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Öffnung von Schule - Initiativen und Forderungen zur Kooperation der Schule mit außerschulischen Bewegungsanbietern

Title: Öffnung von Schule - Initiativen und Forderungen zur Kooperation der Schule mit außerschulischen Bewegungsanbietern

Term Paper , 2004 , 14 Pages

Autor:in: Melanie Appelt (Author), Tatjana Radic (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
Wie ist dieser Satz zu verstehen vor dem Hintergrund der immer lauter werdenden Forderungen nach Öffnung von Schule?
Eine Tasse beispielsweise die nach unten offen ist, ist unbrauchbar. So auch, wenn sie oben geschlossen ist. Die Tasse muss also an den richtigen Stellen offen bzw. geschlossen sein, um als solche genutzt werden zu können. „Offenheit kann also nie für ein ganzes System gelten. Etwas muss am System geschlossen sein, damit es überhaupt als solches erkennbar ist und damit es nicht zusammenfällt.“(Offene Schule Waldau (1990)).
In den Jahren der Bildungsreform 1968- 1975 entstand erstmals die Forderung nach der Öffnung von Schule.
Diese Forderung besteht bis Heute und ist im Schulgesetz verankert.

Excerpt


Struktur

1. Öffnung

1.1 Warum Schule sich öffnen soll

1.2 Richtungen der schulischen Öffnung

1.3 Öffnung von Sportunterricht

2. Kooperation

2.1 Kooperation mit außerschulischen Bewegungsanbietern

2.2 Was macht Vereins- bzw. Schulsport aus

2.3 Vorteile einer Kooperation für die Schule

2.4 Vorteile einer Kooperation für den außerschulischen Bewegungsanbieter

2.5 Vorteile einer Kooperation für die Schüler/innen

2.6 Sportförderprogramme/ Förderung der Kooperation

2.7 Probleme bei der Durchführung von Kooperationsmaßnahmen

2.8 Kooperationsmaßnahmen in Berlin

3. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung der Öffnung von Schule durch Kooperationen mit außerschulischen Bewegungsanbietern, um den Sportunterricht attraktiver zu gestalten und die Bewegungsförderung sowie soziale Teilhabe von Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu stärken.

  • Grundlagen der schulischen Öffnung und ihre Notwendigkeit.
  • Differenzierung zwischen schulischen und außerschulischen Bewegungsangeboten.
  • Analyse der gegenseitigen Vorteile einer institutionalisierten Zusammenarbeit.
  • Evaluation bestehender Sportförderprogramme am Beispiel Berlins.
  • Identifikation zentraler Hemmnisse und Erfolgsfaktoren für Kooperationen.

Auszug aus dem Buch

1. Öffnung

Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein! Wie ist dieser Satz zu verstehen vor dem Hintergrund der immer lauter werdenden Forderungen nach Öffnung von Schule?

Eine Tasse beispielsweise die nach unten offen ist, ist unbrauchbar. So auch, wenn sie oben geschlossen ist. Die Tasse muss also an den richtigen Stellen offen bzw. geschlossen sein, um als solche genutzt werden zu können.

„Offenheit kann also nie für ein ganzes System gelten. Etwas muss am System geschlossen sein, damit es überhaupt als solches erkennbar ist und damit es nicht zusammenfällt.“(Offene Schule Waldau (1990)).

In den Jahren der Bildungsreform 1968- 1975 entstand erstmals die Forderung nach der Öffnung von Schule.

Diese Forderung besteht bis Heute und ist im Schulgesetz verankert:

„(1) Die Schulen öffnen sich gegenüber ihrem Umfeld. Zu diesem Zweck arbeiten sie im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftags mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe sowie mit außerschulischen Einrichtungen und Personen zusammen, deren Tätigkeit sich auf die Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler auswirkt.

(2) Die Schulen können dazu im Einvernehmen mit der zuständigen Schulbehörde insbesondere Vereinbarungen mit den Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe und der beruflichen Fort- und Weiterbildung, den Musikschulen, den Volkshochschulen sowie Sport und andere Vereinen schließen. Sie nutzen Kooperationsmöglichkeiten mit der Wirtschaft, den Sozialpartnern und anderen Einrichtungen, die berufs- oder arbeitsrelevante Angebote machen.

(3) Die Schulen können ihren Kooperationspartnern bei einem pädagogischen Bedarf Räume und technische Ausstattung entgeltfrei zur Nutzung überlassen.“ (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport (2004), §5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Öffnung: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Schulöffnung als bildungspolitische Notwendigkeit vor dem Hintergrund veränderter Lebenswelten und gesetzlicher Verankerungen.

2. Kooperation: Hier werden die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Partnern sowie die spezifischen Vorteile für alle beteiligten Akteure analysiert.

3. Fazit: Das Kapitel schließt mit der Erkenntnis, dass Kooperationen den Schulsport ergänzen und unterstützen, aber nicht durch Stundenkürzungen ersetzt werden dürfen, wobei das Engagement der Sportlehrkräfte der entscheidende Erfolgsfaktor bleibt.

Schlüsselwörter

Öffnung von Schule, Schulsport, Kooperation, Bewegungsanbieter, Sportförderung, Vereinsarbeit, soziale Teilhabe, Bildungsreform, Schulgesetz, Lehrkraft, Sportvereine, Bewegungsförderung, Berlin, Schulautonomie, Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Notwendigkeit der Öffnung von Schulen hin zu außerschulischen Bewegungsanbietern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die schulische Öffnung, den Vergleich zwischen Schulsport und Vereinssport sowie die Evaluation von Kooperationsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kooperationen den Sportunterricht bereichern, lebenslanges Sporttreiben fördern und zur Verbesserung des Schullebens beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalyse, die Auswertung von Bildungsdiskursen sowie die Betrachtung bestehender Förderprogramme und Statistiken, insbesondere in Berlin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Vorteile der Kooperation für Schule, Vereine und Schüler, diskutiert Probleme bei der Umsetzung und beleuchtet aktuelle Maßnahmen in Berlin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Kernsätze sind Kooperation, Schulöffnung, Sportförderung, Bewegungsanbieter, soziale Kompetenz und die Rolle des Lehrpersonals.

Welche Rolle spielen Lehrkräfte bei der erfolgreichen Umsetzung?

Lehrkräfte sind die zentrale Schnittstelle; insbesondere jene in Personalunion mit Vereinsfunktionen wirken als Garanten für langfristige und erfolgreiche Kooperationen.

Warum ist die Kooperation für den außerschulischen Anbieter attraktiv?

Vereine profitieren von der Nutzung schulischer Sportstätten, der Rekrutierung von Talenten und der Öffentlichkeitswirkung innerhalb der Schülerschaft.

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Details

Title
Öffnung von Schule - Initiativen und Forderungen zur Kooperation der Schule mit außerschulischen Bewegungsanbietern
College
University of the Arts Berlin  (Philosophische Fakultät )
Course
HS Qualitätsentwicklung im Sport
Authors
Melanie Appelt (Author), Tatjana Radic (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V61741
ISBN (eBook)
9783638551335
ISBN (Book)
9783656799153
Language
German
Tags
Schule Initiativen Forderungen Kooperation Schule Bewegungsanbietern Qualitätsentwicklung Sport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Appelt (Author), Tatjana Radic (Author), 2004, Öffnung von Schule - Initiativen und Forderungen zur Kooperation der Schule mit außerschulischen Bewegungsanbietern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61741
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