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Cannabiskonsum - Auswirkungen und Risiken

Titel: Cannabiskonsum - Auswirkungen und Risiken

Vordiplomarbeit , 2003 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tina von Berg (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Deutschland ist Cannabis die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Auf kurze Sicht birgt der Cannabiskonsum, ein überwiegend jugentypisches Phänomen, zwar geringe gesundheitliche Risiken, richtet man jedoch das Augenmerk auf verschiedene Konsummuster und Konsumgewohnheiten, lassen sich zahlreiche Gefahren erkennen.
Daher werden in dieser Arbeit zunächst Effekte und Wirkmechanismen des Cannabisrausches beschrieben. Anschließend werden unterschiedliche Konsummuster analysiert, um dann die langfristigen sozialen und psychischen Konsequenzen des Cannabiskonsums ableiten und dikutieren zu können.
Daraufhin wird ein Thema angesprochen, das bis heute wenig erforscht ist: die Cannabis induzierte Psychose. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei der Frage nach der Existenz drogeninduzierter Psychosen durch Cannabis zukommen. Die Frage, bei welchen Konsumenten Cannabisgenuss ein Risiko darstellt, kann zwar nicht beantwortet werden, doch zumindest werden einige Problemgruppen benannt.
Einige Aspekte der Prävention hinsichtlich Cannabis induzierter Psychosen werden zum Abschluss noch aufgezeigt, um die Notwendigkeit der Realisierung dieses Phänomens zu verdeutlichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Botanik der Hanfpflanze und Einteilung der Cannabisprodukte

1.2 Aufnahme

2. Cannabis als Rauschmittel

2.1 Der Cannabis-Rausch – Effekte und ihre Wirkmechanismen

2.1.1 Körperliche Wirkungen

2.1.2 Das psychische Befinden bei Cannabiskonsum

2.1.3 Verzögerte Effekte

2.2 Cannabiskonsum – Epidemiologie

2.3 Konsummuster

2.4 Langfristige soziale Konsequenzen des Cannabiskonsums

2.4.1 Cannabis als Einstiegsdroge

2.4.2 Entwicklung eines amotivationalen Syndroms

2.5 Langfristige psychische Konsequenzen des Cannabiskonsums

2.6 Fazit

3. Cannabis induzierte Psychosen?!

3.1 Die Problematik

3.2 Die Psychopathologie der „Cannabis-Psychose“

3.3 Zum Stand der Forschung

3.4 Fazit

4. Aspekte der Prävention hinsichtlich Cannabis induzierter Psychosen

4.1 Primärprävention

4.2 Sekundärprävention

4.3 Tertiärprävention

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen und Risiken des Cannabiskonsums, wobei der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und der Entstehung sowie dem Verlauf drogeninduzierter Psychosen liegt.

  • Wirkungsmechanismen und Rauschzustände bei Cannabis
  • Epidemiologie und Konsummuster von Cannabis
  • Die Kontroverse um Cannabis als Einstiegsdroge und das amotivationale Syndrom
  • Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und schizophrener Psychose
  • Präventionsansätze (primär, sekundär, tertiär) bei drogeninduzierten Psychosen

Auszug aus dem Buch

1.1 Botanik der Hanfpflanze und Einteilung der Cannabisprodukte

Als Cannabis, genauer Cannabinoide, werden die psychoaktiven Substanzen der einjährigen Hanfpflanze Cannabis sativa L. bezeichnet. Diese getrenntgeschlechtliche grüne Blätterpflanze hat einander gegenüberstehende, lanzettenförmige, meist siebenfingrige Blätter und kann mehr als sieben Meter hoch werden. Im Hinblick auf verschiedene Nutzungsformen muss zwischen THC-armen (Faserhanf) und THC-reichen Hanfsorten (Drogenhanf) unterschieden werden, wobei die weiblichen Pflanzen wichtiger als die männlichen sind, denn sie haben stärkere Fasern und bilden die nährstoffreichen Samen aus. Ausserdem enthalten die weiblichen Pflanzen eine höhere Konzentration des psychoaktiven Wirkstoffes (delta-9-)Tetrahydrocannabinol (THC), der in den Triebspitzen der Pflanze vermehrt vorhanden ist.

Haschisch, Marihuana und Haschischöl sind die gebräuchlichsten THC-haltigen Formen von Cannabis. Während Marihuana aus einem Gemisch von zerriebenen Blättern, Stängelstückchen und Blüten des Hanfes besteht, wird Haschisch aus den harzreichen Drüsenhaaren der weiblichen Cannabis-Pflanze gewonnen und enthält rund achtmal so viel THC wie Marihuana. Haschischöl ist ein durch Destillation von Marihuana oder Haschisch gewonnenes Öl, welches wiederum deutlich THC-reicher als Haschisch ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Verbreitung von Cannabis als illegale Droge, definiert grundlegende Begriffe und führt in die Thematik der Cannabis induzierten Psychosen ein.

2. Cannabis als Rauschmittel: Dieses Kapitel erläutert die pharmakologischen Wirkmechanismen, die Epidemiologie des Konsums, verschiedene Konsummuster sowie die sozialen und psychischen Konsequenzen.

3. Cannabis induzierte Psychosen?!: Der Hauptteil untersucht die klinische Verbindung zwischen Cannabiskonsum und schizophrener Psychose anhand aktueller Forschungsergebnisse.

4. Aspekte der Prävention hinsichtlich Cannabis induzierter Psychosen: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene Ebenen der Prävention und stellt konkrete Interventionsmöglichkeiten dar.

5. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung der Aufklärungsarbeit und den Umgang mit dem Phänomen drogeninduzierter Psychosen.

Schlüsselwörter

Cannabis, Cannabiskonsum, THC, Cannabis induzierte Psychose, Schizophrenie, Einstiegsdroge, amotivationales Syndrom, Konsummuster, Suchtprävention, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Drogenmissbrauch, psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die gesundheitlichen und sozialen Risiken des Cannabiskonsums und beleuchtet insbesondere die wissenschaftliche Debatte um den Zusammenhang zwischen Cannabis und der Entstehung von Psychosen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den zentralen Themen gehören die pharmakologischen Effekte von THC, die verschiedenen Konsummuster, soziale Konsequenzen, die Diskussion um das amotivationale Syndrom und Strategien der Drogenprävention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gefahren des Cannabiskonsums objektiv zu beleuchten und den aktuellen Forschungsstand zur Rolle von Cannabis bei der Auslösung oder Verschlimmerung schizophrener Psychosen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Expertenmeinungen und Fachpublikationen aus den Bereichen Suchtforschung, Psychiatrie und Sozialpädagogik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die allgemeinen Wirkungen und Konsummuster analysiert, gefolgt von einer kritischen Untersuchung der psychischen Risiken, insbesondere der drogeninduzierten Psychose und deren Bedeutung für die klinische Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cannabiskonsum, Cannabis induzierte Psychose, Schizophrenie, Prävention und Konsummuster charakterisiert.

Gibt es einen klaren Nachweis, dass Cannabis Psychosen auslöst?

Nein, ein kausaler Nachweis ist empirisch kaum zu erbringen, jedoch belegen zahlreiche Studien einen deutlichen Zusammenhang und ein erhöhtes Risiko für vulnerable Personen.

Welche Rolle spielt die Prävention bei Cannabis induzierten Psychosen?

Die Prävention ist entscheidend, um durch Aufklärung über Risiken, Frühintervention bei gefährdeten Jugendlichen und Rehabilitation nach Psychiatrieaufenthalten die negativen Folgen für die psychische Gesundheit zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cannabiskonsum - Auswirkungen und Risiken
Hochschule
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena
Note
1,0
Autor
Tina von Berg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
25
Katalognummer
V60377
ISBN (eBook)
9783638540759
ISBN (Buch)
9783638736923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cannabiskonsum Auswirkungen Risiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tina von Berg (Autor:in), 2003, Cannabiskonsum - Auswirkungen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60377
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Leseprobe aus  25  Seiten
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