Contents
1. Pidgin
2. Theories about the origin of pidgins
2.1. The Baby-Talk Theory
2.2. The independent parallel development theory
2.3. The nautical jargon theory
2.4. The monogenetic/relexification theory
3. Creoles
3.1. Decreolization and recreolization- the life cycle of creoles
4. Social factors in pidgin and creoles
4.1. Social factors influencing Tok Pisin
5. Pidgins and Creoles in literature
6. Bibliography
Inhaltsverzeichnis
1. Pidgin
2. Theories about the origin of pidgins
2.1. The Baby-Talk Theory
2.2. The independent parallel development theory
2.3. The nautical jargon theory
2.4. The monogenetic/relexification theory
3. Creoles
3.1. Decreolization and recreolization- the life cycle of creoles
4. Social factors in pidgin and creoles
4.1. Social factors influencing Tok Pisin
5. Pidgins and Creoles in literature
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung von Pidgin- und Kreolsprachen, beleuchtet deren Entstehungstheorien, den Lebenszyklus von Kreolsprachen sowie den Einfluss soziolinguistischer Faktoren auf deren Entwicklung. Das Hauptziel besteht darin, die strukturellen Eigenschaften dieser Sprachen zu analysieren und aufzuzeigen, wie sie sich in verschiedenen sozialen und historischen Kontexten etablieren konnten.
- Entstehung und Definition von Pidgin-Sprachen
- Wissenschaftliche Theorien zur Herkunft von Pidgins
- Prozesse der Kreolisierung und Dekreolisierung
- Soziale Dynamiken am Beispiel von Tok Pisin
- Die Dokumentation und Transkription von Pidgin- und Kreolsprachen in der Literatur
Auszug aus dem Buch
1. Pidgins
Today, pidgins can be found on every continent. The hypothesis is that pidgins occur, if people, who speak mutually unintelligible languages, have come into contact.
The popular opinion has chanced from the idea, that they are only „haphazard, broken, bastardised versions of older, longer established languages“ (Todd, Loreto.1990) to the conviction, that there is no such thing as a primitive language. In fact, some languages are more fully adapted to a technological society than others, but at least all languages are able to adjust themselves to changing conditions.
Pidgins are reduced languages, characterized by having a limited vocabulary and a simple grammar, which serves to satisfy basic communication needs. The syntactic structure is less flexible and less complex than the structures of the languages, which were the contributors to the pidgin language. A comparison between English and English-based pidgins shows, that the pidgin languages have deleted many of the inessential structures of the standard variety. For example, in English, there are two plurality markers (e.g. “two big newspapers”): the numeral and the noun ending. Tok Pisin and Cameroon Pidgin, two pidgin languages which are English-based, mark plurality by the numeral only (e.g. “tupela bikpela pela” and “di two big pepa”).
A pidgin language in not the native tongue of anyone. It is only used as an auxiliary or supplemental language between two speech communities( Todd, Loreto.1990).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Pidgin: Dieses Kapitel definiert Pidgins als reduzierte Sprachen mit vereinfachter Grammatik, die zur grundlegenden Kommunikation zwischen unterschiedlichen Sprachgemeinschaften dienen.
2. Theories about the origin of pidgins: Hier werden zentrale Hypothesen zur Entstehung von Pidgins diskutiert, darunter die Baby-Talk-Theorie, die Nautical-Jargon-Theorie und die Monogenese- bzw. Relexifikationstheorie.
3. Creoles: Das Kapitel erläutert den Prozess der Kreolisierung, bei dem ein Pidgin zur Muttersprache einer Gemeinschaft wird, und beschreibt den Lebenszyklus von Kreolsprachen durch Dekreolisierung.
4. Social factors in pidgin and creoles: Der Fokus liegt hier auf der soziolinguistischen Einbettung, insbesondere anhand der historischen Entwicklung und Nativisierung von Tok Pisin in Papua-Neuguinea.
5. Pidgins and Creoles in literature: Es wird untersucht, wie Pidgin- und Kreolsprachen in schriftlichen Texten, insbesondere in religiöser Literatur und von Romanautoren, transkribiert und dargestellt wurden.
Schlüsselwörter
Pidgin, Kreolsprache, Kreolisierung, Dekreolisierung, Soziolinguistik, Tok Pisin, Relexifikation, Sprachkontakt, Sprachgenese, Nativisierung, Linguistisches Kontinuum, Lingua franca, Grammatikreorganisation, Sprachvariation, Transkription.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit bietet einen Überblick über die Entstehung, Entwicklung und soziolinguistische Bedeutung von Pidgin- und Kreolsprachen im globalen Kontext.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zu den Kernbereichen gehören linguistische Entstehungstheorien, der Prozess der Kreolisierung, das Konzept der Dekreolisierung sowie die Rolle sozialer Faktoren bei der Verbreitung dieser Sprachen.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Ziel ist es, das Verständnis für die strukturelle Komplexität von Pidgins und Kreolen zu fördern und mit dem Vorurteil aufzuräumen, es handele sich um primitive oder defizitäre Sprachformen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und vergleicht verschiedene linguistische Modelle und Fallstudien, etwa zum Tok Pisin oder zum Guyanese Creole.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Herkunftshypothesen, die Beschreibung der Transformationszyklen von Pidgin zu Kreol und die Analyse soziolinguistischer Einflüsse auf die Sprachentwicklung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kreolisierung, Relexifikation, Basilekt/Mesolect/Acrolect-Kontinuum und linguistische Nativisierung geprägt.
Welche Bedeutung hatte Tok Pisin für die Bewohner Neuguineas?
Tok Pisin entwickelte sich von einer Plantagensprache zu einer Lingua franca, die soziale Distanzen überbrückte und als Identitätsmerkmal eine wichtige Rolle bei der Erlangung der Selbstverwaltung spielte.
Wie gehen Forscher mit der Transkription von Pidgin-Sprachen um?
Es gibt verschiedene Ansätze: die Anpassung an englische Rechtschreibkonventionen, lautgetreue Systeme oder phonetische Transkriptionen, wobei jede Methode ihre eigenen Vor- und Nachteile bezüglich der Lesbarkeit und Konsistenz hat.
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- Nicole Hahn (Author), 2004, Pidgins and creoles, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61324