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Hochbegabte Kinder in Deutschland - - Werden sie entsprechend ihrer Fähigkeiten genügend gefördert?

Title: Hochbegabte Kinder in Deutschland - - Werden sie entsprechend ihrer Fähigkeiten genügend gefördert?

Term Paper , 2004 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kathrin Rühling (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Laut Statistik leben in einer 100.000 Einwohner- Stadt 2.000 Hochbegabte. Hochbegabt gilt man in der Wissenschaft, wenn man einen Intelligenzquotienten hat, der höher als bei 98 % der Gesamtbevölkerung ist. Das entspräche einer unter 50 Personen (vgl. Fleiß, Ida: Hochbegabung und Hochbegabte. Marburg: Tectum Verlag, 2003, S. 12). Im Schuljahr 1995/96 wurde statistisch mit 188.243 hochbegabten Schülern in ganz Deutschland gerechnet, verteilt auf alle Schulformen (vgl. Fels, Christian: Identifizierung und Förderung Hochbegabter in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland. Bern: Haupt Verlag, 1999, S.54- 55).
In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema: Intellektuell hochbegabte Kinder in Deutschland und gehe dabei der Fragestellung nach: Werden sie entsprechend ihren Fähigkeiten genügend gefördert?
Zunächst werde ich einen Blick in die Geschichte der Beschäftigung mit Hochbegabung geben. Dabei werde ich mich nur auf die wichtigsten Entwicklungen beschränken, da es ansonsten den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde. Auch werde ich mich im Wesentlichen nur auf die Bundesrepublik Deutschland beziehen und Entwicklungen in anderen Ländern nur berücksichtigen, wenn sie historisch aufschlussreich sind.
Im nächsten Punkt werde ich die Verfahren zur Feststellung von Hochbegabung nennen und kurz deren Genauigkeit diskutieren.
Ich gebe dann die Definitionen von Hochbegabung wieder und im Anschluss daran die Vielfalt von Hochbegabung.
Im nächsten Punkt führe ich die Persönlichkeitsmerkmale, die die Denkstrukturen, das Lernverhalten und die Verhaltensmerkmale von Hochbegabten beinhaltet, an.
Diese werde ich im nächsten Punkt mit den Vorteilen und Problemen in der Schule und in der Gesellschaft vergleichen.
Daran anschließend, stelle ich die vorhandenen Fördermaßnahmen inner- und außerhalb der Schule in Deutschland dar.
Den Abschluss bildet die Diskussion, ob Hochbegabung überhaupt gefördert werden muss oder nicht.
Am Ende werde ich noch ein Fazit über diese Arbeit ziehen und meinen Standpunkt deutlich machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GESCHICHTE DER HOCHBEGABUNG

3 ERKENNUNG VON HOCHBEGABUNG

3.1 TESTS

3.1.1 Vorteile von Tests

3.1.2 Nachteile von Tests

3.2 SUBJEKTIVE VERFAHREN

4 DEFINITION VON HOCHBEGABUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES „DREI- RINGE- MODELLS“ VON RENZULLI

5 DIE PERSÖNLICHKEIT DES HOCHBEGABTEN

5.1 DENKSTRUKTUREN

5.2 LERNVERHALTEN

5.3 VERHALTENSMERKMALE

6 HOCHBEGABTE IN IHRER UMWELT

6.1 VORTEILE IN DER SCHULE

6.2 PROBLEME IN DER SCHULE

6.3 VORTEILE IN DER GESELLSCHAFT

6.4 PROBLEME IN DER GESELLSCHAFT

7 FÖRDERUNG VON HOCHBEGABTEN KINDERN

7.1 BEDÜRFNISSE UND WÜNSCHE BEI DER FÖRDERUNG

7.2 FÖRDERUNG IN DER SCHULE

7.2.1 Modelle der Förderung

7.2.1.1 Vorzeitige Einschulung

7.2.1.2 Überspringen einer Klasse

7.2.1.3 Jahrgangsübergreifende Klassen

7.2.1.4 Lernwerkstätten und Arbeitsgemeinschaften

7.2.1.5 Hochbegabten- Zweige

7.2.2 Maßnahmen im Unterricht

7.2.3 Alternativen zum normalen Schulunterricht

7.3 FÖRDERUNG AUßERHALB DER SCHULE

7.3.1 Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.

7.3.2 Hochbegabtenförderung e.V.

7.3.3 Verein Bildung und Begabung e.V.

7.3.4 William- Stern- Gesellschaft

8 PRO UND KONTRA HOCHBEGABTENFÖRDERUNG

8.1 PRO

8.2 KONTRA

9 SCHLUSSTEIL

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Situation intellektuell hochbegabter Kinder in Deutschland und geht der zentralen Fragestellung nach, ob diese Kinder gemäß ihrer spezifischen Fähigkeiten hinreichend gefördert werden.

  • Historische Entwicklung der Hochbegabtenforschung
  • Verfahren zur Identifikation und Definition von Hochbegabung
  • Analyse der Persönlichkeitsmerkmale hochbegabter Kinder
  • Konfliktfelder zwischen Hochbegabten und ihrer schulischen sowie gesellschaftlichen Umwelt
  • Evaluation bestehender schulischer und außerschulischer Fördermöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

5.3 Verhaltensmerkmale

Das hochbegabte Grundschulkind

- verfügt über einen ungewöhnlichen Wortschatz (differenziert und groß)

- hat eine ausdrucksvolle und differenzierte Sprache, sowie Satzkonstruktionen, die denen von Erwachsenen gleichen

- erkennt und erfasst Probleme und komplexe Sachverhalte schnell und richtig und kann sofort zum Kern vorstoßen

- hat ein außergewöhnlich gutes Gedächtnis

- kann sich gut selber beschäftigen

- ist mit hoher Konzentration, Motivation und Ausdauer bei den Dingen, die es interessieren und eignet sich Detailwissen an

- verfügt über eine sehr gute Beobachtungs-, und Auffassungsgabe, sowie schnelle Informationsverarbeitung, das zu hohem Lerntempo führt

- hat sich Lesen und Schreiben schon vor Eintritt in die Schule selber beigebracht durch Nachfragen, was einzelne Buchstaben oder Wörter bedeuten oder bitten, ihm dies beizubringen

- hat früh Spaß am Zählen und Rechnen, auch mit großen Zahlen

- hat ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden

- zeigt für sein Kindesalter ein ungewöhnliches Interesse an „Erwachsenenthemen“, wie Umweltfragen, Philosophie, Politik oder aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Hochbegabung sowie Vorstellung der Forschungsfrage und des methodischen Vorgehens in der Arbeit.

2 GESCHICHTE DER HOCHBEGABUNG: Ein historischer Rückblick auf den Wandel der gesellschaftlichen Auffassungen und Förderansätze von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.

3 ERKENNUNG VON HOCHBEGABUNG: Diskussion formeller und informeller Diagnoseverfahren, inklusive einer kritischen Betrachtung von Intelligenztests und subjektiven Einschätzungen.

4 DEFINITION VON HOCHBEGABUNG UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES „DREI- RINGE- MODELLS“ VON RENZULLI: Darstellung theoretischer Definitionen mit Fokus auf Renzullis Modell der Interaktion von Intelligenz, Kreativität und Motivation.

5 DIE PERSÖNLICHKEIT DES HOCHBEGABTEN: Analyse kognitiver Denkstrukturen, des Lernverhaltens sowie spezifischer Verhaltensmerkmale von hochbegabten Kindern.

6 HOCHBEGABTE IN IHRER UMWELT: Untersuchung der sozialen und emotionalen Herausforderungen sowie der Integrationsprobleme im schulischen und gesellschaftlichen Umfeld.

7 FÖRDERUNG VON HOCHBEGABTEN KINDERN: Übersicht und Bewertung vielfältiger Förderkonzepte innerhalb der Schule und durch außerschulische Institutionen in Deutschland.

8 PRO UND KONTRA HOCHBEGABTENFÖRDERUNG: Eine Gegenüberstellung von Argumenten zur Notwendigkeit und den Risiken einer gezielten Förderung.

9 SCHLUSSTEIL: Fazit und persönliche Einordnung der Autorin zur Bedeutung der Hochbegabtenförderung trotz aufgezeigter Kontroversen.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Intelligenzquotient, Begabtenförderung, Renzulli, Asynchronie, Underachiever, Schulisches Umfeld, Diagnose, Intelligenztest, Persönlichkeitsentwicklung, Frühförderung, Sozialkompetenz, Lernverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit der Situation intellektuell hochbegabter Kinder in Deutschland auseinander und analysiert, ob deren individuelle Förderung den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der Hochbegabung, Diagnosemethoden, der psychologischen Charakterisierung von Hochbegabten sowie einer fundierten Diskussion über Förderstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Werden intellektuell hochbegabte Kinder in Deutschland ihren Fähigkeiten entsprechend genügend gefördert?

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die verschiedene theoretische Ansätze, Modelle und Studienergebnisse kritisch vergleicht und diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Definition, Charakteristika der Persönlichkeit, soziale und schulische Integrationsprobleme sowie eine detaillierte Auflistung bestehender Förderprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Hochbegabung, Intelligenzquotient, Begabtenförderung, Renzulli, soziale Asynchronie, Underachiever und Schulerfolg.

Wie bewertet die Autorin die Wirksamkeit von Intelligenztests zur Diagnose?

Die Autorin sieht in Tests ein wichtiges Werkzeug, warnt jedoch davor, diese als alleiniges Diagnoseinstrument zu nutzen, da sie kulturelle und emotionale Faktoren oft vernachlässigen.

Warum spielt der Begriff "Asynchronie" eine so wichtige Rolle in der Arbeit?

Der Begriff beschreibt das Ungleichgewicht zwischen der intellektuellen Reife und der emotionalen bzw. motorischen Entwicklung, was bei hochbegabten Kindern zu massiven Anpassungsproblemen führen kann.

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Details

Title
Hochbegabte Kinder in Deutschland - - Werden sie entsprechend ihrer Fähigkeiten genügend gefördert?
College
University of Hannover
Grade
2,0
Author
Kathrin Rühling (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V59805
ISBN (eBook)
9783638536424
ISBN (Book)
9783656798446
Language
German
Tags
Hochbegabte Kinder Deutschland Werden Fähigkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Rühling (Author), 2004, Hochbegabte Kinder in Deutschland - - Werden sie entsprechend ihrer Fähigkeiten genügend gefördert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59805
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