Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Theater Studies, Dance

Mozartkult - Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute

Title: Mozartkult - Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute

Seminar Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Julia Kietzmann (Author)

Theater Studies, Dance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Er war Superstar
Er war populär
Er war so exaltiert
Because er hatte flair
Er war ein Virtuose
War ein Rockidol“


Mittlerweile kennt man ihn nicht nur als einen genialen Komponisten, sondern auch als Film-, Musical- und Zeichentrickfigur. Sein Konterfei lächelt uns von Mineralwasserflaschen und Gebäckverpackungen im Supermarkt an. Und wenn es einen Komponisten gibt, dessen Name synonym mit klassischer Musik verwendet wird, dann ist immer die Rede von ihm:
Wolfgang Amadeus Mozart.

Kaum eine Person der Vergangenheit löst 215 Jahre nach ihrem Tod weltweit eine derartige Euphorie aus wie Mozart. In der vorliegenden Seminararbeit wird das „Phänomen Mozart“ aus unterschiedlichen Perspektiven näher betrachten. Aufgrund des Seminartitels „Mozart-Themen“ und aus Anlass des 250-jährigen Jubiläums behandelt die Arbeit das Thema „Mozartkult – Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute“.

Die vielfältige Rezeption Mozarts erfordert eine eingegrenzte Darstellung im Rahmen dieser Arbeit. Daher geht die Autorin auf einige der bekannten Formen der Mozartaufnahmen und -verarbeitungen ein. Mozarts finanzielle Situation, sein Verhältnis zu Frauen und Spekulationen über seine Todesursache werden in dieser Arbeit nicht weiter ausgeführt.

Als Beispiel für die heutige Mozartrezeption wird u.a. die berühmte Mozartkugel als ein Zeichen der anhaltenden Popularität herausgestellt und die Darstellung Mozarts in Film, Werbung und anderen Medien thematisiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mozart - Wichtige Stationen seines Lebens

3. Mozart- Rezeption im 18. Jahrhundert

3.1 Das Wunderkind

3.2 Der Wendepunkt

3.3 Wien

4. Mozart- Rezeption heute

4.1 Mozartstadt und Mozartdorf

4.2 Mozart und die kulinarischen Genüsse

4.3 Mozart in den Medien

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das „Phänomen Mozart“ und die damit verbundene Rezeptionsgeschichte von seinem Wirken im 18. Jahrhundert bis zur heutigen medialen und kommerziellen Allgegenwart des Künstlers.

  • Die biografischen Lebensstationen und deren Einfluss auf Mozarts Selbstverständnis als Musiker.
  • Die historische Wahrnehmung Mozarts als „Wunderkind“ und freier Künstler im 18. Jahrhundert.
  • Die Kommerzialisierung von Mozarts Erbe durch Tourismus, kulinarische Produkte und Markeninszenierung.
  • Die Darstellung von Mozart und seiner Musik in Film, Werbung und Literatur.
  • Die soziologische Entwicklung von der Betrachtung seiner Werke als Unterhaltungsmusik hin zum kulturellen Kulturgut.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Wunderkind

Die zahlreichen Reisen durch Deutschland und Europa, die Leopold Mozart mit seinen noch sehr jungen Kindern unternahm, waren ein grundlegender Schritt zur „Vermarktung“ der Musikerkinder. „Bis zum vollendeten vierzehnten Lebensjahr war Mozart mehr als fünf Jahre auf Reisen“12, um europaweit Erfolg zu erlangen.13

Vor allem der musikliebende Adel war für Leopold Mozart als Zielpublikum von Interesse. So war ein einziges öffentliches Konzert in Linz ausreichend, um in Wien eine „bevorstehende Sensation“14 zu verbreiten. In Wien angekommen, wurde die Familie bereits von den adligen Salons hofiert, wobei die Aufmerksamkeit den beiden „Wunderkinder“ aus Salzburg galt.

Die Form der Konzerte war im heutigen Sinn unkonventionell. Es waren vor allem private und zwanglose Begegnungen, die Kinder sollten nie das Gefühl einer „Bewährungsprobe“ haben. Einen Hinweis auf diese ungewöhnlichen Konzertbegegnungen gibt der Besuch bei Königin Maria Theresia und ihrer Familie auf Schloss Schönbrunn:

„der Wolferl der Kayserin auf die Schooß gesprungen,

sie um den Halß bekommen,

und rechtschaffen abgeküsst.“15

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das „Phänomen Mozart“ ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Rezeption des Komponisten in zwei verschiedenen zeitlichen Epochen zu beleuchten.

2. Mozart - Wichtige Stationen seines Lebens: Dieses Kapitel fasst die zentralen Lebensdaten von Wolfgang Amadé Mozart zusammen, von seiner Geburt in Salzburg bis hin zu seinem Tod in Wien, und skizziert seinen Weg zum freien Künstler.

3. Mozart- Rezeption im 18. Jahrhundert: Hier wird der historische Kontext seiner Karriere untersucht, angefangen bei den frühen Konzertreisen als „Wunderkind“ bis hin zu den beruflichen Herausforderungen und der künstlerischen Akzeptanz in Wien.

4. Mozart- Rezeption heute: Dieses Kapitel analysiert die moderne Vermarktung des Komponisten durch Tourismus, kulinarische Produkte wie die Mozartkugel sowie seine Präsenz in verschiedenen Medien.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass der „Mythos Mozart“ heute als treffende Bezeichnung für den unvermindert hohen Stellenwert des Künstlers in der Gesellschaft gilt.

Schlüsselwörter

Mozart, Mozart-Rezeption, Wunderkind, Mozartstadt, Salzburg, Komponist, Klassik, Mozartkugel, Musiktheater, Filmbiografie, Popkultur, Vermarktung, Musikgeschichte, Amadeus, Mythos Mozart.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Rezeptionsgeschichte von Wolfgang Amadé Mozart, wobei der Fokus auf dem Kontrast zwischen seiner Wahrnehmung im 18. Jahrhundert und seiner heutigen medialen sowie kommerziellen Präsenz liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die biografischen Grundlagen Mozarts, seine Entwicklung vom Wunderkind zum freien Künstler, die historische Kritik an seinem Werk sowie die moderne Kommerzialisierung seines Namens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das „Phänomen Mozart“ aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und aufzuzeigen, wie sich der gesellschaftliche Stellenwert seiner Person und seiner Musik über die Jahrhunderte gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der historische Dokumente, Briefe, musikwissenschaftliche Fachliteratur und zeitgenössische Quellen ausgewertet werden, um die Rezeption Mozarts nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biografischen Stationen, die historische Rezeption zu Lebzeiten des Komponisten sowie die heutige Bedeutung von Mozart in Tourismus, Wirtschaft und Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Mozart, Mozart-Rezeption, Wunderkind, Klassik, Kommerzialisierung, Musikgeschichte und der „Mythos Mozart“.

Warum spielt Salzburg eine so zentrale Rolle für den Mozartkult?

Salzburg profitiert als Geburtsstadt massiv vom Mozarttourismus und nutzt den Namen des Künstlers flächendeckend zur Identitätsbildung und Vermarktung, obwohl sich Mozart selbst dort zu Lebzeiten nicht wohlfühlte.

Wie hat sich die Wahrnehmung von Mozarts Musik über die Zeit verändert?

Während seine Werke zu Lebzeiten oft der „Unterhaltung“ zugeordnet wurden, werden sie heute als kulturelles Kulturgut betrachtet, das in Medien und Werbung zur Vermittlung von Werten wie Eleganz und Luxus eingesetzt wird.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Mozartkult - Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute
College
University of Bayreuth
Course
Mozart-Themen
Grade
1,3
Author
Julia Kietzmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V61510
ISBN (eBook)
9783638549493
ISBN (Book)
9783638792776
Language
German
Tags
Mozartkult Mozart-Rezeption Jahrhundert Mozart-Themen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Kietzmann (Author), 2006, Mozartkult - Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61510
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint