Chancen und Risiken von Portfolio-Investitionen in Griechenland


Diplomarbeit, 2001

78 Seiten, Note: 3,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einführung

2. Fundamentalanalyse
2.1. Einführung
2.2. Die politische Situation in Griechenland
2.3. Makroökonomischer Überblick
2.3.1. Die Konjunktur in Griechenland
2.3.2. Die monetäre Entwicklung
2.3.3. Analyse der Inflationsrate
2.3.4. Das Problem der Staatsverschuldung

3. Rahmenbedingungen des Handels
3.1. Die Athens Stock Exchange (ASE)
3.1.1. Eigentümer und Geschäftsführung der ASE
3.1.2. Die Konzernstruktur
3.1.2.1. Central Securities Depository S.A. (CSD)
3.1.2.2. Athens Derivatives Exchange S.A. (ADEX)
3.1.2.3. Athens Derivatives Exchange Clearing House S.A. (ADECH)
3.1.2.4. Thessaloniki Stock Exchange Centre (TSEC)
3.1.2.5. System Development & Capital Market Support S.A. (ASYK)
3.1.2.6. Business Education Centre (KEK)
3.1.3. Die ASE-Mitgliederfirmen
3.1.4. Die Aufsichtsorgane
3.2. Die Marktsegmente
3.2.1. Der Main Market
3.2.2. Der Parallel Market
3.2.3. Der New Market (NEHA)
3.2.4. Der Greek Market of Emerging Capital Markets (EAGAK)
3.2.5. Secondary Listings (Listing of Foreign Securities)
3.2.6. Transfer von einem in das andere Marktsegment
3.3. Das elektronische Handelssystem OASIS
3.4. Clearing & Settlement
3.5. Investorenschutz
3.5.1. Markttransparenz
3.5.2. Marktmanipulation
3.5.3. Insiderhandel
3.5.4. Aktienrückkäufe
3.5.5. Die Ergänzungsfonds
3.6. Publikationspflichten der Unternehmen
3.7. Die Aktienindizes
3.8. Die Besteuerung der Kapitaleinkünfte
3.9. Der Aktienboom und die Kurskorrektur der letzten Jahre

4. Chancen und Risiken von Portfolio-Investitionen in Griechenland

5. Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Anhang

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Konvergenzkriterien

Tab. 2: Wahlen 1993 – 2000

Tab. 3: Arbeitslosenquote 1995 – 2002

Tab. 4: Wirtschaftswachstum

Tab. 5: BIP-Entwicklung (1995 – 2000)

Tab. 6: Wachstumsraten des Aussenhandels

Tab. 7: Auszug aus dem Stability and Growth Program

Tab. 8: BIP-Wachstum der Euroländer

Tab. 9: Wachstum der Kreditvergabe an den privaten Sektor

Tab.10: Monatliche Veränderung des HVPI

Tab.11: HVPI-Entwicklung in den Euroländern

Tab.12: Konvergenzplan 1999 – 2002

Tab.13: Stability and Growth Program

Tab.14: Öffentliche Verschuldung der Euroländer

Tab.15: Rendite/Risiko-Übersicht des griechischen und deutschen Aktienmarktes

Tab.16: Rendite/Risiko-Kombinationen bei alternativer Gewichtung

Tab.17: Gegenüberstellung der Chancen und Risiken einer Portfolio-Investition in Griechenland

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Realer effektiver Wechselkurs

Abb. 2: Geldmengenentwicklung (M4N-Index)

Abb. 3: GRD & Leitkurs

Abb. 4: Eigentümer der ASE

Abb. 5: Beteiligungen der ASE

1. Einführung

Bei der Zusammenstellung eines Portefeuilles muss ein Investor bestrebt sein, ein möglichst effizientes Portfolio zu bilden, damit keine unnötigen Risiken eingegangen werden. „Als effizient werden Portefeuilles bezeichnet, zu denen es bei gleicher Rendite kein Portfolio mit einem geringeren Risiko gibt, und zu denen es bei gleichem Risiko kein Portfolio mit einer höheren Rendite gibt.“[1]

Effiziente Portfolios lassen sich mit Hilfe der Diversifikationstechnik bilden, wie es aus dem Portfolio-Selection Modell von Markowitz hervorgeht.[2] Der Kerngedanke ist dabei die Elimination der unsystematischen Risiken durch die Diversifikation von Kapitalanlagen.[3] Im Rahmen der Asset Allocation ergeben sich mehrere Ebenen, auf denen die effizienzsteigende Wirkung der Diversifikation in Anspruch genommen werden kann.[4] Eine Diversifikation kann innerhalb der folgenden fünf Ebenen erfolgen:

- Anlagegattungen
- Länder
- Währungen
- Branchen, Schuldnerklassen, Laufzeit
- Titel, Emittenten.[5]

Diese Arbeit konzentriert sich auf die Länderdiversifikation.

Es ist zu beobachten, dass die Wertentwicklung der einzelnen Anlagegattungen (Aktien, Anleihen, etc.) in den verschiedenen Ländern unterschiedlich verlaufen.[6] Somit muss ein international diversifiziertes Portfolio effizienter sein als ein nationales.[7] „Die Ursache für den Effizienzgewinn ist in den zum Teil sehr geringen Korrelationen der einzelnen nationalen Anlagemärkte untereinander zu sehen.“[8]

Im folgenden Verlauf wird analysiert, ob es im Rahmen einer Länderdiversifikation sinnvoll ist, eine Portfolio-Investition in Griechenland zu tätigen.[9]

2. Fundamentalanalyse

2.1. Einführung

Die Fundamentalanalyse beruht auf der Hypothese, dass der Kurs einer Aktie um seinen inneren Wert schwankt.[10] Dabei wird als innerer Wert der eigentliche Wert einer Aktie verstanden.[11] „Die Fundamentalanalyse bezieht bei der Ermittlung des inneren Wertes alle als relevant angesehenen fundamentalen Daten mit ein.“[12] Deshalb lasst sich die fundamentale Analyse in folgende drei Bereiche einteilen:

- Globalanalyse
- Branchenanalyse
- Unternehmensanalyse.[13]

Die Globalanalyse konzentriert sich auf die Bewertung von makroökonomischen und politischen Faktoren.

„Im Mittelpunkt der Branchenanalyse steht die Begutachtung der wirtschaftlichen Perspektive der einzelnen an der Börse vertretenen Wirtschaftsbranchen.“[14] Dabei kann die Branchenanalyse national wie international angelegt sein.[15]

Im Rahmen der Unternehmensanalyse werden mikroökonomische Faktoren begutachtet, wie z.B. die Konkurrenzsituation, die Managementqualität, etc..

Dieses Kapitel konzentriert sich hauptsächlich auf die makroökonomische und politische Analyse Griechenlands, denn eine Analyse über die drei Bereiche hinweg würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Im weiteren Verlauf dieses Kapitels wird in Abschnitt 2.2. ein Überblick über die politische Situation in Griechenland gegeben, gefolgt von einer Begutachtung der wichtigsten makroökonomischen Variablen in 2.3..

2.2. Die politische Situation in Griechenland

Anfang der neunziger Jahre stand Griechenland vor einer innenpolitischen Krise. Ausgelöst wurde sie von der sogenannten Makedonienfrage.[16] Die Auseinandersetzung mit diesem Problem führte zu Streitigkeiten innerhalb der Regierungspartei Nea Dimokratia, was zur Folge hatte, dass eine Vielzahl von Parlamentsmitgliedern in die neu gegründete Partei POLAN wechselten. Die Austritte bewirkten, dass die Regierung nicht mehr die Mehrheit im Parlament hatte. Deshalb war der damalige Premierminister Mitsotakis gezwungen, vorzeitig Neuwahlen anzusetzen. Die Neuwahlen wurden deutlich von der linksgerichteten Partei PASOK gewonnen.

Die neue Regierung unter Andreas Papandreou versuchte die Wirtschaft zu stabilisieren und das Land in die Europäischen Union zu integrieren.[17] Die Regierung Papandreou leitete damit den Beginn einer drastischen Änderung der Strategie von PASOK ein. „Die ökonomischen Prioritäten und die Verpflichtung des Landes innerhalb der Europäischen Union diktierten zunehmend einen Kurs, der zur Stabilisierung und Modernisierung der griechischen Wirtschaft und Gesellschaft geführt haben.“[18] Aufgrund seines kritischen Gesundheitszustandes, trat A. Papandreou im Januar 1996 jedoch zurück. Kostas Simitis wurde zum neuen Premierminister ernannt. Trotz des Führungswechsels wurde die Arbeit der Regierung von der Bevölkerung honoriert, was zur Folge hatte, dass PASOK, wenn gleich auch einige Stimmen und Sitze im Parlament verloren gingen, als Sieger der Wahlen im September 1996 hervorkam.

In dieser Legislaturperiode konnte die Regierung Simitis durch restriktive Politik die Wirtschaft festigen.[19] Dabei lag das Hauptaugenmerk der Politik auf die Erfüllung der Konvergenzkriterien.[20] Das führte zu einigen beeindruckenden Verbesserungen der makroökonomischen Indikatoren.[21] Hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Inflationsrate, die 1993 noch im zweistelligen Bereich lag, im März 2000 auf 2 % reduziert wurde, was deutlich unter dem Referenzwerte von 2,4 % liegt.[22] Trotz der kritischen Stimmen an der restriktiven Politik der Regierung, verfolgte sie weiterhin ihren strikten Kurs, was zur Folge hatte, dass die Konvergenzkriterien in der Referenzperiode weitgehend erfüllt wurden. Einzig die Schuldenquote von 60% des Bruttoinlandsproduk-tes (BIP) wurde nicht annähernd erreicht (Vgl. Tabelle 1).[23] Das ist ein Punkt, an dem die Regierung weiterhin arbeiten muss. Die EZB und die Europäische Kommission haben jedoch bestätigt, dass Griechenland, wenn auch mit einigen Einschränkungen, EWU-tauglich ist.[24]

Tabelle 1: Konvergenzkriterien

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Deutsche Bank Research)

Somit wurde im EU-Gipfel in Lissabon (19/20. Juni 2000) die Aufnahme Griechenlands in die EWU beschlossen.

Jedoch wurde dieser Erfolg von dem knappen Wahlsieg im April etwas getrübt (vgl. Tabelle 2).[25]

Tabelle 2: Wahlen 1993 – 2000

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Griechische Botschaft Berlin, Deutsche Bank Research)

Allerdings darf sich die Regierung in der neuen Legislaturperiode nicht auf ihre Lorbeeren ausruhen, denn es sind noch zahlreiche Weichenstellungen zu tätigen, damit die makroökonomische Stabilität nachhaltig gesichert wird.[26] „Vor dem Hintergrund des immer noch hohen Schuldenstandes, der durch den defizitären öffentlichen Sektor in der Vergangenheit kräftig in die Höhe getrieben worden ist, sowie der inhärenten Infla-tionsrisiken ist Griechenland in der Vergangenheit immer wieder aufgefordert worden, sich mehr der Strukturpolitik zu widmen.“[27] „Neben zügigeren Fortschritten bei der Privatisierung öffentlicher Unternehmen, wird Griechenland auch zur Reform der sozialen Sicherungssysteme und zur Liberalisierung des Arbeitsmarktes gemahnt.“[28]

Premierminister Simitis hat angekündigt, dass er, neben der Fortführung des Privatisie-rungsprozesses und der Liberalisierung des Energie- und Telekommunikationsmarktes, sich verstärkt dem Thema der sozialen Sicherungssystemen widmen wird.[29] Dabei steht vor allem das Gesundheitswesen und das Alterssicherungssystem im Blickfeld.

Die Reformierung des Gesundheitswesens, die 1997 in kraft getreten ist, hat kaum zum gewünschten Erfolg geführt. Deshalb hat die Regierung diesbezüglich noch weitere Massnahmen angekündigt. Dabei stehen vor allem Reformen im Bereich des Kranken-hausmanagements und Verbesserungen in der primären medizinischen Versorgung im Vordergrund.[30] Des weiteren ist die Implementierung eines einzelnen Gesundheitsfonds geplant, um dadurch die Gesundheitsfürsorge einheitlicher zu gestalten, damit eine bessere Kostenkontrolle möglich ist.[31]

„Darüber hinaus ist eine Reform des Alterssicherungssystems vorgesehen.“[32] Dass ist ein wichtiges Anliegen, denn nach Hochrechnungen der Weltbank dürfte der Anteil der über 65-jährigen an der arbeitenden Bevölkerung von ca. 25% im Jahr 2000 auf über 40% im Jahr 2030 steigen.[33] Dieser Anstieg ist vom jetzigen Pensionssystem nicht zu bewältigen. Jedoch sind bis jetzt keine Konzepte zur Novellierung des Pensionssystems seitens der Regierung vorgelegt worden.

Des weiteren steht der Arbeitsmarkt im Visier. Die 1998 eingeleiteten Arbeitsmarktrefor-men haben nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt, denn die Arbeitslosenquote hat sich nicht reduziert (vgl. Tabelle 3).

Tabelle 3: Arbeitslosenquote 1995 – 2002

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Prognosen der Deutschen Bank Research (2001 – 2002)

(Quelle: Deutsche Bank Research, IMF, A.S.E.)

Deshalb plant die Regierung weitere Massnahmen, wie z.B. Annualisierung der Arbeits-zeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 40 Std. auf 38 Std., Lockerung der Arbeitsschutzgesetze, etc..[34]

Der Privatisierungsprozess hat sich im letzten Jahr verlangsamt. Die Gründe liegen zum einen am Widerwillen der Regierung, sich von Anteilen zu trennen, und zum anderen an der mangelnden Attraktivität einiger Staatsunternehmen. Die Regierung hat aber ihre Bereitschaft angekündigt, sich von Beteiligungen an wichtigen Unternehmen zu trennen. „Grundsätzlich weist der Privatisierungsprozess in die richtige Richtung und ist aufgrund des noch hohen Staatseinflusses in der Wirtschaft zu begrüssen.“[35] Jedoch stösst die Privatisierung zum Teil auf heftigen Widerstand seitens der Gewerkschaften und der Bevölkerung, was eine bremsende Wirkung hat. Kritisch anzumerken ist aber, dass sich der Staat in vielen Fällen immer noch die Mehrheitsbeteiligung sichert.[36] „Offen bleibt, ob sich die Regierung künftig verstärkt von Mehrheitsbeteiligungen trennen wird.“[37]

Ein weiteres Problem ist die knappe Mehrheit im Parlament, was durchaus bei der Durchsetzung der Strukturreformen hinderlich sein könnte.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Politik in Griechenland noch vor einem schwierigen Weg steht.

2.3. Makroökonomischer Überblick

Für die Aktienmärkte spielt neben der internationalen wirtschaftlichen Lage auch die bin-nenwirtschaftliche Situation eine wichtige Rolle. Dabei sind vor allem die Konjunktur-entwicklung, die monetäre Entwicklung und die Inflationsentwicklung von entscheidender Bedeutung. Es muss jedoch erwähnt werden, dass eine enge Verknüpfung zwischen den obigen Variablen besteht.

Der Abschnitt 2.3.1. befasst sich mit dem Konjunkturverlauf, der anhand einer Analyse des Bruttoinlandsproduktes (BIP) durchleuchtet wird. In 2.3.2. wird die monetäre Entwicklung begutachtet, wobei sich die Betrachtung jedoch nur auf die Periode vor Eintritt in die Währungsunion konzentriert, da die griechische Zentralbank ihre geldpoli-tische Autonomie aufgrund des Beitritts aufgeben musste. Die Inflationsentwicklung wird in 2.3.3. analysiert. Dabei werden auch mittelfristige Gefahrenpotentiale aufgezeigt. Ab-geschlossen wird das zweite Kapitel mit einem Überblick über das Problem der hohen Staatsverschuldung.

2.3.1. Die Konjunktur in Griechenland

Die Leistungskraft der griechischen Wirtschaft hat sich seit Mitte der 90er Jahre erheblich verbessert. Es lässt sich dadurch belegen, dass Griechenland seit 1996 ein höheres Wirtschaftswachstum aufzuweisen hat, als durchschnittlich die Euroländer (vgl. Tabelle 4).

Tabelle 4: Wirtschaftswachstum (in %)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: IMF)

Dabei ist vor allem die Periode von 1997 – 2000 hervorzuheben, in der die Wachstumsrate nicht unter 3,5% gesunken ist (vgl. Tabelle 5).

Tabelle 5: BIP-Entwicklung (1995 – 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: IMF, Athens Stock Exchange)

Diese hohen Wachstumsraten resultieren aus der starken heimischen Nachfrage und dem rapiden Anstieg der Exportquote. Diese beiden Komponenten haben in den letzten Jahren zu einer Intensivierung der Investitionstätigkeit geführt, so dass in 2000 z.B. die privaten und öffentlichen Investitionen kumuliert über 24 % des BIP betragen haben.[38] Dabei lag der Fokus der Investitionen auf große Infrastrukturprojekte und Investitionsgü-ter.

Die hohe Nachfrage des privaten Sektors ist aufgrund des positiven Wandels der griechischen Wirtschaft gestärkt worden. So ist die private Investitionstätigkeit durch die fallenden Zinsen stimuliert worden. Die Nachfrage der Haushalte nach langlebigen Ge-brauchsgütern (allen voran Automobile) und Immobilien stieg enorm an. Dabei profitierten sie von den niedrigen Zinsen und den Einkommenssteigerungen, die aus den stark steigenden Aktienkursen resultierten. Die Kreditnachfrage der Haushalte stieg um ca. 30 %, als die kurzfristigen Zinssätze im Jahr 2000 kumuliert um 600 Basispunkte (Bp) gesenkt wurden.[39] Aufgrund dieses Zinsverlaufs wird z.B. auch erwartet, dass die Bauinvestitionen im laufenden Jahr annähernd zweistellige Steigerungsraten erreichen werden.[40]

„Auch die öffentlichen Investitionen, die zum Teil durch EU-Transfers gestützt werden, bleiben ein bedeutender Impuls. Griechenland hat in den letzten Jahren im Rahmen der Strukturhilfe der EU knapp 22 Mrd. € erhalten und wird auch zwischen 2000 und 2006 wieder darauf zurückgreifen können, wobei im Gegensatz zu den anderen geförderten europäischen Länder, die nur Steigerungsraten von 5 % verzeichnen konnten, die Überweisungen nach Griechenland für den genannten Zeitraum um 13 % angehoben wurden. Damit dürften auch künftig die öffentlichen Investitionen ein wichtiger Konjunkur-motor bleiben.“[41]

Die kurzfristigen Perspektiven der griechischen Wirtschaft sind sehr günstig. Dabei ba-sieren die Schätzungen auf die gestiegene Arbeitsproduktivität, die aus den zahlreichen Investitionen in den letzten Jahren resultiert, des weiteren auf die stark gesunkenen Zin-sen aufgrund des EWU-Beitritts, den Infrastrukturprojekten und der Erhöhung der Ren-tabilität der griechischen Unternehmen im Hinblick auf die Olympischen Spielen 2004.[42] Es wird geschätzt, dass Länder, die Gastgeber für die Olympischen Spiele sind, eine zu-sätzliche Steigerung der Wirtschaftsleistung von ca.1,5% erzielen.[43] Die Begründung liegt in den zahlreichen Investitionsprojekten, die solche Events mit sich bringen.

Der Aussenhandel ist in den letzten Jahren ebenfalls zu einem treibenden Motor der griechischen Wirtschaft geworden. So konnte Griechenland seine Wettbewerbsposition ausbauen, obwohl der reale effektive Wechselkurs sich nach der nominalen Abwertung im März 98 nur wenig abgeschwächt hatte (vgl. Abbildung 1).[44]

Abbildung 1: Realer effektiver Wechselkurs

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Deutsche Bank Research)

„Der Export war auch 1999, trotz der Kosovo-Krise, mit realen Zuwachsraten von über 6% ein wichtiger Impuls für die Konjunktur.“[45] „Der Wachstumsbeitrag des Aussenhan-dels war 1999 allerdings wegen des kräftigen Importwachstums schwach negativ.“[46] Das Jahr 2000 war ebenfalls ein günstiges Jahr für die griechische Exporteure, die von der Abwertung der Drachme (3,2 %) gegenüber dem schwächelnden Euro profitierten. Die starke Nachfrage der anderen EU-Länder sowie die neuen Handelsmöglichkeiten auf dem Balkan waren ebenfalls stimulierend für die Exporte (vgl. Tabelle 6).[47]

Tabelle 6: Wachstumsraten des Aussenhandels

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: IMF, Deutsche Bank Research)

Aufgrund der positiven Rahmenbedingungen hat die griechische Regierung in ihrem Stability and Growth Program für die Periode 2001-2004 Wachstumsraten von über 5 % prognostiziert (vgl. Tabelle 7).[48]

Tabelle 7: Auszug aus dem Stability and Growth Program

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: IMF)

Einige Indikatoren sprechen für eine solche positive Entwicklung. Die Nachfrage nach Immobilien und Konsumgüter könnte stärker wachsen als bis jetzt angenommen, wenn die Reduzierung der Zinsen zu einer beachtlichen Erhöhung der Liquidität und des Kreditwachstums führen würde, wie es in einigen anderen Euroländern der Fall war.[49] Des weiteren könnte Griechenland von der Normalisierung der Handelsbeziehungen zu Jugoslawien profitieren, denn sie waren schon immer ein wichtiger Handelspartner Griechenlands gewesen.[50]

Die Risikofaktoren für die griechischen Wirtschaft liegen zum größten Teil in den externen Beziehungen. „Die von den USA ausgehende Abschwächung der Weltkonjunktur, aber auch die Währungskrise in der Türkei, deren Anteil an den griechischen Exporten dreimal so hoch ist wie im EWU-Durchschnitt, lassen eher verhal-tenere Exportzuwächse erwarten.“[51] Jedoch bestehen fünf Gründe, warum die Abschwächung der Weltwirtschaft Griechenland nicht so stark belasten sollte.[52] Zum einen liegt die Begründung in den stark gefallenen Zinsen im Jahr 2000 und zum anderen in der anhaltenden Euroschwäche, die den griechischen Wettbewerbsvorteil, der aufgrund der Abwertung gegenüber dem Euro erzielt worden ist, aufrechterhält. Der dritte Grund ist die geringe Bedeutung der USA als Markt für griechische Exporte. Die letzten beiden Punkte sind der noch relativ geringe Beitrag der Exporte für das BIP und die weitgehende Resistenz der griechischen Exportprodukte gegenüber Wachstums-zyklen. Aber da auch die europäischen Märkte langsamer wachsen, wird die Exportwachstumsrate eher geringer ausfallen.[53]

Binnenwirtschaftlich könnte die Gefahr bestehen, dass die Nachfrage aufgrund von Einkommensreduzierungen nur verhalten anwächst. Die Einkommensreduzierungen resultieren zum einen aus der Tatsache, dass die privaten Haushalte per Saldo erhebliche Nettogläubiger gegenüber dem Staat sind und so geringere Zinseinkünfte durch die niedrigen Zinsen erzielen, und zum anderen aufgrund der Korrektur des Aktienmarktes.[54] Jedoch dürfte die 2001 verabschiedete Steuersenkung die Reduzierung der Einkommen zum Teil kompensieren. „Die Abgabenlast soll im Zeitraum 2001-2003 um 0,75% des BIP reduziert werden, wobei 0,4 Prozentpunkte auf das laufende Jahr entfallen.“[55] Des weiteren können die griechischen Haushalte von den günstigen Krediten profitieren, so dass die Gefahr eines Nachfragerückgangs eher geringer ist.

Das Wirtschaftsministerium ist aber im Laufe des Jahres von seiner Wachstumsprognose (5%) abgewichen. Die neue Schätzung liegt bei 4,6%.[56] Prognosen von internationalen Institutionen tendieren zwischen 4,5% – 3,7%. Für die nächsten Jahre wird jedoch eine Wiederbeschleunigung der Wirtschaft erwartet.[57]

Im europäischen Vergleich schneiden die griechischen Wachstumsraten nicht schlecht ab, wie es die Tabelle 8 belegt.

Tabelle 8: BIP-Wachstum der Euroländer

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Deutsche Bank Research)

Auffallend ist in diesem Vergleich, dass die Wachstumsprognosen für das laufende Jahr weit unter den im Jahr 2000 erzielten Raten liegen. Einzig Griechenland hat nur einen leichten Rückgang zu verzeichnen. Dabei muss allerdings gesagt werden, dass die Prognosen der Deutschen Bank Research, im Vergleich zu anderen (inter-)nationalen Institutionen, die pessimistischste ist. So könnte Griechenland sogar die 4,1% vom letzten Jahr überbieten, wenn die Schätzungen der griechischen Regierung (4,6%) realisiert wird. Der Abschwung im Euroraum scheint jedoch nur von kurzfristiger Natur zu sein, denn die Prognosen für 2002 sind wieder positiver.

Damit Griechenland aber auch mittelfristig diese guten Wachstumsraten erzielt, muss der Privatisierungsprozess vorangetrieben werden, um so mehr Wettbewerb zu schaffen und die Effizienz der griechischen Wirtschaft zu steigern. Ein weiterer Punkt, an dem die Regierung arbeiten muss, ist die Akquisition von ausländischen Direktinvestitionen. Mo-mentan ist Griechenland noch wenig attraktiv für ausländische Unternehmungen, wie es z.B. auch die in 2000 getätigten Direktinvestitionen bestätigen, die nur 0,5% des BIP be-tragen haben.[58] Die Gründe sind nach Meinung der griechischen Zentralbank folgende:

- zu kleiner Binnenmarkt
- kein direkter Grenzübergang zu anderen EU-Ländern und somit zum europäischen Markt
- noch relativ geringe Bedeutung der Exporte für die griechische Wirtschaft
- noch relativ unterentwickelte Nachbarländer und somit als Exportmärkte unattraktiv
- Sprachprobleme.[59]

Die Regierung steht somit diesbezüglich noch vor einer schwierigen Aufgabe.

Exkurs:

Wie in Tabelle 6 dargestellt, hatte Griechenland in den letzten Jahren eine hohe Import-quote zu verzeichnen. Diese resultierte aus der enormen heimischen Nachfrage nach langlebigen importintensiven Investitionsgütern und langlebigen Gebrauchsgütern (hauptsächlich Automobile im Hinblick auf die KfZ-Umsatzsteuerkürzung und den niedri-gen Zinsen). Das hat zu einer negative Zahlungsbilanz geführt, die im Jahr 2000 ein De-fizit von 7% des BIPs aufwies. Jedoch resultierten ca. 1,25 % aus den hohen Ölpreisen. Dieses Ungleichgewicht wurde hauptsächlich durch ausländische Portfolio-Investitionen und durch die Reduzierung der hohen Währungsreserven der griechischen Zentralbank finanziert. Die Einfuhrdynamik könnte durch die bereits erwähnte Einkommensreduzie-rung und der ausgelaufenen Wirkung der KfZ-Umsatzsteuersenkung gedämpft werden. So wird für das laufende Jahr eine Importwachstumsrate von ca. 6,7% erwartet und eine Wiederbeschleunigung auf 8,1%.[60] Das Zahlungsbilanzdefizit wird für 2001 auf 7,2% des BIPs geschätzt.[61]

2.3.2. Die monetäre Entwicklung

Ihm Rahmen des EWU-Beitritts sind die Zinsen erst sehr spät von der griechischen Zentralbank auf EZB-Niveau gesenkt worden.[62] Dabei hatte Griechenland die höchste Senkungsrate von allen Euroländern im Jahr vor EWU-Eintritt zu verzeichnen.[63] Die volle Konvergenz wurde nur in der letzten Woche des Jahres 2000 erreicht.[64]

Die Zentralbank hat die Zinsen über einen langen Zeitraum ziemlich hochgehalten, um so die Inflation zu bekämpfen bzw. gering zu halten.[65] Erst im Herbst 1999 fing sie mit der Lockerung der Geldpolitik an, wobei der Leitzins, der im Oktober 99 noch 12% betrug, bis zum November 2000 auf 6,5% gesenkt wurde.[66] Im Dezember wurde dann der Zinssatz nochmals um 175 Basispunkte reduziert, um so die vollständige Konvergenz zu erfüllen (vgl. Anhang 1).

Dieser Konvergenzprozess der Zinsen hat in den letzten Jahren zu einer rapiden Kredit-nachfrage des privaten Sektors geführt (vgl. Tabelle 9). „Deshalb implementierte die Zentralbank im April 99 Maßnahmen zur Eindämmung des Wachstums der Kredit-vergabe an den privaten Sektor, da sie befürchtete, dass die kräftige Kreditexpansion die Inflation anheizen könnte. Überstieg das Wachstum von vergebenen Konsumenten- und Unternehmenskredite sowie Handelsfinanzierungen die Schwelle von 12% p.a., so mussten die betroffenen Banken für 6 Monate unverzinslich Einlagen für den Betrag der Ausleihungen hinterlegen, der über die festgesetzte Schwelle hinausging. Diese Regelung wurde aber Ende März 2000 wieder aufgehoben.“[67]

Tabelle 9: Wachstum der Kreditvergabe an den privaten Sektor

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: IMF)

Der Konvergenzprozess der Zinsen hatte aber auch „negative“ Begleiterscheinungen für Einleger und Anleiheinhaber, denn sie erzielten plötzlich geringere Zinseinnahmen. Das hatte zur Folge, dass verstärkt Kapital am Aktienmarkt investiert wurde. Besonders in der Periode 1997-1999 explodierten die Aktienkurse aufgrund der hohen Nachfrage. Es lässt sich z.B. auch durch den Kursverlauf des Generalindexes belegen, der binnen 2½ Jahren einen Anstieg von fast 700% zu verzeichnen hatte (02.01.97; 954,54 Einheiten – 17.09.99; 6.355,04 Einheiten). Diese exorbitanten Kurssprünge waren aber auf keinen Fall gerechtfertigt, so dass es zu einer Kurskorrektur im September 1999 kam und gleichzeitig zu erheblichen Vermögensvernichtungen (näheres dazu in 3.9.).

[...]


[1] Steiner / Bruns, (2000), S. 6

[2] Für nähere Angaben bzgl. des Portfolio-Selection Modells vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 6 – 15

[3]Unsystematische Risiken sind einzelwirtschaftliche bzw. titelspezifische Risiken.“ (vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 54-56)

[4]Asset Allocation ist die strukturierte Anordnung und Mischung verschiedener Anlageformen.“ (Büschgen, (1998), S. 62)

[5] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 88 ff.

[6] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 94

[7] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 94

[8] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 95

[9]Portfolio-Investitionen sind Wertpapierkäufe von Inländern im Ausland zur Kapitalanlage ohne Absicht der Einflussnahme.“ (Büschgen, (1998), S. 694)

[10] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 209 ff.

[11] Zu nähere Erläuterungen vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 463

[12] Steiner / Bruns, (2000), S. 210

[13] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 211

[14] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 217

[15] Vgl. Steiner / Bruns, (2000), S. 217

[16] Für nähere Erläuterungen vgl. o.V., „Das politische System und Wahlen in Griechenland“, (1998), S. 11

[17] Vgl. o.V., „Das politische System und Wahlen in Griechenland”, (1998), S. 11 ff.

[18] Vgl. o.V., „Das politische System und Wahlen in Griechenland”, (1998), S. 11 ff.

[19] Vgl. o.V., „Das politische System und Wahlen in Griechenland”, (1998), S. 14

[20] Vgl. Stobbe / Fischer,(2000), S.3

[21] Näheres dazu in Abschnitt 2.3 ff.

[22] Nähere Erläuterungen dazu in 2.3.3.

[23] Näheres dazu in 2.3.4.

[24] Vgl. Stobbe / Fischer,(2000), S.3

[25] Der knappe Wahlsieg resultierte aus dem passiven Verhalten der Regierung beim Börsencrash Ende 99 (näheres dazu in 3.9.). Viele Beschädigte hatten angekündigt, dass sie als Rache die Regierungspartei nicht wählen würden. Somit war das knappe Ergebnis zu erwarten. (Vgl. Siatras, CRHMA & AGORA (Geld & Markt), Band 144, (März 2000), S. 12-13)

[26] Vgl. Stobbe / Fischer,(2000), S.3

[27] Stobbe / Fischer,(2000), S.8

[28] Stobbe / Fischer,(2000), S.9

[29] Vgl. Stobbe / Fischer,(2000), S.10

[30] Vgl. o.V., „Assessment and Recommendations“, OECD, (2001), S.

[31] Vgl. o.V., „Assessment and Recommendations“, OECD, (2001), S.

[32] Stobbe / Fischer, (2000), S. 9

[33] Vgl. Stobbe / Fischer, (2000), S. 9

[34] Vgl. Kieler/Lutz /u.a., (2001), S. 29

[35] Stobbe / Fischer,(2000), S. 10

[36] Vgl. Stobbe / Fischer,(2000), S. 10

[37] Stobbe / Fischer,(2000), S. 10

[38] Vgl. o.V., “Complete Factbook 2001”, (2001), S. 17

[39] Vgl. Kieler/Lutz /u.a., (2001), S. 4

[40] Vgl. Heider/Meltzer/u.a., (2001), S. 8

[41] Stobbe/Fischer, (2000), S. 8

[42] Vgl. o.V., “Complete Factbook 2001”, (2001), S. 17

[43] Vgl. o.V., “Complete Factbook 2001”, (2001), S. 17

[44] Vgl. Stobbe/Fischer, (2000), S. 8

[45] Stobbe/Fischer, (2000), S. 8

[46] Stobbe/Fischer, (2000), S. 8

[47] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 14

[48] Näheres dazu in Abschnitt 2.3.4..

[49] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 14

[50] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 14

[51] Heider/Meltzer/u.a., (2001), S. 8

[52] Vgl. Hartmann/Heider/Schonebeck, (2001), S. 7

[53] Vgl. Hartmann/Heider/Schonebeck, (2001), S. 8

[54] Vgl. Heider/Meltzer/u.a., (2001), S. 8

[55] Heider/Meltzer/u.a., (2001), S. 8

[56] Vgl. o.V., CRHMA & AGORA (Geld & Markt), Band 160, (Juli 2001), S. 8

[57] Vgl. Heider/Meltzer/u.a., (2001), S. 8

[58] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 14

[59] Vgl. o.V., Crhmatisthrio (Börse), Nr. 1318, (31.07.01), S. 4

[60] Vgl. Hartmann/Heider/Schonebeck, (2001), S. 8

[61] Vgl. Kieler/Lutz/Vamvakidis, (2001), S. 6

[62] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 16

[63] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 16

[64] Vgl. Kieler/Lutz/u.a., (2001), S. 16

[65] Vgl. o.V., „Assessment and Recommendations“, OECD, (2001), S. 10

[66] Vgl. o.V., „Assessment and Recommendations“, OECD, (2001), S. 10

[67] Stobbe/Fischer, (2000), S. 7

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten

Details

Titel
Chancen und Risiken von Portfolio-Investitionen in Griechenland
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln  (Wirtschaftswissenschaften)
Note
3,3
Autor
Jahr
2001
Seiten
78
Katalognummer
V6173
ISBN (eBook)
9783638138062
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chancen, Risiken, Portfolio-Investitionen, Griechenland
Arbeit zitieren
Georgios Koukourakis (Autor), 2001, Chancen und Risiken von Portfolio-Investitionen in Griechenland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6173

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