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Frauen in den Medien

Title: Frauen in den Medien

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andreas Berkenkamp (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Frauen in den Medien und deren Darstellung in Bezug zur Realität. Der Schwerpunkt ist hierbei besonders auf die Printmedien und das Fernsehen gelegt. Ein weiterer wichtiger Unterpunkt ist das Format der Frauenzeitschriften, welche als eher spezifisch betrachtet werden müssen. In unserer Gesellschaft zeigt sich heute noch immer ein sexistisches Frauenbild, was trotz der Emanzipationswelle nicht ausgeräumt werden konnte. Stereotypes Rollenverhalten findet sich in fiktionalen und non-fiktionalen Medien wieder. Besonders die Werbung bewirbt diverse Produkte mit dem ästhetischen Erscheinungsbild einer Frau. Zudem ist es ein Irrglaube, Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Gesetzt gibt dieses zwar formal wieder, jedoch sieht die Realität anders aus. Nur wenige Frauen sind in Führungspositionen und die mediale Berichterstattung ist vor allem männlich geprägt. Dies hat vorwiegend mit den relevanten Themen zu tun, die primär in den Medien behandelt werden, die nämlich den politischen und wirtschaftlichen Bereich betreffen. In diesen Bereichen sind Frauen nur selten anzutreffen und Männer überwiegen in diesen Nachrichtenteilen stark. Überhaupt gibt es nur einen Nachrichtenteil, der die Präsenz von Männern und Frauen relativ ähnlich darstellt, und das ist der Bereich Gesundheit und Bildung. Die wesentliche Literatur auf die ich mich beziehe ist von Röser, Jutta: Frauenzeitschriften und weiblicher Lebenszusammenhang; Westdt. Verlag, Opladen, 1992, Velte, Jutta: Die Darstellung von Frauen in den Medien in Frauen und Medien; Westdeutscher Verlag, Opladen, 1995, sowie 1 Artikel von Dorer, Johanna / Marschik, Matthias: Wie die Medien „Frauen“ konstruieren in Medienimpulse - Beiträge zur Medienpädagogik, Heft Nr. 29, September 1999 und einer von Hensel, Jana: Schön schwach, zu finden unterhttp://www.zeit.de/2005/10/Titel_2fFrauen_10von Hensel, Jana: Schön Schwach(Letzter Zugriff: 07.04.2005). Zu Beginn der Arbeit soll ein allgemeines Frauenbild skizziert werden, welches darstellt, wie die allgemeine Situation der Frau heute noch zum Teil aussieht. Im Anschluss gehe ich auf den gesellschaftlichen Wandel und die Fortschritte der Frauen ein. Das größte Kapitel dieser Arbeit hat den Bereich der Medien zum Gegenstand. Hier werden die Bereiche der Printmedien, der Frauenzeitschriften und des Fernsehens analysiert und deren Darstellungen von Frauen in Bezug zur Realität gesetzt. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines Frauenbild in unserer Gesellschaft

3. Gesellschaftlicher Wandel der Frau

4. Das Frauenbild in den Medien

4.1 Das Frauenbild in den Printmedien

4.2 Das Frauenbild in den Frauenzeitschriften

4.3 Das Frauenbild im Fernsehen

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen der realen gesellschaftlichen Stellung der Frau und deren medialer Repräsentation. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit das in Printmedien und Fernsehen vermittelte Frauenbild mit der tatsächlichen Lebenswirklichkeit übereinstimmt und inwiefern Medien zur Festigung traditioneller Rollenmuster beitragen.

  • Analyse des allgemeinen Frauenbildes und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.
  • Untersuchung der medialen Darstellung von Frauen in Printmedien und Frauenzeitschriften.
  • Bewertung der Präsenz und Rolle von Frauen in Fernsehformaten und Nachrichtensendungen.
  • Kritische Reflexion über die Wirkung von Medien als Spiegel oder Konstrukteur von Geschlechterbildern.
  • Gegenüberstellung von medialen Stereotypen und der beruflichen sowie sozialen Realität von Frauen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Das Frauenbild in den Printmedien

Die Zeitschrift Brigitte schrieb vor fünfzig Jahren über das Thema Hochzeit und die Wichtigkeit dieses Tages, besonders für eine Frau. „Das Ereignis stehe für die Aufgabe der eigenen Persönlichkeit, um ein neues, dem Partner gewidmetes Dasein zu führen. Von nun ab würde aus dem Ich ein Wir!“

Seit Beginn der Emanzipationsidee, bis heute, hat sich dieses Bild jedoch zum Teil geändert. Noch nie waren Frauen beruflich so erfolgreich wie heute. Sie sitzen in leitenden Positionen, sind Redakteurinnen, Politikerinnen, Reporterinnen, Moderatorinnen oder sie sind in zahlreichen anderen Berufen vertreten. Jedoch sind Frauen, in Tageszeitungen, in den Bereichen Wirtschaft, Politik, lokale Ereignisse, aber auch im Bereich der Sportberichtserstattung, nur eine Randerscheinung und Männer stehen klar im Vordergrund. In Illustrierten und Magazinen steht besonders das Bild im Vordergrund. Hier finden weibliche Darstellungen ihren Platz, da Frauen gerne als Aufhänger genommen werden. Sie bilden den Reiz des Schönen, des Ästhetischen ab.

Besonders Tageszeitungen sind um ihre Auflage bemüht und achten darauf, dass aktuell über die Entwicklungen in Gesellschaft und Politik berichtet wird. Dabei liegt das Hauptaugemerk besonders auf die Handlungsträger dieser Bereiche, welche vor allem Männer sind. Genau da besteht eine große Problematik. „Präsenz von Frauen in den non-fiktionalen Medien gibt deshalb Auskunft über ihre Rolle in der Öffentlichkeit, über ihre Kompetenzen und die Wichtigkeit ihrer Funktionen in gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der medialen Frauenrepräsentation ein und formuliert das Ziel, die Diskrepanz zwischen medialem Bild und gesellschaftlicher Realität aufzuzeigen.

2. Allgemeines Frauenbild in unserer Gesellschaft: Dieses Kapitel thematisiert die noch immer existierende sexistische Unterdrückung sowie die Reduzierung der Frau auf traditionelle Rollenmuster und Tugenden trotz formaler Gleichberechtigung.

3. Gesellschaftlicher Wandel der Frau: Hier wird der Fortschritt im Bildungsniveau und der zunehmenden Berufstätigkeit der Frau beleuchtet, wobei jedoch auf die weiterhin bestehende Doppelbelastung durch Familie und Beruf hingewiesen wird.

4. Das Frauenbild in den Medien: In diesem Hauptteil erfolgt die detaillierte Analyse der Darstellung von Frauen in Printmedien, Frauenzeitschriften und dem Fernsehen unter Berücksichtigung von Werbebotschaften und Nachrichteninhalten.

5. Schluss: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Frauen in den Medien nach wie vor unterrepräsentiert sind und Medien eher der Verfestigung traditioneller Geschlechterrollen dienen, als die moderne Realität adäquat abzubilden.

Schlüsselwörter

Frauenbild, Medien, Printmedien, Fernsehen, Emanzipation, Rollenmuster, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung, Frauendarstellung, Berichterstattung, Gender, Gesellschaftlicher Wandel, Stereotype, Frauenzeitschriften, Unterrepräsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der medialen Repräsentation von Frauen und prüft, ob dieses Bild mit der heutigen gesellschaftlichen Realität übereinstimmt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung umfasst die Bereiche der Printmedien, spezifische Formate wie Frauenzeitschriften sowie die Darstellung in Fernsehsendungen und Nachrichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, dass die Medien ein verzerrtes Bild vermitteln und eher traditionelle Geschlechterrollen festigen, statt die gesellschaftlichen Fortschritte der Emanzipation korrekt abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird genutzt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Inhaltsanalysen und statistischen Daten, beispielsweise des Global Media Monitoring Projects.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Diskrepanz zwischen der realen beruflichen Präsenz von Frauen und ihrer Rolle als bloßes "Lustobjekt" oder in untergeordneten Funktionen innerhalb der medialen Berichterstattung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Frauenbild, Medienpräsenz, Geschlechterstereotype, Emanzipation und die Kritik an der mangelnden Vielfalt in der Berichterstattung.

Warum nehmen Frauenzeitschriften eine gesonderte Rolle ein?

Sie richten sich spezifisch an ein weibliches Publikum und versuchen, ausdifferenziertere Bilder zu präsentieren, unterliegen jedoch gleichzeitig dem Marktzwang und der Orientierung an traditionellen Bedürfnissen ihrer Leserinnen.

Welche Rolle spielen Nachrichten für die Sichtbarkeit von Frauen?

Die Analyse zeigt, dass Frauen in Nachrichtenthemen, insbesondere in Politik und Wirtschaft, massiv unterrepräsentiert sind, da diese Bereiche als männliche Domänen behandelt werden.

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Details

Title
Frauen in den Medien
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2,0
Author
Andreas Berkenkamp (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V61365
ISBN (eBook)
9783638548366
ISBN (Book)
9783656793625
Language
German
Tags
Frauen Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Berkenkamp (Author), 2006, Frauen in den Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61365
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