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Akzeptanzförderung der Mitarbeiter bei informationstechnischen Veränderungsprozessen - untersucht am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens

Title: Akzeptanzförderung der Mitarbeiter bei informationstechnischen Veränderungsprozessen - untersucht am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens

Diploma Thesis , 2005 , 95 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jörg Fernis (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Für die erfolgreiche Umsetzung informationstechnischer Veränderungen ist die Benutzerakzeptanz von entscheidender Bedeutung. In dieser Arbeit wird der soziotechnische Systemansatz nach einer Untersuchung unterschiedlicher Akzeptanzmodelle in den Mittelpunkt gestellt. Auf der einen Seite ist das soziale Teilsystem von Change Management als akzeptanzfördernde Managementdisziplin zu begleiten. Dabei sind verschiedene Interventionsinstrumente - von der Kommunikation bis zur Motivation - her-vorzuheben, die neben einem effizienten Konfliktmanagement und einer stabilen Organisation die Mitarbeiter in neuen Situationen unterstützen. Auf der anderen Seite ist das technische Teilsystem an die personellen Bedürfnisse anzupassen. Dabei ist die Softwareergonomie vor dem Hintergrund benutzerfreundlicher Softwareentwicklung das zentrale Element. Die Akzeptanzförderung wird am praktischen Beispiel eines mittelständischen Unternehmens untersucht, das mit dem Einsatz eines Mitarbeiterportals eine völlige Umstrukturierung seines bisherigen Informations- und Kommunikationskultur anstrebt. Die Akzeptanz der Mitarbeiter spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

2 AKZEPTANZMODELLE IM FOKUS

2.1 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: ETABLIERTE AKZEPTANZMODELLE AUS DER AKZEPTANZFORSCHUNG

2.1.1 Input-Modelle

2.1.2 Input-/Output-Modelle

2.1.3 Rückkopplungsmodelle

2.1.4 Phasenmodelle

2.1.4.1 Das dynamische Phasenmodell von Kollmann

2.1.4.2 Der Akzeptanzbildungsprozess im Modell

2.2 KRITISCHE BEWERTUNG DER BISHERIGEN AKZEPTANZMODELLE

2.3 DAS SOZIOTECHNISCHE SYSTEM ALS GANZHEITLICHER MODELLANSATZ

3 AKZEPTANZFÖRDERUNG DURCH CHANGE MANAGEMENT

3.1 DAS ANWENDUNGSSPEKTRUM DES CHANGE MANAGEMENTS

3.2 INTERVENTIONSINSTRUMENTE DES CHANGE MANAGEMENTS

3.2.1 Diagnoseinstrumente

3.2.2 Kommunikationsinstrumente

3.2.3 Qualifikationsinstrumente

3.2.4 Motivationsinstrumente

3.2.5 Organisationsinstrumente

3.3 KONFLIKTMANAGEMENT IN VERÄNDERUNGSPROZESSEN

3.3.1 Der Widerstand als Persönlichkeitsmerkmal

3.3.2 Ausprägungen von Widerständen

3.3.3 Ursachenanalyse

3.3.4 Der Umgang mit Widerständen

3.4 ORGANISATIONSENTWICKLUNG

3.4.1 Das 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin

3.4.2 Leitsätze in Veränderungsprozessen

3.4.2.1 Zielorientiertes Management

3.4.2.2 Keine Maßnahme ohne Diagnose

3.4.2.3 Ganzheitliches Denken und Handeln

3.4.2.4 Beteiligung der Betroffenen

3.4.2.5 Hilfe zur Selbsthilfe

3.4.2.6 Prozessorientierte Steuerung

3.4.2.7 Sorgfältige Auswahl der Schlüsselpersonen

3.4.2.8 Lebendige Kommunikation

3.4.3 Unterstützung im Wandel

3.4.3.1 Change Agents

3.4.3.2 Das Promotorenmodell

3.4.4 Einführungsstrategie

3.4.4.1 Bombenwurf versus Mitarbeiterpartizipation

3.4.4.2 Partizipative Systementwicklung

4 DIE NEUE TECHNOLOGIE – ANGEPASST AN MENSCH UND AUFGABE

4.1 VORGEHENSMODELL BENUTZERORIENTIERTER SYSTEMGESTALTUNG

4.1.1 Die Analyse des Nutzungskontexts

4.1.2 Die Interpretation der Benutzeranforderungen

4.1.3 Prototyping als kontinuierliche Gestaltungsentwicklung

4.1.4 Abgleich der Evaluationsergebnisse mit der Anforderungsspezifikation

4.2 GESTALTUNGSPRINZIPIEN BENUTZERFREUNDLICHER SOFTWARE

4.2.1 Aufgabenangemessenheit

4.2.2 Selbstbeschreibungsfähigkeit

4.2.3 Steuerbarkeit

4.2.4 Erwartungskonformität

4.2.5 Fehlertoleranz

4.2.6 Individualisierbarkeit

4.2.7 Lernförderlichkeit

4.3 QUALITATIVE INFORMATION ALS GRUNDLAGE AKZEPTIERTER INFORMATIONSMEDIEN

4.3.1 Informationsrelevanz

4.3.2 Informationsrechtzeitigkeit

4.3.3 Informationsaktualität

4.3.4 Informationsreliabilität

4.3.5 Informationspräzision

5 PRAXISTEIL: DAS MITARBEITERPORTAL DER ABC-HOLDING

5.1 UNTERNEHMENSPROFIL

5.2 MOTIVATION UND PROBLEMSTELLUNG

5.3 CHANGE MANAGEMENT IN DER ABC-HOLDING

5.3.1 Mögliche Widerstände in der ABC-HOLDING

5.3.2 Partizipative Systementwicklung

5.3.3 Kommunikationsaspekte

5.3.4 Das Promotorenmodell

5.4 DIE ENTWICKLUNG DES MITARBEITERPORTALS

5.4.1 Entwicklungsumgebung

5.4.2 Vorgehensschritte bei der Portalentwicklung

5.4.3 Softwareergonomische Adaptionen im Mitarbeiterportal

5.4.4 Maßnahmen qualitativer Informationsgenerierung

5.5 ABGRENZUNG DER EIGENEN LEISTUNG

5.6 ERFAHRUNGSBERICHT

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Faktoren zu identifizieren, von denen die Benutzerakzeptanz bei informationstechnischen Veränderungen abhängt, und geeignete Maßnahmen zur Förderung dieser Akzeptanz zu definieren. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Übertragung theoretischer Konzepte des soziotechnischen Systems und des Change Managements auf das praktische Beispiel der Einführung eines Mitarbeiterportals in einem mittelständischen Unternehmen.

  • Soziotechnischer Systemansatz zur ganzheitlichen Analyse
  • Akzeptanzmodelle und deren kritische Bewertung
  • Change Management als Managementdisziplin
  • Softwareergonomie zur nutzerfreundlichen Gestaltung
  • Mitarbeiterpartizipation als Erfolgsfaktor

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Das 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin

Nach Kurt Lewin treffen in einer Organisation zwei entgegengesetzte Kraftströme aufeinander: die „akzelerierenden Kräfte“, die nach dem Wandel streben und die „retardierenden Kräfte“, die dem Wandel entgegenwirken. Zu den akzelerierenden Kräfte kann die Einführung neuer Technologien auf Grund „externe[r] Anlässe“ (beispielsweise Konkurrenzdruck) oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen wegen „interne[r]“ Gegebenheiten (Wunsch der Mitarbeiter/Betriebsrat) gesehen werden. Retardierende Kräfte hingegen hemmen den Wandel auf Grund individueller oder organisatorischer Widerstände.

Um Veränderungsprozesse im Unternehmen stabil in die Realität umzusetzen, ist generell dreistufig vorzugehen: 1.Stufe: „Unfreezing“: Aufschmelzen, Bisheriges überdenken, Wandlungsbereitschaft erzeugen (motivieren). 2.Stufe: „Change”: Durchführung der Veränderung, Entwicklung neuer Arbeitstechniken. 3.Stufe: „Refreezing“: Einfrieren, neue Arbeitsweisen festigen und in das Tagesgeschäft eingliedern.

Die erste Stufe des Modells (Unfreezing) befasst sich damit, dem Mitarbeiter den Grund der Veränderung nahe zu bringen. Erst wenn der Mitarbeiter versteht, weshalb gewohnte Arbeitstechniken durch neue ersetzt werden sollen, kann mit einer Unterstützung der Veränderungsmaßnahme gerechnet werden. Dieses Verständnis der Mitarbeiter kann allerdings nur durch plausible Beweggründe erreicht werden, die einen weiteren Einsatz der bestehenden Methoden und Arbeitsweisen hinfällig machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass technologische Innovationen im Unternehmen oft an mangelnder Mitarbeiterakzeptanz scheitern, und stellt das Ziel der Arbeit vor.

2 AKZEPTANZMODELLE IM FOKUS: Dieses Kapitel analysiert verschiedene theoretische Akzeptanzmodelle, bewertet diese kritisch und führt den soziotechnischen Systemansatz als ganzheitlichen Ansatz ein.

3 AKZEPTANZFÖRDERUNG DURCH CHANGE MANAGEMENT: Hier wird Change Management als notwendige Managementdisziplin beleuchtet, wobei spezifische Instrumente sowie der Umgang mit Widerständen und Organisationsentwicklung behandelt werden.

4 DIE NEUE TECHNOLOGIE – ANGEPASST AN MENSCH UND AUFGABE: Das Kapitel untersucht, wie technologische Aspekte und Softwareergonomie die Akzeptanz beeinflussen, inklusive des Vorgehensmodells für benutzerorientierte Systemgestaltung.

5 PRAXISTEIL: DAS MITARBEITERPORTAL DER ABC-HOLDING: Die theoretischen Erkenntnisse werden hier auf ein praktisches Projekt übertragen, inklusive der Dokumentation der Entwicklung und der angewandten Maßnahmen zur Akzeptanzförderung.

6 FAZIT: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Akzeptanzfaktoren als kritischen Wettbewerbsfaktor frühzeitig in die Planung zu integrieren.

Schlüsselwörter

Akzeptanzförderung, Benutzerakzeptanz, Change Management, soziotechnischer Systemansatz, Mitarbeiterpartizipation, Softwareergonomie, Informationsqualität, Widerstandsmanagement, Projektmanagement, Personalmanagement, Organisationsentwicklung, Systemgestaltung, Mitarbeiterportal, Unternehmenskultur, Veränderungsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum IT-Projekte in Unternehmen oft scheitern, und konzentriert sich auf die Akzeptanz der Mitarbeiter als entscheidenden Erfolgsfaktor bei technologischen Veränderungsprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Mittelpunkt stehen die Akzeptanzforschung, der soziotechnische Systemansatz, Change Management als begleitende Managementdisziplin sowie softwareergonomische Prinzipien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Methoden und Maßnahmen zu identifizieren, mit denen das Management die Akzeptanz der Mitarbeiter bei IT-Einführungen aktiv fördern kann, um den Erfolg der technologischen Neuerung zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche zu Akzeptanzmodellen und Change Management und wendet diese theoretischen Erkenntnisse auf ein praktisches Fallbeispiel (ein Mitarbeiterportal) an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Akzeptanz, die Instrumente des Change Managements zur Widerstandsbewältigung und die praxisorientierte Gestaltung nutzerfreundlicher Technologie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Akzeptanzförderung, Mitarbeiterpartizipation, Change Management, soziotechnischer Systemansatz und Softwareergonomie.

Welches spezifische Fallbeispiel wird im Praxisteil untersucht?

Der Praxisteil analysiert die Einführung eines neuen Mitarbeiterportals bei der "ABC-HOLDING", einem mittelständischen Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern.

Warum spielt das Promotorenmodell für die ABC-HOLDING eine so große Rolle?

Das Modell wird genutzt, um die verschiedenen Rollen (Macht-, Fach- und Prozesspromotor) im Projektteam klar zu definieren, damit sowohl die hierarchische Durchsetzung als auch die fachliche und prozessuale Unterstützung der Nutzer gewährleistet ist.

Warum ist laut der Arbeit eine partizipative Systementwicklung so wichtig?

Die Partizipation hilft, Widerstände durch "das fremdbestimmte Durchbrechen von Gewohnheiten" zu minimieren, da die Mitarbeiter von Beginn an in den Gestaltungsprozess eingebunden werden und somit ein besseres Verständnis für die Neuerung entwickeln.

Welche Herausforderungen bei der Informationsqualität werden im Praxisteil thematisiert?

Das Dokument thematisiert das Dilemma zwischen schneller Informationsaktualität und der Notwendigkeit einer Qualitätskontrolle, um Informationsüberlastung und subjektive Verfälschungen der Inhalte durch die Mitarbeiter zu vermeiden.

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Details

Title
Akzeptanzförderung der Mitarbeiter bei informationstechnischen Veränderungsprozessen - untersucht am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens
College
Würzburg-Schweinfurt University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Jörg Fernis (Author)
Publication Year
2005
Pages
95
Catalog Number
V59664
ISBN (eBook)
9783638535397
ISBN (Book)
9783656806110
Language
German
Tags
Akzeptanzförderung Mitarbeiter Veränderungsprozessen Beispiel Unternehmens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jörg Fernis (Author), 2005, Akzeptanzförderung der Mitarbeiter bei informationstechnischen Veränderungsprozessen - untersucht am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59664
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