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Körperbilder von Frauen und Männern

Title: Körperbilder von Frauen und Männern

Seminar Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 14 Punkte

Autor:in: Sandra Thillmann (Author)

Sport - Sport Sociology
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Ausarbeitung zum Thema „Körperbilder von Frauen und Männern“ soll dem Leser einen Einblick in die Welt der Schönheitsideale geben. Es wird der Wandel der Ideale von Mittelalter bis Neuzeit erörtert und der damit zusammenhängende, ewige Traum der Menschen Schönheit zu erlangen. Einleitende Worte dazu sind in Kapitel zwei „Der ständige Kampf um das Schönheitsideal“ gegeben. Dieses Kapitel leitet zum dritten Kapitel, dem Hauptthema der Ausarbeitung, hin. Hier wird Schönheit zunächst einmal definiert, sofern dies überhaupt möglich ist, um dann in einer weiteren Ausführung auf mittelalterliche und neuzeitliche Aspekte der Schönheit einzugehen. Themen der Schönheit im Mittelalter sind zum einen die maßästhetische Schönheit nach Dürer, da Vinci und Buonarrotis beziehungsweise der Versuch Schönheit messbar und fassbar zu machen. Und zum anderen bezieht sich ein Thema des Kapitels 3.1 auf den mittelalterlichen Mythos des „Jungbrunnens“ als Lösungsansatz um ewige Schönheit zu erreichen. Die Ausführung der Schönheit unter neuzeitlichen Aspekten ist ähnlich aufgebaut damit eine Gegenüberstellung von Schönheit im Mittelalter und Schönheit in der Neuzeit deutlich wird. In einem ersten Punkt (3.2.1) wird sich wieder gefragt, ob Schönheit messbar ist nur diesmal in Hinblick auf die heutige Zeit. Im zweiten Punkt wird erläutert, was heute als schön gilt, welche Schönheitsideale wir haben und woher diese überhaupt kommen. Im letzten Punkt dieses Unterkapitels wird als Kontrast zum „Jungbrunnen“ ebenfalls ein Lösungsansatz zum Erlangen von Schönheit gesucht. Dieser sieht in unserer modernen Gesellschaft jedoch etwas anders aus als im Mittelalter. Neben den vielen Möglichkeiten, die man im 21. Jahrhundert hat, den Körper zu modellieren, werde ich in diesem Abschnitt besonders auf die Fitness eingehen und die Veränderung des Körpers von Leib zu Maschine. Aus diesem Punkt lässt sich das darauffolgende Thema herleiten. Es geht auf die „geschlechtsspezifischen Differenzen und der Versuch ihrer Aufhebung“ ein. Hier wird der Unterschied zwischen Mann und Frau in Bezug auf die Schönheitsideale erörtert und wie sich ihre Körperbilder verändert haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER STÄNDIGE KAMPF UM DAS SCHÖNHEITSIDEAL

3 WAS IST SCHÖNHEIT?

3.1 Messbare Schönheit im Mittelalter

3.1.1 Maßästhetische Schönheit nach Dürer, da Vinci und Buonarrotis

3.1.2 Jungbrunnen als Lösung ewiger Schönheit

3.2 Messbare Schönheit in der Neuzeit

3.2.1 Maßästhetische Schönheit unter neuzeitlichen Aspekten

3.2.1 Schönheitsideale heute

3.2.2 Lösungsansätze ewiger Schönheit

4 GESCHLECHTSSPEZIFISCHE DIFFERENZEN UND DER VERSUCH IHRER AUFHEBUNG

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel von Schönheitsidealen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und analysiert, wie diese Normen das individuelle Körperbild beeinflussen, welche Rolle Fitness und Körpermodellierung einnehmen und inwiefern sich traditionelle geschlechtsspezifische Unterschiede durch moderne gesellschaftliche Entwicklungen auflösen oder verändern.

  • Historische Entwicklung und Messbarkeit von Schönheit
  • Mythen und Lösungsansätze für ewige Jugend und Schönheit
  • Der Körper als technisches Objekt im modernen Fitness-Diskurs
  • Soziologische und gesundheitliche Aspekte heutiger Schönheitsideale
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede und der Prozess der Vermännlichung der Frau

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Schönheitsideale heute

Apollo und Venus waren im Mittelalter die Schönheitsvorbilder. Doch welche Schönheitsbilder dominieren in der Neuzeit? Auch hier lassen sich innerhalb eines halben Jahrhunderts schon Unterschiede feststellen. In den 50er Jahren waren Marilyn Monroe und Jane Mansfield mit ihren eher runden Formen begehrte Schönheiten. Diese Ideale wurden überholt, als amerikanische Mediziner eine Studie über die Lebenserwartung verschieden gewichtiger Person machten. In den Medien zeigt sich ein Trend zu dünneren Stars und Models wie beispielsweise in den 70er Jahren das damalige eher kindliche Topmodel Twiggy. (Leslie Hornby). Sie wirkte zerbrechlich, war sehr dünn und hatte kaum Busen oder Po. Heute wird dieses Körperbild nicht mehr favorisiert, genauso wie Frauen mit Rundungen abgelehnt werden. Dicke Frauen, aber auch Männer werden in der Gesellschaft als „am unattraktivsten“ eingestuft. Stattdessen wird der schlanken, jugendlich-sportlichen wirkenden Frau mit schmalen Becken und relativ breiten Schultern sowie einer makellosen, glatten und leicht gebräunten Haut, die größte Attraktivität zugesprochen. Hier wird die Vermännlichung der Frau deutlich, worauf ich noch näher in Kapitel 4 eingehen werde.

Der optimale Männerkörper ist heutzutage der durchschnittlich muskulöse und sportliche, oder aber auch der extrem muskulöse „Bodybuilder“ – Typ. Er besitzt einen V-förmigen Körper, welcher durch breite Schultern, eine schlanke Hüfte und kräftige Beine charakterisiert wird. Dickleibigkeit ist auch bei Männern extrem unangesagt und stößt auf Ablehnung in der Gesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen Überblick über den thematischen Wandel der Schönheitsideale vom Mittelalter bis zur Neuzeit und umreißt die Struktur der Arbeit sowie den Fokus auf die Körpermodellierung.

2 DER STÄNDIGE KAMPF UM DAS SCHÖNHEITSIDEAL: Dieses Kapitel thematisiert den universellen, zeitlosen Wunsch des Menschen nach Jugend und Schönheit und den ständigen Konflikt mit dem eigenen Körper angesichts gesellschaftlicher Ideale.

3 WAS IST SCHÖNHEIT?: Das Kapitel untersucht die Definition und Messbarkeit von Schönheit, differenziert nach historischen Epochen und modernen Ansätzen sowie dem Mythos der ewigen Jugend.

4 GESCHLECHTSSPEZIFISCHE DIFFERENZEN UND DER VERSUCH IHRER AUFHEBUNG: Der Abschnitt analysiert die spezifischen Schönheitsideale für Frauen und Männer und den Prozess, bei dem die Frau versucht, durch Sport und Training traditionelle männliche Attribute anzunehmen.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Subjektivität von Schönheit trotz der zunehmenden Tendenz zur technisierten Körperoptimierung.

Schlüsselwörter

Körperbilder, Schönheitsideale, Mittelalter, Neuzeit, Fitness, Körpermodellierung, Geschlechterdifferenzen, Vermännlichung, Weiblichkeit, Körperkapital, Selbstverwirklichung, Körperästhetik, Normierung, Statussymbol.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Wandel und der soziologischen Bedeutung von Körperbildern und Schönheitsidealen von Frauen und Männern vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Schönheitsnormen, der Mythos ewiger Jugend, die Vermessung des Körpers und die Rolle von Fitness als Instrument zur Körperoptimierung und sozialen Distinktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Schönheitsideale den Menschen unter Druck setzen und wie diese Ideale zu einer Vermännlichung der Frau sowie einer zunehmenden Funktionalisierung des Körpers als "Maschine" führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse kulturwissenschaftlicher und sportwissenschaftlicher Literatur sowie auf die Auseinandersetzung mit philosophischen und historischen Diskursen zum Thema Körperbild.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Analyse der Schönheitsbegriffe, die Betrachtung der Messbarkeit von Schönheit sowie die kritische Untersuchung moderner Fitnesspraktiken und der geschlechtsspezifischen Unterschiede.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Körperbilder, Schönheitsideale, Fitness, Körpermodellierung, Geschlechterdifferenzen und Vermännlichung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Schönheit heute vom Mittelalter?

Während im Mittelalter Körperfülle als Zeichen von Wohlstand und Luxus galt, wird in der heutigen Zeit Schlankheit und ein durchtrainierter Körper als Statussymbol und Zeichen von Erfolg und Disziplin angesehen.

Warum wird der Körper in der modernen Fitnesskultur als Maschine betrachtet?

Durch gezieltes Training werden einzelne Körperpartien wie bei einer Maschine isoliert und optimiert, bis ein normkonformes, fehlerfreies Ergebnis erreicht ist, das kaum noch die biologischen Schwächen eines Menschen zeigt.

Was meint die Autorin mit dem Prozess der "Vermännlichung der Frau"?

Die Autorin beschreibt damit den Trend, dass Frauen heute vermehrt nach männlich konnotierten Schönheitsidealen (Muskelaufbau, athletische Statur) streben, um gleichberechtigt im gesellschaftlichen und beruflichen Wettbewerb bestehen zu können.

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Details

Title
Körperbilder von Frauen und Männern
College
University of Marburg  (Institut für Sportwissenschaft und Motologie)
Course
SE: Die pädagogische Dimension von Leiblichkeit und Bewegung
Grade
14 Punkte
Author
Sandra Thillmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V60946
ISBN (eBook)
9783638545075
ISBN (Book)
9783638867023
Language
German
Tags
Körperbilder Frauen Männern Dimension Leiblichkeit Bewegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Thillmann (Author), 2006, Körperbilder von Frauen und Männern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60946
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