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High-Tech Cluster in Nordamerika

Title: High-Tech Cluster in Nordamerika

Term Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Baur (Author)

Geography / Earth Science - Economic Geography
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Summary Excerpt Details

Was gibt es außer Surferstränden sowohl an der Westküste als auch an der Ostküste
der USA?
Nicht Strände, sondern vielmehr die berühmtesten High-Tech-Regionen der Welt
erklären das große Interesse von Ökonomen und Regionalforschern, welche sich in
zahlreichen Arbeiten mit dem kalifornischen Silicon Valley und der Route 128 in
Neuengland befassen. Beide Regionen sind weltweit für prosperierende High-Tech-
Unternehmen bekannt, wobei häufig die Frage aufgekommen ist, ob und wie die
regionalen Erfolgsgeschichten andernorts reproduziert werden könnten.
Ziel dieser Arbeit ist es, Beispiele für regionale Entwicklungswege detailliert zu
beschreiben und zu vergleichen, um dabei Parallelen aufzuzeigen, welche auch für
andere Regionen von Interesse sein könnten. Nach kurzen Begriffsklärungen folgt eine
ausführliche Analyse der Entstehung und Entwicklung des Silicon Valley und der
Route-128-Umgebung. Anschließend wird im Vergleich zu einer deutschen High-Tech-
Region, dem Münchener Raum, eine Untersuchung auf Entsprechungen vorgenommen,
um schlussendlich Empfehlungen für Regionalentwickler abzuleiten, die „eigene“ High-
Tech-Zentren anstreben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 High-Tech-Industrie

1.2 Cluster

2 Zwei entstehende High-Tech-Cluster: Entwicklung bis in die 1980er Jahre

2.1 Die High-Tech-Schnellstraße der USA: Die Route 128

2.2 Der bekannteste Technologie-Cluster der Welt: Das Silicon Valley

3 Verschiedene Reaktionen auf die Herausforderungen der 1980er Jahre

3.1 Aufkommende Konkurrenz führt zum Abschwung

3.2 Ungleich erfolgreiche Erholung der beiden High-Tech-Cluster

4 Übertragbarkeit des Erfolges auf andere Regionen

4.1 München als Beispiel für einen deutschen High-Tech-Cluster

4.2 Lässt sich die Lektion verallgemeinern?

5 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Beschreibung und der Vergleich der regionalen Entwicklungswege des Silicon Valleys und der Route-128-Umgebung, um daraus Erkenntnisse für die regionale Wirtschaftsförderung und die Entwicklung von High-Tech-Zentren abzuleiten.

  • Entstehungsgeschichte von High-Tech-Clustern in den USA
  • Vergleichende Analyse der Krisenbewältigung in den 1980er Jahren
  • Rolle von Netzwerken, institutionellen Rahmenbedingungen und Innovation
  • Übertragbarkeit von Erfolgsfaktoren auf andere Standorte am Beispiel München
  • Bedeutung von Wissensaustausch und Marktdynamik für regionale Cluster

Auszug aus dem Buch

2.1 Die High-Tech-Schnellstraße der USA: Die Route 128

Die Verkehrsinfrastruktur der Region um Boston wird maßgeblich durch zwei konzentrische Autobahnringe geprägt. Die Route 128, welche in den 1950er Jahren als Umgehungsautobahn angelegt wurde und entlang welcher die erste konzentrierte Ansiedlung von High-Tech-Unternehmen stattfand, sowie der noch weiter außen liegende Halbkreis der Interstate 495, an welchem es ab den 1960er Jahren zu ähnlicher Ballung kam, sind in Abbildung 1 zu erkennen.

Als in den 1930er Jahren die Region begann, zum militärischen Forschungs- und Technologiezentrum heranzuwachsen, besaß sie bereits zwei Jahrhunderte Industrietradition. Durch Abwandern der ursprünglichen Produktion von Textil- und Lederwaren an Billiglohnstandorte wuchs die Bedeutung der Herstellung von Technik und Geräten für die Textil-, Rüstungs-, Werkzeugmaschinenindustrie und später auch von Automobil- und Elektronikteilen.

Das für Bostons Entwicklung bedeutende Massachusetts Institute of Technologie (MIT) veranlasste ab 1918 einen ersten Technologieplan, um große Unternehmen finanziell an der Forschung zu beteiligen, und legte somit das Fundament für eine Zusammenarbeit mit den Firmen. Ab den 1930er Jahren lösten die reichlich verfügbaren Rüstungsforschungsgelder, welche großteils an das MIT aber auch an die Harvard University und lokale Unternehmen flossen, eine Konzentration auf Forschung und Produktion von High-Tech sowie enormes Wachstum innerhalb dieser Branche aus. Dadurch befand sich bereits zu Ende des Weltkriegs am MIT, der Harvard University und den anderen lokalen Hochschulen sowie auch den industriellen Forschungszentren entlang der Route 128 der best ausgebildete technologische Arbeitskräftepool der USA, wenn nicht sogar der Welt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der bedeutendsten High-Tech-Regionen der Welt ein und formuliert das Ziel, deren Entwicklungswege zu vergleichen.

2 Zwei entstehende High-Tech-Cluster: Entwicklung bis in die 1980er Jahre: Es wird die historische Entstehung und die Wachstumsdynamik der Route 128 sowie des Silicon Valley beleuchtet.

3 Verschiedene Reaktionen auf die Herausforderungen der 1980er Jahre: Das Kapitel analysiert, wie beide Regionen unterschiedlich auf ökonomischen Druck und veränderte Marktbedingungen reagierten.

4 Übertragbarkeit des Erfolges auf andere Regionen: Hier wird geprüft, ob die Lehren aus den USA auf den Standort München übertragbar sind und welche Erfolgsfaktoren sich verallgemeinern lassen.

5 Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Risiken schnellen Wachstums und die Grenzen der Planbarkeit von Clustern.

Schlüsselwörter

High-Tech-Cluster, Silicon Valley, Route 128, Wirtschaftsgeographie, Regionalentwicklung, Innovationsnetzwerk, Rüstungsforschung, Venture Capital, Technologietransfer, Standortwahl, Wettbewerbsfähigkeit, Clusterdynamik, Wissensaustausch, Wirtschaftswachstum, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entstehung und Entwicklung der beiden prominentesten High-Tech-Regionen der USA, des Silicon Valleys und der Route 128, und vergleicht deren wirtschaftliche Erfolgsfaktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind regionale Clusterbildung, die Auswirkungen von Forschungsinstitutionen auf die Industrie, Innovationszyklen sowie die Rolle staatlicher und privater Investitionen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, welche regionalen Entwicklungswege zu erfolgreichen High-Tech-Clustern führen und ob diese Erfolgsgeschichten auf andere Regionen, wie beispielsweise München, übertragen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf existierenden wirtschaftsgeographischen Modellen und Fallstudien basiert, um parallele Entwicklungsprozesse zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung der Cluster, ihre unterschiedlichen Reaktionen auf die Wirtschaftskrisen der 1980er Jahre und die Bedingungen, die langfristig zum Erfolg führten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Clusterdynamik, High-Tech-Industrie, regionale Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsnetzwerke und struktureller Wandel.

Warum war die Route 128 am Ende weniger erfolgreich als das Silicon Valley?

Die Arbeit führt dies auf institutionelle Starrheiten, eine mangelnde horizontale Vernetzung der Unternehmen und eine zu starke interne Ausrichtung der Firmen zurück, die eine schnelle Anpassung an neue Technologien erschwerte.

Wie unterscheidet sich der bayerische Cluster von den amerikanischen Vorbildern?

Der Münchener Raum weist andere historische Wurzeln auf und ist nicht als direkter Nachahmungsversuch konzipiert, profitiert jedoch ebenfalls stark von der Verknüpfung universitärer Forschung mit lokaler Industrie.

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Details

Title
High-Tech Cluster in Nordamerika
College
University of Cologne  (Wirtschafts- und sozialgeographisches Institut)
Course
Wirtschafts und Sozialgeographie
Grade
1,0
Author
Michael Baur (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V60622
ISBN (eBook)
9783638542531
ISBN (Book)
9783638848817
Language
German
Tags
High-Tech Cluster Nordamerika Wirtschafts Sozialgeographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Baur (Author), 2006, High-Tech Cluster in Nordamerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60622
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