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Goldene Bilanzregeln

Title: Goldene Bilanzregeln

Scientific Essay , 2006 , 38 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Chris Muszalik (Author)

Business economics - Controlling
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1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Die Aufgabe dieser Vorleistung besteht darin, eine Jahresabschlussanalyse am Beispiel des Volkswagen Konzerns durchzuführen.

1.2 Zielsetzung und Struktur

Die finanzwirtschaftliche Analyse hat in erster Linie die Aufgabe das finanzwirtschaftliche Auftreten eines Unternehmens zu untersuchen. Der außenstehende Analytiker kann mehrere Möglichkeiten nutzen, um an Informationen über ein Unternehmen zu kommen. Das können zum Beispiel Bilanzen, Geschäftsberichte, Firmenmitteilungen und –zeitschriften, Wirtschaftspresse und Statistiken sein. Die zentrale Bedeutung kommt bei der finanzwirtschaftlichen Analyse den Bilanzen mit den eine Jahresabschlussbilanz ergänzenden Teilen zu. Die Ergänzung beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und ggf. der Lagebericht.

Die Jahresabschlussanalyse kann auf einen Objekt- und Zeitvergleich beruhen. Beim Objekt- bzw. Branchenvergleich wird das untersuchte Unternehmen mit einem ähnlich strukturierten Unternehmen verglichen. Im Gegensatz dazu wird das Unternehmen beim Zeitvergleich über mehrere Perioden hinweg analysiert. (vgl. Olfert, 2003, S. 341) Jeder, der sich mit der Jahresabschlussanalyse befasst, führt die Untersuchung unter einem anderen Gesichtspunkt durch. Zum Beispiel verfolgt ein Analytiker einer Bank andere Ziele als ein Unternehmer oder ein Anleger, der auf der Suche nach einem Investitionsobjekt ist. Dennoch haben alle eine Gemeinsamkeit. Sie interessieren sich für die aktuelle und zukünftige Ertragslage, die finanzielle Stabilität und das Vorhandensein von Wachstumspotential. Die Analyse verfolgt darüber hinaus noch weitere Ziele. Das sind unter anderem die Urteilsbildung, Entscheidungs- und Wahrheitsfindung sowie das verstärkte Sammeln von Informationen. (vgl. Benzel, Seite 128) Die Urteilsbildung bedeutet, dass der Jahresabschluss als finanzielles Ergebnis dazu dient, unternehmerische, in einer Periode getroffene Entscheidungen wertend zu beurteilen. Dabei analysiert man die Qualität 1. der Entscheidungsträger, 2. einzelner Entscheidungen, 3. einzelner Entscheidungsfelder und 4. des ganzen Unternehmens. Beispielsweise stehen im Rahmen einer Kreditwürdigkeitsprüfung die Beurteilungen finanzwirtschaftlicher und rentabilitätsbezogener Art im Vordergrund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung und Struktur

1.2 Vorgehensweise

1.3 VW Konzern

2 Vermögensstruktur

2.1 Vermögensintensität

2.1.1 Anlagenintensität I

2.1.2 Anlagenintensität II

3 Kapitalsstruktur und Liquiditätsanalyse

3.1 Eigenkapitalquote

3.2 Deckungsgrade

3.3 Liquiditätsgrade

3.3.1 Barliquidität

3.3.2 Liquidität auf kurze Sicht

3.3.3 Liquidität auf mittlere Sicht

3.4 Cash Flow

4 Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse

4.1 Eigenkapitalrentabilität

4.2 Gesamtkapitalrentabilität

4.3 Umsatzrentabilität

4.4 Price-Earning-Ratio

5 Fazit

5.1 Der neue Mann in Wolfsburg

5.2 Deutscher Automarkt

5.3 VW in China

5.4 Internationale Werbung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die finanzwirtschaftliche Lage des Volkswagen Konzerns anhand des Geschäftsberichts 2004 mittels einer fundierten Bilanzanalyse zu untersuchen, um die finanzielle Stabilität, Ertragslage und das Wachstumspotenzial des Unternehmens zu bewerten.

  • Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur
  • Untersuchung der Liquidität und Deckungsgrade
  • Bewertung der Erfolgs- und Rentabilitätskennzahlen
  • Branchenvergleich der Automobilindustrie
  • Strategische Einordnung der Unternehmensentwicklung

Auszug aus dem Buch

1.3 VW Konzern

Die Erfolgsgeschichte der Volkswagen AG begann 1933 mit einem Radio, dem Volksempfänger für 65 Reichsmark. Die Reichsregierung verfolgte das Ziel, dass sich alle Bevölkerungsschichten ein Radio leisten und damit am Rundfunk teilnehmen konnten. Bereits wenige Monate später erzielten sie Rekordgewinne. Daraus zog Adolf Hitler den Schluss, dass der Bau eines billigen, aber dennoch vollwertigen Autos für das Volk die Wirtschaft ankurbeln würde. So wurde in seinem Auftrag 1935 der erste Prototyp durch den Automobilkonstrukteur Dr. Ferdinand Porsche entwickelt. Der Porsche Typ 60 zeigte schon typische Käfer Merkmale, wies aber noch große Mängel auf. Da der Verkaufspreis nicht 1.000 Reichsmark überschreiten durfte, um für jedermann erschwinglich zu bleiben, beschloss der Reichsverband der Automobilindustrie, den Volkswagen im eigenen Werk in Wolfsburg herzustellen.

1937 war das erste Auto VW 303 fertiggestellt. Um Kosten zu sparen wurde zum Beispiel stabile Metallröhren durch Rahmen aus gesicktem Blech ersetzt. Es gab nur eine Autofarbe, der Wagen wurde ab Werk verkauft und die Menschen mussten ihn Jahre im Voraus abbezahlen (vgl. Pidoll, 2005 in: www.historische-vws.de).

Heute ist die Volkswagen AG größter Autohersteller und wird im Deutschen Aktien Index datiert. Der Konzern hat weltweit 335.000 Mitarbeiter und 40 Werkstätten. Allein in Wolfsburg sind 50.000 Mitarbeiter tätig. Bis 2003 wurden in Mexiko jedes Jahr 33.000 Käfer produziert. Zu den wichtigsten Automarken gehören Volkswagen, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Audi, Seat und Skoda, welches die Abbildung 1-1 veranschaulicht (vgl. NDR, 2005, in: www.1.ndr.de).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der finanzwirtschaftlichen Analyse, stellt die Vorgehensweise bei der Kennzahlenbildung vor und gibt einen Überblick über den Volkswagen Konzern.

2 Vermögensstruktur: Hier wird die vertikale Analyse des Vermögens vorgenommen, wobei die Anlagenintensität I und II detailliert zur Beurteilung der Kapitalbindung untersucht werden.

3 Kapitalsstruktur und Liquiditätsanalyse: Dieser Abschnitt analysiert die Finanzstabilität durch Eigenkapitalquote, Deckungsgrade und verschiedene Liquiditätsstufen sowie die Kapitalflussrechnung.

4 Erfolgs- und Rentabilitätsanalyse: Das Kapitel widmet sich der Messung der Erfolgskraft des Unternehmens durch Kennzahlen wie Eigenkapital-, Gesamtkapital- und Umsatzrentabilität sowie dem KGV.

5 Fazit: Die abschließende Betrachtung bewertet die aktuelle strategische Neuausrichtung unter neuer Führung, die Marktposition in Deutschland und China sowie die internationale Werbestrategie.

Schlüsselwörter

Bilanzanalyse, VW Konzern, Finanzkennzahlen, Liquidität, Rentabilität, Eigenkapitalquote, Cash Flow, Anlagenintensität, Deckungsgrad, Automobilindustrie, Jahresabschluss, Strategische Analyse, Marktanteile, Unternehmensanalyse, Rendite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der finanzwirtschaftlichen Analyse des Volkswagen Konzerns auf Basis des Geschäftsberichts aus dem Jahr 2004.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur, die Liquiditätsprüfung, die Untersuchung der Rentabilität und eine qualitative Einschätzung der Marktposition.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beurteilung der finanziellen Stabilität und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von VW im Branchenvergleich.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden betriebswirtschaftliche Bilanzkennzahlen (vertikale und horizontale Analyse) verwendet, um den Geschäftsbericht quantitativ auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Berechnung und Interpretation von Kennzahlen wie Anlagenintensität, Liquiditätsgraden, Rentabilitätskennzahlen und der Analyse des Cash Flows.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Fachbegriffen gehören Bilanzanalyse, Rentabilität, Liquidität, Eigenkapitalquote und die "goldenen Bilanzregeln".

Wie bewertet der Autor die Situation der Marke VW im Jahr 2005?

Der Autor stellt eine schwierige Phase mit sinkender Ertragskraft und Qualitätsmängeln fest, beleuchtet jedoch den Kurswechsel durch das Management zur Effizienzsteigerung.

Welche Besonderheiten zeigt der VW-Markt in China auf?

China wird als strategisch wichtiger Wachstumsmarkt identifiziert, in dem VW trotz hohem Wettbewerbsdruck eine dominante Marktstellung innehat.

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Details

Title
Goldene Bilanzregeln
College
Stralsund University of Applied Sciences
Course
Controlling Projekt
Grade
2,0
Author
Chris Muszalik (Author)
Publication Year
2006
Pages
38
Catalog Number
V60263
ISBN (eBook)
9783638539838
ISBN (Book)
9783638667241
Language
German
Tags
Goldene Bilanzregeln Controlling Projekt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Chris Muszalik (Author), 2006, Goldene Bilanzregeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60263
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