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Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Title: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

Term Paper , 2004 , 10 Pages

Autor:in: Anke Hartwig (Author)

Pedagogy - General
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Die Naturzerstörung hat so weite Ausmaße angenommen, dass sie, wenn nichts unternommen wird, zu einer Bedrohung der menschlichen Existenz werden kann.
Dieses wurde zwar mittlerweile erkannt, doch auf die Frage, wie diese Mensch-Natur- Krise angegangen werden kann, gibt es unterschiedliche Ansichten. Ziel dieser Arbeit ist die zentrale Frage "Was leistet Umweltbildung?" unter besonderer Berücksichtigung des von der Bund- Länder- Kommission entwickelten Orientierungsrahmens "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung". Als Basis soll unter anderem eine Auseinandersetzung mit dem Projekt „ANU 2000“ dienen.
Seit der Veröffentlichung des Brundtland-Reports (1987) und der darauf folgenden UN-Konferenz (1992) über Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro erfreut sich der Begriff "Nachhaltige Entwicklung" großer Popularität und vermittelt weltweit die Idee einer besseren Lebensqualität für Jede/n - heute und für die noch folgenden Generationen. Trotz dieser weit verbreiteten Popularität des Leitbilds "Nachhaltigkeit" existiert noch immer keine einheitliche Definition für nachhaltige Entwicklung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Das Projekt „ANU 2000“

1.1 Die Projektidee der ANU

2. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Umweltzentren

2.1 Umweltbildung in der Gesellschaft

3. Die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der zentralen Forschungsfrage, welchen Beitrag die Umweltbildung zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann, wobei insbesondere der Orientierungsrahmen „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ sowie das Projekt „ANU 2000“ als analytische Basis dienen.

  • Analyse der Rolle der Umweltbildung im gesellschaftlichen Kontext
  • Untersuchung des Projekts „ANU 2000“ als Qualifizierungsmaßnahme für Umweltzentren
  • Darstellung der Kriterien für „Umweltzentren der Zukunft“
  • Reflexion des Nachhaltigkeitsbegriffs und dessen praktische Umsetzung
  • Bedeutung der Agenda 21 für die Bildungsarbeit

Auszug aus dem Buch

1. Das Projekt „ANU 2000“

Der Bundesverband der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. (ANU) von Oktober 1999 bis Ende 2002 hat ein Beratungs- und Qualifizierungsprojekt für Umweltzentren durchgeführt. Dessen voller Titel: „Konzepterstellung, Erfahrungsaustausch und Qualifizierungsprogramm für die Umweltzentren in der BRD in Hinsicht auf die Unterstützung der Agenda 21 in Deutschland und eine Bildung für Nachhaltigkeit“ lautet.

Eingerichtet wurde das Projekt zur Weiterentwicklung der Umweltbildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Unterstützt, bzw. gefördert wurde das Projekt durch das Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium.

Die ANU 2000 qualifiziert u.a. Umweltzentren mit Tagungen, Workshops, Beratungen vor Ort u.v.m., um ihr Angebot im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung weiterzuentwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die Problematik der Naturzerstörung und Definition der zentralen Forschungsfrage zur Leistungsfähigkeit der Umweltbildung.

1. Das Projekt „ANU 2000“: Vorstellung des Beratungs- und Qualifizierungsprojekts zur Unterstützung von Umweltzentren im Kontext der Agenda 21.

1.1 Die Projektidee der ANU: Erläuterung der Zielsetzung, durch gezielte Bildungsarbeit und Organisationsentwicklung Menschen zur Zukunftsgestaltung zu befähigen.

2. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Umweltzentren: Definition von Bildungsprozessen zur Befähigung im Umgang mit globalen Problemen und Vorstellung der neun Kriterien für zukünftige Umweltzentren.

2.1 Umweltbildung in der Gesellschaft: Analyse des Stellenwerts der Agenda 21 und der pädagogischen Entwicklung der Umweltbildung im historischen Kontext.

3. Die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens: Diskussion der notwendigen ökologischen Umorientierung sowie der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung, dass nachhaltige Entwicklung ein offener Prozess ohne Patentrezepte ist, der durch Reflexionsinstrumente wie den ANU-Fragebogen unterstützt wird.

Schlüsselwörter

Nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung, ANU 2000, Agenda 21, Umweltzentren, Bildungsarbeit, Zukunftsgestaltung, Nachhaltigkeitsstrategie, Ökologische Umorientierung, Partizipation, Qualifizierung, Kompetenzentwicklung, Gesellschaftlicher Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Umweltbildung im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung und betrachtet, wie entsprechende Bildungskonzepte praktisch umgesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen das Projekt „ANU 2000“, die Rolle von Umweltzentren, die Agenda 21 sowie die Herausforderungen der pädagogischen Vermittlung von Nachhaltigkeitskompetenzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, was Umweltbildung im Rahmen des Orientierungsrahmens „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und einer Analyse aktueller Konzepte und Projekte der Umweltbildung sowie der Agenda 21.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Projekts ANU 2000, die Kriterien für zukunftsfähige Umweltzentren, die gesellschaftliche Einordnung der Umweltbildung und die staatliche Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung, ANU 2000, Agenda 21 und der Wandel zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

Welche spezifischen Anforderungen werden an „Umweltzentren der Zukunft“ gestellt?

Die Zentren sollen laut den neun ANU-Kriterien u.a. zur Zukunftsgestaltung motivieren, Schlüsselthemen der Agenda 21 behandeln, partizipative Methoden nutzen und nach ökologischen Kriterien arbeiten.

Welche Bedeutung hat das Fazit für die praktische Arbeit der Umweltzentren?

Das Fazit betont, dass es keine Patentrezepte gibt, und empfiehlt den von der ANU entworfenen Fragebogen als Reflexionswerkzeug für Umweltzentren zur Standortbestimmung.

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Details

Title
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Oldenburg
Course
Psychologische und sozialwissenschaftliche Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung
Author
Anke Hartwig (Author)
Publication Year
2004
Pages
10
Catalog Number
V61572
ISBN (eBook)
9783638550031
ISBN (Book)
9783656561835
Language
German
Tags
Bildung Entwicklung Psychologische Aspekte Entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anke Hartwig (Author), 2004, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61572
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