Etwas integrierter bitte!
Diese Anforderung wird in den letzten Jahren immer öfter an Unternehmen und Werbeagenturen gestellt.
Gemeint ist hiermit die integrierte Kommunikation von Unternehmen.
Doch was versteckt sich hinter diesem Begriff: Gleiches Logo, gleiche Schriften?
Nein, eine integrierte Kommunikation ist vielmehr als nur ein Corporate Design. Sie ist vielmehr eine Abstimmung der einzelnen Kommunikationsinstrumente im Sinne einer einheitlichen Ausrichtung auf das Ziel der strategischen Positionierung des Unternehmens.
Die Notwendigkeit einer integrierten Kommunikation ist in der Literatur seit Jahren unbestritten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Integrierte Kommunikation – theoretische Grundlagen
2.1. Allgemeine Grundlagen der Kommunikation
2.2. Formen der Kommunikation
2.2.1. Externe Kommunikation
2.2.1.1. Absatzwerbung
2.2.1.2. Verkaufsförderung
2.2.1.3. Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations)
2.2.1.4. Persönlicher Verkauf
2.2.1.5. Sonstige
2.2.2. Interne Kommunikation
2.3. Begriff, Aufgaben und Ziele der integrierten Kommunikation
2.4. Formen der integrierten Kommunikation
2.4.1. Inhaltliche Integration.
2.4.2. Formale Integration
2.4.3. Zeitliche Integration
3. Praxisbeispiel
3.1. Formen der Kommunikation
3.2. Formen der integrierten Kommunikation
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung der integrierten Kommunikation in Unternehmen, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie durch eine strategische Abstimmung verschiedener Kommunikationsinstrumente ein konsistentes Erscheinungsbild und Synergieeffekte erzielt werden können.
- Theoretische Fundierung der Kommunikationsformen und -instrumente
- Differenzierung zwischen interner und externer Unternehmenskommunikation
- Analyse der inhaltlichen, formalen und zeitlichen Integration
- Praktische Anwendung und Verifizierung am Beispiel der Interprint GmbH & Co. KG
Auszug aus dem Buch
2.4.2 Formale Integration
Mit der formalen Integration ist hauptsächlich das Corporate Design eines Unternehmens gemeint. Dieses „befaßt sich mit der unverwechselbaren Gestaltung aller Elemente, die zum Erscheinungsbild eines Unternehmens gehören“. Hierzu gehören z.B. ein einheitliches Logo, ein einheitlicher Briefbogen, ein einheitlicher Schrifttyp und eine einheitliche Farbe.
Das Ziel dieses einheitlich formalen Auftritts eines Unternehmens liegt darin, bei dem Kunden eine hohe Widererkennbarkeit hervorzurufen bzw. sich mit diesem Corporate Design fest im Kopf des Kunden zu verankern.
Als gutes Beispiel für eine solche Corporate – Design – Gestaltungsmaßnahme kann der Stern von Mercedes-Benz aufgeführt werden, da hiermit ein sehr hoher Widererkennungswert erreicht wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Konzept der integrierten Kommunikation als strategische Abstimmung und skizziert den Aufbau der Arbeit in einen theoretischen und einen praktischen Teil.
2. Integrierte Kommunikation – theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die allgemeinen Grundlagen der Kommunikation, differenziert zwischen externen und internen Formen und definiert die Ziele sowie die drei Integrationsarten der integrierten Kommunikation.
3. Praxisbeispiel: Der Hauptteil analysiert die Kommunikationsstrategie der Interprint GmbH & Co. KG und stellt dar, wie die theoretischen Ansätze der Kommunikation und deren Integration im Industriegeschäft angewendet werden.
4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass integrierte Kommunikation weit über Corporate Design hinausgeht und als ganzheitliches Konzept für den unternehmerischen Erfolg unerlässlich ist.
Schlüsselwörter
Integrierte Kommunikation, Marketing, Unternehmenskommunikation, Corporate Design, Absatzwerbung, Verkaufsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, interne Kommunikation, Interprint, inhaltliche Integration, formale Integration, zeitliche Integration, Synergieeffekte, Kommunikationsinstrumente
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit und Umsetzung einer einheitlichen Kommunikationsstrategie in Unternehmen, um trotz der Vielzahl an Kommunikationsinstrumenten ein konsistentes Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Unterscheidung zwischen interner und externer Kommunikation sowie die drei Säulen der integrierten Kommunikation: inhaltliche, formale und zeitliche Integration.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die zielgerichtete Abstimmung ihrer Kommunikationsmaßnahmen Synergieeffekte erzielen und Wettbewerbsvorteile durch ein einheitliches Erscheinungsbild aufbauen können.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und einer Fallstudienanalyse (Praxisbeispiel) bei der Interprint GmbH & Co. KG.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?
Der Hauptteil analysiert zunächst die verschiedenen Instrumente der externen und internen Unternehmenskommunikation und führt anschließend aus, wie diese bei einem konkreten Unternehmen operativ in die Praxis umgesetzt werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Integrierte Kommunikation, Marketing, Corporate Design, Kommunikationsinstrumente und Synergieeffekte.
Warum ist laut Autor die interne Kommunikation für den Unternehmenserfolg entscheidend?
Interne Kommunikation ist unverzichtbar, da Mitarbeiter nur dann kompetent nach außen auftreten können, wenn sie ausreichend über interne Prozesse und Kampagnen informiert sind, was eine ganzheitliche Integration der Unternehmenskommunikation erst ermöglicht.
Welches spezifische Beispiel dient zur Veranschaulichung der formalen Integration?
Der Autor führt das Corporate Design von Mercedes-Benz und dessen einprägsamen Stern an, um die hohe Wiedererkennbarkeit durch einheitliche Gestaltungselemente zu illustrieren.
Wie unterscheidet sich die Absatzwerbung bei Interprint von herkömmlichen Endverbrauchermarken?
Da Interprint ein industrieller Vorlieferant ist, richtet sich die Absatzwerbung weniger auf einzelne Endprodukte, sondern primär auf die Kommunikation technischer Verfahren und Kompetenzen an Fachkundengruppen.
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- Tobias Hartmann (Author), 2006, Integrierte Kommunikation - Theoretische Grundlagen und Praxisbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60036