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Die Geschichte der Presse in Deutschland: Von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Title: Die Geschichte der Presse in Deutschland: Von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Seminar Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christine Engel (geb. Zech) (Author)

Communications - Media History
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Diese Seminararbeit beschäftigt sich aber in erster Linie mit der Geschichte der Presse. Aus diesem Grund beginnt sie mit der Drucktechnik nach Johannes von Gutenberg und den ersten Druckerzeugnissen. Die Seminararbeit fährt fort mit dem Begriff „Zeitung“ und wie sich das Medium über drei Jahrhunderte entwickelt hat. Auf dieses Kapitel folgt die Geschichte der Zeitschriften. Im Anschluss darauf wird die Entwicklung der ersten Redakteure sowie der Herausgeber beleuchtet. Die letzten beiden Kapitel handeln von den damaligen Reaktionen auf die verschiedenen Druckwerke, von den Rezipienten der damaligen Medien, sowie von Presserecht, Zensur und Pressefreiheit der damaligen Zeit.

Die Seminararbeit orientiert sich zum größten Teil an folgender Literatur: Heinz Pürer und Johannes Raabe: „Medien in Deutschland“, Rudolf Stöber: „Deutsche Pressegeschichte“, Ernst Bollinger: „Pressegeschichte I“ und dem Fischer Lexikon für Publizistik und Massenkommunikation. Bewusst weggelassen wurde das Buch „Geschichte der deutschen Presse“ von Günter Bialowons, da sich die Schrift zu sehr an den sozialistischen und marxistischen Lehren orientiert. Ebenfalls vermieden wurde das Buch „Deutsche Presse“ von Hans A. Münster, da im Vorwort das nationalsozialistische dritte Reich glorifiziert und gegen die jüdische Bevölkerung gehetzt wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die ersten Druckwerke

3. Die Zeitung

3.1 Der Begriff „Zeitung“

3.2 Vorrausetzung für die Revolution der Zeitung

3.3 Meßrelationen und Fuggerzeitungen

3.4 Periodische Zeitungen 7

4. Die Zeitschrift

5. Die Redakteure und die Herausgeber

6. Die Reaktionen, die Rezipienten und die Inhalte

7. Zensur und Pressefreiheit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die historische Entwicklung der deutschen Presse von der Einführung des Buchdrucks nach Johannes von Gutenberg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, um die Evolution der journalistischen Medien und die damit einhergehenden gesellschaftlichen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen aufzuzeigen.

  • Entwicklung der Drucktechnik und frühe Druckerzeugnisse
  • Begriffsbestimmung und Evolution des Mediums Zeitung
  • Entstehung und Spezialisierung der Zeitschrift
  • Wandel des journalistischen Berufsbildes und der Akteure
  • Wirkungsgeschichte sowie staatliche und kirchliche Zensurmechanismen

Auszug aus dem Buch

3. Die Zeitung

Der Begriff „Zeitung“ leitet sich von den Worten „zidinge“, „zidunge“ oder „tidinge“ ab. Sie stammen vom mittelniederdeutschen beziehungsweise mittelniederländischen und bedeuten so viel wie Nachricht oder Botschaft.21

Heute unterscheidet man Zeitung unter anderem im Hinblick auf ihre Erscheinungshäufigkeit – eine Tageszeitung erscheint sechsmal die Woche, eine Wochenzeitung zu der auch die Sonntagszeitung gehört, nur einmal pro Woche – ihrem Verbreitungsgebiet, und ihrer politischen Richtung.

Tageszeitung wird als „eine Druckschrift, die aktuelles Geschehen in kurzer regelmäßiger Folge an eine breite Öffentlichkeit vermittelt“22 definiert. Eine weitere Definition gilt nach Emil Dovifat: „Die Zeitung vermittelt jüngstes Gegenwartsgeschehen in kürzester regelmäßiger Folge der breiten Öffentlichkeit“.23

Der Leser erkennt eine Zeitung auch, wenn sie die vier Merkmale nach Otto Groth aufweisen kann: Aktualität, Periodizität, Universalität und Publizität.24 Diese Indizien sind bei Zeitungen im 17. und 18. Jahrhundert meist nicht gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt den historischen Kontext der Pressegeschichte vor und nach der Erfindung des Buchdrucks und definiert den inhaltlichen Fokus der Arbeit.

2. Die ersten Druckwerke: Dieses Kapitel erläutert die technologische Neuerung durch Gutenberg und die frühen Vorläufer der Presse wie Flugblätter und Flugschriften.

3. Die Zeitung: Hier wird der Prozess der Entstehung der Zeitung, von den frühen Botenwesen-Strukturen bis hin zu den ersten periodischen Zeitungen und Intelligenzblättern, nachgezeichnet.

4. Die Zeitschrift: Das Kapitel befasst sich mit der Entstehung der Zeitschrift als Kind der Aufklärung und deren Abgrenzung zur Zeitung anhand ihrer spezifischen Merkmale.

5. Die Redakteure und die Herausgeber: Diese Sektion beleuchtet die vier Phasen des Journalismus und analysiert die Rolle der frühen Korrespondenten, Drucker und Postmeister als Herausgeber.

6. Die Reaktionen, die Rezipienten und die Inhalte: Dieses Kapitel thematisiert die zeitgenössische Kritik am neuen Medium Zeitung sowie die Entwicklung der Leserschaft und die inhaltliche Gestaltung der damaligen Blätter.

7. Zensur und Pressefreiheit: Abschließend wird der Einfluss staatlicher und kirchlicher Eingriffe sowie der langsame Kampf um die Pressefreiheit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dargestellt.

Schlüsselwörter

Pressegeschichte, Journalismus, Gutenberg, Drucktechnik, Zeitung, Flugblätter, Zeitschrift, Zensur, Pressefreiheit, Aufklärung, Postwesen, Redakteure, Intelligenzblatt, Medientheorie, Publikationsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der historischen Entwicklung des Pressewesens in Deutschland von den Anfängen des Buchdrucks bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Entwicklung der Drucktechnik, der Aufstieg der Zeitung und Zeitschrift, das Berufsbild der Akteure sowie die staatliche Zensurpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den historischen Prozess der Professionalisierung und Etablierung des Journalismus sowie die damit verbundene gesellschaftliche Auseinandersetzung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Quellenanalyse bekannter medienwissenschaftlicher Standardwerke zur deutschen Pressegeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt chronologisch und thematisch die Entwicklung von Druckmedien, Zeitungsgattungen, Zeitschriften, das Selbstverständnis von Redakteuren und die Reaktionen der Rezipienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Pressegeschichte, Zensur, Periodizität, Aufklärung und die Transformation vom Botenwesen zum professionellen Journalismus.

Was unterscheidet eine Zeitung von einer Zeitschrift in diesem Kontext?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Zeitungen im Gegensatz zu Zeitschriften durch Merkmale wie Aktualität und Universalität geprägt sind, während Zeitschriften stärker durch Publizität und Periodizität definiert werden.

Warum war das Postwesen für die Zeitungsentwicklung so wichtig?

Das Postwesen bildete die infrastrukturelle Voraussetzung, da die Verbreitung von Nachrichten und die Periodizität der Berichterstattung eng an die Geschwindigkeit und Taktung der Postkurse gebunden waren.

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Details

Title
Die Geschichte der Presse in Deutschland: Von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt  (Journalistik)
Course
Proseminar Medienlehre Presse
Grade
1,3
Author
Christine Engel (geb. Zech) (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V60087
ISBN (eBook)
9783638538466
ISBN (Book)
9783640731428
Language
German
Tags
Geschichte Presse Deutschland Anfängen Ende Jahrhunderts Proseminar Medienlehre Presse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Engel (geb. Zech) (Author), 2006, Die Geschichte der Presse in Deutschland: Von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60087
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