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Good Governance - Theorie und Praxis der Weltbank und der OECD

Title: Good Governance - Theorie und Praxis der Weltbank und der OECD

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Wolfgang Dietz (Author)

Politics - Topic: Development Politics
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In der vorliegenden Arbeit soll der Begriff Good Governance erläutert und anhand der Konzeptionen von Weltbank und OECD beziehungsweise des DAC2 illustriert werden. In einem zweiten Schritt (Kap.4) wird untersucht, inwieweit die Konzeptionen in der Praxis der Entwicklungshilfe konsequent von beiden Organisationen umgesetzt werden. Inwieweit hat „Good Governance“ einen Einfluss auf die Entwicklungshilfepraxis der Weltbank und der OECD?

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Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Good Governance – eine Begriffseingrenzung

1.1 Governance

1.2 Good Governance

2. Das Konzept von Good Governance der Weltbank

2.1 Die Weltbank als Bretton-Woods Institution

2.2 Die Weltbank und Good Governance

2.2.1 Public Sector Management

2.2.2 „Accountability“

2.2.3 Rechtlicher Rahmen für Entwicklung

2.2.4 Information und Transparenz

3. Der Good Governance Ansatz des DAC

3.1 Das DAC als Abteilung der OECD

3.2 Das DAC und Good Governance

3.2.1 Verlässlicher Rechtlicher Rahmen

3.2.2 Public Sector Management

3.2.3 Bekämpfung von Korruption

3.2.4 Eindämmung der exzessiven Militärausgaben

4. Von Theorie zu Empirie

4.2 Das DAC

4.3 Die Weltbank

4.4 Kritische Betrachtung der Untersuchung

5 Abschließende Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Begriff "Good Governance" und analysiert, wie die Weltbank und die OECD (bzw. das DAC) dieses Konzept in ihrer Entwicklungshilfepraxis umsetzen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern diese Organisationen bei der Mittelvergabe tatsächlich Kriterien von "Good Governance" berücksichtigen oder ob andere Faktoren maßgeblich sind.

  • Konzeptionelle Einordnung und Definition von Good Governance
  • Strukturen und Governance-Ansätze der Weltbank
  • Governance-Strategien des DAC (OECD)
  • Empirische Analyse der Korrelation zwischen Good Governance-Indikatoren und Entwicklungshilfe
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit und Messbarkeit von Governance-Kriterien

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Public Sector Management

Als Public Sector Management (PSM) beschreibt die Weltbank die Reform des öffentlichen Sektors, um ineffiziente, entwicklungshemmende Verwaltungsstrukturen und -praktiken wie schlechte Ausgabenkontrolle, ein überdimensionierter, unterqualifizierter und unterbezahlter Beamtenstab und ein großer parastaatlicher Sektor zu beseitigen. Diese Hemmnisse werden laut Weltbank durch die politische Planungs- und Implementierungsunfähigkeit aufrechterhalten.

Um diese Hemmnisse abzubauen, setzen die Fördermaßnahmen der Weltbank an drei Punkten an, die im Folgenden kurz erläutert werden sollen: 1. Steigerung der Effizienz öffentlicher Ausgaben durch „public expenditure management“. Die Ziele des „public expenditure management“ (PEM) waren eine Verbesserung der öffentlichen Investitionsplanung, die Unterstützung von „operation and maintanance“ - Maßnahmen, sowie die Stärkung des Budgetierungsprozesses. Hierzu verfasst die Weltbank „pupblic investment reviews“ und „public expenditures reviews“, auf deren Basis sie dann Verbesserungsvorschläge oder Kreditbedingungen formuliert.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Begriffs "Good Governance" in der Entwicklungszusammenarbeit ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dessen Einfluss auf die Praxis von Weltbank und OECD.

1. Good Governance – eine Begriffseingrenzung: Dieses Kapitel nähert sich dem Begriff durch eine definitorische Unterscheidung von Governance und Good Governance sowie durch die problematische normative Dimension des "Guten" an.

2. Das Konzept von Good Governance der Weltbank: Der Fokus liegt hier auf der historischen Entwicklung der Weltbank als Institution und deren speziellen Governance-Ansätzen wie Public Sector Management, Accountability, Rechtssicherheit sowie Information und Transparenz.

3. Der Good Governance Ansatz des DAC: Hier wird der Aufbau des DAC beschrieben und dessen im Vergleich zur Weltbank politischer formulierte Ansatz von Good Governance dargelegt, inklusive spezieller Schwerpunkte wie der Eindämmung von Militärausgaben.

4. Von Theorie zu Empirie: Dieses Kapitel prüft anhand empirischer Daten von Freedom House, ob eine Korrelation zwischen Good Governance-Indikatoren und der tatsächlichen Vergabe von Entwicklungshilfe durch OECD und Weltbank besteht.

5 Abschließende Bewertung: Das Fazit fasst zusammen, dass Good Governance trotz inhaltlicher und messbarer Herausforderungen ein ganzheitliches und alternativloses Konzept für nachhaltige Entwicklung darstellt.

Schlüsselwörter

Good Governance, Weltbank, OECD, DAC, Entwicklungshilfe, Public Sector Management, Accountability, Rechtssicherheit, Korruptionsbekämpfung, Strukturanpassungsprogramme, Transparenz, politische Partizipation, Entwicklungstheorien, Governance-Indikatoren, nachhaltige Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept "Good Governance" und analysiert, wie maßgebliche internationale Organisationen wie die Weltbank und die OECD diesen Begriff theoretisch definieren und praktisch in der Entwicklungshilfe anwenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Begriffsdefinition, die institutionelle Einordnung der Weltbank und des DAC, die spezifischen Governance-Säulen (Recht, Verwaltung, Korruptionsbekämpfung) und die empirische Überprüfung der Vergabepraxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob Good Governance lediglich ein Slogan ist oder ein wirkungsvolles Konzept, und ob dieses Konzept tatsächlich die Vergabe von Entwicklungsmitteln beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor kombiniert eine theoretische Konzeptanalyse der Institutionen mit einer empirischen Untersuchung anhand von statistischen Daten und Indikatoren, um die Vergabepraxis gegenüber dem Governance-Level zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Weltbank- und DAC-Konzepte sowie in einen empirischen Teil, in dem die Entwicklungshilfeleistungen pro Kopf mit den Governance-Indikatoren von Freedom House verglichen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Good Governance, Entwicklungshilfe, Weltbank, OECD/DAC, Accountability und Institutionenökonomie beschreiben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Weltbank und DAC so wichtig für die Untersuchung?

Die Weltbank arbeitet als supranationale Institution mit apolitischen Statuten, während das DAC ein loses Komitee von Geberländern ist, das explizit politisch-normative Anforderungen wie Demokratisierung und Menschenrechte einbezieht.

Wie bewertet der Autor die empirische Relevanz von Good Governance?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Good Governance-Kriterien bei der Vergabe von Entwicklungshilfe eine Rolle spielen, merkt jedoch kritisch an, dass die Datenlage und die Komplexität der Konzepte eine einfache Kausalität erschweren.

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Details

Title
Good Governance - Theorie und Praxis der Weltbank und der OECD
College
University of Heidelberg  (Institut für politische Wissenschaft)
Course
Regieren als Governance-Problem
Grade
1,3
Author
Wolfgang Dietz (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V60808
ISBN (eBook)
9783638543897
ISBN (Book)
9783638875080
Language
German
Tags
Good Governance Theorie Praxis Weltbank OECD Regieren Governance-Problem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang Dietz (Author), 2006, Good Governance - Theorie und Praxis der Weltbank und der OECD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60808
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