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Die Rolle des Lesens in der kindlichen Lebenswelt

Title: Die Rolle des Lesens in der kindlichen Lebenswelt

Seminar Paper , 1999 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Florian Schaffelhofer (Author)

Communications - Miscellaneous
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In einer kürzlich erschienenen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Artikel über die neueste Studie des Hamburger Freitzeitforschers Horst W. Opaschowski. Nach dessen Untersuchungen sind die liebsten Freizeitbeschäf-tigungen der heute 14- bis 29jährigen mit 89 Prozent Fernsehen sowie Radio hören (70 Prozent). Gerade einmal ein Drittel der Befragten (35 Prozent) gaben Bücher als ihr bevorzugtes Medium für die Zeit neben Schule und Beruf an.

Tatsache ist, daß Kinder, Jugendliche und Menschen im allgemeinen heute zunehmend mit allen Arten von Medien konfrontiert werden. Wie die Studie Opaschowskis zeigt, treten dabei Bücher hinter die elektronischen Medien zurück. Dabei ist vor allem für Kinder der Umgang mit Büchern ein wichtiger Beitrag zu deren Entwicklung. Welche Möglichkeiten bestehen dies zu fördern, darauf soll in meiner Hausarbeit über "Die Rolle des Lesens in der kindlichen Lebenswelt" eingegangen werden.

Zunächst werde ich dabei das Mediennutzungsverhalten von Kindern im Vorschulalter analysieren, um zu zeigen, welche Rolle Medien allgemein und insbesondere Bücher im Alltag von Kindern spielen.
Anschließend daran gehe ich kurz auf die Lesesozialisation ein. Dabei stelle ich kurz dar, welche Faktoren aus dem sozialen Umfeld entscheidenden Einfluß auf das Leseverhalten von Kindern ausüben. Gelegentliche Überschneidungen mit der Leseförderung resultieren aus dem Ursache-Wirkung-Prinzip: Leseförderung baut auf die (geschaffenen oder existierenden) Voraussetzungen der Lesesozialisation auf.
Den größten Teil der Hausarbeit nimmt der Bereich der Leseförderung ein, womit ich mich auch für mein Referat beschäftigte. Neben verschiedenen Formen der Leseförderung stelle ich dar, wie diese sowohl in als auch außerhalb der Schule praktiziert wird.
Nachdem die Wichtigkeit der Leseförderung während der Hausarbeit offenkundig geworden ist, zeige ich zum Schluß die Gründe, die für eine Förderung des Lesens sprechen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. MEDIENSITUTATION UND -VERHALTEN

3. LESESOZIALISATION

4. LESEFÖRDERUNG

4.1 FORMEN DER LESEFÖRDERUNG

4.1.1 direkte Leseförderung

4.1.2 Vermittlungsförderung

4.1.3 Leseförderung im Medienverbund

4.2 LESEN IN DER SCHULE

4.3 LESEN AUSSERHALB DER SCHULE

4.3.1 vorschulischer Bereich

4.3.2 nebenschulischer Bereich

5. AUSWIRKUNGEN DES LESENS

6. SCHLUSSWORT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht die Rolle des Lesens in der kindlichen Lebenswelt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Medienvielfalt. Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten und Strategien für Eltern und Lehrkräfte aufzuzeigen, um Kindern die Freude am Lesen trotz der Konkurrenz durch elektronische Medien nachhaltig zu vermitteln.

  • Analyse des Mediennutzungsverhaltens bei Kindern im Vorschulalter
  • Bedeutung der Lesesozialisation und der familiären Prägung
  • Methoden und Ansätze der direkten und indirekten Leseförderung
  • Herausforderungen und Potenziale der Leseförderung im schulischen Umfeld
  • Rolle von Vorbildern und Peer Groups für die Lesemotivation

Auszug aus dem Buch

Formen der Leseförderung

Die Leseförderung ist dabei jedoch von der Leseerziehung abzugrenzen, deren Ziel es ist, die Lesefertigkeit zu vermitteln. Die Leseförderung dagegen arbeitet unter der Prämisse, das Leseverhalten, die Motivation und den Geschmack positiv zu beeinflussen. Leseförderung muß insofern als gesellschaftspolitische Aufgabe gesehen werden, da die elektronischen Medien und das Freizeitangebot in ihrer Präsenz steigen, Lesen, und damit auch Schreiben in unserer Gesellschaft aber unverzichtbar bleiben. Die Leseförderung wendet sich in der Praxis primär an die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, aber auch Maßnahmen im Bereich der Erwachsenenbildung und der Altenarbeit gewinnen in jüngster Zeit zunehmend an Bedeutung. Im Einzelnen unterscheidet man drei Arten der Leseförderung:

direkte Leseförderung

Als direkte Leseförderung bezeichnet man „alle Maßnahmen, die unmittelbares pädagogisches Handeln hinsichtlich der Lesebereitschaft von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beinhalten.“

Darunter fallen beispielsweise Veranstaltungen wie Autorenlesungen oder Buchdiskussionen, die in Bibliotheken, Schulen, Leseclubs und anderen Lokalitäten abgehalten werden. Auch der „Bücherfrühling“, der unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten der Bundesländer seit 1983 in Kooperation mit Schulen, Bibliotheken und Kultureinrichtungen organisiert wird und in der Woche um den Tag des Buches am 10. Mai stattfindet, soll Kindern und Erwachsenen Spaß beim Lesen vermitteln.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Der Autor stellt die Relevanz des Lesens in einer mediendominierten Gesellschaft dar und formuliert das Ziel, Möglichkeiten zur Leseförderung von Kindern zu untersuchen.

MEDIENSITUTATION UND -VERHALTEN: Dieses Kapitel analysiert das Mediennutzungsverhalten von Drei- bis Sechsjährigen und stellt fest, dass Bücher in Konkurrenz zu elektronischen Medien wie Fernsehen stehen.

LESESOZIALISATION: Es wird erörtert, wie soziale Faktoren, insbesondere das Elternhaus und die Schule, die Beziehung zwischen Kind und Buch prägen.

LESEFÖRDERUNG: Das zentrale Kapitel beleuchtet verschiedene Strategien der Leseförderung, unterteilt in direkte Maßnahmen, Vermittlungsansätze und den Medienverbund sowie deren Anwendung in und außerhalb der Schule.

AUSWIRKUNGEN DES LESENS: Hier werden die positiven Effekte des Lesens auf die kognitive und sprachliche Entwicklung sowie die emotionale Befreiung des Kindes dargelegt.

SCHLUSSWORT: Der Autor fasst zusammen, dass die Verantwortung für die Leseförderung primär bei den Eltern liegt, um eine bewusste Medienkompetenz und Freude am Lesen zu etablieren.

Schlüsselwörter

Leseförderung, Lesesozialisation, Mediennutzung, Kindheit, Leseerziehung, Medienkompetenz, Vorlesen, Elternhaus, Schule, Kinderliteratur, Lesemotivation, Medienverbund

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Herausforderung, Kindern in einer durch elektronische Medien geprägten Gesellschaft die Freude am Lesen und die damit verbundene Kompetenz zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Mediennutzungsverhalten von Kindern, die Einflussfaktoren der Lesesozialisation sowie konkrete Konzepte zur Leseförderung in verschiedenen Lebensbereichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, pädagogische und gesellschaftliche Wege aufzuzeigen, wie Lehrer und Eltern Kinder zum Lesen motivieren können, ohne dabei den Leistungsdruck in den Vordergrund zu stellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung medienwissenschaftlicher Studien zum Nutzungsverhalten und zur Lesesozialisation von Kindern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der aktuellen Mediensituation, eine Untersuchung der Sozialisationsfaktoren und eine detaillierte Darstellung verschiedener Förderkonzepte, unterteilt in Schule, Vorschulbereich und den privaten Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Leseförderung, Medienkompetenz, Lesesozialisation, Kindliche Entwicklung, Lesemotivation und Medienverbund.

Warum ist das Vorlesen für Vorschulkinder so bedeutend?

Vorlesen stärkt die Bindung zum Buch, unterstützt den Spracherwerb und ermöglicht es Kindern, spielerisch die Rolle des Vorlesers zu imitieren, noch bevor sie selbst lesen können.

Welche Rolle spielen Comics in der Leseförderung?

Comics können laut der Arbeit als Einstiegsmedium für lesefaule oder -schwache Kinder dienen, da sie durch die Kombination von Bild und Text den Handlungseinstieg erleichtern.

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Details

Title
Die Rolle des Lesens in der kindlichen Lebenswelt
College
University of Bamberg  (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft)
Course
Proseminar: Kinder und Medien
Grade
2,0
Author
Florian Schaffelhofer (Author)
Publication Year
1999
Pages
16
Catalog Number
V6082
ISBN (eBook)
9783638137539
ISBN (Book)
9783656112631
Language
German
Tags
Kinder und Medien Lesen Kinder Leseförderung Auswirkungen des Lesens Stiftung Lesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Schaffelhofer (Author), 1999, Die Rolle des Lesens in der kindlichen Lebenswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6082
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