Einleitung
Schon sehr lange arbeite ich selbst viel und sehr gerne mit Computern und dem Internet. Vielleicht ist mir gerade aus diesem Aspekt heraus immer öfter bewusst geworden, dass dies in der Gesellschaft, als Frau, nicht selbstverständlich und noch immer selten ist.
Aus diesem Interesse heraus, möchte ich mich gerne mit den Gründen der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung auseinandersetzen, bzw. speziell mit den Computer-/ Videospielen, dem Computer und Internet.
Die Frage der Geschlechtsrollen in Computer- und Videospielen ist Ende der 80er Jahre erstmals untersucht worden. In Karlsruhe hat sich zu der Zeit, im Rahmen des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld, die Möglichkeit ergeben diese Frage etwas genauer zu beleuchten. Auch die Universität München u.a. forschten bereits in diesen Bereichen. Etwa zehn Jahre später, kam zu diesem „technischen Fortschritt“ der 80er Jahre - recht schnell - die Internetnutzung, auch in Privathaushalten, hinzu. Auch mit diesem Thema setzten sich bereits viele Forscher auseinander, analysierten und untersuchten die geschlechtsspezifischen Unterschiede.
Einige für mich und meine Arbeit wichtige Bestandteile sind, zu den recht vielen Forschungsergebnissen, die Themenkomplexe „Rollenstereotype in Computer- und Videospielen“ und „Rollenstereotype in der Informations- und Kommunikationstechnologie“.
Um den Gründen der geschlechtsspezifischen Unterschiede genauer auf den Grund gehen zu können, habe ich mich speziell mit der Nutzung der Technologien auseinandergesetzt, wie auch mit den Inhalten der Technologien.
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Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Computer- und Videospiele
- Unterschied in der Art des Umgangs mit Videospielen
- Spielwelten von Mädchen und Jungen
- Kurze Zusammenfassung/ Zwischenbilanz
- Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
- Nutzungsverhalten in Bezug auf IKT
- Überlegungen zu den möglichen Ursachen für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung, insbesondere im Bezug auf Computer- und Videospiele, Computer und Internet. Ziel ist es, die Gründe für diese Unterschiede zu beleuchten und verschiedene Theorien und Forschungsergebnisse zu präsentieren.
- Geschlechtsspezifische Unterschiede im Umgang mit Computer- und Videospielen
- Unterschiede im Spielverhalten und in den Spielpräferenzen von Mädchen und Jungen
- Rollenstereotype in Computer- und Videospielen
- Rollenstereotype in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
- Mögliche Ursachen für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung ein und erläutert die Relevanz der Thematik.
- Computer- und Videospiele: Dieses Kapitel präsentiert Studien aus den 80er Jahren, die deutliche Unterschiede im Besitz, der Nutzung und dem Umgang von Mädchen und Jungen mit Computer- und Videospielen aufzeigen. Es werden Ergebnisse einer Studie der Universität München aus dem Jahr 1994 zusammengefasst, die die Unterschiede im Spielverhalten und im Besitz von Spielhardware untersucht.
- Kurze Zusammenfassung/ Zwischenbilanz: Dieses Kapitel fasst die bisher dargestellten Erkenntnisse über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Nutzung von Computer- und Videospielen zusammen.
- Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT): Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Nutzungsverhalten von Mädchen und Jungen in Bezug auf IKT, ohne jedoch die konkreten Inhalte zu vertiefen.
- Überlegungen zu den möglichen Ursachen für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Theorien und Ansätze, die die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung erklären sollen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der Geschlechtsrollenentwicklung, der Mediennutzung, den geschlechtsspezifischen Unterschieden im Umgang mit Computer- und Videospielen, der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), sowie den Einfluss von Rollenstereotypen auf die Mediennutzung.
Häufig gestellte Fragen
Welche Mediennutzungsunterschiede werden in der Arbeit untersucht?
Die Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Nutzung von Computern, dem Internet sowie speziell von Computer- und Videospielen.
Welche Rolle spielen Rollenstereotype in der Mediennutzung?
Rollenstereotype beeinflussen sowohl die Auswahl der Inhalte als auch den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bei Mädchen und Jungen.
Gibt es Unterschiede in den Spielpräferenzen von Mädchen und Jungen?
Ja, die Arbeit beleuchtet unterschiedliche Spielwelten und Arten des Umgangs mit Videospielen, die oft auf frühkindliche Sozialisation und Stereotype zurückzuführen sind.
Seit wann wird die Geschlechterrolle in Computerspielen wissenschaftlich untersucht?
Erste Untersuchungen zu diesem Thema begannen Ende der 80er Jahre, unter anderem durch das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe.
Was wird unter IKT-Nutzungsverhalten verstanden?
Es beschreibt, wie Mädchen und Jungen Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, wobei der Fokus hier auf dem allgemeinen Verhalten und weniger auf spezifischen Inhalten liegt.
Welche Ursachen werden für die Unterschiede in der Mediennutzung diskutiert?
Die Arbeit diskutiert verschiedene Theorien, darunter gesellschaftliche Erwartungen, technische Affinität und die Darstellung von Geschlechtern in den Medien selbst.
- Arbeit zitieren
- Anke Hartwig (Autor:in), 2004, Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61576