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Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren

Título: Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren

Tesis , 2005 , 177 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Diplom-Germanistin Barbara Feneberg (Autor)

Medios / Comunicación - Medios impresos, prensa
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Das Zeitschriftenangebot in Deutschland bietet Titel zu zahlreichen Themen, Lebenslagen, Berufen und Wissenschaften. Auch für die ältere Generation gibt es eine Vielzahl an Publika. Das Angebot reicht vom kirchlichen Seniorenblatt über das Apothekenheft bis zum professionellen Hochglanzmagazin. Doch der Markt1der Zeitschriften für Ältere ist unübersichtlich. Die meisten der 115 bis 120 Titel , die sich um den Markt der Älteren bemühen, behandeln in erster Linie Themen wie Rente, Ruhestand und alterstypische Erkrankungen und sind somit der Seniorenpresse zuzurechnen. Zeitschriften mit Namen wie Ohrensessel, Spätsommer oder Fit und Fünfzig sind darüber hinaus keine kommerziellen Angebote, sondern mehrheitlich von Verbänden, Vereinen oder Kommunen publiziert. Zudem ist das Segment von hoher Fluktuation geprägt.Fifty oder Hulda wurden nach kurzer Laufzeit wegen fehlender Anzeigenkunden eingestellt. Folglich mangelte es bisher an einem attraktiven Zeitschriftenangebot, das eine ältere Zielgruppe - nicht Senioren - wirksam anspricht und zugleich als relevanter Werbeträger aufgefasst wird.
Seit wenigen Jahren zeigen die großen Publikumsverlage deutscher Zeitschriften eine Reaktion auf die demographische Entwicklung in Deutschland und Europa. Denn die zunehmende Alterung hat bereits Auswirkungen auf die Leserschaft. Die ehemals jungen Zielgruppen altern mit den Zeitschriften. Das bestätigen die Daten der Media Analyse 2004: 64 Prozent der Brigitte-Leserinnen sind über 40 Jahre alt, bei der Zeitschrift auto motor und sport sind es über 47 Prozent. Insgesamt sind in den vergangenen zehn Jahren die Leser der Publikumszeitschriften pro Jahr durchschnittlich ein halbes Jahr älter geworden.
Reaktion der Verlage auf diese Entwicklung sind so genannte Line-Extensions, die eine junge Leserschaft ansprechen sollen: zu einem bereits existierenden Stammheft werden verjüngte Titel herausgeben, wie beispielsweise GEOlino zu GEO. Bei erfolgreicher Etablierung werden aus den Line-Extensions eigene Titellinien. Geglückt ist dieses Vorgehen beispielsweise bei dem Gruner & Jahr Titel Brigitte Young Miss. Von dieser stetig wachsenden Ausdifferenzierung am Zeitschriftenmarkt profitiert aber in erster Linie die junge Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Seit wenigen Jahren zeigt sich hier allerdings eine neue Entwicklung. Speziell auf die Zielgruppe der Älteren abgestimmte Titel erscheinen auf dem Zeitschriftenmarkt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Methodisches Vorgehen

2. Zielgruppenbestimmung

3. Die Zielgruppe der Älteren

3.1 Das Alter

3.2 Soziodemographische Merkmale

3.2.1 Altersstruktur der Bevölkerung

3.2.2 Einkommens- und Vermögensverhältnisse

3.3 Verhaltensorientierte Merkmale

3.3.1 Konsumverhalten und Einstellung zum Konsum

3.3.2 Mediennutzung

3.4 Zusammenfassung

4. Lebensstilanalyse

4.1 Lebensstilforschung

4.2 Lebensstiltypologien für Ältere

4.3 Die Lebenswelt-Typologie des Sinus-Instituts

4.3.1 Wissenschaftlicher Hintergrund und Konzeption

4.3.2 Die einzelnen Sinus-Milieus

4.3.3 Das Sinus-Modell für den Zeitschriftenmarkt

5. Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren

5.1 Brigitte Woman

5.2 Men`s Health Best Life

5.3 My Life

5.4 Lenz

5.5 go longlife!

5.6 ab 40

6. Themenanalyse ausgewählter Zeitschriften

6.1 Darstellung des Forschungsablaufes

6.1.1 Forschungsfrage

6.1.2 Forschungshypothesen

6.2 Darstellung der Erhebungsmethodik

6.2.1 Auswahl der Stichprobe

6.2.2 Erstellung der Codebögen

6.2.3 Durchführung der Codierung

6.3 Auswertung

6.3.1 Brigitte Woman

6.3.1.1 Formale Merkmale

6.3.1.2 Themenspektrum

6.3.1.3 Altersbezug

6.3.1.4 Sinus-Milieus

6.3.1.5 Das Lebenswelt-Modell für die Zeitschrift Brigitte Woman

6.3.2 Lenz

6.3.2.1 Formale Merkmale

6.3.2.2 Themenspektrum

6.3.2.3 Altersbezug

6.3.2.4 Sinus-Milieus

6.3.2.5 Lebenswelt-Modell für die Zeitschrift Lenz

6.3.3 Best Life

6.3.3.1 Formale Merkmale

6.3.3.2 Themenspektrum

6.3.3.3 Altersbezug

6.3.3.4 Die Sinus-Milieus

6.3.3.5 Das Lebenswelt-Modell für die Zeitschrift Best Life

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, das Spektrum kommerzieller Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren (ab 50 Jahren) zu untersuchen, zu analysieren und deren inhaltliche Ausrichtung im Kontext der Lebensstiltypologien (Sinus-Milieus) darzustellen. Die Forschungsfrage widmet sich dabei der Herausforderung, wie unterschiedlich die Titel ihre Zielgruppe definieren und welche spezifischen Sinus-Milieus sie durch ihre redaktionelle Konzeption ansprechen.

  • Analyse soziodemographischer und verhaltensorientierter Merkmale der Älteren
  • Untersuchung der Relevanz von Lebensstil-Segmentierung im Zeitschriftenmarkt
  • Qualitative und quantitative Themenanalyse ausgewählter Titel (Brigitte Woman, Lenz, Best Life)
  • Zuordnung der Zeitschriften zu den Sinus-Milieus
  • Beurteilung der Konzeption der Zeitschriften hinsichtlich ihrer Zielgruppenorientierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Alter

Das Alter ist das auf den ersten Blick relevanteste Segmentierungskriterium um eine Zielgruppe der Älteren zu definieren. Ältere Menschen werden von Seiten der Werbung als homogene Gruppe gesehen und auch so behandelt. Allerdings ist diese Sichtweise stark vereinfachend und der Realität nicht angemessen. Zwar scheint das Alter eine leicht zu definierende Variable zu sein, da es kalendarisch leicht zu ermitteln ist. Aber es wird nicht allein durch die Anzahl der Lebensjahre bestimmt, sondern auch biologische Veränderungen sowie gesellschaftliche, kulturelle, soziale und politische Faktoren determinieren diese Lebensphase. Altern ist ein mehrdimensionaler Prozess, der sich auf verschiedenen Ebenen vollzieht (vgl. Prahl /Schröter, 1996, S. 23).

Traditionell wird das Alter als der Zeitraum nach der Erwerbstätigkeit verstanden, der mit dem Eintritt in den Ruhestand beginnt (vgl. Backes /Clemens, 2000, S. 136f.). Doch das Ende der Arbeitstätigkeit kann sehr individuell gestaltet werden. Altersteilzeit und Vorruhestand haben das durchschnittliche Rentenalter in Deutschland auf 60,1 Jahre gesenkt (vgl. Birg, 2004, S. 15). Die Lebensphase des Alters ist sehr stark abhängig vom Einzelnen und beginnt zunehmend in jüngeren Lebensjahren. Des Weiteren bewirken ein immer früheres Ende der Erziehungsphase der Kinder und eine insgesamt höhere Lebenserwartung eine Ausdehnung der Lebensphase „Alter“, die heute mindestens zwei bis drei Jahrzehnte umfasst (vgl. Tews, 1993, S. 36). Dieser „Strukturwandel des Alters“ (Tews, 1993, S. 16), der Verjüngung und Ausdehnung der Lebensphase bewirkt, zeigt sich auch bei anderen, das Alter bestimmenden Faktoren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert die Fragestellung und den methodischen Ansatz, während sie die Relevanz der Zielgruppe der Älteren im Zeitschriftenmarkt erläutert.

2. Zielgruppenbestimmung: Hier werden theoretische Grundlagen der klassischen Zielgruppenbildung dargelegt, insbesondere die Notwendigkeit einer Ergänzung durch psychologische und soziodemographische Kriterien.

3. Die Zielgruppe der Älteren: Dieses Kapitel analysiert soziodemographische und verhaltensorientierte Merkmale der Älteren, um die Heterogenität dieser Zielgruppe aufzuzeigen.

4. Lebensstilanalyse: Dieser Abschnitt behandelt die Bedeutung der Lebensstilforschung und stellt das Sinus-Modell sowie dessen Anwendung im Zeitschriftenkontext detailliert vor.

5. Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren: Hier erfolgt eine kurzgefasste Vorstellung der untersuchten Zeitschriften und deren jeweilige inhaltliche Schwerpunkte und Zielgruppendefinitionen.

6. Themenanalyse ausgewählter Zeitschriften: Das Hauptkapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse der drei ausgewählten Zeitschriften.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die unterschiedlichen Positionierungen der untersuchten Zeitschriften sowie deren Erfolg bei der Ansprache der Zielgruppe.

Schlüsselwörter

Ältere, Zeitschriftenmarkt, Zielgruppe, Sinus-Milieus, Lebensstil, Best Ager, Mediennutzung, Themenanalyse, Konsumverhalten, Brigitte Woman, Lenz, Best Life, Marketing, Soziodemographie, Altersstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit untersucht den Zeitschriftenmarkt für die Zielgruppe der Älteren (Best Ager) und analysiert, wie Lifestyle-Magazine dieses Segment definieren und redaktionell ansprechen.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die soziodemographische Beschreibung der Älteren, die Relevanz von Lebensstiltypologien (insbesondere der Sinus-Milieus) sowie die inhaltliche Themenanalyse spezifischer Lifestyle-Zeitschriften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Spektrum der Zeitschriften für Ältere genauer zu untersuchen und mithilfe der Sinus-Milieus zu analysieren, welche Lebensstile und Zielgruppen die Magazine tatsächlich adressieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative und qualitative Themenanalyse durchgeführt, bei der Artikel der ausgewählten Magazine anhand von Codebögen operationalisiert und in das Sinus-Modell eingeordnet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse der drei Zeitschriften Brigitte Woman, Lenz und Best Life hinsichtlich ihrer formalen Merkmale, Themen, Altersbezüge und der Einordnung in Sinus-Milieus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Zielgruppenbestimmung, Sinus-Milieus, Best Ager und Lebensstilforschung geprägt.

Wie unterscheidet sich die Zielgruppendefinition von Brigitte Woman zu Lenz?

Während Brigitte Woman stark auf moderne, emanzipierte und anspruchsvolle Frauen setzt, positioniert sich Lenz eher als Ratgeber, der traditionelle konservative Werte sowie Altersvorsorge und gesundheitliche Aspekte stärker in den Vordergrund rückt.

Welche Bedeutung hat das Lebenswelt-Modell für die Analyse?

Das Sinus-Modell dient als theoretischer Rahmen, um die verschiedenen Zeitschrifteninhalte über soziodemographische Faktoren hinaus in den Kontext von Werten, Einstellungen und Alltagsästhetik zu stellen und so eine milieuspezifische Zielgruppenansprache messbar zu machen.

Final del extracto de 177 páginas  - subir

Detalles

Título
Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren
Universidad
University of Bamberg
Calificación
1,3
Autor
Diplom-Germanistin Barbara Feneberg (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
177
No. de catálogo
V61456
ISBN (Ebook)
9783638549127
ISBN (Libro)
9783656787006
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zeitschriften Zielgruppe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Germanistin Barbara Feneberg (Autor), 2005, Zeitschriften für die Zielgruppe der Älteren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61456
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