»Entscheidend ist, dass jede Zeit ihre eigene Auslegung, ihr eigenes Erlebnis der Bibel findet und sie stets neu verlebendigt. Dann wird sie nie Opium sein, sondern ein Licht, das immer wieder in eine dunkle Welt hineinleuchtet
und sie zu erhellen versucht.« (Robert Jungk)Mit diesen einleitenden Worten von ROBERT JUNGK möchte ich meine Hausarbeit beginnen. Zum einen, weil mir während meiner Exegese des Psalms 146 aufgefallen ist, dass durch unterschiedliche Methoden eine gewisse Distanz zu dem Text gewahrt wird. Zum anderen wird durch den häufigen Kontakt immer auch die Nähe zum Text gesucht. Aus diesem Grund ist jede neue Herangehensweise zumal ein Erlebnis und auch im gewissen Sinne eine Verlebendigung des Wortes Gottes. Der Psalm 146 soll in dieser Proseminararbeit analytisch aufbereitet werden. Thematisch geht der Text einerseits auf die Vergänglichkeit eines jeden Menschen ein„denn des Menschen Geist muss davon, und er muss wieder zu Erde werden“. Andererseits schenkt er Hoffnung im Tod, und zwar dem Menschen,„dessen Hilfe der Gott Jakobs ist“. Ziel dieser Arbeit ist es, durch bestimmte Hilfsmittel und Methoden diesen Text so weit wie möglich nachzuvollziehen, wie der Autor ihn gemeint hat. Dazu ist es notwendig, sich sowohl mit der sprachlichen Gestalt als auch mit den historischen Hintergründen des Textes sowie mit den Beweggründen des Verfassers und der Zielgruppe auseinander zu setzen.
Inhaltsverzeichnis
- Hinführung
- Übersetzungsvergleich
- Kontext und Abgrenzung
- Analyse der Textstruktur
- Kohäsion - Ebene der Textoberfläche
- Kohärenz - Ebene der Textstruktur
- Gliederung
- Pragmatik
- Textentstehung
- Form- und Gattungskritik
- Traditionen und Motive
- Historischer Ort des Textes
- Ertrag
- Ausblick
- Literatur- & Quellenverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Psalm 146 und zielt darauf ab, das Verständnis des Textes durch verschiedene exegetische Methoden zu erweitern.
- Untersuchung der sprachlichen Gestalt des Psalms 146
- Analyse der historischen Hintergründe des Textes
- Rekonstruktion der Beweggründe des Verfassers
- Identifizierung der Zielgruppe des Textes
- Interpretation der Themen der Vergänglichkeit und Hoffnung im Tod
Zusammenfassung der Kapitel
- Hinführung: Die Einleitung stellt das Thema der Hausarbeit vor und betont die Relevanz der Bibelinterpretation in unterschiedlichen Zeiten. Der Psalm 146 wird als Beispiel für die Themen der Vergänglichkeit und Hoffnung im Tod vorgestellt.
- Übersetzungsvergleich: Dieser Abschnitt vergleicht verschiedene Bibelübersetzungen und einen Kommentar des Psalms 146, um die beste Grundlage für die Analyse zu finden.
- Kontext und Abgrenzung: Dieser Abschnitt soll den Psalm 146 in den historischen und literarischen Kontext einordnen und seine Besonderheiten herausarbeiten.
- Analyse der Textstruktur: Dieser Abschnitt analysiert die Struktur des Psalms 146 auf verschiedenen Ebenen, einschließlich Kohäsion, Kohärenz, Gliederung und Pragmatik.
- Textentstehung: Dieser Abschnitt untersucht die Entstehung des Psalms 146, einschließlich seiner historischen und literarischen Voraussetzungen.
- Form- und Gattungskritik: Dieser Abschnitt betrachtet die literarische Form und die Gattung des Psalms 146.
- Traditionen und Motive: Dieser Abschnitt untersucht die traditionellen und motivischen Elemente, die im Psalm 146 zum Ausdruck kommen.
- Historischer Ort des Textes: Dieser Abschnitt betrachtet den historischen Kontext des Psalms 146 und seine Relevanz für die damalige Gesellschaft.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter der vorliegenden Arbeit sind: Psalm 146, Vergänglichkeit, Hoffnung, Tod, Exegese, Bibelinterpretation, Übersetzungsvergleich, Textstruktur, Historischer Kontext, Traditionen, Motive, Zielgruppe, Autor.
- Arbeit zitieren
- Stephanie Müller (Autor:in), 2006, Exegese Psalm 146, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60176