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Die wesentlichen Erfolgsfaktoren des IPO-Meisters AIM als Denkanstoß für die Wiener Börse

Title: Die wesentlichen Erfolgsfaktoren des IPO-Meisters AIM als Denkanstoß für die Wiener Börse

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 35 Pages , Grade: 2

Autor:in: Mag. Johannes Bartl (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Der Open Market mit seinem Segment "Entry Standard" in Frankfurt gehört zusammen mit dem im Mai 2005 in Paris gestarteten Alternext der Euronext und dem Alternative Investment Market (AIM) der London Stock Exchange (LSE) zu den so genannten "Exchange Regulated Markets". Es handelt sich hierbei um keine regulierten Märkte bzw. Börsen im Sinne der EU-Regeln. Generell lässt sich feststellen, dass die Neupositionierung dieser Märkte in Kontinentaleuropa im Jahr 2005 sich am bereits etablierten und mittlerweile auch sehr erfolgreichen AIM orientieren – obwohl dieser auf Grund seiner Steuereinflüsse international nur schwer zu vergleichen ist. Grund genug für den Autor Johannes Bartl, sich eingehender mit den wesentlichen Erfolgsfaktoren des AIM zu befassen und diese darzustellen um auf diese Weise vielleicht eine Ideengrundlage für eine Neupositionierung des Dritten Marktes der Wiener Börse bereitzustellen. Denn gerade in Österreich wäre bei der Finanzierungsstruktur der Unternehmen eine Verschiebung von Bankkrediten und damit Fremdkapital hin zu Aktien und damit Eigenkapital wünschenswert, da Österreich bei der Unternehmensfinanzierung über Wertpapiere noch weit unter dem EU-Durchschnitt liegt. Desgleichen wird im Hinblick auf Basel II und der dünnen Eigenkapitaldecke vieler österreichischer Firmen eine Finanzierung über die Börse als Alternative zur herkömmlichen Kreditfinanzierung immer wichtiger werden. Auch das "employability program" der EU mit der Forcierung von "Ich AG´s" sollte in Zukunft den Bedarf nach börseregulierten Marktsegmenten fördern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung:

2 Die Finanzierungsstruktur in Österreich

3 Darstellung der Märkte

3.1 Die Wiener Börse

3.2 Der AIM

4 Steuerliche Förderungen

4.1 Situation in Österreich

4.2 Steuerliche Vergünstigungen am AIM

4.2.1 The tax benefits

4.2.2 Qualifizierte Unternehmen

5 Qualitätssicherung

5.1 Der NOMAD am AIM

5.2 Berater an anderen börsenregulierten Märkten

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen Erfolgsfaktoren des Alternative Investment Market (AIM) der London Stock Exchange zu analysieren, um daraus Denkanstöße für eine mögliche Neupositionierung des Dritten Marktes der Wiener Börse abzuleiten.

  • Analyse der Finanzierungsstruktur österreichischer Unternehmen im Vergleich zum EU-Durchschnitt.
  • Untersuchung der steuerlichen Rahmenbedingungen und Anreizsysteme am AIM.
  • Bedeutung der Rolle des Nominated Adviser (NOMAD) für die Qualitätssicherung.
  • Vergleich des AIM mit anderen börsenregulierten Märkten in Europa.
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für den österreichischen Kapitalmarkt.

Auszug aus dem Buch

5.1 Der NOMAD am AIM

Ein NOMAD ist einer von zurzeit (12. Mai 2006) 84 am AIM zugelassenen Finanzberatern. Es handelt sich dabei um Banken und Brokergesellschaften, die von der LSE für ihre Tätigkeit als Nominated Adviser zugelassen werden müssen. Darunter befinden sich auch bekannte Namen, wie z.B. Deutsche Bank, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley oder PricewaterhouseCoopers. (Eine Liste mit allen NOMADs findet sich im Anhang S. 21-24) Die Kosten für die Zulassung gliedern sich – inkl. 17,5 % Mehrwertsteuer – in eine „Application fee“ in der Höhe von £ 12.050, die bei Antragstellung fällig wird, und eine „Annual fee“. Diese ist wiederum abhängig von der Anzahl der vom jeweiligen Berater betreuten Corps und beträgt zwischen £ 11.750 (für bis zu 5 Unternehmen) und £ 23.500 (ab 16 Unternehmen).

Ein NOMAD muss gemäß AIM-Rule 1 und 34 vom jeweiligen Börsenkandidaten vor der Zulassung und für die gesamte Dauer der Notierung ernannt und verpflichtend beigezogen werden. Trennen sich nämlich die Wege der notierten Gesellschaft und ihres Beraters, muss dieser das unverzüglich an die zuständige Börsenstelle melden. Das Unternehmen erhält dann einen Monat Zeit einen neuen NOMAD zu ernennen. Geschieht dies nicht fristgerecht, erfolgt unverzüglich die Entziehung der Zulassung. Ein Verstoß gegen diese Vorschrift führte im betrachtete Zeitraum – von Januar 2001 bis April 2006 – in 20 Fällen zu einem Ausschluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland sowie den Start des AIM in London als erfolgreiches alternatives Marktsegment.

2 Die Finanzierungsstruktur in Österreich: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit einer Neugestaltung des Dritten Marktes in Wien angesichts der hohen Kreditabhängigkeit österreichischer Betriebe.

3 Darstellung der Märkte: Hier werden die historische Entwicklung der Wiener Börse sowie der Aufbau und das rasante Wachstum des AIM als börsenreguliertes Segment detailliert gegenübergestellt.

4 Steuerliche Förderungen: Das Kapitel analysiert die steuerliche Situation in Österreich und stellt die komplexen Steuervergünstigungen am AIM, wie das Enterprise Investment Scheme, eingehend dar.

5 Qualitätssicherung: Hier wird die zentrale Rolle der Nominated Adviser (NOMADs) bei der Überwachung von gelisteten Unternehmen und der Qualitätssicherung am AIM erläutert.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erfolgsfaktoren des AIM zusammen und plädiert für eine Adaption dieser Konzepte zur Stärkung des österreichischen Eigenkapitalmarktes.

Schlüsselwörter

AIM, Wiener Börse, Unternehmensfinanzierung, NOMAD, Steuervergünstigungen, Eigenkapital, Börsengang, Börsenzulassung, Anlegerschutz, Alternative Investment Market, Kapitalmarkt, Finanzierungsstruktur, Qualitätsstandard, Regulierung, Börsenaspiranten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren des AIM in London, um aufzuzeigen, wie durch steuerliche Anreize und eine effiziente Qualitätskontrolle durch Berater ein erfolgreiches Börsensegment für kleine Unternehmen geschaffen werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Finanzierungsstruktur in Österreich, dem detaillierten Steuerrecht am AIM sowie der Funktion der Nominated Adviser als Aufsichtsinstanz.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, eine Ideengrundlage für die Neupositionierung des Dritten Marktes der Wiener Börse zu liefern, damit heimische Betriebe besser Zugang zu Eigenkapital erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Marktanalyse, die durch statistische Daten und praktische Beispiele aus den Zulassungsbedingungen der London Stock Exchange untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Finanzierungsstruktur und den Märkten insbesondere die steuerlichen Vorteile (wie das EIS oder CVS) sowie die regulatorische Rolle und Pflichten der NOMADs thematisiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie AIM, NOMAD, Eigenkapitalstärkung, steuerliche Förderung und Börsenregulierung bestimmt.

Warum ist die Rolle des NOMAD so entscheidend für den Erfolg des AIM?

Der NOMAD fungiert als dauerhafter Begleiter und Kontrolleur, der die Eignung eines Unternehmens prüft und dessen laufende Compliance überwacht, was das Vertrauen der Investoren nachhaltig sichert.

Wie unterscheidet sich die Situation in Österreich von der am AIM?

Während der AIM durch steuerliche Anreize und eine strenge, aber effiziente Marktaufsicht durch Berater überzeugt, weist der Dritte Markt in Wien kaum Anreize und eine deutlich geringere regulatorische Qualität auf.

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Details

Title
Die wesentlichen Erfolgsfaktoren des IPO-Meisters AIM als Denkanstoß für die Wiener Börse
College
University of Innsbruck  (Institut für betriebliche Finanzwirtschaft)
Grade
2
Author
Mag. Johannes Bartl (Author)
Publication Year
2006
Pages
35
Catalog Number
V60857
ISBN (eBook)
9783638544290
ISBN (Book)
9783638709668
Language
German
Tags
Erfolgsfaktoren IPO-Meisters Denkanstoß Wiener Börse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Johannes Bartl (Author), 2006, Die wesentlichen Erfolgsfaktoren des IPO-Meisters AIM als Denkanstoß für die Wiener Börse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60857
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