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Das Gewissen: Aspekte aus Theologie und Schulpraxis

Title: Das Gewissen: Aspekte aus Theologie und Schulpraxis

Seminar Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Eveline Reiß (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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In dieser Arbeit werden zum Einen theologische Aspekte des Gewissens behandelt, zum Anderen soziale Aspekte (z.B. das Kohlberg- Modell). Zusätzlich werden die Verankerung der Thematik im Bildungsplan und ein Entwurf einer Einführungsstunde vorgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Was ist das – das „Gewissen“?

1.1. Begriffsklärung: „Gewissen“

1.2. Das Gewissen aus theologischer Sicht

2. Wie entwickelt sich das Gewissen?

2.1 Soziale Aspekte der Gewissensentwicklung

2.2 Die Stufen des moralischen Urteils (nach L. Kohlberg)

3. Der Umgang mit der Thematik in der Schulpraxis

3.1 Der Bildungsplan 2004 für die Realschule: Kompetenzen und Inhalte in Bezug auf das Thema ‚Gewissen’

3.2 Beispiel einer Einführungsstunde zum Thema ‚Gewissen’ (Klasse 8)

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Gewissens unter Berücksichtigung theologischer Aspekte sowie dessen Rolle und Vermittlung im schulischen Kontext. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Gewissen aus psychologischer und theologischer Sicht definiert und entwickelt wird und wie Lehrkräfte dieses komplexe Thema methodisch fundiert in den Religionsunterricht der Realschule integrieren können.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsklärung des Gewissens
  • Die theologische Dimension des Gewissensbegriffs
  • Psychologische Entwicklungsstufen des moralischen Urteils nach Lawrence Kohlberg
  • Kompetenzorientierung gemäß Bildungsplan 2004 für den Religionsunterricht
  • Praktische Umsetzung einer Unterrichtseinheit zum Thema Gewissen

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung: „Gewissen“

Der Begriff „Gewissen“ stammt von lat. ‚conscientia’ (dies entspricht ‚Mitwissen’; ‚Bewusstsein’; ‚Gewissen’) ab, welches wiederum von griech. ‚syneidesis’ entlehnt wurde. ‚Syneidesis’ meint die „Vorstellung, dass es für jedes sittlich schlechte Verhalten gegenüber Menschen oder Göttern einen Zeugen, nämlich das innere >Mitwissen< gibt“. Verwendung findet der Begriff vor allem in der christlichen Ethik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist das – das „Gewissen“?: Dieses Kapitel definiert den Gewissensbegriff etymologisch und beleuchtet die christlich-theologische Perspektive auf die Gewissensbildung und -erfahrung.

2. Wie entwickelt sich das Gewissen?: Hier werden soziale Prägekräfte sowie das Entwicklungsmodell von Lawrence Kohlberg zur moralischen Urteilsbildung im Lebensverlauf analysiert.

3. Der Umgang mit der Thematik in der Schulpraxis: Dieses Kapitel erläutert die Anforderungen des Bildungsplans 2004 an den Religionsunterricht und stellt ein konkretes methodisches Unterrichtsbeispiel für die 8. Klasse vor.

4. Fazit und Ausblick: Der Autor resümiert die Notwendigkeit der moralischen Orientierung in einer schnelllebigen Gesellschaft und unterstreicht die Begleitfunktion des Religionsunterrichts.

Schlüsselwörter

Gewissen, Theologie, Schulpraxis, Moralentwicklung, Lawrence Kohlberg, Religionsunterricht, Bildungsplan, Ethik, Christentum, Gewissensbildung, Wertorientierung, Pädagogik, Verantwortung, Dekalog, Goldene Regel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Gewissen als zentralen Aspekt christlicher Ethik und pädagogischer Vermittlung im schulischen Alltag.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Herleitung, die theologische Deutung, die entwicklungspsychologischen Stufen der Moral und die praktische Umsetzung im Religionsunterricht der Realschule.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Gewissensbegriff für Schüler verständlich zu machen und dessen Verankerung in der christlichen Tradition sowie im Bildungsplan aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zur Ethik und Psychologie mit einer didaktischen Aufarbeitung für die Schulpraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Theorie die Kompetenzbereiche des Bildungsplans für das Thema Gewissen sowie ein detaillierter Unterrichtsverlauf analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Gewissen, Moralentwicklung, Bildungsplan, christliche Ethik und Religionsunterricht.

Warum bezieht sich die Arbeit explizit auf den Bildungsplan 2004?

Der Bildungsplan 2004 stellt den curricular relevanten Rahmen dar, an dem die Autorin ihre didaktische Konzeption zur Kompetenzförderung im Religionsunterricht ausrichtet.

Wie wird das Gewissen mit den Zehn Geboten in der Unterrichtspraxis verknüpft?

Das Unterrichtsbeispiel nutzt den Dekalog als moralische Richtschnur, um den Schülern durch den Vergleich mit realen Handlungssituationen die Gültigkeit biblischer Weisungen zu verdeutlichen.

Welche Rolle spielt die „Goldene Regel“ in diesem Kontext?

Die Goldene Regel wird als universelle biblische Weisung herangezogen, die auch im heutigen Alltag, etwa durch Verhaltenskodizes in der digitalen Welt, eine moralische Orientierung bietet.

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Details

Title
Das Gewissen: Aspekte aus Theologie und Schulpraxis
College
Karlsruhe University of Education  (Institut für Philosophie, Theologie und Hodegetik)
Course
"Christl. Ethik" & "Religion unterrichten"
Grade
1,5
Author
Eveline Reiß (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V60247
ISBN (eBook)
9783638539708
ISBN (Book)
9783656798484
Language
German
Tags
Gewissen Aspekte Theologie Schulpraxis Einführung Unterricht Unterrichtsstunde Sekundarstufe 1 Klasse 7-8 Lehramt Realschule Entwicklung Christentum Moralentwicklung christliche Ethik Religionsunterricht Unterrichtsvorschläge Religion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eveline Reiß (Author), 2006, Das Gewissen: Aspekte aus Theologie und Schulpraxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60247
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