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David Hume "Dialoge über natürliche Religion"

Title: David Hume "Dialoge über natürliche Religion"

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mirko Gropp (Author)

Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries
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Über kein Thema mit Ausnahme seiner Geschichtsbände hat David Hume mehr veröffentlicht als über die Religion. Für die Betrachtung der Humeschen Religionsphilosophie sind drei Werke von entscheidender Bedeutung , „Dialogues Concerning Natural Religion“ , „Natural History of Religion“ und den 10. Abschnitt, „Of Miracles“, der „Enquiry Concerning Human Understanding“.

Die vorliegende Arbeit gibt auf 20 Seiten einen Überblick über die „Dialogues Concerning Natural Religion“. Diese werden von vielen als sein wahrscheinlich bestes Werk, ja sogar der ganzen englischsprachigen Philosophie gesehen. Dieses Urteil beruht nicht nur auf dem philosophischen Gehalt, sondern auch auf der stilistischen Umsetzung in alter Tradition antiker Dialoge. Noch in Angesicht seines baldigen Ablebens machte Hume letzte Verbesserungen und sorgte mit Akribie für die posthume Veröffentlichung.

Dabei konzentriert sich die Arbeit auf den darin vorgestellten teleologische Gottesbeweis, der die Existenz eines göttlichen Schöpfers aus der im Universum zu beobachtenden Ordnung ableitet. Weiterhin der wird der kosmologische Gottesbeweis, bei dem sich die Existenz und Natur eines Gottes aus der existierenden Wirklichkeit mit ihren kausalen Zusammenhängen erschließt, kurz behandelt und um das Argument um den Theodizee Problem ergänzt. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion zur Meinung Humes in dem Sachverhalt.

Die Arbeit wurde für ein Seminar auf Deutsch mit Bezug auf den englischen Originaltext verfasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der historische und persönliche Kontext

2. Die Dialoge

2.1. Der teleologische Gottesbeweis

2.2. Der kosmologische Gottesbeweis

2.3. Das Theodizee Problem

2.4. Das Finale

3. Die Meinung Humes

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die philosophische Argumentation in David Humes Werk "Dialogues Concerning Natural Religion", wobei der Fokus auf der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Gottesbeweisen und der Hinterfragung religiöser Dogmen unter dem Gesichtspunkt von Humes skeptischer Methode liegt.

  • Historischer Kontext und Entstehungsbedingungen des Werkes.
  • Kritische Analyse der teleologischen und kosmologischen Gottesbeweise.
  • Diskussion des Theodizee-Problems als zentraler Einwand gegen die Religion.
  • Untersuchung der skeptischen Methodik und Humes impliziter Position.

Auszug aus dem Buch

Der teleologische Gottesbeweis

Look round the world: contemplate the whole and every part of it: you will find it to be nothing but one great machine, subdivided into an infinite number of lesser machines, which again admit of subdivisions to a degree beyond what human senses and faculties can trace and explain. All these various machines, and even their most minute parts, are adjusted to each other with an accuracy which ravishes into admiration all men who have ever contemplated them. The curious adapting of means to ends, throughout all nature, resembles exactly, though it much exceeds, the productions of human contrivance; of human designs, thought, wisdom, and intelligence. Since, therefore, the effects resemble each other, we are led to infer, by all the rules of analogy, that the causes also resemble; and that the Author of Nature is somewhat similar to the mind of man, though possessed of much larger faculties, proportioned to the grandeur of the work which he has executed. By this argument a posteriori, and by this argument alone, do we prove at once the existence of a Deity, and his similarity to human mind and intelligence.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der historische und persönliche Kontext: Das Kapitel erläutert Humes religionsphilosophische Schriften sowie den Einfluss gesellschaftspolitischer Zwänge der Aufklärung auf seine vorsichtige Ausdrucksweise.

2. Die Dialoge: Dieses Kapitel stellt die Charaktere Cleanthes, Philo und Demea vor und untersucht deren unterschiedliche philosophische Standpunkte zur Existenz Gottes.

2.1. Der teleologische Gottesbeweis: Hier wird Cleanthes' Analogie zwischen der Natur als Maschine und einem intelligenten Schöpfer diskutiert sowie durch Philos kritische Einwände hinterfragt.

2.2. Der kosmologische Gottesbeweis: Die Diskussion konzentriert sich auf Demeas Argument der notwendigen Ursache und dessen Kritik durch Cleanthes und Philo.

2.3. Das Theodizee Problem: Das Kapitel behandelt das Leid in der Welt als zentrales Argument gegen die Vorstellung eines vollkommenen, allmächtigen und gütigen Schöpfers.

2.4. Das Finale: Ein versöhnlicher Abschluss, in dem Philo und Cleanthes ihre Argumente reüssieren und die Schwierigkeit der vernunftbasierten Religionsdebatte reflektieren.

3. Die Meinung Humes: Es wird die Frage erörtert, welche der Figuren Humes eigene Position am ehesten repräsentiert und ob er als Skeptiker oder Agnostiker einzuordnen ist.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass das Werk eine literarisch meisterhafte, jedoch radikale Kritik an der vernunftbasierten natürlichen Religion darstellt.

Schlüsselwörter

David Hume, Dialogues Concerning Natural Religion, Religionsphilosophie, Gottesbeweis, Teleologie, Kosmologie, Theodizee, Skeptizismus, Aufklärung, natürliche Religion, Analogie, Philo, Cleanthes, Demea, Glaubenslehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das philosophische Werk "Dialogues Concerning Natural Religion" von David Hume und analysiert die dort geführten Debatten über die Natur und Existenz Gottes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den historischen Kontext, die Kritik an klassischen Gottesbeweisen, die philosophische Skepsis sowie die Problematik des Leids in der Welt (Theodizee).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Humes skeptische Methode und seine vorsichtige Argumentationsstrategie gegenüber den kirchlichen Dogmen und philosophischen Beweisführungen seiner Zeit offenzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die auf Humes Originaltexten sowie einer fundierten Auseinandersetzung mit den Argumentationslinien der Charaktere basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Gottesbeweise (teleologisch, kosmologisch) sowie das Theodizee-Problem detailliert gegenübergestellt und durch Philos skeptische Einwände kritisch geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Religionsphilosophie, skeptische Methode, Gottesbeweise und die kritische Analyse von Vernunft und Glauben charakterisieren.

Wie bewertet der Autor Humes Umgang mit der kirchenpolitischen Situation seiner Zeit?

Der Autor zeigt auf, dass Hume durch das Stilmittel der Ironie und eine absichtlich vage Ausdrucksweise versuchte, sich vor den gesellschaftspolitischen Konsequenzen einer direkten Kirchenkritik zu schützen.

Welche Rolle spielt die Evolutionstheorie in der Bewertung des Werkes durch den Autor?

Der Autor argumentiert, dass moderne wissenschaftliche Theorien wie die Evolutionstheorie die von Hume bereits antizipierten Zweifel an teleologischen Beweisen empirisch untermauert und deren Beweiskraft geschwächt haben.

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Details

Title
David Hume "Dialoge über natürliche Religion"
College
University of Bayreuth  (Philosophische Fakultät)
Course
David Hume
Grade
1,0
Author
Mirko Gropp (Author)
Publication Year
2002
Pages
23
Catalog Number
V6051
ISBN (eBook)
9783638137355
ISBN (Book)
9783638786935
Language
German
Tags
Hume Religion Philosophie Klassiker
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirko Gropp (Author), 2002, David Hume "Dialoge über natürliche Religion", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6051
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