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Möglichkeiten und Probleme von E-Learning

Title: Möglichkeiten und Probleme von E-Learning

Intermediate Examination Paper , 2002 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Bianca Keusen (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Momentan findet eine Entwicklung von der Informationsgesellschaft hin zur Wissensgesellschaft statt. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht nur auf dem Beziehen von Informationen, sondern es ist mehr und mehr von Bedeutung, die gesammelten Informationen in einen Kontext einzubinden, um Wissen zu generieren. Dieser Prozess ist nicht nur durch traditionelle Wissensvermittlung möglich, sondern auch durch die Neuen Medien - wie momentan der Computer und das Internet - welche mehr und mehr in das alltägliche Leben eindringen. Die Zahl der Menschen wächst, die mit dem Internet und anderen weltweiten Netzen vertraut sind und sich deren Vorteile zunutze machen. Kann man doch anhand dieses Mediums jederzeit die aktuellsten Informationen bekommen, die man sonst aus Büchern oder Zeitschriften beziehen würde, welche nicht immer dem aktuellen Stand entsprechen oder welche eventuell nicht jederzeit zur Verfügung stehen. Es findet sozusagen eine Veränderung der Informationsdienstleitung statt, welche zunehmend Datenbanken, Wissens-Managementsysteme und andere Arten der Informationsverwaltung bereitstellt, die ort- und zeitunabhängig erreichbar sind. Nun stellen sich folgende Fragen: Wie kann man diese Art der Wissensdarbietung für die Erwachsenen- und Weiterbildung nutzen? Welche Arten der Nutzung existieren schon? Welche Anforderungen sind an diese Art der Wissensvermittlung zu stellen, um den Ansprüchen an hochwertige Wissenserlangung gerecht zu werden? Um auf diese Fragen eine Antwort zu finden, sollte man den Bereich des E-Learning genauer betrachten, welcher sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat. E-Learning wird in verschiedenen Bereichen der Weiterbildung ausprobiert und angewendet. Das sind die Bereiche der allgemeinen Weiterbildung, der beruflichen Weiterbildung und der betrieblichen Weiterbildung. In jedem dieser drei Bereiche gibt es unterschiedliche Anforderungen, was die technische Umsetzung und die didaktische Aufbereitung betrifft. Ferner gibt es in den drei Bereichen entsprechend der Nachfrage und den geforderten Qualifikationen ganz unterschiedliche Angebotsstrukturen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von E-Learning

3. Lehr-Lerntheorien im Zusammenhang mit E-Learning

3.1 Behaviorismus

3.2 Konstruktivismus

3.3 Selbstgesteuertes Lernen

3.4 Zusammenhang mit E-Learning

4. Technische Voraussetzungen

5. Möglichkeiten von E-Learning

6. Probleme mit E-Learning

7. Lösungsansätze bzw. Prinzipien zur Gestaltung von E-Learning

7.1 „Authentizität und Anwendungsbezug”

7.2 „Multiple Kontexte“

7.3 „Soziale Lernarrangements“

7.4 „Informations- und Konstruktionsangebot“

7.5 „Instruktionale Anleitung und Unterstützung“

8. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen von E-Learning in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand zu analysieren und didaktische sowie organisatorische Ansätze für eine effektive Gestaltung von E-Learning-Szenarien aufzuzeigen.

  • Lerntheoretische Grundlagen von E-Learning (Behaviorismus, Konstruktivismus)
  • Technische Voraussetzungen für die Nutzung moderner Lernmedien
  • Wettbewerbsvorteile und Möglichkeiten durch zeitliche sowie örtliche Flexibilität
  • Herausforderungen und Probleme bei der Implementierung in Unternehmen und allgemeiner Weiterbildung
  • Didaktische Gestaltungsprinzipien für erfolgreiche virtuelle Lernumgebungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Behaviorismus

Dem Behaviorismus liegt die Annahme zugrunde, dass „... es objektiv richtiges Wissen gibt und das verlässliches Wissen über die Welt existiert.“

Daraus resultiert, dass eine eindeutige Struktur in der Welt vorherrscht, welche eine geeignete strukturelle Entwicklung des Lernens ermöglicht und folglich dem Lerner zum Ziel bietet, sich diese Struktur anzueignen.

Charakteristisch für den Behaviorismus ist der Glaube an ein objektiv messbares Verhalten und Untersuchungen, wie Reiz- Reaktions- Beziehungen zustande kommen. Den Lehrenden (und den Forscher) interessiert nicht, welche Vorgänge (Emotionen, Wahrnehmungen, Motive) sich im Gehirn des Lernenden abspielen, sondern nur seine Verhaltensweisen auf bestimmte Reize. Ziel ist dabei, durch den bewussten und gezielten Einsatz von Reizen und Anregungen ein bestimmtes Verhalten bei dem Lernenden zu erzeugen. Der Mensch ist also ein „... passives, von externen Reizen gesteuertes Wesen“.

Der Behaviorismus wird aber auch kritisiert, da er die inneren Abläufe des Lernens ignoriert. Gedankengänge und Verständnis des Lernenden sind nicht von Bedeutung bei dieser Lerntheorie, da der Schwerpunkt auf das Verhalten und Wirken des Lehrenden gesetzt wird und somit die Inhalte des Wissens, welche der Lernende sich aneignen soll, nicht unbedingt verstanden und verarbeitet sein müssen (vgl. POHL 1999, S. 31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Übergang von der Informations- zur Wissensgesellschaft und führt in die Fragestellungen zur Nutzung von E-Learning ein.

2. Definition von E-Learning: Klärt den Begriff E-Learning als Lernformen unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Fokus auf computerbasierte Systeme.

3. Lehr-Lerntheorien im Zusammenhang mit E-Learning: Analysiert den Behaviorismus, Konstruktivismus und das selbstgesteuerte Lernen hinsichtlich ihrer Eignung für E-Learning-Szenarien.

4. Technische Voraussetzungen: Benennt Hardware, Internetzugang und Softwareanforderungen, die für die Nutzung von E-Learning-Angeboten notwendig sind.

5. Möglichkeiten von E-Learning: Erörtert Wettbewerbsvorteile durch Kosteneinsparungen, örtliche Flexibilität und die Unterstützung unterschiedlicher Lerntypen.

6. Probleme mit E-Learning: Beleuchtet Schwierigkeiten wie Kosten, organisatorische Defizite, fehlende Medienkompetenz und unübersichtliche didaktische Gestaltung.

7. Lösungsansätze bzw. Prinzipien zur Gestaltung von E-Learning: Stellt didaktische Leitprinzipien wie Authentizität, soziale Lernarrangements und gezielte Unterstützung vor.

8. Fazit: Führt aus, dass E-Learning eine systematische Evaluation erfordert und sich mittelfristig in Richtung Blended Learning entwickeln wird.

Schlüsselwörter

E-Learning, Wissensmanagement, Behaviorismus, Konstruktivismus, selbstgesteuertes Lernen, Weiterbildung, mediengestütztes Lernen, virtuelle Lernumgebungen, Blended Learning, Medienkompetenz, didaktische Gestaltung, Kooperatives Lernen, Online-Seminare, Lernpsychologie, Informationsgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Problemen von E-Learning als Medium der modernen Erwachsenen- und Weiterbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Lernens, die technischen Voraussetzungen, der wirtschaftliche Nutzen sowie die didaktischen Prinzipien zur Gestaltung virtueller Lernumgebungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den aktuellen Stand des E-Learning kritisch zu würdigen und aufzuzeigen, wie durch didaktisch fundierte Gestaltung Lernerfolge in beruflichen und allgemeinen Weiterbildungskontexten gesteigert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Lerntheorien und Konzepte der E-Learning-Praxis zusammengetragen und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Betrachtung der technischen Rahmenbedingungen, eine Analyse der Chancen und Risiken sowie eine Diskussion konkreter Gestaltungsprinzipien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind E-Learning, Konstruktivismus, selbstgesteuertes Lernen, Wissensmanagement und Blended Learning.

Warum ist der Behaviorismus laut der Arbeit für E-Learning weniger geeignet?

Der Behaviorismus fokussiert auf passive Wissensaufnahme durch Reiz-Reaktions-Schemata, während E-Learning primär aktives, eigenverantwortliches und konstruktives Handeln des Lernenden erfordert.

Was bedeutet der Begriff "Blended Learning" im Kontext der Arbeit?

Es beschreibt die Kombination aus zeitlich und örtlich flexiblem E-Learning mit Präsenzveranstaltungen an festen Orten, um die jeweiligen Stärken beider Formate optimal zu nutzen.

Warum wird im Bereich Knowledge Management oft Kritik geübt?

Wissen wird in Lernplattformen oft unstrukturiert "dazugestellt", ohne den nötigen Anwendungsbezug zum Arbeitsprozess herzustellen, was die Nutzer demotiviert.

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Details

Title
Möglichkeiten und Probleme von E-Learning
College
University of Tubingen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Grade
1,7
Author
Bianca Keusen (Author)
Publication Year
2002
Pages
31
Catalog Number
V60313
ISBN (eBook)
9783638540216
ISBN (Book)
9783656814313
Language
German
Tags
Möglichkeiten Probleme E-Learning
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bianca Keusen (Author), 2002, Möglichkeiten und Probleme von E-Learning, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60313
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