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Chemnitz: eine deutsche Stadt im Umbruch – Betreutes Wohnen im Alter in Verbindung mit der (Um)nutzung von Leerständen

Title: Chemnitz: eine deutsche Stadt im Umbruch – Betreutes Wohnen im Alter in Verbindung mit der (Um)nutzung von Leerständen

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 44 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Yvonne Barta (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology
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Summary Excerpt Details

Dieses Werk befaßt sich mit der Stadt Chemnitz, die im Laufe der Jahrhunderte
eine starke Entwicklung durchgemacht hat.
Aus einem kleinen Klosteranwesen wuchs die Industriestadt Chemnitz, welche durch den zweiten Weltkrieg einen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr und anschließend zerbombt zur „toten Stadt“ erklärt wurde.

Der Wiederaufbau der Stadt verschaffte vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz. Nach der politischen Wende litt Chremnitz jedoch unter dem Zerfall der Industrie, einer hohen Arbeitslosigkeit und Abwanderungsrate. Die Stadt Chemnitz entwickelt sich in dieser Zeit zu einer Rentnerstadt.

Chemnitz, als eine Deutsche Stadt im Umbruch, passt sich den veränderten demographischen, politischen und ökonomischen Verhältnissen an.
Es gilt, die hinterlassenen Probleme – besonders in der Wohnungswirtschat – als Chance zu nutzen.

Neue Märkte wollen eröffnet werden. Leerstände müssen ressourcenschonend reduziert, genutzt und umgenutzt werden.

Der Markt „Betreutes Wohnen im Alter“ öffnet der Stadt neue Perspektiven und ermöglicht im Einklang mit der Bevölkerung eine Wertsteigerung des Stadtbildes und Stadtimages.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 STADTGESCHICHTE CHEMNITZ

2.1 Alte Stadtgeschichte

2.2 Handwerk und Industrie bis zum 20. Jahrhundert

2.3 Industrie und Wohnsituation (20.-21. Jahrhundert)

3 DER DEMOGRAPHISCHE WANDEL IN CHEMNITZ

3.1 Veränderung der Haushalte

3.2 Veränderung der Bevölkerungsentwicklung

3.3 Veränderung des Flächenbedarfs

4 BETREUTES WOHNEN IM ALTER

4.1 Die Senioren erobern die Stadt

4.2 Voraussetzungen für Betreutes Wohnen im Alter

4.3 Träger und Einrichtungen für Betreutes Wohnen im Alter

4.4 Vertragliche und Gesetzliche Regelungen

4.5 Erwartungen an Betreutes Wohnen im Alter

5 CHEMNITZER LEERSTÄNDE

5.1 Bestandsentwicklung vs. Abriss

5.2 Umnutzungsmöglichkeiten der Leerstände

6 FAZIT UND ZUKUNFTSAUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Strukturwandel der Stadt Chemnitz infolge ökonomischer und demographischer Veränderungen. Im Fokus steht die Entwicklung von Strategien, um durch die Umnutzung von Wohnungsleerständen in Plattenbausiedlungen altersgerechte Wohnangebote zu schaffen und so die Lebensqualität der wachsenden Rentnergeneration zu sichern.

  • Stadtgeschichte und industrielle Entwicklung von Chemnitz
  • Demographischer Wandel und Haushaltsstrukturen
  • Konzepte für „Betreutes Wohnen im Alter“
  • Strategien zur Nutzung und Reduzierung von Wohnungsleerständen
  • Integrative Stadtentwicklung und Wohnraumqualität

Auszug aus dem Buch

4.2 Voraussetzungen für Betreutes Wohnen im Alter

„Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Das Recht auf menschenwürdiges, selbst bestimmtes Wohnen im Alter ist leider keine Selbstverständlichkeit.“57 Grundsätzlich sind alle älteren Menschen berechtigt betreut zu wohnen – leider kann dies nicht mehr durch familiäre Unterstützungsleistungen realisiert werden, wie bereits in den vorherigen Kapiteln erwähnt wurde. Somit ist Hilfe von außen nötig. „Betreutes Wohnen“ ist jedoch nicht nur für hilfebedürftige Personen geeignet. Viele Senioren fühlen sich noch nicht einmal hilfebedürftig und würden unter dieser Voraussetzung auch nie eine Wohngemeinschaft bzw. ein „betreutes“ Wohnen akzeptieren. Viele Rentner bleiben bis zu ihrem Lebensende in der gewohnten Umgebung und vor allem in der eigenen Wohnung, auch wenn der Lebenspartner schon längst verstorben ist.

Betreutes Wohnen ermöglicht aber den Menschen, die trotz großer Selbstständigkeit auf diverse Sicherheiten und geregelte Betreuung angewiesen sind, in den eigenen vier Wänden zu leben und gleichzeitig Alltagsbegleitung durch eine Betreuungskraft zu erhalten. Dazu ist kein Umzug in ein Alten- oder Altenpflegeheim notwendig und genau dies stellt eine gute Alternative zu den traditionellen Lösungen dar,58 die für die älteren Menschen oft nur Abschiebung bedeutet haben. Die gewünschte Lebensqualität kann durch „Betreutes Wohnen“ gesichert werden und gleichzeitig wird die Selbständigkeit gewahrt.

Die betroffenen Personen müssen allerdings einen gewissen Gesundheitszustand mitbringen, der es ihnen erlaubt, ihr Leben selbst organisieren zu können. Bettlägerige Senioren sind nicht geeignet für ein „Betreutes Wohnen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die historische Transformation der Stadt Chemnitz von der Industriestadt zur vom Strukturwandel geprägten „Rentnerstadt“ und definiert die Umnutzung von Leerständen als Chance.

2 STADTGESCHICHTE CHEMNITZ: Dieses Kapitel zeichnet den Weg vom Klosteranwesen über die industrielle Hochphase bis zur zerstörten und im DDR-Sozialismus neu geplanten Stadt nach.

3 DER DEMOGRAPHISCHE WANDEL IN CHEMNITZ: Hier werden die Ursachen und Folgen von Abwanderung, Geburtenrückgang und die Veränderung der Haushaltsformen auf den Wohnungsbedarf analysiert.

4 BETREUTES WOHNEN IM ALTER: Das Kapitel erläutert Konzepte, Trägerstrukturen und gesetzliche Rahmenbedingungen für altersgerechtes Wohnen als Antwort auf eine alternde Stadtgesellschaft.

5 CHEMNITZER LEERSTÄNDE: Es wird untersucht, wie durch das Programm „Stadtumbau Ost“ mit Wohnungsleerständen in Plattenbausiedlungen umgegangen wird und welche Anforderungen an die Umnutzung bestehen.

6 FAZIT UND ZUKUNFTSAUSBLICK: Das Fazit fasst zusammen, dass die Integration von Seniorenwohnungen in bestehende Quartiere eine nachhaltige Strategie zur Image- und Wertsteigerung der Stadt darstellt.

Schlüsselwörter

Chemnitz, demographischer Wandel, Betreutes Wohnen, Stadtumbau Ost, Wohnungsleerstand, Plattenbau, Senioren, Stadtentwicklung, Rentnerstadt, Umnutzung, Barrierefreiheit, Infrastruktur, Stadtimage, Wohnungsbau, Integratives Quartierskonzept.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den demographischen und wirtschaftlichen Umbruch in Chemnitz und zeigt auf, wie durch die Umnutzung von Leerständen in Plattenbausiedlungen ein zukunftsfähiges Angebot für seniorengerechtes Wohnen geschaffen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit verknüpft die Stadtgeschichte und den demographischen Wandel mit spezifischen Anforderungen an altersgerechte Wohnformen und städtebauliche Rückbaustrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die leerstehende Bausubstanz durch eine Umgestaltung im Sinne des „Betreuten Wohnens“ in die Stadtentwicklung integriert werden kann, um eine Aufwertung des Stadtbildes zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, einschließlich der Auswertung städtebaulicher Kennzahlen, demographischer Prognosen und der Agenda 21 der Stadt Chemnitz.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die demographischen Daten, die Kriterien für Betreutes Wohnen und die Strategien des „Stadtumbau Ost“ inklusive konkreter Checklisten für seniorenbezogene Wohnanlagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Chemnitz, demographischer Wandel, Betreutes Wohnen, Stadtumbau, Leerstandsmanagement und altersgerechtes Wohnen.

Welche Rolle spielt die „Agenda 21“ in diesem Konzept?

Sie dient als Basis für neue Leitsätze der Stadtgestaltung, welche die Bedürfnisse der älter werdenden Bevölkerung sowie soziale und ökologische Aspekte in den Mittelpunkt der Stadtentwicklung stellen.

Warum sind Plattenbausiedlungen besonders für das Projekt geeignet?

Diese Siedlungen verfügen über eine bereits bestehende soziale Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten, die durch die Umnutzung für Senioren sinnvoll weitergenutzt werden können.

Welche konkreten Qualitätsstandards werden für seniorengerechtes Wohnen genannt?

Neben Barrierefreiheit werden Aspekte wie Gangverbreiterungen, behindertengerechte Bäder, Notrufsysteme und eine zentrale Anbindung an medizinische sowie soziale Einrichtungen gefordert.

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Details

Title
Chemnitz: eine deutsche Stadt im Umbruch – Betreutes Wohnen im Alter in Verbindung mit der (Um)nutzung von Leerständen
College
University of Weimar  (Juniorprofessur Soziologie der Globalisierung)
Course
Städte im Umbruch
Grade
1,3
Author
Yvonne Barta (Author)
Publication Year
2006
Pages
44
Catalog Number
V60130
ISBN (eBook)
9783638538831
ISBN (Book)
9783638714235
Language
German
Tags
Chemnitz Stadt Umbruch Betreutes Wohnen Alter Verbindung Leerständen Städte Umbruch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Barta (Author), 2006, Chemnitz: eine deutsche Stadt im Umbruch – Betreutes Wohnen im Alter in Verbindung mit der (Um)nutzung von Leerständen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60130
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