3.3 Die Antike als Vorbild

3.3.1 Die Versform

3.3.2 Eine Nemesis-Tragödie

4. Wallenstein – ein Bühnenstück

5. Der Prolog – Eröffnung des Theaters und der Trilogie

6. Resümee und Ausblick

7. Quellennachweise

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Entstehungsprozess und die dramaturgische Struktur von Friedrich Schillers "Wallenstein"-Trilogie. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem Einfluss von Johann Wolfgang von Goethe, der Bedeutung antiker Vorbilder sowie der notwendigen Anpassung des Stoffes für die praktische Umsetzung auf der Bühne.

  • Historische und dramatische Dimensionen der Wallenstein-Figur.
  • Die produktive Zusammenarbeit zwischen Schiller und Goethe.
  • Methoden der Poetisierung und Strukturierung des komplexen Stoffes.
  • Die Funktion des Prologs als Bindeglied zwischen Theater, Publikum und Werk.
  • Der Übergang von der historischen Vorlage zum modernen Bühnendrama.

Auszug aus dem Buch

3.2 Goethes Einfluss

Schon zwei Jahre besteht die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe als Schiller die Arbeit zum Wallenstein beginnt. Von Anfang an war der Briefwechsel ein wichtiger Bestandteil dieser Verbindung. Man tauschte sich über gemeinsame und eigene Projekte aus, wobei es nicht an gegenseitiger Kritik mangelte. Ideen wurden ausgetauscht und prinzipielle Überlegungen zur Literatur diskutiert. Der Höhepunkt des Briefwechsels liegt in den Jahren 1797 und 1798, zur selben Zeit also, als Schiller am Wallenstein arbeitet.

Sicher war es nicht allein Goethe, der Einfluss auf die Arbeit Schillers nahm. Auch mit Humboldt und Körner fand ein Austausch statt, doch bei schwerwiegenden Problemen und Krisen ist es immer wieder Goethe, der Schiller ermuntert sich ja an seinen Wallenstein zu halten. Schon bei der Auswahl des Themas für seine Tragödie half Goethe Schiller bei seiner Entscheidung zwischen Maltesern, Gustav Adolph und Wallenstein. Teile des Wallensteins sind sogar das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit Schillers und Goethes, wie der Prolog, die Kapuzinerpredigt und das Soldatenlied.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wallenstein – ein großes Werk: Einleitende Darstellung des Werkes, das Schillers Dramenpause beendete und trotz anfänglicher Zweifel des Autors eine neue Schaffensphase einleitete.

2. Wallenstein – von der historischen zur dramatischen Figur: Analyse der historischen Person Wallenstein und Schillers Weg zum Entschluss, diesen Stoff in eine dramatische Form zu überführen.

3. Die Entstehung des Dramas: Detaillierte Untersuchung des zweijährigen Entstehungsprozesses, geprägt durch Schaffenskrisen, Goethes Einfluss, astrologische Motive und die Entscheidung für eine Trilogie.

4. Wallenstein – ein Bühnenstück: Betrachtung der Herausforderung, den historischen Stoff bühnentauglich zu gestalten, und die Lösung durch die Einführung des "Lagers".

5. Der Prolog – Eröffnung des Theaters und der Trilogie: Analyse des Prologs, der sowohl das Werk als auch den Anlass der Theater-Neueröffnung thematisiert und das Publikum direkt anspricht.

6. Resümee und Ausblick: Zusammenfassende Einordnung der Wallenstein-Trilogie als bedeutendes Werk Schillers, das trotz seiner Länge ein fester Bestandteil der Literaturgeschichte blieb.

7. Quellennachweise: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Wallenstein-Trilogie, Dramentheorie, Weimarer Hoftheater, Historisches Drama, Astrologie, Nemesis-Tragödie, Blankvers, Schaffenskrise, Prolog, Bühnentauglichkeit, Poetisierung, Staatsaction, 30-jähriger Krieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Entstehung und Gestaltung von Friedrich Schillers "Wallenstein"-Trilogie vor dem Hintergrund der engen Zusammenarbeit mit Goethe und der historischen Recherche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die dramaturgische Entwicklung des Stücks, der Einfluss von Vorbildern wie Sophokles und Aristoteles sowie die praktische Anpassung des Stoffes an das Weimarer Hoftheater.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schiller den historischen Stoff in eine tragische Form übersetzte und welche Rolle die kritische Distanz sowie externe Impulse bei diesem Prozess spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die primär auf der Auswertung des Briefwechsels zwischen Schiller und Goethe sowie weiteren zeitgenössischen Dokumenten und Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Entstehungskrisen, die funktionale Rolle Goethes, die Poetisierung des Stoffes durch Versformen sowie die Bedeutung des Prologs und des "Lagers" für die Aufführungspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Schillers Schaffensperiode, die "Totalität" des Dramas, historische Wahrheit versus poetische Wahrheit und die Nemesis-Struktur.

Warum war das "Lager" ein entscheidender Kunstgriff für Schiller?

Das "Lager" ermöglichte es, die komplexe Ausgangssituation ohne direkten Auftritt der Hauptfiguren darzustellen und so das Interesse des Publikums für den weiteren Verlauf der Trilogie zu wecken.

Welche Rolle spielte die Astrologie im Werk?

Schiller integrierte das astrologische Motiv nach Zuspruch durch Goethe, um das Handeln Wallensteins in Anlehnung an antike Orakel dramaturgisch zu legitimieren.

Wie beeinflusste Goethe die Sprache des Dramas?

Goethe unterstützte Schiller dabei, den trockenen historischen Stoff in eine poetische Form zu bringen, was zur Umwandlung in Blankverse führte, um den Anforderungen einer "vollkommenen Tragödie" zu entsprechen.

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Details

Title
Zu: Friedrich Schillers "Wallenstein"
College
University of Würzburg
Course
Hauptseminar
Grade
2
Author
Daniela Söffner (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V59607
ISBN (eBook)
9783638534963
ISBN (Book)
9783638902847
Language
German
Tags
Friedrich Schillers Wallenstein Hauptseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Söffner (Author), 2005, Zu: Friedrich Schillers "Wallenstein", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59607
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