Das Reiseziel Dubai - Das Image einer Urlaubsdestination und sein Einfluss auf die Reiseentscheidung deutscher Touristen


Diplomarbeit, 2006
160 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Kartenverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Erläuterung grundlegender Begriffe
1.3 Struktur der Arbeit

2 Einführung in die theoretischen Grundlagen
2.1 Das Reiseverhalten der Deutschen
2.1.1 Die Entwicklung des Fremdenverkehrs
2.1.2 Einflüsse auf das Reiseverhalten
2.2 Die Reiseentscheidung
2.2.1 Der Begriff der Reiseentscheidung
2.2.2 Die Elemente der Reiseentscheidung
2.2.3 Der Prozess der Entscheidungsfindung
2.2.4 Die Urlaubszufriedenheit
2.3 Das Image von Urlaubsdestinationen
2.3.1 Der Begriff der Destination
2.3.2 Die Imageforschung in Deutschland
2.3.3 Der Imagebegriff
2.3.4 Die Entstehung und Wirkung von Images
2.4 Der Einfluss von Destinationsimages auf die Reiseentscheidung

3 Regionaler Kontext
3.1 Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE)
3.2 Das Emirat Dubai
3.2.1 Die Entwicklung des Emirates
3.2.2 Der Tourismus in Dubai

4 Grundlagen der Analyse
4.1 Untersuchungsgegenstand
4.2 Die angewandte Methodik
4.2.1 Die quantitative Befragung unter den potentiellen Dubai-Touristen
4.2.2 Die qualitative Befragung unter den Tourismus-Experten
4.2.3 Die qualitative Befragung unter den deutschen Touristen vor Ort

5 Untersuchungsergebnisse
5.1 Das Reiseziel Dubai auf dem deutschen Tourismusmarkt
5.2 Die deutschen Touristen in Dubai
5.2.1 Die Reisedauer
5.2.2 Charakterisierung der Touristen
5.2.3 Die Reisemotive
5.2.4 Die Aktivitäten
5.2.5 Der Kenntnisstand zu Dubai und den Gegebenheiten vor Ort
5.3 Das Image Dubais und beeinflussende Faktoren
5.3.1 Eindrücke und Reaktionen der deutschen Touristen
5.3.2 Die Bewertung Dubais durch die deutschen Touristen
5.3.3 Positive und negative Eindrücke der deutschen Touristen
5.3.4 Die Sicherheit in Dubai aus Sicht der deutschen Touristen
5.3.5 Die Urlaubszufriedenheit der deutschen Touristen
5.4 Synthese: Das Image Dubais und sein Einfluss auf die Reiseentscheidung
5.5 Kritische Würdigung der angewandten Methoden

6 Handlungsempfehlungen

7 Schlussbetrachtung

Literatur

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Entwicklung der Auslandsreisen weltweit

Abbildung 2: Das Trichtermodell zum Informationsverhalten im Reiseentscheidungsprozess

Abbildung 3: Schwerpunkttypen von Destinationen

Abbildung 4: Anzahl von Hotelbetten nach Hotelkategorien (2000-2004)

Abbildung 5: Anzahl der Hotelgäste (1990-2004)

Abbildung 6: Anzahl der Hotelgäste nach Herkunftsregionen (1990-2004)

Abbildung 7: Anzahl deutscher Hotelgäste (1990-2004)

Abbildung 8: Typen von Fragen - Zwei Einteilungsmöglichkeiten

Abbildung 9: Formen qualitativer Interviews

Abbildung 10: Reisegruppenkonstellation bei den deutschen Touristen

Abbildung 11: Alter der deutschen Touristen

Abbildung 12: Ausbildung und Beruf der deutschen Touristen

Abbildung 13: Gewählte Unterkunft der deutschen Touristen

Abbildung 14: Allgemeine Reisemotive der deutschen Touristen

Abbildung 15: Reisemotive in Abhängigkeit vom Alter

Abbildung 16: Reiseaktivitäten in Abhängigkeit vom Alter

Abbildung 17: Informationsquellen der deutschen Touristen

Abbildung 18: Informationsquellen in Abhängigkeit vom Alter

Abbildung 19: Reiseerfahrungen im islamisch-orientalischen Kulturkreis

Abbildung 20: Die Assoziationen zur Destination Dubai

Abbildung 21: Meinungsprofile in Abhängigkeit von der Reiseentscheidung

Abbildung 22: Meinungsprofile in Abhängigkeit von der Reiseerfahrung

Kartenverzeichnis

Karte 1: Die Vereinigten Arabischen Emirate

Karte 2: Das Stadtgebiet von Dubai

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gruppen von Reisemotiven

Tabelle 2: Das Phasenmodell der Reiseentscheidung

Tabelle 3: Anteile der Emirate an Erdölproduktion und Erdölreserven

Tabelle 4: Anteile der Emirate an Erdgasproduktion und Erdgasreserven

Tabelle 5: Anteile der einzelnen Wirtschaftssektoren am BSP

Tabelle 6: Themen und Fragestellungen der quantitativen Erhebung

Tabelle 7: Art der Reisegruppen, Alter und Unterkunft der Probanden

Tabelle 8: Die Reisemotive der deutschen Touristen vor Ort

Tabelle 9: Die Reiseaktivitäten der deutschen Touristen vor Ort

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemdarstellung

Der Tourismus stellt weltweit gesehen eine der Boom-Branchen der Wirtschaft dar. Kein anderer Wirtschaftszweig verbucht global gesehen so viel Umsatz und sichert so viele Arbeitsplätze (vgl. Petermann 1998: 37). Der Tourismus war bis zum Jahr 2000 weltweit einer der dynamischsten Wirtschaftszweige, immer mehr Menschen suchten sich ihre Ziele für den Urlaubsaufenthalt außerhalb ihrer eigenen Landesgrenzen. Im Jahre 2001 kam es aufgrund der Terroranschläge vom 11. September zu massiven Rückgängen in der gesamten Branche. So ergab sich 2001 zum ersten Mal seit 1982 eine Abnahme des internationalen Tourismus. In den folgenden Jahren bis 2003 stagnierte der weltweite Fremdenverkehr. Gründe dafür waren neben der Furcht vor weiteren Terroranschlägen der Irak-Krieg, die Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, der Ausbruch der SARS-Epidemie in Asien und die schlechte Konjunkturlage in vielen Industriestaaten (vgl. Kobert & Rudloff 2004: 672f.). Trotzdem reisten auch in diesen Jahren jährlich weit über eine halbe Milliarde Menschen an einen Urlaubsort, der außerhalb ihres Heimatlandes lag (vgl. Abbildung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Entwicklung der Auslandsreisen weltweit

(Quelle: Eigene Darstellung nach Daten aus dem Fischer Weltalmanach 1982-2004[1])

Für den in der Abbildung dargestellten Zeitraum von 1980 bis 2003 lässt sich der Zuwachs des weltweiten Reiseverkehrs mit 244 % beziffern. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 10,2 %. Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Wachstum der Branche. Etwa 75 % der internationalen Touristen stammten im Jahr 2003 aus den westlichen Industrienationen, Deutschland gehört dabei neben den USA und Japan zu den wichtigsten Quellländern (ebd.). Der Urlaub, der für viele Menschen fest mit dem Reisen verknüpft ist, ist für die deutsche Bevölkerung ein hohes Gut und oftmals die Zeit im Jahr, auf die sich die Menschen am meisten freuen. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird darauf nur sehr ungern verzichtet. So finden Urlaubsreisen noch deutlich vor Autos, Kleidung und Wohnen Erwähnung, wenn die Deutschen danach gefragt werden, woran sie nicht sparen wollen (vgl. Deutscher Wellnessverband 2005).

Diese Entwicklungen im Tourismussektor haben dazu geführt, dass immer mehr Destinationen versuchen, sich auf diesem Markt zu etablieren. Es gibt für die Menschen folglich immer mehr potentielle Reiseziele, an denen sie ihren Urlaub verbringen können. Die Entscheidung der Touristen für einen Urlaubsort stellt somit eine der wichtigsten Determinanten im Fremdenverkehr dar.

Die Folge ist ein immer größer werdender Konkurrenzdruck unter den verschiedenen Reisezielen, denn um vom internationalen Reiseverkehr zu profitieren, muss es den verschiedenen Ländern und Regionen gelingen, die Reisenden für einen Urlaub in ihrer Destination zu gewinnen. Der Wettbewerb unter den Urlaubszielen ist stärker denn je, denn es handelt sich im Sinne der Marktforschung bei Reisezielen um gleichgeartete Produkte, die in Konkurrenz zueinander stehen (vgl. Eck 1985: 50). Verschiedene Einflussgrößen wie der gewachsene Wohlstand, die prinzipielle Freiheit, überall hin reisen zu können und die Tatsache, dass heute in relativ kurzer Zeit beinahe jeder Winkel der Erde ohne großen Aufwand zu erreichen ist (vgl. Kapitel 2.1), haben dazu geführt, dass die materiellen Faktoren wie beispielsweise Reisekosten oder die Entfernung von Reisezielen bei der Diskussion des Urlaubsortes oftmals in den Hintergrund treten. Die Bedeutung von immateriellen Einflussfaktoren wie das Image eines Reiseziels rücken hingegen stärker in den Fokus der Überlegungen, wenn es um die Entscheidung für ein Reiseziel geht (vgl. Wellhoener 1992: 15). Die einzelnen Destinationen müssen daher versuchen, sich über Images, die sie jeweils auszeichnen, aus der Masse herauszuheben und Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen.

In der Tourismusforschung werden seit einigen Jahren vermehrt Imageanalysen eingesetzt, um die Faktoren zu bestimmen, die bei Touristen zur Entscheidung für den jeweiligen Urlaubsort beitragen. Außerdem ist eine Imageanalyse eine wichtige Voraussetzung für die Erarbeitung einer erfolgreichen Werbestrategie für ein Land bzw. eine Region oder einen Reiseveranstalter (vgl. Datzer & Grünke 1998: 207). Diese Arbeit beschäftigt sich mit Images von Urlaubsdestinationen, wie sie entstehen und ob sie Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen ein Reiseziel nehmen.

Die Ausführungen zu dieser Problematik erfolgen am Beispiel der Deutschen als einer der wichtigsten Quellnationen des internationalen Reiseverkehrs und an der Beispieldestination des Emirates Dubai. Da das Reiseziel Dubai erst seit einigen Jahren, aber mit wachsendem Erfolg auf dem deutschen Fremdenverkehrsmarkt angeboten wird, ist eine solche Imageuntersuchung besonders für die Reiseveranstalter hierzulande von großem Interesse. Die Entwicklungen des Tourismusmarktes in Deutschland sind jedoch in weiten Teilen mit denen anderer westlicher Industriestaaten vergleichbar. Daher könnten die Ergebnisse dieser Studie auch für andere Nationen von Interesse sein. Ziel dieser Arbeit ist es, exemplarisch darzustellen, welchen Einfluss das Image einer Urlaubsregion auf die Reiseentscheidung von Touristen haben kann.

Die vorliegende Studie ist im Bereich der Wahrnehmungs- bzw. Perzeptions-geographie anzusiedeln. Bei dieser Forschungsrichtung handelt es sich um eine Teildisziplin der Sozialgeographie, die sich mit der Wahrnehmung der Umwelt durch den Menschen beschäftigt (vgl. Leser 1997: 972). Das Resultat dieser Umweltwahrnehmung ist ein bestimmtes räumliches Verhalten (vgl. Eck 1985: 9ff.). Im vorliegenden Fall wird untersucht, ob Images, die infolge der Wahrnehmung eines bestimmten Urlaubszieles entstehen, einen Einfluss auf die Reiseentscheidung von Menschen haben.

1.2 Erläuterung grundlegender Begriffe

Bereits im Einleitungskapitel zu dieser Arbeit sind eine Reihe von Begriffen genannt worden, die einer näheren Erläuterung bedürfen. In diesem Abschnitt wird daher kurz auf wichtige Wortbedeutungen im Zusammenhang mit der Themenstellung dieser Arbeit eingegangen.

Zunächst gilt es zu klären, was in Bezug auf diese Studie unter dem Begriff Tourismus zu verstehen ist. Es werden in der Wissenschaft ein weiter und ein enger Tourismusbegriff voneinander unterschieden. In einem weiten Verständnis umfasst Tourismus „alle Erscheinungen, die mit dem Verlassen des gewöhnlichen Aufenthaltsortes und mit dem Aufenthalt [an einem] anderen Ort“ (Freyer 1998: 400) zusammenhängen. Daneben bestehen engere Vorstellungen von Tourismus. Es werden beispielsweise Eingrenzungen bezüglich der Zeit oder Reisedauer, des Ortes oder der Entfernung vorgenommen (ebd.). Auch im Hinblick auf die zugrunde liegenden Reisemotive können Einschränkungen des Tourismusbegriffes erfolgen. So besteht beispielsweise Uneinigkeit darüber, ob der Geschäftsreiseverkehr dem Tourismus zuzurechnen ist (ebd.). Dieser Studie liegt der weite Tourismusbegriff zugrunde, auch wenn hier mit dem Erholungs- und Vergnügungstourismus, der auch als Urlaubstourismus bezeichnet werden kann, in erster Linie eine ganz bestimmte Art des Fremdenverkehrs betrachtet wird.

[...]


[1] Der Fischer Weltalmanach wurde im Verlauf der Erscheinungsjahre 1982 bis 2004 von unterschiedlichen Herausgebern veröffentlicht: Baratta, Fochler-Hauke, Haefs, Kobert & Rasch, Kobert & Rudloff, Michler & Paesler.

Ende der Leseprobe aus 160 Seiten

Details

Titel
Das Reiseziel Dubai - Das Image einer Urlaubsdestination und sein Einfluss auf die Reiseentscheidung deutscher Touristen
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Institut für Geographie)
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
160
Katalognummer
V59985
ISBN (eBook)
9783638537667
Dateigröße
1595 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reiseziel, Dubai, Image, Urlaubsdestination, Einfluss, Reiseentscheidung, Touristen
Arbeit zitieren
Maren Heeger (Autor), 2006, Das Reiseziel Dubai - Das Image einer Urlaubsdestination und sein Einfluss auf die Reiseentscheidung deutscher Touristen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/59985

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