Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Offline Marketing and Online Marketing

Kundenzufriedenheit. Messen und Steigern

Title: Kundenzufriedenheit. Messen und Steigern

Research Paper (undergraduate) , 2002 , 47 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Marc Völkening (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Um die Wichtigkeit der Messung und Steigerung von Kundenzufriedenheit zu verdeutlichen, soll eingangs ein kurzer Überblick über das Konstrukt (gedanklich konstruiertes Gebilde) der Kundenzufriedenheit gegeben und vor allem der Nutzen der Kundenzufriedenheit für den Unternehmenserfolg erklärt werden. So wird deutlich, wie existenziell es für ein Unternehmen ist, regelmäßig die Zufriedenheit seiner Kunden zu überprüfen. Im Anschluss daran wird auf die einzelnen Methoden zur Messung näher eingegangen. Im zweiten Teil dieser Abschlussarbeit sollen verschiedene Ansätze zur Steigerung der Kundenzufriedenheit herausgearbeitet werden, um so ein wirkungsvolles Handwerkszeug für das tägliche Arbeitsleben und einen konkreten Leitfaden für das Management zu erhalten.

In der marktorientierten Unternehmensführung nimmt das Konstrukt der Kundenzufriedenheit seit Mitte der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts eine zunehmend zentrale Stellung ein. Dies folgt aus der Tatsache, dass verschärfter Wettbewerb, engere Märkte und steigende Ansprüche der Kunden dazu geführt haben, langfristige Kundenbindungen von erhöhter Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens werden zu lassen. Ein Unternehmen kann nur einen zufriedenen Kunden langfristig an sich binden. Kundenzufriedenheit wird somit zu einem Bindungsfaktor („Klebstoff“) innerhalb von Geschäftsbeziehungen.1)
Die Notwendigkeit, Kundenwünsche möglichst zeitnah und effizient zu berücksichtigen, wird in den Unternehmen noch allzu häufig vernachlässigt. Trotz der großen Bedeutung der Kundenzufriedenheit für ein Unternehmen ist es bis heute nicht gelungen, sich auf eine allgemeingültige und anerkannte Operationalisierung (Verfahrensweise) zu einigen. Vielmehr hat sich mit der Zeit eine große Zahl auseinanderlaufender Ansätze bezüglich der Kundenzufriedenheit und somit auch der Methoden ihrer Messung entwickelt.

Kundenzufriedenheit ist ein Thema, das nicht nur spezielle Bereiche oder Einheiten eines Unternehmens betrifft, sondern von allen Mitarbeitern und Abteilungen im Hinblick auf ihre Bedeutung, Wirkung und Umsetzungsanforderung verstanden werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Entstehung der Kundenzufriedenheit

3. Auswirkungen der Kundenzufriedenheit auf den Unternehmenserfolg

4. Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit

4.1 Objektive Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit

4.2 Subjektive Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit

4.2.1 Implizite Methoden zur Messung der Kundenzufriedenheit

4.2.2 Explizite Methoden zur Messung der Kundenzufriedenheit

4.2.2.1 Ex ante/ex post-Messung

4.2.2.2 Ex post-Messung

4.2.2.2.1 Eindimensionale ex post-Messung

4.2.2.2.2 Multiattributive ex post-Messung

4.3 Vergleichende Beurteilung

5. Messung - was kommt danach?

6. Die häufigsten Schwachstellen beim Umgang mit dem Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit

6.1 Schwerpunkt: Kurzfristperspektive oder langfristige Kundenbindung?

6.2 Mangelhafte Kommunikationskanäle

6.3 Abstraktes bzw. widersprüchliches Unternehmensleitbild

6.4 Fehlende Orientierung am externen und internen Kunden

6.5 Mangelnde Motivation bzw. Anreize

6.6 Mangelnde Fähigkeit bzw. Motivation, aus Unzufriedenheitssignalen konkrete Maßnahmen abzuleiten

6.7 Zusammenfassung

7. Die Optimierung des Beschwerdemanagements

7.1 Komponenten des Beschwerdemanagements

7.1.1 Beschwerdestimulierung / -kanalisierung

7.1.2 Beschwerdeannahme und -bearbeitung

7.1.3 Beschwerdeanalyse und Beschwerdenutzung

7.1.4 Einstellung der Mitarbeiter

7.1.5 Organisatorische Aspekte des Beschwerdemanagements

7.1.6 Schlüsselfaktoren eines funktionierenden Beschwerdemanagements

7.2 Mangelnde Beschwerdesensibilität

8. Das Management von Kundenzufriedenheit

8.1 Die Schaffung einer kundenorientierten Unternehmenskultur

8.1.1 Prozess der Veränderung der Unternehmenskultur

8.1.2 Notwendigkeit von Kundenzufriedenheitsaspekten in der Unternehmenskultur

8.2 Die Ausrichtung sämtlicher Mitarbeiter an den Bedürfnissen externer und interner Kunden

8.2.1 Interne Leistungsgarantien

8.2.2 Neue Perspektiven erleben

8.3 Mehr Motivation durch Anreizsysteme

8.4 Organisationswandel durch Change-Management

9. Schlussbetrachtung: Die ökonomischen Grenzen der Kundenzufriedenheit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung, Messung und systematische Steigerung von Kundenzufriedenheit als zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Unternehmen durch fundierte Messmethoden und ein proaktives Management – insbesondere durch Beschwerdemanagement und eine kundenorientierte Unternehmenskultur – langfristig Kunden binden und ihren Unternehmenserfolg sichern können.

  • Grundlagen und Entstehung des Konstrukts Kundenzufriedenheit.
  • Methoden der Erfolgsmessung (objektive und subjektive Verfahren).
  • Optimierung des Beschwerdemanagements als Instrument zur Kundenbindung.
  • Strategisches Management von Kundenzufriedenheit durch Unternehmenskultur und Anreizsysteme.
  • Notwendigkeit von Organisationswandel (Change-Management) zur nachhaltigen Kundenorientierung.

Auszug aus dem Buch

7.1.1 Beschwerdestimulierung / -kanalisierung

Da sich üblicherweise nur ein geringer Teil der unzufriedenen Kunden auch tatsächlich beschwert, müssen die Unternehmen einen möglichst hohen Anteil der unzufriedenen Kunden zu einer Beschwerde stimulieren. Sie müssen ihren unzufriedenen Kunden die Möglichkeit geben, ihrem Unmut Luft zu machen. Die Unternehmenspraxis zeigt, dass es einem guten Teil der unzufriedenen Kunden genügt, den Mitarbeitern des betreffenden Unternehmens einmal „die Meinung zu sagen“, um daraufhin von ihnen das Versprechen auf Besserung zu erhalten. Deshalb muss dem Kunden diese Chance geboten werden. Es sollte alles daran gesetzt werden, dass sich diejenigen Kunden, die mit den Leistungen unzufrieden sind, auch tatsächlich bei den Mitarbeitern beschweren.

Dies kann auf verschiedenste Weise geschehen, wie z. B.

 durch Hinweise auf Beschwerdemöglichkeiten auf der Produktverpackung, in der Produktbeschreibung/Gebrauchsanweisung oder durch Beigabe von Beschwerdeformularen zum Produkt,

 durch den aktiven Hinweis der Mitarbeiter auf Beschwerdemöglichkeiten,

 durch Einrichtung kostenloser oder zumindest günstiger Beschwerdetelefone und Bekanntmachen dieser Einrichtungen auf Rechnungsformularen, Produktbeschreibungen/Gebrauchsanweisungen, Plakaten sowie Anzeigen, Werbebriefen u. ä.,

 durch Anbringen sog. „Meckerkästen“ im Verkaufsraum mit ausliegenden Beschwerdeformularen

 oder durch Anbietern einer Zufriedenheitsgarantie („bei Unzufriedenheit  Geld zurück“).

Dem Kunden muss klar dargelegt werden, wo und wie er sich über einen Fehler beschweren kann. Denn nur so kann man verhindern, dass verärgerte Kunden still und leise abwandern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konstrukt der Kundenzufriedenheit ein und verdeutlicht dessen wachsende Bedeutung für den langfristigen Unternehmenserfolg.

2. Definition und Entstehung der Kundenzufriedenheit: Dieses Kapitel definiert Kundenzufriedenheit als Ergebnis eines psychologischen Vergleichsprozesses zwischen Erwartungen und wahrgenommener Leistung.

3. Auswirkungen der Kundenzufriedenheit auf den Unternehmenserfolg: Hier wird der Zusammenhang zwischen zufriedenen Kunden, Wiederkaufverhalten und Unternehmensgewinn sowie die Notwendigkeit von Beziehungsmarketing erläutert.

4. Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit: Dieses Kapitel stellt verschiedene objektive und subjektive Messansätze vor, um den Grad der Kundenzufriedenheit quantifizierbar zu machen.

5. Messung - was kommt danach?: Es wird die Problematik analysiert, warum viele Unternehmen nach einer Messung scheitern, konkrete Maßnahmen aus den Ergebnissen abzuleiten.

6. Die häufigsten Schwachstellen beim Umgang mit dem Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit: Dieses Kapitel identifiziert zentrale interne Hindernisse wie Kurzfristdenken, mangelnde Kommunikation und unklare Leitbilder.

7. Die Optimierung des Beschwerdemanagements: Der Fokus liegt hier auf dem Beschwerdemanagement als Instrument zur Fehlerbehebung und zur Sicherung langfristiger Kundenbindungen.

8. Das Management von Kundenzufriedenheit: Dieses Kapitel entwickelt eine Managementstrategie basierend auf Unternehmenskultur, Mitarbeiteranreizen und Change-Management.

9. Schlussbetrachtung: Die ökonomischen Grenzen der Kundenzufriedenheit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die ökonomischen Grenzen und die Notwendigkeit, Kundenzufriedenheit immer gewinnorientiert zu gestalten.

Schlüsselwörter

Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Unternehmenserfolg, Messmethoden, Beschwerdemanagement, Unternehmenskultur, Kundenorientierung, Change-Management, Anreizsysteme, Dienstleistungsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Beziehungsmarketing, Kundenbedürfnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung von Kundenzufriedenheit für den langfristigen ökonomischen Erfolg von Unternehmen und zeigt auf, wie diese systematisch gemessen und gesteigert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Kernfeldern gehören die theoretische Fundierung, die Anwendung verschiedener Messmethoden, die strategische Optimierung des Beschwerdemanagements sowie die Verankerung von Kundenorientierung in der Unternehmenskultur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein wirkungsvolles Handwerkszeug und einen konkreten Leitfaden für das Management bereitzustellen, um Kunden langfristig zu binden und Unternehmensschwachstellen im Umgang mit dem Erfolgsfaktor Kundenzufriedenheit zu beseitigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Zusammenführung bestehender Erklärungsansätze und Managementkonzepte, um eine strukturierte Vorgehensweise für Unternehmen zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nach einer methodischen Darstellung der Messverfahren die Schwachstellen in Unternehmen (wie mangelnde Kundenorientierung) analysiert und Lösungsstrategien wie Beschwerdemanagement, interne Leistungsgarantien und Anreizsysteme für Mitarbeiter erarbeitet.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind Kundenbindung, Beschwerdemanagement, Unternehmenskultur, Change-Management, Messmethoden und ökonomische Profitabilität.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen internen und externen Kunden?

Die Arbeit argumentiert, dass eine echte Kundenorientierung auch den internen Austausch zwischen Abteilungen umfasst, bei dem Kollegen als interne Kunden betrachtet werden, um durchgängige Qualität sicherzustellen.

Warum wird das Beschwerdemanagement als „Chance“ hervorgehoben?

Anstatt Beschwerden als Kritik zu werten, betont die Arbeit, dass sie ein wertvolles Feedback-Instrument sind, um Fehler zu korrigieren und die Loyalität von Kunden durch schnelle Lösungswege massiv zu stärken.

Excerpt out of 47 pages  - scroll top

Details

Title
Kundenzufriedenheit. Messen und Steigern
College
Leibniz Academy Hanover - Administrative and Economic Academy Hanover
Grade
1,00
Author
Marc Völkening (Author)
Publication Year
2002
Pages
47
Catalog Number
V5976
ISBN (eBook)
9783638136792
ISBN (Book)
9783638722926
Language
German
Tags
Kundenzufriedenheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Völkening (Author), 2002, Kundenzufriedenheit. Messen und Steigern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5976
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  47  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint