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Computereinsatz in der Grundschule

Title: Computereinsatz in der Grundschule

Examination Thesis , 2003 , 88 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Yvonne Buchenau (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Über die Einsatzmöglichkeiten des Computers in der Grundschule wird heftig diskutiert.
...
Einarbeitend soll es in dieser Arbeit um die ständig zunehmende Bedeutung des Computers in allen Lebensbereichen und folglich den Veränderungen in der Lebenswelt der Kinder gehen. In diesem Kontext wird erläutert, welchen Stellenwert das Medium „Computer“ in der heutigen Gesellschaft eingenommen hat.
Eine Einordnung der neuen Medien in das pädagogische Rahmenkonzept der Grundschule folgt, wobei die Medienpädagogik diesbezügliche Teildisziplin ist. Es geht hierbei um die Frage, welche Bedingungen die Mediendidaktik und die Medienerziehung an den Einsatz neuer Medien im Unterricht der Grundschule stellen.
Anschließend geht es um die Fragestellung, welche Möglichkeiten der Computer als „Werkzeug“ bietet. Technische Anforderungen und Rechnerkonfigurationen werden erläutert und anhand von Beispielen von Soft- und Hardware aufgegriffen.
Im folgenden Kapitel werden die Bedingungen vorgestellt, unter denen das neue Medium „Computer“ in den Unterricht, in eine Klasse integriert werden kann.
Daraus ergeben sich Änderungen in der Lehrerrolle, welche im anschließenden Kapitel dargestellt werden.
Schließlich geht es um Fragen, welche Bedingungen sich daraus für die Gestaltung der verschiedenen Unterrichtsfächer Deutsch, Mathematik und andere weitere Fächer ergeben, unter Hinzunahme der neuen Richtlinien.
Im dritten Kapitel werden Beobachtungen der praktischen Erfahrungen im Deutsch- und im Mathematikunterricht berichtartig wiedergegeben, mit denen ich Anregungen für den eigenen Unterricht und Vorschläge zur Planung und Umsetzung für Lehrerinnen und Lehrer geben möchte.
Meine Arbeit soll verdeutlichen, dass die einzelnen Aspekte sich aufeinander beziehen und in einem gemeinsamen Kontext zu sehen sind. Die einzelnen Kapitel sind damit nicht hierarchisch gegliedert, sondern stehen im Zusammenhang miteinander.

Ich denke, dass der Computereinsatz in der Grundschule für das schulische Lernen von großer Bedeutung ist. Er eröffnet neue Möglichkeiten der Umsetzung verschiedener Unterrichtsthemen, und das Erreichen von Lernzielen kann enorm erleichtert werden.
Ich bin überzeugt, dass die Nutzung des Computers die Qualität des Unterrichtens und Lernens verbessern kann. Schülerinnen und Schüler sind motiviert, selbstständig und engagiert.
Ziel meiner Arbeit ist es, diese Thesen zu belegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Computereinsatz in der Grundschule

2.1 Medienpädagogik

2.2 Das Werkzeug Computer

2.2.1 Der Computer als Schreib- und Lesewerkzeug

2.2.2 Der Computer als Lern- und Übungswerkzeug

2.2.3 Der Computer als Kommunikationsmittel

2.2.4 Der Computer als Wissensvermittler

2.2.5 Der Computer als Spiel- und Spaßgerät

2.3 Nutzung des Computers im Unterricht

2.3.1 Standort/ Medienecken

2.3.2 Organisationsformen

2.3.3 Software

2.3.4 Internet

2.4 Auswirkungen und Funktionen der Lehrerrolle

2.5 Der Computer im Unterricht

2.5.1 Der Computer im Deutschunterricht

2.5.2 Der Computer im Mathematikunterricht

2.5.3 Der Computer in anderen Fächern

3 Erfahrungsberichte – Empirische Beobachtungen

3.1 Grundschule Karlschule Paderborn

3.1.1 Angaben zur Schule

3.1.2 Medienkonzept der Schule

3.2 Der Computereinsatz im Deutschunterricht

3.2.1 Ausstattung der Schule

3.2.2 Situation der Klasse

3.2.3 Beobachtungen

3.2.4 Bewertung

3.3 Der Computereinsatz im Mathematikunterricht

3.3.1 Ausstattung der Schule

3.3.2 Situation der Klasse

3.3.3 Beobachtungen

3.3.4 Bewertung

3.4 Ergebnisse – Reichweite und Grenzen des Mediums „Computer“

4 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Computern im Grundschulunterricht, um Unsicherheiten bei Lehrkräften abzubauen und aufzuzeigen, wie das Medium sinnvoll in den Schulalltag integriert werden kann, um Lernprozesse zu fördern und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

  • Medienpädagogische Grundlagen und Medienkompetenz
  • Funktionsweise des Computers als Schreib-, Lern- und Kommunikationswerkzeug
  • Organisatorische Aspekte des Computereinsatzes im Klassenraum
  • Empirische Fallbeispiele aus dem Deutsch- und Mathematikunterricht
  • Analyse der veränderten Lehrerrolle und praxisorientierte Umsetzungshilfen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Computer als Schreib- und Lesewerkzeug

Der Computer hat als Schreibwerkzeug schon jetzt seinen festen Platz in der Schule. Er bietet zahlreiche Schreibanlässe, so dass sich die Kinder motiviert mit dem Schreiben, und darausfolgend auch dem Lesen, befassen. Schon mit einfachsten Textverarbeitungsprogrammen, wie “WordPad” oder “Word”, können erste Schreiberfahrungen gemacht werden (vgl. Müller, 2001, S.21).

Besonders die jederzeit wieder aufrufbaren und sofort zur Verfügung stehenden gespeicherten Texte und deren vielfältigen Möglichkeiten zur Layoutgestaltung und Veränderung faszinieren die Kinder, und so ist eine Motivation zum Schreib- und Leseanlass gegeben (vgl. Blatt, 1999, S.94). Kinder können Texte auf dem Computer schreiben, entwickeln, wieder ändern und nach ihrem Belieben gestalten, sie dann in der Gruppe besprechen und reflektieren, und haben dann wiederum die Möglichkeit, diesen Text dahingehend zu verändern, zu korrigieren und auszudrucken, um sie in der Klasse zu präsentieren.

Besonders Spaß macht den Schülerinnen und Schülern das Experimentieren, Spielen und drucktechnische Gestalten mit den verschiedenen Schriften, Größen und Stilen (vgl. Mitzlaff, 1996a, S.103). Dabei sind sie auch immer wieder angehalten, den Text zu lesen, zu überarbeiten und können ihn für sich individuell erschließen.

Durch kooperatives Schreiben in der Gruppe (Partner- oder Kleingruppen) wird nach Kochan (1998) über den Inhalt verhandelt, die Gedanken, das Wissen und die Fragen kommen dabei miteinander ins Gespräch (S.39). Die Kinder müssen gemeinsam Zusammenhänge suchen, klären, überprüfen und sich inhaltlich verständigen, welches sich auf die Formulierungen und Ausdrucksweisen des Inhalts positiv auswirkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin begründet ihr Interesse am Thema aus persönlichen Erfahrungen und erläutert die Zielsetzung, Unsicherheiten von Lehrkräften bei der Medienintegration zu verringern.

2 Computereinsatz in der Grundschule: Dieses Kapitel legt den theoretischen Rahmen dar, definiert Medienkompetenz und erläutert die vielfältigen Funktionen des Computers als Werkzeug im Unterricht verschiedener Fächer.

3 Erfahrungsberichte – Empirische Beobachtungen: Hier werden eigene Praxiserfahrungen an der Karlschule Paderborn reflektiert, wobei der konkrete Einsatz in Deutsch- und Mathematikprojekten sowie die schulische Ausstattung analysiert werden.

4 Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert, dass der Computer als Ergänzung zur klassischen Grundschuldidaktik sehr sinnvoll ist, jedoch eine gute Planung und Unterstützung erfordert.

Schlüsselwörter

Grundschule, Computereinsatz, Medienpädagogik, Medienkompetenz, Deutschunterricht, Mathematikunterricht, Lernsoftware, Schreibwerkzeug, Projektarbeit, Stationsarbeit, Lehrerrolle, Unterrichtsentwicklung, Lernstatt Paderborn, Internet, informationstechnische Basiskompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Computereinsatzes im Unterricht der Grundschule, basierend auf theoretischen Ansätzen und praktischen Erfahrungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen Medienpädagogik, die didaktische Einordnung von Computeranwendungen, Anforderungen an die Lehrperson sowie die technische und organisatorische Ausstattung in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften eine Grundlage und Ermutigung zu bieten, den Computer als sinnvolles und machbares Medium in ihren Unterricht zu integrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einem empirischen Erfahrungsbericht, bei dem die Autorin Hospitationen und eigene Unterrichtsdurchführungen an einer Grundschule beobachtet und reflektiert hat.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Medien im Unterricht und einen empirischen Teil, der konkrete Projekte im Deutsch- und Mathematikunterricht beschreibt.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Grundschule, Medienkompetenz, Computer, Unterrichtspraxis, Lernsoftware und Lehrerrolle.

Welche Rolle spielt das Programm „Lernwerkstatt“?

Die „Lernwerkstatt“ dient als konkretes Beispiel für eine eingesetzte Lern- und Übungssoftware, die bei den Schülern vor allem im Mathematikunterricht für Motivation und selbstständiges Lernen sorgt.

Wie bewertet die Autorin die Integration der Technik?

Die Autorin bewertet die Einbindung als sehr positiv, betont jedoch, dass der Computer die herkömmliche Didaktik ergänzen und nicht ersetzen sollte.

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Details

Title
Computereinsatz in der Grundschule
College
University of Paderborn
Grade
1,7
Author
Yvonne Buchenau (Author)
Publication Year
2003
Pages
88
Catalog Number
V60739
ISBN (eBook)
9783638543309
ISBN (Book)
9783640145577
Language
German
Tags
Computereinsatz Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Buchenau (Author), 2003, Computereinsatz in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60739
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