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Die Funktion des Fantastischen in Christine Nöstlingers Roman "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"

Titre: Die Funktion des Fantastischen in Christine Nöstlingers Roman "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"

Dossier / Travail , 2006 , 13 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Sebastian Schmidt (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Christine Nöstlinger veröffentliche ihren Erfolgsroman Wir pfeifen auf den Gurkenkönig im Jahre 1972. Die im Roman thematisierte Abdankung der autoritären Erziehungsform steht im Kontext mit dem mentalgeschichtlichen Umbruch in der Literatur und dem Ende der Nachkriegsliteratur der siebziger Jahre. „Der aufklärerische, antiautoritäre Impetus jener Jahre ist bis in einige phantastische Figuren hinein spürbar [...].“1 Gerade in diesem Jahrzehnt erfährt die Kinder- und Jugendliteratur eine Revolution. Strukturelle Veränderungen in der Familie und politische Dimensionen in Bezug auf das Privatleben werden literarisch dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzbiografie – Christine Nöstlinger

3. Wir pfeifen auf den Gurkenkönig

3.1 Inhaltsangabe

4. Allgemeine Analyse

4.1 Figurenzeichnung

4.2 Sprachliche Umsetzung

5. Analyse des Fantastischen

5.1 Die Funktion des Fantastischen

6. Didaktische Überlegung

6.1 Ist das Buch für den Schulunterricht geeignet?

7. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktion des Fantastischen im Kinderroman "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig" von Christine Nöstlinger, wobei der Fokus insbesondere auf der kritischen Darstellung autoritärer Erziehungsstrukturen liegt.

  • Biografischer Kontext der Autorin Christine Nöstlinger
  • Strukturelle Analyse von Handlung und Figurenzeichnung
  • Die Rolle des Fantastischen als Spiegel innerfamiliärer Konflikte
  • Didaktische Potenziale des Werkes für den Deutschunterricht
  • Kritik an patriarchalen und autoritären Herrschaftssystemen

Auszug aus dem Buch

5.1 Die Funktion des Fantastischen

Mit dem Erscheinen des Gurkenkönigs in die reale Welt entsteht Verwirrung in der Familie. „Die phantastische Figur kann eine solch starke Verwirrung schaffen, weil die übrigen Personen nebeneinanderher-leben und nicht miteinander agieren.“ Die Familie hat nie gelernt miteinander zu reden und so Probleme gemeinsam zu bewältigen. Daher tritt auch der Gurkenkönig nicht zum Vergnügen der Kinder in die Familie sondern als Transportmittel für Probleme. Unter den Familienmitgliedern herrscht keine Einigkeit in Bezug auf den Gurkenkönig. Durch das herrschende Verhalten des Gurkingers spaltet sich die Familie in zwei Lager. Da Vater Hogelmann der Einzige in der Familie ist, der den Gurkenkönig befürwortet, steht er natürlich im Abseits.

Folglich ist der Gurkinger als explizite und implizite Identifikationsfigur des Vaters zu betrachten. Explizit, da der Text den Gurkinger und den Vater in einigen Passagen identisch darstellt. (vgl. „[...]damit uns der Gurkenkönig nicht hören kann - oder der Papa“).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bettet den Roman in den historischen Kontext der antiautoritären Erziehungsbewegung der 1970er Jahre ein.

2. Kurzbiografie – Christine Nöstlinger: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Leben der Autorin und ihre Bedeutung für die Kinder- und Jugendliteratur.

3. Wir pfeifen auf den Gurkenkönig: Es erfolgt eine inhaltliche Zusammenfassung der Romanhandlung, in der das Auftauchen des Kumi-Ori und die Spaltung der Familie Hogelmann beschrieben wird.

4. Allgemeine Analyse: Dieses Kapitel analysiert die Figurenkonstellation der Familie sowie die sprachliche Gestaltung des Romans, insbesondere die Ich-Perspektive.

5. Analyse des Fantastischen: Hier wird die theoretische Einordnung des Fantastischen vorgenommen und dessen Rolle innerhalb der Familienstruktur untersucht.

6. Didaktische Überlegung: Dieses Kapitel reflektiert die Eignung des Buches für den Schulunterricht in den Klassen fünf und sechs.

7. Schluss: Die Arbeit schließt mit einer Würdigung der literarischen Leistung Nöstlingers und fasst die zentrale Aussage des Romans zusammen.

Schlüsselwörter

Christine Nöstlinger, Wir pfeifen auf den Gurkenkönig, Kinderliteratur, phantastische Literatur, Autorität, Erziehung, Patriarchat, Kumi-Ori, Familienstruktur, Didaktik, 1970er Jahre, Identifikation, soziale Kritik, Alltagsprobleme, Identitätsbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das fantastische Element des "Gurkenkönigs" in Christine Nöstlingers gleichnamigem Roman genutzt wird, um familiäre Konflikte und autoritäre Erziehung kritisch zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Analyse von Familienbeziehungen, die Wirkung autoritärer Erziehung sowie die Funktion phantastischer Figuren in der Kinderliteratur der siebziger Jahre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die fantastische Figur als "Transportmittel für Probleme" dient, um die verkrusteten Strukturen innerhalb der Familie Hogelmann offenzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, gestützt auf fachspezifische Literatur zur phantastischen Kinder- und Jugendliteratur, um die erzählerischen Mittel des Romans zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Figurenzeichnung, der sprachlichen Gestaltung, der theoretischen Analyse des Fantastischen und einer didaktischen Bewertung des Buches.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Christine Nöstlinger, autoritäre Erziehung, Kumi-Ori, Familienstruktur, phantastische Kinderliteratur und Didaktik.

Wie steht der Gurkenkönig in Beziehung zum Vater?

Der Gurkenkönig fungiert als explizite und implizite Identifikationsfigur für den Vater, da beide ähnliche Züge wie Misstrauen, Schnüffelei und den Wunsch nach patriarchaler Kontrolle teilen.

Warum wird das Buch für den Schulunterricht empfohlen?

Das Buch wird empfohlen, da es familiäre Konflikte aus der Sicht von Kindern schildert, was den Schülern eine Identifikation ermöglicht und zur Reflexion über eigene Autoritätserfahrungen anregt.

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Résumé des informations

Titre
Die Funktion des Fantastischen in Christine Nöstlingers Roman "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"
Université
University of Münster
Cours
Phantastische Kinder - und Jugendliteratur
Note
2,3
Auteur
Sebastian Schmidt (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
13
N° de catalogue
V60809
ISBN (ebook)
9783638543903
ISBN (Livre)
9783638779555
Langue
allemand
mots-clé
Funktion Fantastischen Christine Nöstlingers Roman Gurkenkönig Phantastische Kinder Jugendliteratur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Schmidt (Auteur), 2006, Die Funktion des Fantastischen in Christine Nöstlingers Roman "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60809
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Extrait de  13  pages
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