Usedom gehört zur Großlandschaft „Norddeutsches Tiefland, Küsten und Meere“.3 Die Insel hat eine Landfläche von 445 km² und ist nach Rügen die zweitgrößte Insel Deutschlands. 373 km² davon gehören zu Deutschland und 72 km² zu Polen.1 Usedom besitzt eine Vielfalt an landschaftlichen Formen. Wälder, Seen, vermoorte Niederungen, Äcker und Wiesen, Strandwall- und Dünenlandschaften prägen die Insel. Der Verlauf der Küste ist abwechslungsreich. So ist sie an der Außenküste verhältnismäßig ausgeglichenen und zur Landseite stark gegliedert und zerlappend. Zahlreiche verschieden große Buchten kennzeichnen diesen Küstenverlauf. Ein Wechselspiel von Steilufern und breiten Sandstränden kennzeichnen die Küste.3 Begrenzt wird die Insel vom Peenestrom (NW/SO), Krumminer Wiek (NW), Achterwasser (NW/SO), Oderhaff (S) und der Ostsee (SO/NW). Etliche Seen, wie Schmollensee und Gothensee, stellen ehemalige Gletscherzungenbecken dar.“6
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1. www.usedom-exclusiv.de
2. www.pommerngreif.de
3. www.BfN.de
4. FEILBACH, 2004, S. 23
5. www.ikzm-d.de
6. www.geoberg.de
Inhaltsverzeichnis
- Kurzbeschreibung der Insel
- Entstehung der Insel Usedom
- Geomorphologische Beschreibung
- Die Erhebungen, die aus dem Wasser ragten, bildeten die 3 Inselkerne Usedoms.
- Klimatische Verhältnisse
- Vegetation und Tiere
- Anthropogene Einflüsse
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit der landschaftsökologischen Beschreibung der Insel Usedom. Er erläutert die Entstehung und Entwicklung der Insel sowie deren geomorphologische Besonderheiten und klimatischen Verhältnisse.
- Die geomorphologische Entstehung der Insel Usedom durch die Eiszeit
- Die prägenden Merkmale der Landschaft, wie Stauchendmoränen und Seesandebenen
- Der Einfluss des Meeres auf das Klima und die Landschaft
- Die Bedeutung anthropogener Einflüsse auf die Insel
- Die vielfältige Flora und Fauna der Insel
Zusammenfassung der Kapitel
Das Kapitel "Kurzbeschreibung der Insel" bietet eine Einführung in die geografische Lage, Größe und landschaftliche Vielfalt Usedoms. Es beschreibt die Küstenlinie, die Buchten und die Seen der Insel. Das Kapitel "Entstehung der Insel Usedom" erläutert die Entstehung der Insel während der Weichseleiszeit. Es erklärt die Bildung von Stauchendmoränen, Seesandebenen und die Bedeutung der Litorinatransgression. Das Kapitel "Geomorphologische Beschreibung" befasst sich mit der Morphogenese der Insel. Es beschreibt die pleistozänen Inselkerne und die unterschiedlichen Landschaftsformen, die durch die Eisvorstöße entstanden sind.
Das Kapitel "Klimatische Verhältnisse" beschreibt den Einfluss der Ostsee auf das Klima Usedoms und die typischen Merkmale des Usedomer Klimas.
Schlüsselwörter
Usedom, Insel, Landschaftsökologie, Geomorphologie, Eiszeit, Stauchendmoräne, Seesandebene, Litorinatransgression, Ostsee, Klima, Vegetation, Fauna, anthropogene Einflüsse.
Häufig gestellte Fragen
Wie entstand die Insel Usedom?
Usedom entstand während der Weichseleiszeit durch Gletschervorstöße, die Stauchendmoränen und Seesandebenen bildeten.
Was sind die geomorphologischen Besonderheiten der Insel?
Prägend sind die pleistozänen Inselkerne, das Wechselspiel von Steilufern und breiten Sandstränden sowie die stark gegliederte Küstenlinie.
Welchen Einfluss hat die Ostsee auf das Klima Usedoms?
Die Ostsee wirkt regulierend auf die Temperaturen und prägt die spezifischen klimatischen Verhältnisse der Insel.
Wie groß ist die Insel Usedom?
Usedom hat eine Landfläche von 445 km², wovon 373 km² zu Deutschland und 72 km² zu Polen gehören.
Was versteht man unter anthropogenen Einflüssen auf Usedom?
Damit sind die durch den Menschen verursachten Veränderungen der Landschaft und Ökologie gemeint, die in der Arbeit näher beleuchtet werden.
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- Robert Schnelle (Author), 2006, Landschaftsökologische Beschreibung der Insel Usedom, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60096