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Die Taufe bei Wilfried Härle

Title: Die Taufe bei Wilfried Härle

Term Paper , 2004 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marc Weber (Author)

Theology - Systematic Theology
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Summary Excerpt Details

Der vorliegende Text aus „Dogmatik“ von Wilfried Härle setzt sich mit der Bedeutung, dem Verständnis und der Problematik der Taufe in der protestantischen Kirche auseinander. Dabei ist eine zentrale Frage, der Härle nachgeht, was die Taufe zu einem wichtigen Sakrament für die Protestanten macht. Um sich dieser und weiterer Fragen im Bezug auf die Taufe zu nähern, führt der Verfasser den Leser Schritt für Schritt an dieses Thema heran ausgehend von der Definition von Heilsmitteln. Nach der Begriffserläuterung beschreibt Wilfried Härle die Notwendigkeit dieser Heilsmittel, differenziert ihre verschiedenen Arten und geht dann auf das Wesen dieser Heilsmittel ein, speziell auf das des Sakraments. Der Autor nähert sich den beiden Sakramenten Abendmahl und Taufe der reformatorischen Kirche an durch Abgrenzung zu den anderen fünf Sakramenten der katholischen Kirche und geht anschließend auf den Sinn der Taufe und des Abendmahls ein. Dabei lenkt er das Augenmerk mehr und mehr auf die Taufe und veranschaulicht ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zum Glauben. Gegen Ende des Kapitels diskutiert Härle die Problematik der Säuglingstaufe und stellt sie der Erwachsenen-taufe gegenüber.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung und Umriss des Themas

2. Heilsmittel

2.1) Die Heilsmittel und ihre Notwendigkeit

2.2) Wortverkündung und Sakramente

3. Sakrament

3.1) Konsequenzen für das Verständnis des Sakraments

3.2) Wesen des Sakraments

3.3) Die Sakramente in reformatorischer Diskussion

4. Taufe

4.1) Begründung und Wesen der Taufe

4.2) Taufe und Glauben

4.3) Die theologische Streitfrage der Säuglingstaufe

4.4) Taufverantwortung

5.) Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verständnis der Taufe bei Wilfried Härle innerhalb seines Werkes „Dogmatik“. Ziel ist es, den theologischen Begründungszusammenhang von den allgemeinen Heilsmitteln hin zum speziellen Sakrament der Taufe darzulegen und Härles Position zur Säuglingstaufe sowie die damit verbundene Taufverantwortung zu erläutern.

  • Theologische Definition und Notwendigkeit von Heilsmitteln
  • Differenzierung zwischen Wortverkündung und Sakramenten
  • Die Rolle der Taufe als unersetzbares Sakrament in der protestantischen Kirche
  • Kritische Analyse und Begründung der Säuglingstaufe
  • Die Rolle von Eltern, Paten und Gemeinde in der Taufverantwortung

Auszug aus dem Buch

2.1) Die Heilsmittel und ihre Notwendigkeit

Um sich dem Bergriff der Taufe theologisch zu nähern, geht Wilfried Härle zunächst auf gewisse Oberbegriffe ein und erläutert diese. Er beginnt mit dem eher selten benutzen theologischen Ausdruck „Heilsmittel“, zu dem im Endeffekt auch die Taufe zählt. Härle definiert Heilsmittel allgemein als vermittelnde Gestalten, die die Menschen am Heil teilhaben lassen. Es gibt unterschiedliche Arten von Heilsmitteln und der Verfasser stellt die austeilenden Heilsmittel in den Vordergrund, wobei es sich für ihn um die Wortverkündung und die Sakramente handelt. Er nutzt hier den Begriff „Wortverkündung“ statt „Wort“ oder „Predigt“, weil ihm die Ausdrücke entweder zu weit oder zu eng in ihrer Bedeutung als Heilsmittel gefasst sind.

Bevor Härle auf diese beiden äußeren Heilsmittel eingeht, zeigt er zunächst ihre unbedingte Notwendigkeit auf, von denen sowohl die reformatorische, die römisch-katholische, orthodoxe und auch anglikanischen Theologie überzeugt sind. Er veranschaulicht dies durch drei Überzeugungen, die darauf hinzielen, dass der Geist Gottes nur durch äußere Zeichen empfangen werden kann: Die erste Überzeugung besagt, dass das Heil nicht vom Menschen selbst kommen kann, sondern nur von Gott her und nur er die gestörte Beziehung wiederherstellen kann. Zweitens darf man Gott und die Welt nicht trennen, da er in ihr und seinen Kreaturen wirkt. Er ist mit ihnen verbunden und immer gegenwärtig. Die dritte und stärkste Überzeugung ist die, dass sich Gott durch Jesus Christus den Menschen offenbart hat und sich somit äußerlich gemacht hat. Deshalb sind äußere Heilsmittel für die Erfahrung mit Gott notwendig.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung und Umriss des Themas: Diese Einleitung führt in die dogmatische Auseinandersetzung von Wilfried Härle mit dem Thema Taufe ein.

2. Heilsmittel: Hier werden die theologischen Oberbegriffe geklärt, insbesondere die Definition von Heilsmitteln und ihre unbedingte Notwendigkeit für die Gotteserfahrung.

3. Sakrament: Dieses Kapitel erläutert das Wesen des Sakraments, zieht Konsequenzen für dessen Verständnis und diskutiert die reformatorische Sichtweise auf die Sakramente.

4. Taufe: Der Hauptteil analysiert die Begründung und das Wesen der Taufe, ihr Verhältnis zum Glauben, die Debatte um die Säuglingstaufe und die Taufverantwortung.

5.) Zusammenfassung: Die Kernaussagen zur Taufe als Sakrament und zur Bedeutung der Säuglingstaufe werden hier abschließend rekapituliert.

Schlüsselwörter

Systematische Theologie, Wilfried Härle, Taufe, Sakrament, Heilsmittel, Wortverkündung, Säuglingstaufe, Erwachsenentaufe, Glauben, Taufverantwortung, Dogmatik, reformatorische Kirche, Gottesdienst, Heilsverheißung, Leib Christi.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Verständnis der Taufe basierend auf dem Dogmatik-Werk von Wilfried Härle.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Heilsmitteln, die Unterscheidung zwischen Wortverkündung und Sakramenten sowie die theologische Begründung der Säuglingstaufe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den logischen Aufbau von Härles Argumentation nachzuzeichnen, der von der allgemeinen Heilslehre bis hin zur speziellen Praxis der Taufe führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Analyse, die auf der kritischen Aufarbeitung und Strukturierung des Quellentextes von Wilfried Härle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Heilsmitteln, die Bestimmung des Wesens des Sakraments sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Taufe, einschließlich des Verhältnisses zum Glauben und der Säuglingsproblematik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Heilsmittel, Sakrament, Taufe, Wortverkündung und Taufverantwortung.

Warum lehnt die reformatorische Kirche laut Härle fünf der sieben Sakramente ab?

Weil sie entweder nicht die notwendigen Kriterien eines Sakraments erfüllen – namentlich die Kombination aus sinnenhaftem Zeichen und göttlicher Heilsverheißung – oder in andere Handlungen wie das Abendmahl eingebettet werden sollten.

Warum unterstützt Wilfried Härle die Säuglingstaufe?

Härle hält sie für unersetzbar, da sie beispielhaft verdeutlicht, wie einem Neugeborenen bedingungslos göttliches Heil zugesagt wird, ohne dass eine menschliche Vorleistung erforderlich ist.

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Details

Title
Die Taufe bei Wilfried Härle
College
University of Dortmund  (Evangelische Theologie)
Course
Einführung in die Systematische Theologie
Grade
1,7
Author
Marc Weber (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V61748
ISBN (eBook)
9783638551373
ISBN (Book)
9783656781103
Language
German
Tags
Taufe Wilfried Härle Einführung Systematische Theologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Weber (Author), 2004, Die Taufe bei Wilfried Härle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61748
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