Strukturanalyse des Freizeit- und Breitensports und Sports der Älteren in deutschen Fußballvereinen


Masterarbeit, 2005
131 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Teil I: Übersichtsteil

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung und Fragestellungen

Teil II: Theoretischer Teil

2 Der Sportverein als Organisation
2.1 Strukturmerkmale des Sportvereins
2.2 Empirische Sportvereinsforschung

3 Trends und Entwicklungen im Sport und Sportverein
3.1 Demographische Entwicklung
3.2 Konkurrenzsituation
3.3 Motivlage
3.4 Mitgliedersituation
3.5 Finanzsituation
3.6 Sportvereinsentwicklung

4 Freizeit- und Breitensport
4.1 Breitensportentwicklung im Deutschen Sportbund
4.2 Fußball als Freizeitsport- und Breitensport

5 Exkurs: Sportverbundenheit im Alter

6 Fußballvereine heute
6.1 Mitgliederstruktur
6.2 Selbstbild

Teil III: Methodischer Teil

7 Erhebungsstrategie und Untersuchungsinstrument
7.1 Fragebogenkonstruktion
7.2 Zeitplan der Untersuchung
7.3 Auswertungsverfahren
7.4 Stichprobenbeschreibung und Rücklauf

Teil IV: Empirischer Teil

8 Strukturmerkmale deutscher Fußballvereine
8.1 Größe und Abteilungszahl der Fußballvereine
8.2 Alter der Fußballvereine

9 Mitgliederstruktur
9.1 Art der Mitgliedschaft und Altersstruktur
9.2 Entwicklung der Mitgliedszahlen
9.3 Ältere im Fußballverein

10 Angebote der Fußballvereine
10.1 Veränderung des Sportangebots
10.2 Fußballspezifische Angebote
10.3 Wahrnehmung der Sportangebote durch Ältere
10.4 Außersportliche Angebote

11 Organisationsstruktur
11.1 Zielsetzungen
11.1.1 Zieldimensionen
11.2 Aufgaben
11.2.1 Arbeitsinhalte
11.3 Innere Strukturen
11.3.1 Kooperationen
11.3.2 Inneres Verhältnis
11.4 Probleme

12 Freizeit- und Breitensport
12.1 Interesse
12.2 Erwartungen
12.3 Hilfestellungen
12.4 Erfolgsfaktoren

13 Strukturtypologie

Teil V: Schlussteil

14 Zusammenfassung und Diskussion
14.1 Strukturen
14.2 Mitglieder
14.3 Ältere
14.4 Angebote
14.5 Organisation

15 Fazit und Ausblick

16 Literaturverzeichnis

17 Anhang

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Strukturvariablen von Sportvereinen mit und ohne Fußballangebot

Tabelle 2: Mitglieder über 60 Jahre in ausgewählten
Sportverbänden 2004

Tabelle 3: Untersuchungszeitplan

Tabelle 4: Übersicht über Stichprobengröße und Rücklauf

Tabelle 5: Vereinsgröße nach Mitgliederzahlen

Tabelle 6: Vereingröße nach Spartenanzahl und Mitgliederzahlen

Tabelle 7: Durchschnittliche Mitgliederzahl und Anteil
über60-Jähriger nach Alter der Vereine

Tabelle 8: Fußballvereine und Bevölkerungsverteilung nach Gemeindegröße

Tabelle 9: Übersicht über die Aktiv- und Passivmitglieder nach Geschlecht

Tabelle 10: Übersicht über die Aktivmitglieder
nach Alter und Geschlecht

Tabelle 11: Übersicht über den Anteil der regelmäßig
Sport treibenden Mitglieder

Tabelle 12: Übersicht der Anteile der über60-Jahrigen

Tabelle 13: Die am häufigsten genannten Sportangebote
der Fußballvereine

Tabelle 14: Übersicht der Strukturdaten
fußballspezifischer Angebote

Tabelle 15: Nutzung des Sportangebots durch Ältere

Tabelle 16: Übersicht über die regelmäßigen
außersportlichen Angebote

Tabelle 17: Rangfolge der Vereins- und Abteilungsziele

Tabelle 18: Ziel-Dimensionen

Tabelle 19: Rangfolge der Vereins- und Abteilungsaufgaben

Tabelle 20: Rangfolge der Arbeitsinhalte

Tabelle 21: Rangfolge der Aussagen zur Vereinsstruktur

Tabelle 22: Struktur-Dimensionen

Tabelle 23: Häufigkeit der Kooperationen

Tabelle 24: Kooperations-Dimensionen

Tabelle 25: Rangfolge der Problemfelder

Tabelle 26: Rangfolge der Funktionen von
breitensportlichen Angeboten

Tabelle 27: Rangfolge der gewünschten Hilfestellungen

Tabelle 28: Mittelwerte der Dimensionen der fünf Cluster

Tabelle 29: Mittelwerte ausgewählter Variablen
nach Clusterzugehörigkeit

Tabelle 30: Rotierte Komponentenmatrix für Vereinziele

Tabelle 31: Rotierte Komponentenmatrix für Vereinsstrukturen

Tabelle 32: Rotierte Komponentenmatrix für Kooperationen

Tabelle 33: Rotierte Komponentenmatrix für Arbeitsinhalte

Tabelle 34: ANOVA ausgewählter Variablen nach Clusterzugehörigkeit

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Vier Leistungssysteme oder Sektoren
der modernen Gesellschaft

Abbildung 2: Motive für das Sporttreiben
(Erwachsene 35 Jahre und älter)

Abbildung 3: Mehrebenenmodell der Erklärungsansätze von Entwicklungen im Sportverein

Abbildung 4: Erklärungsmodelle zur Einordnung des
Freizeit- und Breitensports

Abbildung 5: Schematische Darstellung des
Freizeit- und Breitensports im Fußballverein

Abbildung 6: Entwicklung der Mitgliederzahlen des Freizeit- und
Breitensports im Fußballverband Niederrhein
von 1989 bis

Abbildung 7: Faktoren der Sportverbundenheit im Alter

Abbildung 8: Prozess der Verhaltensänderung

Abbildung 9: Anteil der häufig Fußballspielenden 2002
in Altersgruppen

Abbildung 10: Mitgliederentwicklung in den letzten fünf Jahren
nach Altersgruppen

Abbildung 11: Anteil der Vereine, die in den jeweiligen Altersgruppen keine Mit- glieder mehr aufnehmen können

Abbildung 12: Anteil der Vereine , die in den jeweiligen Altersgruppen keine aktive Mitgliederwerbung betreiben

Abbildung 13: Übersicht der in den letzten fünf Jahren aufgenommen Sportprogramme

Abbildung 14: Übersicht der in den letzten fünf Jahren gestrichenen Sportprogramme

Abbildung 15: Zielsetzungen in Sportvereinen

Abbildung 16: Zielprofile der Fußballvereine in Abhängigkeit der Abteilungszahl (z-Werte)

Abbildung 17: Wichtigkeit der Aufgaben in Fußballvereinen
über 20 Jahre

Abbildung 18: Profil der Strukturdimensionen der Fußballvereine

Abbildung 19: Kooperationsprofil

Abbildung 20: Prozentsätze der Zielgruppen nach Altersgruppen,
die von Freizeit- und Breitensportangeboten
angesprochen werden sollen

Abbildung 21: Erfolgsgründe guten Freizeit- und Breitensports

Abbildung 22: Mittelwerte der fünf Cluster nach z-Transformation

1 Einleitung und Fragestellungen

Bisherige Ergebnisse der Vereinsforschung und Bestandserhebung lassen für den gesamten Bereich der Angebote in Sportvereinen den Schluss zu, dass das Potenzial und die Bedeutung der Gruppe der älteren Mitbürger noch nicht den gewünschten und benötigten Einzug in die Praxis, aber auch in die Theorie (z.B. Vereinssatzung), gefunden hat. Deutlich wird dies aus dem Fazit der Arbeitsgruppe um Emrich mit den Ergebnissen der FISAS[1] 1996. „Aus der Darstellung der Angebotes bzw. des Sportvereins nach außen kann jedenfalls nur begrenzt […] auf das Vorhandensein spezifischer Angebote für Ältere geschlossen werden“ (Pitsch et al. 2001, S.317). Deutsche Fußballvereine sehen sich im gleichen Maße den gesellschaftlichen Anforderungen gegenübergestellt.

„Nach 2000 müssen sich [die] Vereine auf bedeutende Veränderungen der Altersstrukturen in unserer Gesellschaft einstellen. […] Die Älteren sind deshalb eine äußerst wichtige Zielgruppe für Fußballvereine. Wer sich um künftige Trends kümmert, muss der wachsenden Zahl älterer Menschen große Aufmerksamkeit schenken!“

(Fußballverband Rheinland e.V., 2000, S.25).

Aus diesem Fazit folgern die Fragestellungen der vorliegenden Arbeit. Es soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich Fußballvereine als Organisationsformen verstehen, die sich an den Interessen und Möglichkeiten älterer Mitbürger orientieren. Somit stellen sich die Fragen, in welcher Form Freizeit- und Breitensport durch Fußballvereine und –abteilungen angeboten und unterstützt wird und welche Strukturen förderlich oder hinderlich sind. Im speziellen werden Fragen zum Umfang der Organisation Älterer in Fußballvereinen beantwortet, d.h. in welcher Form und in welchem Umfang Angebote für Ältere in Fußballvereinen bestehen und wie sie wahrgenommen werden.

Es handelt sich hier nicht um einen hypothesenprüfenden Ansatz, sondern um eine organisationsbezogene Bestandsaufnahme, die die Auftretenshäufigkeit verschiedener Formen der Phänomene des „Sports Älterer in Fußballvereinen“ und von „Breitensportangeboten in Fußballvereinen“ aufzeigen soll. Die Grundlage bildet eine schriftliche Befragung von Organisationsvertretern der Fußballvereine; über die Einschätzung der Situation durch Sport ausübende Personen wird keine Aussage gemacht (vgl. Pitsch, Emrich, Papathanassiou, 2001, S.306).

2 Der Sportverein als Organisation

Eine Organisation ist ein soziales Gebilde, das sich als ein bewusst geplantes und zweckbezogen gestaltetes Konstrukt verstehen lässt. Jede Organisation entwickelt eine charakteristische Organisationskultur, die durch eine eigene Philosophie und eigene Wertorientierungen gekennzeichnet ist. Im Sport sind die Aspekte der sozialen Einbindung der Mitglieder, der Kommunikation und Außendarstellung spezifisch von anderen Organisationsformen abgrenzbar. Sportvereine stellen als freiwillige Vereinigungen einen Sondertypus dar, der die Elemente bürokratischer Organisationen und von Kleingruppen zu einem Gebilde im Rahmen des Sports zusammenfasst (vgl. Heinemann in Röthig et al., 2003, S.417).

Für die empirische Erforschung von Sportvereinen als Strukturtyp einer freiwilligen Vereinigung hat sich das Konzept und Modell der vier Leistungssysteme der modernen Gesellschaft bewährt (Strob, 1999, 45ff).

In diesem Konzept werden die Bereiche Staat und Markt vom Dritten Sektor und der informellen Sphäre abgegrenzt und bilden vier unterschiedliche Sektoren, die sich durch eine jeweils eigene Zielsetzung und Handlungslogik sowie spezielle Steuerungsmedien auszeichnen (s. Abbildung 1). Der Staat, der den allgemeinen Rahmen des Zusammenlebens absichert, produziert die öffentlichen Güter und erreicht einen allgemeinen Nutzen, wohingegen der Markt als Plattform der privaten Güter den individuellen Nutzen erzielt. Die informelle Sphäre wird durch Leistungen bestimmt, deren Nutzen nicht von formalen Organisationen bestimmt wird. Emotionalität ist hier die leitende Orientierung. Die Entstehung des Dritten Sektors liegt in der Unvollständigkeit der Bereiche Staat und Markt, die ihre idealtypischen Zielvorstellungen nicht umsetzen und erreichen können. Aus diesem Mangel entstehen Phänomene, die man als Staats- oder Marktversagen bezeichnen kann. Es ist nun die Aufgabe des Dritten Sektors, die Härte dieser Phänomene abzumildern. Die Leitorientierung der Organisationen des Dritten Sektors, der neben Sportvereinen auch Kammern, Genossenschaften etc. umfasst, ist der wechselseitig zielgerichtete Nutzen der Mitglieder.

Alle vier Sektoren sind gemeinsam an dem Phänomen „Sport und Fußball“ beteiligt. Der Staat sorgt für den gesetzgeberischen Rahmen, der für Sport und Fußball gilt. Fußball findet so seinen Platz an öffentlichen Schulen, Universitäten und öffentlichen Sportanlagen. Im Sektor des Marktes wird der Fußball als Ware behandelt wie z.B. in den Medien oder im Bereich Merchandising. Der informelle Bereich umfasst sowohl Zuschauer und Konsumenten fußballbezogener Dienstleistungen und Güter, sowie informelle Fußballgruppen, die ihrem Sport in nichtorganisierter Form nachgehen. Der Dritte Sektor ist u.a. das Feld der Non- Profit- Organisationen des Sports. Der organisierte Fußballsport, der von Vereinen und Verbänden repräsentiert wird, stellt den größten und einflussreichsten Anteil des Fußballs dar (Schulze, 2004, S.12ff).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Vier Leistungssysteme oder Sektoren der modernen Gesellschaft (Schulze, 2004, S.14)

Entwicklungen in den einzelnen Sektoren bleiben folglich nicht ohne Auswirkungen auf den Fußballsport. Die wirtschaftlichen Ressourcen der Sportorganisationen sind direkt von der allgemeinen Wirtschaftslage und den Zuwendungen in Form öffentlicher Fördergelder betroffen. Gleichsam wirkt sich der gesellschaftliche Wandel in Familie, Beruf und Freizeit mittelbar über die geänderten Lebensbedingungen und –verhältnisse der Vereinsmitglieder auf die Sportvereine aus.

Das Organisationssystem des Fußballs, das durch Vereine und Verbände gebildet wird, lässt sich am besten von der Spitze nach unten beschreiben. Seit 1904 besteht auf der Weltebene die Fédération Internationale de Football Association (FIFA). Sie zählt 204 staatliche oder nationale Spitzenverbände; aus Deutschland nimmt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) diese Position ein. Fünf Regionalverbände, die aus weiteren 21 (Landes-) Verbänden bestehen, bilden die Mitglieder des Deutschen Fußball-Bundes. Die Landesverbände stimmen jedoch nicht mit der Einteilung der Bundesländer nach dem 2. Weltkrieg überein. Ebenso sind die Fußballkreise, in die der Fußballbetrieb weiter eingeteilt ist, nicht identisch mit den politischen Kreisen. Circa 27.000 Fußballvereine mit mehr als 6 Millionen Mitgliedern bilden die Basis des organisierten Fußballsports.

2.1 Strukturmerkmale des Sportvereins

Eine mögliche Zugangsweise, um den Sportverein theoretisch zu erfassen, ist die sozialwissenschaftliche Organisationstheorie, in der Sportvereine als eine spezielle Form der Vergesellschaftung den freiwilligen Organisationen zugerechnet werden. Die Unterscheidung des Sportvereins von anderen Organisationen wird in der organisationssoziologischen Betrachtungsweise durch fünf konstitutive Merkmale charakterisiert (vgl. Heinemann, Horch, 1981, S. 123-150).

(1) Freiwillige Mitgliedschaft

Die Mitglieder in Sportvereinen können selbständig und eigenverantwortlich über Ein- und Austritt entscheiden. Dem Verein drohen Austritte, wenn die Mitglieder ihre Wünsche und Interessen nicht im geeigneten Maße verwirklicht sehen; ein attraktives Angebot kann als Anreiz für Eintritte dienen. Nur durch eine hohe Sensibilität gegenüber den Anforderungen der Mitglieder und den Entwicklungen im Sport kann der Sportverein dem Mitgliederverlust entgegenwirken.

(2) Orientierung an den Interessen der Mitglieder

Sportvereine zeichnen sich dadurch aus, dass sie versuchen, die gemeinsamen Interessen der Mitglieder umzusetzen und zu verwirklichen. Eine Bindung der Mitglieder kann aufgrund der freiwilligen Mitgliedschaft nur durch direkte Leistungsanreize und gemeinsame Vereinsziele erfolgen. Folglich leisten die Mitglieder auch nur dann Beiträge, wenn dadurch Aktivitäten gefördert werden, die in ihrem Sinne sind.

(3) Demokratische Entscheidungsstruktur

Für Sportvereine sind nach Bundesgesetzbuch (§ 32) demokratische Entscheidungsstrukturen verbindlich. Die Vereinssatzung regelt die Machtbasis der Mitglieder in Form des individuellen Stimmrechts bei der Mitgliederversammlung. Damit wird die Verwendung der vereinseigenen Mittel im Sinne der Mitglieder gewährleistet. Die Einflussmöglichkeit der Mitglieder eines Vereins leitet sich nicht aus dem Privateigentum, sondern aus dem Stimmrecht ab.

(4) Ehrenamtliche Mitarbeit

Im Wesentlichen werden die Leistungen im Sportverein durch freiwillige, unentgeltliche und ohne direkte Gegenleistung erforderliche Mitarbeit erbracht. Hierdurch wird der Doppelcharakter der ehrenamtlichen Tätigkeit deutlich, dem Verein als Ressource zu dienen und den Verein nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

(5) Autonomie

Im Sinne der Vereinigungsfreiheit (GG Art.9, Abs. 1) entscheiden über die Gründung, Vereinspolitik und Auflösung eines Sportvereins nur die Mitglieder, unabhängig von Dritten, insbesondere dem Staat. Durch Mitgliedsbeiträge und ehrenamtliche Mitarbeit erfährt der Sportverein seine Unabhängigkeit von Dritten.

In der Praxis sind diese fünf Merkmale selten in ihrer Reinform zu erkennen. Das Prinzip der Freiwilligkeit gilt zwar für die Mitglieder, aber in der darüber liegenden Organisationsstufe verpflichtet sich der Sportverein mit der Teilnahme an verbandlichen Wettkämpfen den Regularien der Verbände zu folgen und gegebenenfalls das Nichteinhalten durch Strafen oder Ausschlüsse zu akzeptieren. Demokratische Entscheidungsstrukturen bedeuten nicht, dass diese auch stets eingehalten werden. Ein kleiner Verein muss gegen Oligarchisierungstendenzen kämpfen, wenn seine Anlagestruktur dahingehend ausgelegt ist, Entscheidungen in einem relativ kleinen Kreis zu treffen. Ehrenamtliche Mitarbeit ist kein alleiniges Merkmal der Arbeitsformen innerhalb eines Sportvereins. 12% der Sportvereine verfügen gemäß FISAS´96 über hauptamtliche Mitarbeiter; das Prinzip der Ehrenamtlichkeit wird ergänzt (Anders in Röthig & Prohl, 2003, S. 551). Die Autonomie der Sportvereine meint nicht, dass sie frei und ohne Bindung in einem gesellschaftlichen Freiraum existieren. Ganz im Gegenteil benötigen sie Rahmenbedingungen wie ein hohes, frei verfügbares Einkommen und ein Minimum an frei gestaltbarer Freizeit, um entstehen und existieren zu können.

Neben den sozialen Charakteristika zeichnen Sportvereine die folgenden ökonomischen Merkmale aus, die sie als Non- Profit- Organisationen beschreiben (vgl. Horch, 1992, S. 49-63).

(1) Keine Gewinnorientierung

Als Non- Profit- Organisationen verfolgen Sportvereine keine monetären Gewinnziele, sondern reinvestieren mögliche finanzielle Überschüsse in Gemeinschaftsgüter zur Erreichung des Organisationszwecks.

(2) Rollenidentität

In Sportvereinen sind die Rollen von Anbieter und Nachfrager identisch. Die Mitglieder bringen ihre Ressourcen in Form ehrenamtlicher Mitarbeit ein und profitieren gleichzeitig von Leistungen des Vereins.

(3) Solidarprinzip

In Sportvereinen wird in der Regel für die erhaltene Leistung keine direkte Gegenleistung in Form von Preisen oder Gebühren bezahlt, sondern es wird ein pauschaler Mitgliedsbeitrag, der die Sportangebote beinhaltet, erhoben.

(4) Autonome Einnahmenstruktur

Sportvereine finanzieren sich weitestgehend durch interne Geldquellen in Form von Mitgliedsbeiträgen und sind unabhängig von Geldmitteln Dritter.

Diese ökonomischen Strukturbesonderheiten von Sportvereinen sind seit den 1970er Jahren Veränderungstendenzen unterlegen, so dass sich die idealtypische Abgrenzung einer Non- Profit- Organisation von einem kommerziellen Dienstleistungsunternehmen im Einzelfall nicht mehr aufrechterhalten lässt. Durch die steuerrechtliche Trennung in Zweckbetrieb und wirtschaftlicher Betrieb können Sportvereine kostendeckend und gewinnorientiert arbeiten. Zunehmende Professionalisierung im Bereich der Geschäftsführung und Trainertätigkeit, v.a. bei größeren Sportvereinen, bricht das Merkmal der Rollenidentität auf. Kursgebühren und die Öffnung der Sportangebote für Nichtmitglieder mit Eventcharakter sind finanzielle Wege, die das Solidarprinzip in Frage stellen und teilweise lediglich eine sportliche „Grundversorgung“ gewährleisten. Im Leistungssport, der immer noch in den Sportvereinen verwurzelt ist, ist kostendeckendes Arbeiten allein durch Mitgliedsbeiträge nicht möglich. Sponsoren und Fördervereine sind allein zwei Wege, um die steigenden Kosten durch externe Geldquellen zu decken.

2.2 Empirische Sportvereinsforschung

Die empirische Sportvereinsforschung in Deutschland blickt auf eine mehr als 30jährige Tradition zurück (vgl. in einer Übersicht Emrich, Pitsch, Papathanassiou, 2001, S. 40-44, Nagel, Conzelmann, Gabler, 2004, S.16-21).

Die erste wissenschaftliche Veröffentlichung stammt von Lenk (1972) mit den „Materialien zur Soziologie des Sportvereins“ anlässlich des 150jährigen Bestehens der Hamburger Turnerschaft von 1816, dem ältesten Sportverein Deutschlands. In den 1970er und 1980er Jahren entstehen die ersten Finanz- und Strukturanalysen der Sportvereine in Deutschland (FISAS). Die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geförderten Studien liefern erstmals mit der ersten größeren empirischen Studie über „Sportvereine in Deutschland“ unter der Leitung von Linde (1972) und Schlagenhauf (1977) eine umfassende und repräsentative Bestandsaufnahme der Sportvereinslandschaft. Timm (1979) stellt auf der Grundlage der Befragung der Vereinsvertreter die wesentlichen Strukturdaten zur Angebots-, Anlagen- und Organisationsstruktur und Finanzsituation dar. 1978, 1982 und 1986 werden im Rahmen weiterer FISAS- Untersuchungen die Ansätze Schlagenhaufs und Timms weitergeführt und teilweise veröffentlicht. 1994 legen Heinemann und Schubert die Ergebnisse der vorletzten FISAS-Studie vor, deren Daten 1991 erhoben wurden. Erstmals werden hierbei Sportvereine aus den neuen Ländern miteinbezogen. 1996 führen Emrich und Pitsch im Auftrag des BISp und der Landessportbünde die letzte FISAS-Studie durch. Am 1. März 2005 startete mit einer bundesweiten Vereinsbefragung im Internet (www.vereinspanel.de) die Untersuchungsphase der „Sozialberichterstattung des deutschen Sports“ im Auftrag des BISp, des Deutschen Sportbunds und der Landessportbünde. Die Projektgruppe um Breuer, Rittner und Horch versucht ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument des gemeinwohlorientierten Sports zu entwickeln, das „Gegenwartsanalysen mit vorausschauenden Elementen und Zukunftsszenarien verbindet, um so den gesellschaftspolitisch dynamischen Entwicklungen wie den grundlegenden organisationsbezogenen Herausforderungen besser gerecht werden zu können“ (DSB 2005a, [online]).

Neben den FISAS-Studien entstehen in den 1990er und später zahlreiche weitere spezifische Untersuchungen mit fachverbandsspezifischen und regionalen Schwerpunkten. Digel (1992) sowie Gabler und Timm (1993) analysieren im Deutschen Turner-Bund und Deutschen Tennis-Bund die Vereinsstrukturen und legen eine Typologisierung vor. Regionale Spezifika von Sportvereinen für Baden-Württemberg (Nagel et al., 2004), Hessen (Digel, Fornoff, Schöberl, Singer, Wagner-Stoll, 1995), Rheinland-Pfalz (Emrich, Papathannassiou, Pitsch, 1998) und das Saarland (Emrich, Pitsch, Papathannassiou, 1999) stehen in den genannten Untersuchungen im Mittelpunkt. Baur (1995, 2001) legt seinen Fokus auf die Vereinslandschaft Ostdeutschlands, während andere Arbeiten die Sportvereinslandschaft in einzelnen Städten betrachten (z.B. Münster und Osnabrück: Jütting & van Bentem, 1999).

Neben den auf Verbände oder Regionen beschränkten Untersuchungen wurden zahlreiche themenspezifische Studien durchgeführt. Nagel setzt sich 2003 mit der Sozialstruktur von Vereinsmitgliedern auseinander, die Mitgliederbindung (in Tennisvereinen) analysieren Gieß-Stüber und Rücker (2003). Die Finanzstruktur liegt 1992 im Mittelpunkt von Horchs Untersuchung. Studien zum Ehrenamt zur sozialen Situation der Trainer und Übungsleiter (Mrazek & Rittner, 1991) und zur Jugendarbeit (Brettschneider & Kleine, 2002) in Sportvereinen betrachten einzelne Facetten in der Sportvereinsthematik.

Hinsichtlich der Thematik lassen sich in der Sportvereinsforschung einige gesonderte Schwerpunkte erkennen (Emrich et al., 2001, S.44-63).

- Mitgliedschaft und Angebotsstruktur

Hierunter fallen alle Fragestellungen zur Vereinskonzeption und
-kultur, die eine prägende Wirkung auf das Bindungsverhalten der Mitglieder entfalten. Ebenso werden als organisationsexterne Einflüsse die wandelnden Bedürfnisse und Verhaltensmuster der Mitgliedschaft und das Vermögen der Sportvereine betrachtet, sich in ihrer Angebotsstruktur daran anzupassen.

- Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeit

Dieser Schwerpunkt zeichnet sich durch die Untersuchung der Faktoren der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeit in Training, Verwaltung oder Technik in den Sportvereinen aus. Unter diesem Aspekt wird neben der Mitarbeiterebene ebenfalls die Seite des Sportausübenden und dessen Entwicklung in Richtung Professionalisierung betrachtet.

- Wirtschaftssoziologie der Sportvereine

Zunehmend in jüngerer Zeit sind ökonomische und finanzsoziologische Analysen der Sportvereine, die den organisierten Sport als Wirtschaftsfaktor und die Besonderheiten der Finanzstruktur von Vereinen diskutieren. Die strukturelle Besonderheit des Sportvereins als Non- Profit- Organisation rückt in das Blickfeld der Sportökonomie.

Hinsichtlich der empirischen Bestandsaufnahme von Sportvereinen lassen sich einige zentrale Befunde, die von besonderem Interesse für die Thematik sind, hervorheben (vgl. Nagel, Conzelmann & Gabler, 2004, S.18f).

Wettkampforientierte Sportangebote dominieren bislang in der Angebotspalette der Sportvereine. Gleichwohl nehmen nicht-wettkampfbezogene Sportangebote mit Fitness- oder Gesundheitsorientierung an Bedeutung zu und werden zunehmend in das vorhandene Sportangebot integriert. Nichtsdestotrotz stellt der Wettkampfsport trotz der zugenommenen Ausdifferenzierung ein zentrales Element in vielen Sportvereinen dar.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind Frauen sowie ältere Menschen in den Sportvereinen unterrepräsentiert, obgleich sich dieser Zustand abschwächt. Ähnliches gilt ebenfalls für den sozialen Status der Sportvereinsmitglieder. Personen mit einer höheren Schulausbildung finden sind überproportional stark als Mitglieder der Sportvereine wieder.

3 Trends und Entwicklungen im Sport und Sportverein

Moderne Industriegesellschaften unterliegen stetigen Veränderungsprozessen. In den letzten dreißig Jahren haben sich diese Veränderungen auch auf das Verhältnis von Arbeit und Freizeit ausgewirkt. Die Freizeit ist heutzutage neben Familie und Arbeit ein gleichberechtigter Lebensbereich, der durch Arbeitszeitverkürzung, Wertewandel und Individualisierungsprozesse einem Wandel unterworfen wurde. Der Sport ist als eine der wichtigsten Freizeitaktivitäten ebenfalls Teil dieser Veränderungsprozesse. Die veränderungsbedingte Entwicklung des Sports in den letzten drei Jahrzehnten lässt sich mit den Punkten Expansion und Differenzierung beschreiben (vgl. Stamm & Lamprecht, 1998, S.38-41). Der Sport ist zu einem Massenphänomen geworden; Sportaktivitäten und –symbole haben sich stark ausgebreitet (Expansion). Dies spiegelt sich in den Mitgliederzahlen der Sportvereine in den 60er und 70er Jahren wider. Zwischen 1960 und 1970 hatte sich der Mitgliederbestand von 5.2 Millionen auf 10.1 Millionen nahezu verdoppelt, „entsprechend wuchs die Zahl der Vereine von 29.486 auf 39.201“ (Klages, 2002, S.1). Bis heute stieg die Mitgliederanzahl des Deutschen Sportbundes auf mehr als 27.5 Millionen. Gleichzeitig wuchs im Zeitraum von 1960 bis 1972 die Anzahl der Mitglieder des Deutschen Fußball-Bundes um ein Drittel von 1.950.957 auf 3.084.901, und analog hierzu die Vereinsanzahl von 66.371 auf 94.903 (Deutscher Fußball-Bund, 2005 [online]).

Gleichzeitig ist die moderne Sportwelt wesentlich vielfältiger und diffuser und hat sich in allen Bereichen weiter aufgeteilt (Differenzierung). Die Ausdifferenzierung der Sportlandschaft setzte sich in den 70er und 80er Jahren fort. Die Integration weiter Bevölkerungsbereiche führte nicht nur zu einem Sport- und Mitgliederboom, sondern auch zu einer Verbreiterung der Sportmotive und –möglichkeiten, folglich zu einer Ausdifferenzierung des Sportverständnisses. Neue Sportarten wurden vom Deutschen Sportbund aufgenommen, so dass er heute 90 Mitgliedsorganisationen umfasst. Der Sport differenzierte sich in nichtwettkampfbezogenen Breitensport in und außerhalb des Vereins, Leistungs- und Wettkampfsport, Gesundheitssport, wettkampfbezogener Breitensport, Sport in Fitness-Studios, Betriebssport, Zuschauersport usw. aus. Die Kehrseite der Entwicklung eines breiteren Sportverständnisses mit neuen Motiven und Sinnmustern ist der mögliche Verlust der Einheit und Identität innerhalb von Sportvereinen. Übersteigt die Heterogenität des Sportverständnisses das Leistungsangebot des Sportvereins, entstehen Interessenskonflikte. Die Bindung der Mitglieder wird geringer, die Fluktuation steigt. Somit unterliegt der Sportverein als Organisationsform ebenso den Veränderungen seiner Mitglieder. Trends und Veränderungen in der Gesellschaft setzen sich im Sportverein fort und beeinflussen die Entwicklung des Sport- und Fußballvereins. Die wichtigsten Trends werden im Folgenden kurz aufgelistet und im Einzelnen behandelt und näher betrachtet.

3.1 Demographische Entwicklung

(a) Steigerung des Bevölkerungsanteils der älteren Mitbürger.
(b) Sinkende Geburtenrate mit der Folge der Minderung des Nachwuchses für Jugendmannschaften.

Im Jahre 2050 wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes die Hälfte der bundesdeutschen Bevölkerung älter als 48 Jahre und ein Drittel 60 Jahre und älter sein. 1950 gab es noch doppelt so viele Menschen unter 20 Jahre wie über 59 Jahre. Die im Jahre 2050 stärksten besetzten Jahrgänge werden die etwa Sechzigjährigen sein, der Anteil der unter 20-Jährigen wird von 21% (17 Millionen) auf 16% (12 Millionen) zurückgehen (vgl. Klages, 2004 [online]). Ferner wird ebenfalls die Lebenserwartung steigen. Ein 60-jähriger Mann hat heute durchschnittlich noch circa 20 Lebensjahre vor sich, eine Frau in diesem Alter sogar noch 24 Jahre. In 50 Jahren wird diese weitere Lebenserwartung für die 65-Jährigen erwartet, bei immer besserer Gesundheit und höherer Kompetenz im Lebensalter.

Der Altersquotient[2] zeigt die Verschiebungen im Altersaufbau recht deutlich und wird von der Kommission zur Nachhaltigkeit in der Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme unter Vorsitz von Professor Bert Rürup auf das Jahr 2000 mit 24.2 %, auf das Jahr 2030 mit 34.9 % und auf das Jahr 2040 auf 52.6 % beziffert. Damit kämen auf 100 Menschen im Erwerbsalter etwas mehr als 52 Personen im Rentenalter.

Der Bereich der 60-Jährigen verzeichnet innerhalb der Mitgliederstatistik des Deutschen Sportbundes prozentual die größten Zuwachsraten. In der Altersgruppe der 41-60-Jährigen stieg der Mitgliederbestand von 2 Millionen im Jahre 1990 auf mehr als 6 Millionen im Jahre 2004. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl der über-60-Jährigen von 1.2 Millionen auf 3.2 Millionen Mitglieder (Deutscher Sportbund, 2005 [online]).

Ein Grund der erfolgreichen Mitgliedermobilisierung liegt darin, dass die aktivierbare jüngere Altersgruppe mit hoher Sportaffinität einen hohen Anteil an der Gesamtbevölkerung ausmachte. Deren Anteil wird unter anderem durch die gesunkene Geburtenrate von 1.3 Kindern pro Frau negativ beeinflusst. Lediglich ein Siebtel der Bevölkerung in Ostdeutschland wird 2010 zur Altersgruppe der unter-20-Jährigen gehören. Hierbei zeigen sich deutliche West-Ost-Differenzen, die durch die Ost-West-Wanderung zusätzlich dynamisiert werden. „Die Besiedlungsdichte der neuen Bundesländer (159 Einwohner pro Quadratkilometer) wird weiter abnehmen und sich noch weiter differenzieren (Sachsen 245, Brandenburg 82 Einwohner pro qkm)“ (Klages, 2002 [online]). Sportorganisationen werden in der Aufrechterhaltung flächendeckender Sportangebote eine große Herausforderung finden.

3.2 Konkurrenzsituation

(a) Konkurrenz durch andere Sportvereine, die in Deutschland insgesamt 600 verschiedene Sportmöglichkeiten anbieten und weitere sportanbietende Institutionen.
(b) Konkurrenz durch kommerzielle Sport- und Freizeitanbieter, die zur Abwanderung von achtzehn- bis dreißigjährigen Sportlern zu Trend- und Grenzsportangeboten führt.

In den Sportvereinen im Deutschen Sportbund werden insgesamt über 600 verschiedene Sportangebote (insgesamt 604 verschiedene Nennungen) organisiert (vgl. Deutscher Sportbund, 2005 [online]). Hierbei reichen die Angebote von wettkampfbezogenen Sportarten (z.B. Leichtathletik, Fußball, Reiten) zu Urlaubs- und Freizeitsportangeboten, aber auch zu Sportangeboten mit Wellness- und präventiven oder therapeutischen Gesundheitsaspekten oder sogar zu nichtsportlichen Angeboten wie Volkstanz oder Krabbelgruppe (vgl. Pitsch et al., 2001, S.311f).

Neben den bekannten sportanbietenden Institutionen wie Sportvereine oder kommerzielle Anbieter, finden sich noch viele weitere Darbieter. Hierunter fallen Volkshochschulen, das Deutsche Rote Kreuz, Krankenkassen und Kirchen, die zwischen 17% und 58% Sport in ihrer Angebotspalette führen (vgl. Woll, 2005). Des Weiteren führt Woll (2005) aus seiner Befragung in Baden-Württemberg zu sportanbietenden Institutionen für Freizeit- und Gesundheitssport mit Erwachsenen und Senioren die Rheumaliga, Karnevalsvereine, Caritas, Feuerwehr und weitere Institutionen auf, die im geringern Maße ebenfalls in direkter Konkurrenz zu Sportvereinen stehen. In einer Einschätzung von Bürgermeistern bezüglich der Anbieterebene im Freizeit- und Gesundheitssport (Woll, 2005) werden neben den Vereinen auch freie Gruppen sowie die Kommunen an Bedeutung gewinnen.

„Über 4 Millionen Menschen trainierten 2003 in etwa 5.700 Fitnessstudios“ (Tönnißen, 2005 [online]). Der Deutsche Sportstudio Verband zählte für 2004 sogar mehr als 4,5 Millionen Mitglieder in seinen Sportstudios. Damit liegt der Sportstudio Verband bezüglich der Sport treibenden Mitglieder an Platz 3 hinter dem Deutschen Fußball-Bund (2003: 6.272.804) und Turner-Bund (2003: 5.084.612), deutlich vor dem Tennis Bund (2003: 1.767.226) und Schützenbund (2003: 1.529.542), die zu den über eine Million Mitglieder zählenden Sportverbänden Deutschlands gehören. Hinsichtlich der Sportanlagen variiert die Anlagenzahl der Sportstudios je nach Bundesland von 59 (Bremen) bis 1.305 (Nordrhein-Westfalen) mit einer durchschnittlichen Mitgliederanzahl von mehr als 800 Personen im Jahre 2004 (vgl. Deutscher Sportstudio Verband, 2005 [online]). Den 89.307 Sportvereinen Deutschlands im Jahre 2003 stehen beinahe 6000 Sportstudios gegenüber.

3.3 Motivlage

(a) Die wachsende Zahl von älteren Menschen erwartet ein höheres Angebot an Gesellschafts-, Alters-, Gesundheitssport und Reha-Gruppen.

Die Zukunft formuliert Herausforderungen für die Sportanbieter, insbesondere für die Gruppe der 50- bis 70jährigen. Es werden „weniger spezifische bzw. singuläre Sportarten und kaum noch Wettkämpfe von dieser Gruppe akzeptiert werden, sondern vielseitige sportartenübergreifende Bewegungsmöglichkeiten, die zunehmend auch kulturelle, regenerative und touristische Inhalte umschließen dürfen“ (Schulke, 1995, S.79). Rein zahlenmäßig werden wettkampforientierte Angebote an Bedeutung verlieren und Gesundheits- und Fitnessangebote an Bedeutung gewinnen. „Ab dem mittleren Erwachsenenalter (40-49 Jahre) setzt sich mit steigendem Alter immer mehr die Nachfrage nach gesundheitsorientierten Sportformen durch“ (Breuer, 2004, S.55). Verdeutlicht wird die Veränderung der Motivlage in Abbildung 2, die die Gesundheitsorientierung und Fitnesskomponente als Leitmotive herausstreichen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Motive für das Sporttreiben (Erwachsene 35 Jahre und älter) (nach Fußballverband Niederrhein [online], 2005)

Obwohl es immer mehr ältere Menschen gibt, gewinnt Jugendlichkeit zunehmend an Bedeutung. Die Zukunft des Seniorensports wird darin bestehen, einen dynamischen Sport anzubieten, der Jugendlichkeit verspricht (Wopp, 2004, S.11f). Vor diesem Hintergrund werden Team-Sportarten, vor allem wenn die Spielerzahlen reduziert und Inszenierungsformen verändert werden, voraussichtlich attraktiv sein (Wopp, 2004 S. 13).

3.4 Mitgliedersituation

(a) Die Fluktuation von Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren verstärkt die Gefahr der Ausdünnung der Jugend- und später der Seniorenabteilungen.
(b) Die Anteile Älterer (> 60 Jahre) und von Frauen sind in Fußballvereinen signifikant geringer als in anderen Sportvereinen.

Die Dauer des Sporttreibens und die Verweildauer im Fußballverein sind seit 1920 konstant geblieben, jedoch geschieht der Eintritt in den Verein zeitlich früher (vgl. Pitsch & Emrich, 2003, S.112-122). Hierdurch kommt es zu einem geringeren Alter der Fußballspieler am Ende ihres sportlichen Engagements und einer altersbezogen früheren Fluktuation der Spieler. Demnach ist ein „früher Eintritt zu den Fußballvereinen mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit sportlicher Aktivität im Höchstleistungsalter verbunden“ (Pitsch & Emrich, 2003, S.121), dementsprechend auch mit einer geringen Wahrscheinlichkeit der Mitgliedschaft in der nachaktiven Zeit.

Der Fußballverein unterliegt den Änderungen der Präferenzen in der Institutionswahl zur Sportausübung. Ältere Mitglieder sind im Vergleich zu ihrem prozentualen Anteil an der Bevölkerung deutlich unterrepräsentiert, im Vergleich zu anderen Sportvereinen werden die Unterschiede noch deutlicher. Der niedrigere Anteil von Senioren weist auf „Unterschiede in der langfristigen Bindungskraft zwischen Fußball anbietenden Vereinen und anderen hin“ (Emrich & Pitsch, 2003, S.78). Zuwachsraten der Mitgliederzahlen basieren im Augenblick noch vornehmlich auf Zuwächse im Jugendbereich. Es ist zu beachten, dass die Rolle des Vereins als bevorzugte Institution des Sportengagements im Lebensverlauf abnimmt. „Der Sportverein stellt nur bei Jugendlichen die wichtigste Organisationsform sportlicher Aktivität dar. Ab dem frühen Erwachsenenalter wird das informelle Sportengagement zur bevorzugten Organisationsform informellen sportlichen Engagements“ (Breuer, 2004, S.62).

3.5 Finanzsituation

(a) Die Finanzmisere der Städte und Gemeinden führt zu einer Minderung der finanziellen kommunalen Sportförderung für Vereine und Angebote, die die Kommunen beispielsweise in ihren Aufgaben im Sozialbereich entlasten.

Der Rückgang der kommunalen Sportförderung, die noch im Jahr 2001 ein Gesamtvolumen von 3.1 Mrd. € aufwies und damit 79% aller öffentlichen Ausgaben für den Sport ausmachte (vgl. Ahlert, 2004, S.8), stellt Sportvereine vor immer schwierigere Aufgaben. Die Praxis zeigt, dass viele finanzschwache Kommunen investive Zuwendungen an den Sport streichen oder gar die Trägerschaft der Sportstätten an Vereine und Verbände abgeben. Hierin besteht zweifellos die Gefahr einer finanziellen Gratwanderung für die Sportvereine, die oftmals nur durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und höhere Nutzungsgebühren abgesichert werden kann (vgl. Ahlert 2004, S.16f). Die Finanzmisere der Gemeinden, das sich im realen Ausgabenniveau der kommunalen Sportförderung widerspiegelt und im Jahre 2002 11% unterhalb des Jahres 1992 lag, offenbart sich ebenfalls im Zustand der Sportstätten. Von den [..] rund 35.400 Sporthallen, 33.100 Sportplätzen und 6.700 Hallenbädern müssen in den nächsten fünf Jahren bundesweit knapp 40 % renoviert oder gar saniert werden“ (Sportministerkonferenz der Länder, Deutscher Sportbund & Deutscher Städtetag, 2002, 29f).

Heinemann machte bereits 1994 auf die Problemlagen der Sportvereine aufmerksam. Er gruppierte sie in Veränderungen in der Struktur der Mitglieder, die Struktur des Angebots, ehrenamtliche Mitarbeit, die Finanzierung der Vereinsarbeit, Sportstätten und Sportvereine in den neuen Bundesländern. Nach den zusammenfassenden Befunden von Nagel et al. (2004, S. 19) sind die Problemfelder weniger bedeutsam als befürchtet. Circa zwei Drittel der Sportvereine in Deutschland sind Monospartenvereine bzw. Vereine ohne eine weitere Untergliederung mit weniger als 300 Mitgliedern. Ihnen gegenüber stehen wenige große, ausdifferenzierte Sportvereine mit großen Mitgliederzahlen. Exemplarisch hierfür steht der Hamburger Sportverein ´sportspaß`, der mehr als 1.000 Sport-, Tanz- und Entspannungsangebote führt und als viertgrößter deutscher Verein mehr als 30.000 Mitglieder aufweisen kann. Nach wie vor nehmen die Mitgliederzahlen zu, wenn auch die Bindung nachgelassen hat. Ebenso ist der Anteil der Sportvereine mit geringer Mitgliederzahl konstant hoch. Hinsichtlich der Finanzstruktur stehen vielen Vereinen mit kleiner Haushaltssumme wenige Vereine mit großem finanziellem Volumen gegenüber. Die Haupteinnahmequelle der Sportvereine sind nach wie vor die Mitgliedsbeiträge, die in vielen Fällen weniger als 50 € im Jahr betragen. Jedoch zeigt sich hier zunehmend eine Veränderung der Abrechungsbasis. Oftmals wird der Beitrag nicht pauschal bezahlt, sondern er wird an Teilleistungen wie den Abteilungsbeitrag oder Kursgebühren gebunden. Die befürchtete Krise des Ehrenamts kann nicht bestätigt werden. Die Quote der angestellten Mitarbeiter hat zwar zugenommen, jedoch in einem relativ geringen Umfang. Die meisten Vereine können alle nach Satzung vorgesehenen Positionen besetzen, und dies zumeist ehrenamtlich oder gegen geringe finanzielle Entschädigungen. Etwa die Hälfte der Sportvereine besitzt eigene Sportstätten, die übrigen Vereine nutzen die von den Kommunen und Städte zur Verfügung gestellten Sportanlagen, für die zum Teil Nutzungsgebühren oder eigene Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen geleistet werden müssen. Konkurrenzsituationen erwachsen vornehmlich aus der Verteilungsnot öffentlicher Sportstätten.

3.6 Sportvereinsentwicklung

Veränderungen in Sportvereinen gelten ebenfalls für den Bereich des Fußballs. Auf unterschiedlichen Ebenen sind Umgestaltungen zu beobachten, die zum Teil in den vorangegangenen Kapiteln bereits beschrieben wurden und nun nur kurz behandelt werden sollen.

Mehr als 600 Sportangebote in den Mitgliedsverbänden des Deutschen Sportbundes sind ein Indiz für die Ausdifferenzierung und den Pluralismus der Angebotsstrukturen im Sport (vgl. Deutscher Sportbund [online], 2005). Beispielhaft seien die Breitensportbewegung, die Zunahme gesundheitsorientierter Angebote und die Integration von Trendsportarten erwähnt. Die nachlassende Bindungsbereitschaft der Sportvereine mit einer wachsenden Fluktuationsrate der Mitglieder basiert unter anderem auf einer Kundenhaltung der Mitglieder, die den Sportverein weniger als Interessenvertretung und mehr als Dienstleister sehen. „Sport [wird] in wachsendem Maße als Dienstleistung gesehen [..]. Eine Folge dieser Entwicklung ist die Erhöhung des Fluktuationsgrads der Mitglieder“ (Cachay & Thiel, 2003, S. 120f). Dementsprechend lässt die Engagementbereitschaft der Mitglieder nach und führt zu einer Zunahme bezahlter bzw. hauptamtlicher Mitarbeit. Ausbildungen und Ausbildungsprofile wie z.B. zum Vereinsmanager[3] oder Sportfachwirt (IHK)[4] sind Reaktionen der Verbände und der Wirtschaft auf die allgemeine Entwicklung im Vereinswesen. Jedoch sind diese Entwicklungen nur in einem Teil der Sport- und Fußballvereine zu beobachten, ein anderer Teil kann sich gegen diese Tendenzen erfolgreich wehren bzw. durch geeignete Maßnahmen ihnen entgegen wirken.

Die Erklärungsansätze für Entwicklungen in und von Sportvereinen sind aus unterschiedlichen Perspektiven mit verschiedenen Bezugsrahmen zu betrachten. Aus einer Makro-Perspektive heraus werden gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wie der „Wertewandel im Sport“ (Digel, 1990) und Individualisierungstendenzen als Grundlage differenzierungstheoretischer Ansätze genommen, „ein Wandel in der Ziel- und Aufgabenstellung des organisierten Sports ist seit einigen Jahren unübersehbar“ (Digel, 1988, S.8f). Wie Cachay bereits 1988 bemerkt, sind die „Sportvereine […] auf Veränderung ihrer Organisations- und Rollenstruktur sowie Differenzierung ihrer Angebote angewiesen“ (S. 219). Gesamtgesellschaftliche Wandlungsprozesse wie „die Verkürzung der Arbeitszeit, die verbesserte ökonomische Situation vieler Gesellschaftsmitglieder, veränderte Einstellungen zu Gesundheit, Freizeit und Konsum“ (Cachay & Thiel, 2003, S. 117) machen diese Umstellungen notwendig. Der Verein als gesellschaftliches Subsystem unterliegt somit den Veränderungen des Gesamtsystems.

Der situative Ansatz der Organisationsforschung unter Einbezug struktureller Daten wie bei Emrich, Pitsch & Papathanassiou (2001) und Heinemann & Schubert (1994) betrachtet die Sportvereinsentwicklung aus einer Meso-Perspektive. Sportvereine werden miteinander und anderen Organisationsformen verglichen und zueinander in Bezug gesetzt, um konstitutive Merkmale und Strukturbesonderheiten zu filtern. „Besonderheiten müssen im Vergleich mit anderen Organisationen, die nicht freiwillige Organisationen sind, herausgearbeitet werden“ (Heinemann & Horch, 1988, S.108)

Der Frage der „Organisationskultur, die ´das Übliche` des organisationalen Handelns ihrer Mitglieder […] definiert“ (Thiel & Meyer, 2004, S.107) wird in der Mikro-Perspektive nachgegangen und das Innenleben des Sportvereins, die Haltung des Mitglieds und die Folgen seines individuellen Handelns, beleuchtet. Thiel erkennt, dass „sich nur noch wenige Mitglieder und Gruppierungen an den Hauptversammlungen beteiligen und aktiv an der Steuerung des Sports mitwirken“ (Thiel, 2003, S.13) und folglich die Steuerungsprozesse durch den Einzelnen beeinflusst werden können. „Veränderungen […] setzen im Sportverein in wesentlich stärkerem Maße als z.B. in Wirtschaftsunternehmen das Engagement von Einzelpersonen voraus“ (Thiel & Meyer, 2004, S.121).

In einem Mehrebenenmodell von Nagel (2005) werden die unterschiedlichen Perspektiven zusammen betrachtet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Mehrebenenmodell der Erklärungsansätze von Entwicklungen im Sportverein (nach Nagel, 2005)

Ausgangspunkt dieses Modells ist die Annahme, dass soziale Strukturen und Handeln in einem fortlaufenden und wechselseitigen Zusammenhang stehen. Sportvereine sind in diesem Zusammenhang korporative Akteure, die gemeinsame Interessen der Mitglieder durch die Zusammenlegung individueller Ressourcen verwirklichen. Die Änderung sozialer Strukturen vollzieht sich durch den Zusammenschluss von Sportvereinen zu (Interessens-)Verbänden, die das Handeln in und von Sportvereinen beeinflussen.

Unter dem Begriff „Umwelt“ werden die gesellschaftlichen Veränderungen und Beziehungen im Feld des Sports zusammengefasst. Das „kollektive Explanadum“ beschreibt das allgemeine Feld der Sportvereinsentwicklung. Neben der Einbettung in regionale, lokale und nationale Gesellschaftsstrukturen ist zu berücksichtigen, dass das individuelle Handeln mit anderen Handlungsfeldern wie Familie und Beruf in Zusammenhang steht und das Handeln des korporativen Akteurs beeinflusst (vgl. Nagel, 2003, S.288). Das „Handeln des korperativen Akteurs“, als Folge des handelnden Zusammen der Mitglieder, wird auf der Meso- Ebene von den Erwartungsstrukturen wie formale Strukturmerkmale und institutionalisierte Regeln, Deutungsstrukturen wie die Programmatik, Leitidee und die kulturelle Tradition und Konstellationsstrukturen wie Machtverhältnisse und eingespielte Akteurskonstellationen bestimmt. Das „Mitglied“ und sein „individuelles Handeln“, das durch seine Interessen und Bedürfnisse bestimmt wird, sind in der Mikro- Ebene verankert und stellen das kleinste System des Modells dar (vgl. Nagel, 2005).

Zusammenfassend stellt Nagel (2005) fest, dass Veränderungen in Sportvereinen selten aufgrund einer Änderung der Vereinsziele zu beobachten sind, sondern durch Aktionen vereinzelter Mitglieder oder Wünsche Einzelner zustande kommen. Die Mitgliederbindung ist bei Ehrenamtlichen und Wettkampfsportlern deutlich höher als bei Teilnehmern von Gesundheits- und Fitnesskursen, „die neueren Organisationsformen im Sport [unterscheiden sich] vor allem durch einen geringeren Grad an Bindung und Verpflichtung von der traditionellen Organisationsform ´Sportverein`“ (Mrazek, 1995, S.215). In Mehrspartenvereinen werden mehrheitlich Entscheidungen auf der Mikro- Ebene des individuellen Handelns getroffen, d.h. die Abteilungen sind relativ selbständig und machen, was sie wollen. In Vereinen mit Kurssystemen werden die Entscheidungen auf der Meso-Ebene getroffen. Der Vorstand oder die „Macher“ im Verein legen die Ziele und Entwicklungen fest, die Abteilungsgrenzen sind aufgeweicht. Sportvereine sind Bottom- up- Organisationen, so genannte „Verhandlungskonstellationen ´von unten`“ (Nagel, 2003, S.288), in denen die Mitgliederinteressen und die Interessen potentieller Mitglieder berücksichtigt werden. Im Gegensatz zu Wirtschaftsunternehmen bestimmen nicht nur betriebswirtschaftliche Interessen wie das Funktionieren der Duschen oder das Verhalten des Übungsleiters den Charakter des Sportvereins.

[...]


[1] FISAS bedeutet Finanz- und Strukturanalyse der Sportvereine.

[2] Der Altersquotient ist definiert als die Relation der 65-Jährigen und älteren zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren.

[3] Die Ausbildung zum Vereinsmanager/in (DSB) dauert 120 UE und vermittelt ein grundlegendes Wissen in allen wesentlichen Organisations- und Führungsfragen und soll den Teilnehmer zu einer modernen und zukunftsorientierten Vereinsführung befähigen.

[4] Beim Sportfachwirt (IHK) handelt es sich um ein staatlich zugelassenes Fernstudium des IST-Studieninstituts in Zusammenarbeit mit der IHK Düsseldorf.

Ende der Leseprobe aus 131 Seiten

Details

Titel
Strukturanalyse des Freizeit- und Breitensports und Sports der Älteren in deutschen Fußballvereinen
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Institut für Sport und Sportwissenschaft)
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
131
Katalognummer
V60115
ISBN (eBook)
9783638538701
ISBN (Buch)
9783638709569
Dateigröße
1650 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strukturanalyse, Freizeit-, Breitensports, Sports, Fußballvereinen
Arbeit zitieren
Damir Dugandzic (Autor), 2005, Strukturanalyse des Freizeit- und Breitensports und Sports der Älteren in deutschen Fußballvereinen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60115

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