1.1 Aufgabenstellung
In dieser Hausarbeit, wird eine Kapitalflussrechnung an einem praktischen Beispiel durchgeführt. Dabei werden Theorien zur Kapitalflussrechung beschrieben und in die Praxis umgewandelt werden. Zu diesem Zeck wurde aus dem Internet der Geschäftsbericht 2004 (Bilanz und Erfolgsrechnung) der Porsche AG herangezogen. In der Ausarbeitung beschränkt sich hauptsächlich auf die Kapitalflussrechnung auf den Typ Fond1 des Porsche Konzern. Zielstellung ist es die Geldflüsse (Mittelherkunft und Mittelverwendung) aufzuzeigen.
1.2 Herangehensweise
Die Kapitalflussrechnung zeichnet Informationen zur Ertragslage und zur Vermögenslage auf, um Informationen zur Entwicklung der Finanzlage zu erweitern. Außerdem zeigt sie die Zahlungsströme der Periode (Ein- und Auszahlungen) unterteilt nach: Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Umsatzbereich), Kapitalfluss aus der Investitionstätigkeit (Investitionsbereich), Kapitalfluss aus der Finanzierungstätigkeit (Außenbereich).
Aus der Summe der drei Bereiche ergibt sich die Änderung der Finanzmittel im Geschäftsjahr und bildet die drei Zahlungsströme umfassender ab. Um eine Kapitalflussrechnung erarbeiten zu können, werden folgende Daten aus dem Geschäftsbericht benötigt: Die Bilanz mit den Werten des Vorjahres und dem Berichtsjahr, die Erfolgsrechnung (GuV) des Berichtsjahr und das Anlagengitter.
Der Fond ist auf theoretischer Sicht ein Zahlungsmittel, der zur Vereinfachung, von Positionen dient und wodurch die Positionen wesentlich verständlicher und einfacher zu deuten sind. Es gibt drei Typen von Fonds. In dieser Arbeit wird einschließlich auf den Fonds 1 eingegangen, der sich aus den liquiden Mittel, Besitzwechsel, Guthaben und Wertpapieren zusammensetzt. Dabei werden die flüssigen Mittel betrachtet, die sich aus der Differenz von Berichtsjahr und Vorjahr ergeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Porsche
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Herangehensweise
2 Kapitalflussrechnung
2.1 Ziele und Aufgaben
2.2 Fondsrechnung
3 Kapitalflussrechnung am Beispiel
3.1 Bilanz
3.2 Die Bewegungsbilanz
3.3 Gewinn- und Verlustrechung
3.4 Anlagengitter
3.5 Fondstyp 1
3.6 Fondstyp 2
3.7 Fondstyp 3
4 Analyse des Unternehmens
4.1 Fonds 1
4.1.1 Differenz zwischen Fonds 1 und Gegenbeständen absolut
4.1.2 Differenzen zwischen Fonds 1 und Gegenbeständen relativ
4.1.3 Vermutung für die Herkunft der Differenz
4.2 Fonds 2
4.2.1 Differenz zwischen Fonds 2 und Gegenbeständen absolut
4.2.2 Differenzen zwischen Fonds 2 und Gegenbeständen relativ
4.2.3 Vermutung für die Herkunft der Differenz
4.3 Fonds 3
4.3.1 Differenz zwischen Fonds 3 und Gegenbeständen absolut
4.3.2 Differenzen zwischen Fonds 3 und Gegenbeständen relativ
4.3.3 Vermutung für die Herkunft der Differenz
4.4 Besonderheiten von Porsche
4.4.1 Hauptstärken
4.4.2 Hauptschwächen
4.4.3 Gesamtbeurteilung
4.4.4 Rationalisierungsmaßnahmen
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer Kapitalflussrechnung an einem praktischen Beispiel, basierend auf dem Geschäftsbericht 2004 der Porsche AG. Dabei sollen theoretische Konzepte der Kapitalflussrechnung methodisch auf den Porsche-Konzern angewandt werden, um die Geldflüsse durch die Analyse von Mittelherkunft und Mittelverwendung transparent zu machen.
- Grundlagen und Definition der Kapitalflussrechnung
- Analyse der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagengitters
- Berechnung und Interpretation verschiedener Fondstypen
- Analyse der finanziellen Ertrags- und Vermögenslage
- Bewertung von Stärken, Schwächen und Rationalisierungsmaßnahmen bei Porsche
Auszug aus dem Buch
3.1 Bilanz
Die Bilanz ist laut § 242 HGB ein vom Gesetzgeber verlangter Abschluss, in dem das Verhältnis zwischen Vermögen und Schulden dargestellt wird. In Ihr werden Vermögen und Kapital einander in Kontenform gegenüber gestellt. „Die Passivseite weist Vermögensquellen, Mittelherkunft beziehungsweise Finanzierung und die Aktivseite weist Vermögensformen, Mittelverwendung beziehungsweise Investierung aus (Zdrowomyslaw, 2002, S. 145).“
Im ersten Schritt der Kapitalflussrechnung Typ Fond1 werden die Werte aus der Jahresbilanz übernommen (siehe Abbildung 3 auf Seite 5 für den Porsche-Konzern) und auf der rechten Seite, die Veränderung von Berichtsjahr zum Vorjahr berechnet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Porsche: Ein Überblick über die Unternehmensgeschichte, die Markenausrichtung und die Position von Porsche als kleinster unabhängiger deutscher Autoproduzent.
2 Kapitalflussrechnung: Darstellung der theoretischen Grundlagen, Ziele und Aufgaben sowie der Bedeutung der Fondsrechnung für die Unternehmensanalyse.
3 Kapitalflussrechnung am Beispiel: Praktische Anwendung der Kapitalflussrechnung auf den Porsche-Konzern unter Einbeziehung von Bilanz, GuV und Anlagengitter für verschiedene Fondstypen.
4 Analyse des Unternehmens: Detaillierte Untersuchung der berechneten Finanzdaten sowie eine qualitative Bewertung der Stärken, Schwächen und Zukunftsaussichten des Porsche-Konzerns.
Schlüsselwörter
Kapitalflussrechnung, Porsche Konzern, Geschäftsbericht 2004, Bilanzanalyse, Fondsrechnung, Mittelherkunft, Mittelverwendung, Liquidität, Jahresabschluss, Finanzlage, Ertragslage, Bewegungsbilanz, Anlagengitter, Finanzmittel, Porsche AG.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Durchführung einer Kapitalflussrechnung am Beispiel des Porsche-Konzerns auf Basis des Geschäftsberichts 2004.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung der Kapitalflussrechnung sowie deren praktische Anwendung mittels verschiedener Fondstypen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Geldflüsse, also die Mittelherkunft und Mittelverwendung, innerhalb des Porsche-Konzerns transparent aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine bilanzanalytische Methode verwendet, die auf der Gegenüberstellung von Vorjahres- und Berichtsjahresdaten aus Bilanz, GuV und Anlagengitter basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Berechnung der Kapitalflussrechnung für drei verschiedene Fondstypen und deren anschließende Analyse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Kapitalflussrechnung, Porsche Konzern, Bilanzanalyse, Liquidität und Finanzlage charakterisieren.
Warum wird zwischen verschiedenen Fondstypen unterschieden?
Die Unterscheidung dient dazu, die finanzielle Situation auf Basis unterschiedlicher Liquiditätsbegriffe (z.B. liquide Mittel vs. kurzfristiges Geldvermögen) differenziert zu betrachten.
Welches Fazit zieht der Autor für den Porsche-Konzern?
Der Autor bewertet den Gesamteindruck des Porsche-Konzerns nach der Kapitalflussrechnung als positiv, gestützt durch eine starke Marktposition und stabile familiäre Eigentümerstrukturen.
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- Chris Muszalik (Author), 2006, Kapitalflussrechnung am Beispiel des Porsche Konzern (Geschäftsbericht 2004), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60330