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Möglichkeiten des Personalcontrollings in Krankenhäusern

Title: Möglichkeiten des Personalcontrollings in Krankenhäusern

Seminar Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Kffr. Jessica Schmidt (Author)

Business economics - Controlling
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Der Prozess der dynamischen Krankenhausumwelt, in der das Krankenhausmanagement immer wieder seine Ziele modifizieren muss, erfordert vom Controlling des Krankenhauses die Erfüllung von Führungs-, Koordinations- und Informationsaufgaben, um alle Managementebenen in ihrer strategischen und operativen Zielerreichung zu unterstützen. Um neben dieser Gesamtaufgabe auch spezifische Aufgaben der Teilbereiche des Krankenhauses zu planen, zu steuern und zu koordinieren, haben sich verschiedene Arten von Spartencontrolling entwickelt.

In Deutschland waren im Jahr 2001 1,1 Millionen Menschen in Krankenhäusern beschäftigt. Die für ein Dienstleistungsunternehmen übliche hohe Personalintensität findet auch in den Personalkosten ihren Niederschlag: Etwa zwei Drittel der anfallenden Kosten im Krankenhaus sind dem Personalbereich zuzuordnen. Zudem setzt sich die Sicht in Krankenhäusern durch, dass nur durch den effektiven und effizienten Einsatz der Mitarbeiter das anzustrebende Ziel einer hohen Service- und Leistungsqualität erreichbar ist. Demnach ist es verständlich, wenn das Personalcontrolling als das wichtigste Spartencontrolling im Krankenhaus gilt. In diesem Zusammenhang soll die vorliegende Arbeit die Charakteristika des Personalcontrollings in Krankenhäusern darstellen und die Komponenten des Prozesses der Personalführung beschreiben. Zudem soll aufgezeigt werden, in wiefern Kennzahlen in diesem Prozess sinnvoll eingesetzt werden können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ursprung und Definition des Personalcontrollings

2.1 Grundlegende Merkmale des Personalcontrollings

2.2 Die drei Dimensionen des Personalcontrollings nach Wunderer

2.3 Strategische und operative Bereiche und der Widerspruch in ihrer Verbreitung

3 Die Personalplanung

3.1 Die personalwirtschaftlichen Teilaufgaben der Personalplanung

3.2 Die Funktionen der Personalplanung

4 Kennzahlen als Instrument des Personalcontrollings in Krankenhäusern

4.1 Einsatz von Kennzahlen in den Teilaufgaben der Personalplanung

4.1.1 Die Personalbedarfsermittlung

4.1.2 Die Personalbeschaffung

4.1.3 Der Personaleinsatz

4.1.4 Die Personalerhaltung und Leistungsstimulation

4.1.5 Die Personalentwicklung

4.1.6 Die Personalfreisetzung

4.1.7 Die Personalkostenplanung und -kontrolle

4.2 Grenzen der Anwendung von Kennzahlen

5 Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Charakteristika des Personalcontrollings in Krankenhäusern zu definieren und den Prozess der Personalführung zu beschreiben. Dabei wird untersucht, inwiefern Kennzahlen sinnvoll eingesetzt werden können, um das Krankenhausmanagement bei der strategischen und operativen Zielerreichung zu unterstützen.

  • Grundlagen und Definitionen des Personalcontrollings
  • Struktur der Personalplanung in Krankenhäusern
  • Einsatzmöglichkeiten von Kennzahlen als Steuerungsinstrument
  • Analyse personalwirtschaftlicher Teilaufgaben
  • Grenzen und Herausforderungen bei der Kennzahlenanwendung

Auszug aus dem Buch

2 Ursprung und Definition des Personalcontrollings

Der Gedanke, für den Personalbereich ein Controlling zu konzipieren und damit Controlling-Konzepte in den Bereich des Personalmanagements zu übertragen, „entwickelte sich erst in den 80er Jahren als Folge der breiten Controlling-Diskussion in Wissenschaft und Praxis in Zusammenhang mit den funktionalen Controlling-Varianten (z. B. Logistik-, Produktions-, F&E- und Marketing-Controlling)“.

In der Literatur finden sich verschiedene Definitionen des Personalcontrollings, die häufig die folgenden Funktionen gemeinsam haben: Planungsfunktion, Steuerungs- bzw. Regelungsfunktion und Kontrollfunktion. Die Planungsfunktion beinhaltet in erster Linie die Zielplanung, während sich deren Unterfunktion, die Steuerungs- bzw. Regelungsfunktion, auf die Umsetzung der Planung bezieht. Bei der Erfüllung der Kontrollfunktion geht es um die Ermittlung und Analyse von Abweichungen zwischen Ist- und Plangrößen. Personalcontrolling wird damit „als strategisches Steuerungsinstrument verstanden mit dem Ziel einer optimalen Wertschöpfung der menschlichen Ressourcen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die hohe Personalintensität im Krankenhaussektor und die daraus resultierende Notwendigkeit eines effektiven Personalcontrollings.

2 Ursprung und Definition des Personalcontrollings: Dieses Kapitel erläutert die Genese des Personalcontrollings sowie dessen zentrale Funktionen wie Planung, Steuerung und Kontrolle.

3 Die Personalplanung: Hier werden die Aufgaben und Funktionen der Personalplanung als essenzieller Bestandteil des strategischen und operativen Managements dargestellt.

4 Kennzahlen als Instrument des Personalcontrollings in Krankenhäusern: Dieser Hauptteil analysiert detailliert, wie Kennzahlen zur Steuerung in verschiedenen personalwirtschaftlichen Bereichen eingesetzt werden können und wo ihre Anwendungsgrenzen liegen.

5 Ausblick: Das Kapitel kritisiert den aktuellen Stand der Forschung und fordert eine intensivere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis zur Weiterentwicklung des Personalcontrollings.

Schlüsselwörter

Personalcontrolling, Krankenhausmanagement, Personalplanung, Kennzahlen, Personalwirtschaft, Effizienzcontrolling, Kostencontrolling, Personalbedarfsermittlung, Personalführung, Krankenhaus, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Personalkosten, Wertschöpfung, Kennzahlensystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Anwendung von Personalcontrolling in der Krankenhausbranche, um die Effizienz der Personalführung zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Personalplanung, dem Einsatz von Kennzahlen in verschiedenen Personalteilbereichen sowie der strategischen Steuerung von Personalkosten und -qualität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Prozess des Personalcontrollings im Krankenhaus darzustellen und den sinnvollen Einsatz von Kennzahlen für ein effizientes Management aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis existierender Controlling-Konzepte und betriebswirtschaftlicher Literatur angewandt, ergänzt durch die Adaption von Kennzahlensystemen auf spezifische Krankenhausgegebenheiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Teilbereiche der Personalplanung – von der Bedarfsermittlung über Beschaffung und Einsatz bis zur Freisetzung und Kostenplanung – und diskutiert die jeweiligen Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Personalcontrolling, Krankenhausmanagement, Personalkennzahlen, Personalplanung und Effizienzcontrolling.

Warum ist das Personalcontrolling in Krankenhäusern besonders wichtig?

Aufgrund der extrem hohen Personalintensität, bei der rund zwei Drittel der anfallenden Kosten dem Personalbereich zuzuordnen sind, ist ein professionelles Controlling für die Wirtschaftlichkeit unabdingbar.

Worin bestehen die Grenzen bei der Verwendung von Kennzahlen?

Die Anwendung stößt oft an Grenzen, da Kennzahlen häufig auf Durchschnittswerten basieren, zu einer "Kennzahleninflation" führen können oder bei mangelnder Konsistenz zu falschen Schlussfolgerungen verleiten.

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Details

Title
Möglichkeiten des Personalcontrollings in Krankenhäusern
College
University of Mannheim
Grade
1,3
Author
Dipl. Kffr. Jessica Schmidt (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V61224
ISBN (eBook)
9783638547253
ISBN (Book)
9783638667913
Language
German
Tags
Möglichkeiten Personalcontrollings Krankenhäusern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Kffr. Jessica Schmidt (Author), 2005, Möglichkeiten des Personalcontrollings in Krankenhäusern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61224
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