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Die Partikulogie - Grundlage für die Psychotherapie in einem geeinten Europa - Band 1

Titel: Die Partikulogie - Grundlage für die Psychotherapie in einem geeinten Europa - Band 1

Fachbuch , 2005 , 33 Seiten

Autor:in: David Leitha (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Besonderheit der Persönlichkeit unter Berücksichtigung der in vielen unterschiedlichen Kulturen entstandenen Persönlichkeitspartikeln (mit Fallbeispielen mit Therapiedisziplinen-übergreifender Erklärung) ist die Grundlage der wissenschaftlichen Partikulogie.

Um einer tolerant humanistischen, jedoch Fähigkeiten ausspürenden und förderlichen gegenseitigen Behandlung unter Menschen näher kommen zu können, machte sich der Autor vorliegenden Werkes auf die Suche nach einem möglichst umfassenden Konzept, von dem er dieses Unterfangen in seinen Büchern für die Ausübung wissenschaftlicher Lehre erfahrbar machen möchte.

Wissenschaft wird und wurde immer kritisch betrachtet, wurde deshalb in vorliegendem Fall ohne den Hürden und Barrieren nicht anerkannter Meinungen und Lebenserfahrungen heute lebender Menschen geschrieben, und soll mehr einen konsensualen Gegenpart zur modernen Psychologie bilden, als mit den Wissenschaften zu konkurrieren. Vielmehr wurden die geschichtlich erprobten, philosophischen Meinungen einzelner herausragender Persönlichkeiten kurz kommentiert und als Grundlage für ein breites Verständnis gegenüber des heute so nötigen, wertfreien Umgangs zwischen geschulten, gebildeten Menschen mit einem individuellen, christlichen Glauben, und unter ungeregelter Nicht-Festlegung auf Lebensgrundsätze leidenden Menschen herangenommen.

Mehr als nur die beiden Aspekte der materiellen Körperlichkeit und der Seele, bietet - obgleich seit mehreren Jahrhunderten das duale Prinzip mehrheitlich eine zu wenig hinterfragte Grundlage vieler Wissenschaften vom Menschen bildet - Willhelm Reich. Doch wird er im Vorwort nur als ein Beispiel für eine kreative Sicht des Menschen erwähnt. Zusammenfassendes Postulat der Partikulogie ist es, dass auch eine nicht zweckführend materiell beweisbare, aber aus ideengeschichtlicher Erfahrung von auf allen Kontinenten lebenden Menschen, Lebenswelt existiert. Ein Teil davon beinhaltet die Existenz nach und vor dem materiellen Dasein auf der Erde. Mit einem anderen Teil werden sich soziale Repräsentationen und ihre Bildung beschäftigen.

Das ganze Werk durchzieht eine kontinuierliche Auflistung von Fallbeispielen. Darüberhinaus dient die Gliederung in 3 Prozesse einem stufenweise und somit je nach Schweregrad des Teilnehmers - an Glaubensgesprächen, psychologischen Behandlungen, seelsorglichen Beratungen, beratenden und therapeutischen Sitzungen - einsetzbaren gemeinsam mit ihm zu erarbeitenden Verständnis über ihn

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Bisherige Tätigkeiten des Autors im Bereich Psychologische Forschung

Vorwort

1. Allgemeine Erörterungen

1.1. Erklärungen über das Vokabular

1.2. Weitere Erklärungen

2. Kurze Abhandlungen

2.1. Die Gestalttherapie als in Österreich gesetzlich anerkannte Therapie als Rahmen für den therapeutischen Vorgang in naturwissenschaftlicher Sicht

2.2. Dreistufenplan einer neuen Mal- und Gestalttherapie

3. Drei von des Autors Fallbeispielen zur Disziplinübergreifenden Therapie

3.1.1. Fallbeispiel: Norbert W.

3.1.2. Die Persönlichkeit des Norbert W.

Zur Notwendigkeit einer Einzigartigkeitsdefinition

3.2. Falleispiel: Mag. Sa. Ob.

3.3. Fallbeispiel: Ko.Kö.

4. Persönlichkeitsskalen

4.1. Die vh – Skala

4.2. Die hu – Achse

4.3. Die stgw – Achse

5. Die zur Entwicklung des Globus-Modells führenden Geschichtlichen Vorgänge in der neueren Psychologie

6. Weitere Fallbeispiele:

Zwei Fallbeispiele der Partikulogischen Therapie für Personen mit Kriegstraumata und Opfern von politischen Umstürzen

6.1. Fallbeispiel R. A.:

6. 2. Fallbeispiel S. P., geb. im Iran, Teheran, Asylantin in Österreich, Behandlung bei D. Leitha

7. Aus dem Psychiatrischen Jahresbericht 2001, verfaßt von Heinz Katschnig, beauftragt vom Österreichischen Bundesministerium

8. Europaweite Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale der Bevölkerung

9. Fallbeschreibungen von vor Entwicklung der Partikulogischen Therapie

9.1. Ausblick

9.2. Danksagung

9.3. Autorenverzeichnis

9. 5. Anhang

9. 5.1. Persönlichkeitsskalen unterstützendes Instrumentarium

9. 5. 2. Das Globusmodell

9. 5. 3. Zweck des Globus-Modells

9. 5. 4. Ausblick auf Anwendungen unter Einbeziehung des Globus-Modells

Zielsetzung & Themen

Dieses Buch zielt darauf ab, die Grundlagen der "Partikulogie" als disziplinübergreifende psychotherapeutische Methode einzuführen. Es untersucht die Besonderheiten der menschlichen Persönlichkeit durch die Integration psychologischer, wissenschaftlicher und geistiger Aspekte, um therapeutische Wege jenseits klassischer, rein symptomatisch orientierter Ansätze aufzuzeigen.

  • Entwicklung und Anwendung des Globus-Modells in der Psychotherapie.
  • Die Bedeutung von Glaube, Liebe und Hoffnung als bioelektrische Potenziale im Heilungsprozess.
  • Fallstudien zur Behandlung von Traumata und psychischen Problemen mittels partikulogischer Ansätze.
  • Differenzierung zwischen Seelenkrankheiten und psychologischen Störungen unter Berücksichtigung kultureller Prägungen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit psychiatrischen Diagnosemethoden im europäischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

3. 1. 2. Die Persönlichkeit des Norbert W.:

Ich unterschied jedoch sehr stark zwischen Seelen- und Geisteskrankheit, wollte die Heilung des gesamten Menschen, nicht nur durch Vorbeugung mittels Trost – vorübergehend – oder gar Beschneidung – dauernd –die Seele heilen. Das Erscheinungsbild einer sogenannten multiplen Persönlichkeit, eines heute als schizophren eingestuften Menschen, wird vom Ansinnen nichtige Assoziation als motivationsbildend zu verinnerlichen, geprägt. Das ist die humanistische Erklärung. In der Geschichte der Menschheit gingen den humanistischen Doktrinen parallellaufend die Exorzismen weiter, bis sie nur noch in verschwindend kleinem Ausmaß verblieben, abgewechselt von der Psychiatrie und der Psychotherapie. Dem gegenüber existiert in Wirklichkeit nur die eine Persönlichkeit. Wenn der Klient straffällig und zum Kriminellen wird, von seinem Vater oder seiner Mutter, seinem Erzieher oder seiner Erzieherin in frühester Kindheit oder in seiner Jugend mißbraucht worden ist für ein moralisches oder ein kriminelles Vergehen, kann dieser Teil seiner Persönlichkeit der stärkere Teil sein, der die eigentliche Persönlichkeit dieser Person ausmacht. Dem Betroffenen zu helfen, wenn man nicht sicher ist und es versuchen will, bewirkt einen Persönlichkeitsverlust und einen Triumph des von Menschen mit epochaler Bedeutung erfundenen Evolutionsprinzips, weil diejenigen durch den verlorenen Teil der Persönlichkeit des Betroffenen eine Schuld auf sich laden.

Veranschaulichungen davon begegnen uns tagtäglich in Form von Vergewaltigung der Natur zu pharmazeutischen Zwecken und im weiteren in Form der Vergewaltigung alles Geschaffenen, der Schöpfung, zum Zweck der natürlichen Selektion (sie gibt es selbstverständlich in der einen oder anderen Weise, sie wurde aber unter diesem Namen, den Stellenwert Gottes als Selektierer einzunehmen, als theoretischer Begriff neu erfunden).

Der Triumph ist nicht wahr – auch wenn er wirklich empirisch nachvollziehbar stattfindet, er ist hier zu relativieren. Evolution (Die Makroevolution, die jede Schöpferperson ausschließt, im Gegensatz zur Mikroevolution. Ein „missing link“ darf nicht fälschlich als zur Theorie gehörig verifiziert werden, um die Prizipien der Mikro- auf die Makroevolution zu übertragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Erörterungen: Einführung in das Verständnis des Menschen als Ganzheit und Erläuterung des in der Arbeit verwendeten Vokabulars.

2. Kurze Abhandlungen: Diskurs über die Gestalttherapie im naturwissenschaftlichen Kontext und Vorstellung des Dreistufenplans einer Mal- und Gestalttherapie.

3. Drei von des Autors Fallbeispielen zur Disziplinübergreifenden Therapie: Detaillierte Darstellung therapeutischer Erfolge und Herausforderungen anhand von Fallbeispielen und die Notwendigkeit einer Einzigartigkeitsdefinition.

4. Persönlichkeitsskalen: Einführung und Erklärung der vh-, hu- und stgw-Skalen als Instrumente zur Typisierung innerhalb der Partikulogie.

5. Die zur Entwicklung des Globus-Modells führenden Geschichtlichen Vorgänge in der neueren Psychologie: Kontextualisierung der Partikulogie innerhalb der neueren psychologischen Strömungen und Entstehungsgeschichte des Globus-Modells.

6. Weitere Fallbeispiele: Anwendung der Partikulogischen Therapie bei Menschen mit Kriegstraumata.

7. Aus dem Psychiatrischen Jahresbericht 2001, verfaßt von Heinz Katschnig, beauftragt vom Österreichischen Bundesministerium: Analyse statistischer Daten zur psychiatrischen Unterbringung in Österreich und kritische Einordnung.

8. Europaweite Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale der Bevölkerung: Vorschlag und methodischer Rahmen für eine europaweite Erhebung von Persönlichkeitsmerkmalen mittels empirischer Studien.

9. Fallbeschreibungen von vor Entwicklung der Partikulogischen Therapie: Dokumentation von Gebets- und Therapieaktivitäten in Konfliktgebieten vor der formalen Etablierung der Methode.

Schlüsselwörter

Partikulogie, Psychotherapie, Globus-Modell, Gestalttherapie, Persönlichkeitsskalen, Disziplinübergreifende Therapie, Seelenheilkunde, Empirie, Bioelektrisches Potenzial, Geist, Seele, Traumatherapie, Differenzielle Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch stellt die "Partikulogie" vor, einen neuen Ansatz in der Psychotherapie, der Naturwissenschaft, Psychologie und geistige Aspekte miteinander verknüpft, um den Menschen als Ganzheit zu erfassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des Globus-Modells, den Einfluss von Glaube und Spiritualität auf psychische Heilungsprozesse sowie die methodische Erforschung der Persönlichkeit durch spezielle Skalierungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Etablierung einer ganzheitlichen therapeutischen Methode, die über rein symptomatische Ansätze hinausgeht und eine individuelle, geistig fundierte Gesundung anstrebt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor verwendet eine empirische, disziplinübergreifende Methode, die sich unter anderem auf die Differenzielle Psychologie, die Gestalttherapie und psychometrische Ansätze stützt, jedoch um eine geistige Dimension erweitert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen der Partikulogie, die Vorstellung des Globus-Modells sowie auf konkrete Fallbeispiele zur therapeutischen Anwendung bei Patienten mit unterschiedlichen psychischen Belastungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Partikulogie, das Globus-Modell, bioelektrische Potenziale, die vh-, hu- und stgw-Skalen sowie die Ganzheitlichkeit von Körper, Seele und Geist.

Wie unterscheidet sich die Partikulogie von klassischen psychiatrischen Diagnosen?

Die Partikulogie verzichtet auf eine klassische Diagnose im Sinne der reinen Fehlererkennung und erarbeitet stattdessen Faktoren der Leidensentfaltung, um den Menschen aktiv bei der Gesundung zu unterstützen.

Welche Rolle spielen die Persönlichkeitsskalen (vh, hu, stgw) im Modell?

Diese Skalen dienen als Austeilungs- und Analyseinstrumente, um die Vielfalt menschlicher Partikeln und ihre Verschiebbarkeit in verschiedenen Dimensionen (Liebe, Glaube, Generation/Weltanschauung) transparent und erforschbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Partikulogie - Grundlage für die Psychotherapie in einem geeinten Europa - Band 1
Hochschule
Universität Wien
Veranstaltung
Interuniversitär
Autor
David Leitha (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
33
Katalognummer
V59731
ISBN (eBook)
9783638535830
ISBN (Buch)
9783638666862
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Partikulogie Grundlage Psychotherapie Europa Band Interuniversitär
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Leitha (Autor:in), 2005, Die Partikulogie - Grundlage für die Psychotherapie in einem geeinten Europa - Band 1, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59731
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  33  Seiten
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