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Konzepte und Arten der Motivation

Title: Konzepte und Arten der Motivation

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Frauke Schuhmann (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Was ist Motivation, was treibt uns an, überhaupt irgend etwas zu tun, womit beschäftigt sich die Motivationspsychologie, was ist deren Gegenstandsbereich? Mit dieser Fragestellung soll sich diese Seminararbeit auseinandersetzen. Im folgenden soll auf verschiedene Modelle der Motivationspsychologie eingegangen werden und diese sollen näher vorgestellt werden. Aber was treibt uns denn nun an, etwas bestimmtes zu tun, z.B. morgens früh aufzustehen und täglich zur Arbeit zu gehen, ist es ein innerer Antrieb, weil uns die Arbeit Spaß macht und wir dieser unbedingt nachgehen wollen, oder treibt uns die Sorge aus dem Bett, wie die nächsten Rechnungen bezahlt werden sollen. Oder ist es vielleicht eine Mischung aus beidem? Ist dieses Verhalten eigentlich jeden Tag gleich? Von welchen Faktoren hängt das ab, zwischen welchen Motivationen wird unterschieden und was für Erklärungsmodelle gibt es? „Die Motivationspsychologie beschäftigt sich damit, Richtung, Ausdauer und Intensität von Verhalten zu erklären.“( Rheinberg, 2002) Wenn man aber den Gegenstand der Motivationspsychologie verstehen will, muss man sich auch mit dem Begriff der Motivation auseinandersetzen. Motivation ist eigentlich nichts anderes, als dass jemand ein Ziel hat, dieses verfolgt und sich dabei nicht ablenken lässt, bis dieses Ziel auch erreicht ist. Dabei muss man aber auch wissen, dass Motivation nicht immer in gleichen Bahnen abläuft, nicht jeder Mensch empfindet Motivation gleich. Außerdem ist die Motivation keine direkt wahrnehmbare Größe, sondern viel mehr ein hypothetisches Konstrukt, das dazu dient, bestimmte Verhaltensweisen zu erklären.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frühe Erklärungskonzepte

2.1. Triebe als Erklärungskonzepte

2.2. Die Freudsche Triebkonzeption

3. Motivation als Person- Umweltbezug

3.1.H.A. Murray

4. Leistungsmotivation

4.1. Das Phänomen leistungsmotivierten Verhaltens

4.2. Motiv und Motivation

4.2.1.Konzeption und Erfassung des Leistungsmotivs

4.2.2.Leistungsmotivation auf gesellschaftlicher Ebene

4.2.3.Das Risikowahl- Modell

5. Intrinsische und Extrinsische Motivation

5.1.Intrinsische Motivation

5.2.Extrinsische Motivation

6. Konsequenzen für pädagogisches Handels

7. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Grundlagen der Motivationspsychologie und untersucht, welche Faktoren das menschliche Handeln steuern und welche theoretischen Modelle zur Erklärung dieses Phänomens existieren. Ziel ist es, die Entwicklung zentraler Konzepte – von frühen Triebtheorien über Murray bis hin zur Leistungsmotivation – nachzuvollziehen und deren Relevanz für pädagogische Kontexte zu beleuchten.

  • Frühe motivationstheoretische Ansätze und Triebkonzeptionen nach Freud.
  • Die Bedeutung des Person-Umwelt-Bezugs am Beispiel von H.A. Murray.
  • Mechanismen und Messverfahren der Leistungsmotivation.
  • Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.
  • Transfer der theoretischen Erkenntnisse auf das pädagogische Handeln.

Auszug aus dem Buch

4.2.3. Das Risikowahl- Modell:

Vom Leistungsmotiv wird nicht erwartet das es von sich aus aktiv und dranghaft wird. Es wird angenommen dass eine Person für diese Grundsituationen verallgemeinerte Zielvorstellungen und Erwartungen hat. Solch individuelle Motivausprägungen schlagen sich erst dann nieder, wenn der Mensch in einer motivpassenden Situation ist. Erst dann wird aus dem Personmerkmal eine aktuelle Motivation. Den Prozess der Anregung eines Motivs bezeichnet man auch als Motivierung.

Man kann also sagen das eine aktuelle Motivation erst dann eintritt wenn Motive und potentielle Anreize aufeinander treffen. Es erfolgt die Trennung von Motiv und der aktuellen Motivation, welche aus der Wechselbeziehung zwischen jeweiliger Situation und Motiv resultiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zentrale Fragestellung ein, was uns Menschen antreibt, und definiert Motivation als hypothetisches Konstrukt zur Erklärung von Verhalten.

2. Frühe Erklärungskonzepte: Hier werden die psychoanalytischen Wurzeln der Motivationspsychologie dargelegt, insbesondere der Fokus auf Triebe und Freuds Strukturmodell der Psyche.

3. Motivation als Person- Umweltbezug: Dieses Kapitel erläutert den Übergang zu einem interaktionistischen Verständnis, in dem Verhalten als Zusammenspiel von Person und Umwelt betrachtet wird, hier beispielhaft durch Murray.

4. Leistungsmotivation: Dieser Abschnitt analysiert das Phänomen leistungsorientierten Handelns, die Konzeption des Leistungsmotivs und die Bedeutung von Anspruchsniveaus im Risikowahl-Modell.

5. Intrinsische und Extrinsische Motivation: Hier erfolgt die begriffliche Abgrenzung zwischen selbstbestimmten (intrinsischen) und instrumentellen (extrinsischen) Motivationsformen.

6. Konsequenzen für pädagogisches Handels: Es wird diskutiert, wie psychologische Motivationstheorien gewinnbringend in das pädagogische Handeln und formale Bildungsprozesse integriert werden können.

7. Schluss: Dieses Kapitel fasst die behandelten Modelle zusammen und reflektiert den Erkenntnisgewinn über die eigene Motivation und deren Anwendungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivationspsychologie, Triebkonzeption, Psychoanalyse, Person-Umwelt-Bezug, H.A. Murray, Leistungsmotivation, Anspruchsniveau, Risikowahl-Modell, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Pädagogik, Motivierung, Lernprozesse, Psychischer Apparat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über verschiedene psychologische Modelle, die erklären sollen, warum Menschen handeln und welche Ziele sie dabei verfolgen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung von frühen Triebmodellen über den Person-Umwelt-Ansatz von Murray bis hin zur Leistungsmotivation sowie die Unterscheidung zwischen intrinsischen und extrinsischen Anreizen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der Motivationsforschung verständlich darzulegen und aufzuzeigen, wie Motivation entsteht und wie dieses Wissen in der Pädagogik praktisch genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse bedeutender psychologischer Klassiker wie Freud, Murray, McClelland, Atkinson und Rheinberg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Triebtheorie, des Interaktionsmodells, der Leistungsmotivationsforschung inklusive des Risikowahl-Modells sowie der Differenzierung von Motivationsarten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die zentralen Konzepte sind Leistungsmotivation, der psychische Apparat, das Risikowahl-Modell, intrinsische/extrinsische Motivation sowie der Motivbegriff nach Murray.

Wie unterscheidet Freud laut dieser Arbeit den „psychischen Apparat“?

Freud unterteilt den Apparat in die drei Instanzen „Es“ (Triebe/Bedürfnisse), „Ich“ (Vermittler/Realitätsprüfung) und „Über-Ich“ (Normen/moralische Instanz).

Warum sind mittelschwere Aufgaben laut Atkinson für die Leistungsmotivation besonders anregend?

Weil sie eine realistische Erfolgswahrscheinlichkeit bieten, bei der die Person das Gefühl hat, das Ergebnis durch eigene Anstrengung beeinflussen zu können, was den Anreiz maximiert.

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Details

Title
Konzepte und Arten der Motivation
College
University of Augsburg
Grade
1,7
Author
Frauke Schuhmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V60500
ISBN (eBook)
9783638541602
ISBN (Book)
9783656783381
Language
German
Tags
Motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frauke Schuhmann (Author), 2006, Konzepte und Arten der Motivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60500
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