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Das Internet zwischen interpersonaler und Massenkommunikation: Internet und technisch vermittelte Kommunikation

Title: Das Internet zwischen interpersonaler und Massenkommunikation: Internet und technisch vermittelte Kommunikation

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Florian Schaffelhofer (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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"Was, bin ich schon drin?". Immer mehr Deutsche folgen Deutschlands wohl bekanntestem Tennisspieler in die Tiefen des Internets und speziell des World Wide Web. Immer mehr Seiten gehen online, wer etwas auf sich hält, hat seine private Homepage, mit Bildern, Texten, Lebenslauf und Gästebuch. Surfen im Netz wird zum Volkssport, nichts mehr für einen kleinen Kreis verrückter Computer-Narren. Doch wo muss man das Internet im Kanon der klassischen Medien einreihen? Ein Massenmedium? Fragen, die die Kommunikationswissenschaft beschäftigen. In der folgenden Hausarbeit wollen die Autoren jedoch versuchen, den Begriff des Internets und neuer Kommunikationstechnologien überhaupt insoweit zu nähren, dass die Verfasser zwei als wesentlich angesehene Merkmale dieses neuen Mediums unter die Lupe nehmen wollen: Die Interaktivität (Christian Wölfel) und die so genannte
"elektronische Gemeinschaft" (Florian Schaffelhofer).

Heinz Bonfadelli nennt Interaktivität als eines der Stichworte, mit denen die neuen Medien zu Massenmedien abgegrenzt werden können. Daher lohnt es sich, diesen Begriff näher zu beleuchten. Zu Beginn soll dabei jedoch Interaktion definiert werden und kurz zur Interaktion abgegrenzt werden. Anschließend werden zwei verschiedene Modelle vorgestellt, die versuchen, Interaktivität weiter einzugrenzen und abzugrenzen. Zum Schluss dieses Kapitels sollen drei Beispiele aus dem Netz zeigen, wie das Interaktivitätspotential im Internet genutzt wird oder genutzt werden kann.

Wie sich "elektronische Gemeinschaften" definieren lassen und vor allem was sie ausmacht, wird im zweiten Teil der Arbeit erläutert. Voraussetzungen für "elektronische Gemeinschaften" als soziale Gruppen unter Berücksichtigung des Zwischenmenschlichen Aspekts kommen im Anschluss daran zur Abhandlung. Nachdem Gebrauch und Nutzen analysiert wurden, soll abschließend anhand eines Beispiels untersucht werden, in wieweit die theoretischen Ansätze auf die Praxis übertragbar sind.
Grundlegend für diese Arbeit war das Buch "Technisch vermittelte interpersonale Kommunikation" von Joachim R. Höflich. Zudem haben die beiden Autoren einschlägige Aufsätze aus Zeitschriften oder Büchern hinzugezogen. Hierbei sei bemerkt, dass im Rahmen des rasanten Wandels im Bereich neuer moderner Kommunikationstechnologien diese nicht immer auf dem neusten Stand sind und beim Leser des öfteren ob mancher Prognosen Verwunderung hervorgerufen haben, die sich jedoch durch einen Blick auf die Jahreszahl relativierte.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interaktivität und Interaktion

2.1 Interaktion

2.2 Interaktivität

2.2.1 Definition

2.2.2 Dimensionen der Interaktivität

2.2.3 Interaktivität in der Kommunikation

2.3 Interaktivität – ungenutztes Potential im Netz?

2.3.1 Beispiel 1: http://www.tv-touring.de

2.3.2 Beispiel 2: http://www.spiegel.de

2.3.3 Beispiel 3: http://www.prosieben.de

3. Elektronische Gemeinschaften

3.1 Begriffsbestimmung „elektronische Gemeinschaft“

3.2 Beschaffenheit „elektronischer Gemeinschaften“

3.4 Elektronische Gemeinschaften als soziale Welten/Gruppen

3.5 Gebrauch und Nutzen „elektronischer Gemeinschaften“

3.6 Praktische Untersuchung

4. Schluss

5. Anhang

Die Netiquette

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Internet im Kontext der Kommunikationswissenschaft, um zu bestimmen, inwieweit es sich als klassisches Massenmedium einordnen lässt oder ob neue Merkmale wie Interaktivität und elektronische Gemeinschaften eine Neudefinition erfordern. Ziel ist es, das Interaktivitätspotenzial und die Bedingungen für soziale Gruppenbildungen im Netz theoretisch zu fundieren und anhand praktischer Beispiele zu verifizieren.

  • Soziologische Grundlagen der Interaktion
  • Dimensionen und theoretische Einordnung von Interaktivität
  • Definition und Beschaffenheit elektronischer Gemeinschaften
  • Analyse des Nutzens und der Gebrauchsmuster virtueller Gruppen
  • Praktische Untersuchung von Internetangeboten (TV-Sender, Online-Nachrichten, Unterhaltungsportale)

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Dimensionen der Interaktivität

Heeter beschreibt selbst den Zweck der Beschreibung verschiedener Dimensionen von Interaktivität, nämlich die Vielschichtigkeit der mit dem Begriff definierten Möglichkeiten für den Nutzer eines Mediums beziehungsweise der neuen Möglichkeiten in der Kommunikation. Dabei sollen sie jedoch nicht „[...] i.S. von Kriterien zur Einordnung von Medien, sondern als – vor allem mit dem Computer als Medium verbundene – ´interaktive´ Nutzungsoptionen verstanden werden“.

Als erste Dimension beschreibt Heeter in ihrem Aufsatz die Möglichkeit der Wahlmöglichkeiten oder als „Complexity of Choice Available“. Hier sieht die Wissenschaftlerin gerade die zunehmende Programmvielfalt, die zu einer größeren Interaktivität führt. „[...] more user choice makes it difficult to define a particular mass using a specified content of a given medium at a particular time.“ Weiter noch als die Einführung des Kabelfernsehens sieht Heeter bei den verschiedenen Teletexten diese Dimension von Interaktivität angebracht. Je mehr Seiten angeboten würden, um so mehr würde sich die Nutzerzahl auf diese verteilen. So käme es zu einer größeren Interaktivität.

Die zweite Dimension bezieht Heeter auf die Aktivität, die der Nutzer aufbringen muss, um ein Medium zu bekommen. In einfachster Form bedeutet dieses Handeln die Entscheidung, ein Medium zu nutzen. Als Beispiel für weitergehende Aktivität nennt Heeter das Holen eines Films aus einer Videothek. Zudem muss der Nutzer hier noch den Zeitpunkt der Nutzung bestimmten. Im Gegensatz zu einem eingeschalteten Fernsehgerät etwa passiert bei einem eingeschalteten Computer meist ohne Handeln des Nutzers nicht viel mehr als bestenfalls ein Bildschirmschoner.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob das Internet als klassisches Massenmedium fungiert, und stellt die zwei zentralen Merkmale Interaktivität und elektronische Gemeinschaften vor.

2. Interaktivität und Interaktion: Dieses Kapitel beleuchtet den soziologischen Interaktionsbegriff sowie verschiedene Dimensionen der Interaktivität und prüft deren praktische Umsetzung in ausgewählten Internetangeboten.

3. Elektronische Gemeinschaften: Das Kapitel definiert den Begriff der elektronischen Gemeinschaft, untersucht deren Beschaffenheit sowie soziale Strukturen und analysiert Gebrauchsweisen und Nutzen für die Anwender.

4. Schluss: Der Schluss resümiert, dass das Interaktivitätspotenzial im Netz vorhanden ist, aber nicht immer sinnvoll genutzt wird, und betont die wachsende Relevanz elektronischer Gemeinschaften.

5. Anhang: Der Anhang enthält die „Netiquette“, eine Sammlung von Anstandsregeln für die Kommunikation im Usenet und anderen digitalen Netzwerken.

6. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet die für die Hausarbeit herangezogene Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

Internet, Massenkommunikation, Interaktivität, Interaktion, elektronische Gemeinschaften, soziale Gruppen, Computerkultur, Netzwerke, Kommunikationstechnologien, virtuelle Gemeinschaften, Usenet, Netiquette, Benutzeraktivität, Mediennutzung, Kommunikationswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Internet unter kommunikationswissenschaftlichen Gesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf seine Rolle als potenzielles neues Massenmedium.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf dem Begriff der Interaktivität im digitalen Kontext sowie auf der Entstehung und Beschaffenheit so genannter elektronischer Gemeinschaften.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel besteht darin, den Begriff des Internets durch die Untersuchung der Merkmale Interaktivität und elektronische Gemeinschaft theoretisch zu schärfen und die praktische Übertragbarkeit theoretischer Ansätze zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Theoriebildung, die durch die Analyse praktischer Fallbeispiele (z.B. Spiegel-online, ProSieben) ergänzt und untermauert wird.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziologische Fundierung der Interaktion, die multidimensionale Analyse von Interaktivität sowie die theoretische und praktische Untersuchung elektronischer Gemeinschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Interaktivität, Internet, elektronische Gemeinschaften, soziale Welten, Kommunikationstechnologien und der Uses and Gratifications Approach.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Massenmedium" und "interaktivem Medium" so wichtig für die Autoren?

Die Autoren betonen, dass Medien nicht per se interaktiv sind, sondern lediglich ein Interaktivitätspotenzial besitzen, welches vom Nutzer oder Anbieter aktiv erschlossen werden muss.

Welche Rolle spielt die „Netiquette“ im Zusammenhang mit elektronischen Gemeinschaften?

Die Netiquette dient als grundlegendes Regelwerk für Verhaltenscodes, die in der physisch abwesenden, textbasierten Kommunikation das soziale Miteinander und die sinnhafte Interaktion ermöglichen sollen.

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Details

Title
Das Internet zwischen interpersonaler und Massenkommunikation: Internet und technisch vermittelte Kommunikation
College
University of Bamberg  (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft)
Course
Hauptseminar: Multimedia und Internet: Das Ende von Massenmedium und Massenkommunikation?
Grade
2,3
Author
Florian Schaffelhofer (Author)
Publication Year
2001
Pages
25
Catalog Number
V6085
ISBN (eBook)
9783638137560
ISBN (Book)
9783656112600
Language
German
Tags
Internet interpersonale Kommunikation Massenkommunikation technisch vermittelte Kommunikation Robert Höflich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Schaffelhofer (Author), 2001, Das Internet zwischen interpersonaler und Massenkommunikation: Internet und technisch vermittelte Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6085
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