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Marketingkonzept zur Intensivierung des Weintourismus im Landkreis Miltenberg

Title: Marketingkonzept zur Intensivierung des Weintourismus im Landkreis Miltenberg

Term Paper , 2006 , 76 Pages , Grade: 2,00

Autor:in: Anonym (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Politiker und Interessenvertreter sehen im Tourismus des Landkreises Miltenberg einen relevanten Wirtschaftszweig und wichtigen Impulsgeber für die regionale Entwicklung. Deshalb werden zur Zeit die Organisationsstrukturen und Konzepte überprüft. Die Diskussion beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit der Frage, wie der Tourismus fit für die Zukunft gemacht werden kann. Es sollen zukunftsfähige Konzepte erarbeitet werden. Der Landkreis Miltenberg ist geographisch Teil von Odenwald und Spessart und wird durchzogen vom Main, der die beiden Destinationen als natürliche Grenze trennt. Es wurde erkannt, dass teilweise Doppelstrukturen vorliegen, die die Effektivität der Tourismusarbeit beeinträchtigen. So sind Planungen über die Umstrukturierung der einzelnen Destinationen zu Touristischen Arbeitsgemeinschaften (im Folgenden: TAG) innerhalb des dreistufigen Systems (Landesebene, regionale Ebene, TAG) im Gange, die in der Fachliteratur empfohlen werden.

Parallel und unabhängig dazu sind Aktivitäten zur Förderung des Weintourismus zu verzeichnen. Die Erstellung eines Weintourismuskonzeptes, das die Mainregion im Hinblick auf Qualitäts- und Marketingaspekte in klarer Abgrenzung zu Spessart und Odenwald definiert, wird für unbedingt notwendig erachtet. Das Profil der Weinbaugemeinden im Landkreises Miltenberg soll geschärft und das Produkt- und Dienstleistungsangebot im Umfeld des Weines verbessert werden. Auch wenn das Erfordernis der Intensivierung des Weintourismus erkannt ist, gibt es noch keine vorzeigbaren Ergebnisse, unter anderem auch weil die bestehende Organisationsstruktur in Frage gestellt ist. Als Zusammenführung der beiden Prozesse wird über die Eingliederung des Angebotssegmentes Weintourismus in die noch zu bildende TAG „Maintal“ diskutiert.

Diese Arbeit beschäftigt sich im ersten Teil mit der Theorie, das heißt mit den theoretischen Erfordernissen bei der Erstellung eines Marketingkonzeptes und geht dabei insbesondere auf die Besonderheiten des touristischen Marketings bei. Im zweiten Teil wird ein Marketingkonzept erstellt. Insgesamt umfasst die Arbeit 71 Seiten inkl. einem bebilderten Anhang und einem umfangreichen Quellenverzeichnis.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Abgrenzungen

Teil I – Theoretischer Teil

2 Marketing

2.1 Definition des Marketingbegriffes

2.2 Destinationsmarketing

2.2.1 Kooperatives Marketing

2.2.2 Innenmarketing

3 Marketingkonzeption

3.1 Wesen und Phasen einer Marketingkonzeption

3.2 Strategische Diagnose

3.2.1 Chancen-Risiken-Analyse

3.2.2 Ressourcen- oder Potential-Analyse

3.2.3 Lebenszyklusanalyse

3.2.4 Portfolio-Analyse

3.3 Marketingziele

3.4 Marketing-Strategien

3.4.1 Entwicklungs-Strategien

3.4.1.1 Generelle Entwicklungsrichtung

3.4.1.2 Markt- oder Geschäftsfelder-Strategie

3.4.1.3 Marktareal-Strategien

3.4.1.4 Konkurrenz-Strategien

3.4.2 Kunden-Strategien

3.4.3 Positionierungs-Strategien

3.5 Marketingpolitische Instrumente (= Marketing-Mix)

3.5.1 Produktpolitik

3.5.2 Preis- oder Kontrahierungspolitik

3.5.3 Distributionspolitik

3.5.4 Kommunikationspolitik

3.6 Erfolgskontrolle

Teil II – Praktischer Teil

4 Destination Wein-Genuss-Kultur

4.1 Abriss einer Standortanalyse

4.1.1 Nachfragesituation

4.1.2 Potential für Weintourismus

4.1.2.1 Fränkischer Rotwein Wanderweg

4.1.2.2 Weinfeste

4.1.2.3 Weinbergsführungen „Weinerlebnis Franken“

4.2 Strategische Diagnose

4.2.1 Stärken- und Schwächenanalyse

4.2.1.1 Stärken

4.2.1.2 Schwächen

4.2.1.3 Ausblick und Perspektiven

4.2.2 Konkurrenzsituation im Marktsegment Weintourismus

4.2.2.1 Fallbeispiel Kaltern/Südtirol

4.2.2.2 Fallbeispiel Steiermark/Österreich

4.3 Ziele

4.3.1 Zielgruppe

4.3.2 Zielformulierung

4.4 Strategien

4.5 Marketing-Mix

4.5.1 Produktpolitik

4.5.1.1 Natur und Landschaft

4.5.1.2 Beherbergung

4.5.1.3 Gastronomie

4.5.1.4 Infrastruktur

4.5.1.5 Pauschalangebote

4.5.2 Preis- oder Kontrahierungspolitik

4.5.3 Distributionspolitik

4.5.3.1 Direkter Vertrieb

4.5.3.2 Indirekter Vertrieb

4.5.4 Kommunikationspolitik

4.5.4.1 Corporate Identity

4.5.4.2 Öffentlichkeitsarbeit

4.5.4.3 Werbung

4.6 Erfolgskontrolle

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Marketingkonzept zur Intensivierung des Weintourismus im Landkreis Miltenberg zu entwickeln, um die Region als unverwechselbare weintouristische Destination zu positionieren und die Besucherzahlen nachhaltig zu steigern.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen für Destinations- und Tourismusmarketing.
  • Standortanalyse des Landkreises Miltenberg als „Wein-Genuss-Kultur“-Destination unter Berücksichtigung von Stärken und Schwächen.
  • Definition zielgruppenspezifischer Strategien zur Qualitäts- und Angebotsverbesserung.
  • Konzeption operativer Marketinginstrumente (Marketing-Mix) in den Bereichen Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

4.2.2.1 Fallbeispiel Kaltern/Südtirol

Der Wein ist Bestandteil der Südtiroler Kultur und eine wichtige Erlebniskomponente im touristischen Angebot. Ende der 90iger Jahre wurde damit begonnen, in Kaltern die beiden Wirtschaftszweige Weinbau und Tourismus miteinander zu verbinden. Durch die Erstellung eines Wirtschaftsleitbildes im Jahre 1998 wurde festgestellt, dass Kaltern das notwendige Potential hat, das „Südtiroler Weindorf“ zu sein. Daher wurde die „Projektgruppe Weindorf“ gegründet und eine Marketingstrategie ausgearbeitet. Ziele waren die Schaffung eines Erlebnisprofils und die Neupositionierung der Weine Kalterns auf dem internationalen Markt. Daraus entstand die Marke „wein.kaltern“. Mit dem Projekt wurde ein Qualitätsanspruch formuliert, dem sich alle Partnerbetriebe aus Gastronomie, Hotellerie, Weinerzeugung und Handel verpflichtet fühlen müssen; die Einhaltung des vorgegebenen Qualitätsstandards wird regelmäßig von einer eigenen Expertengruppe überprüft. Damit der qualitätsbewusste Gast den Partnerbetrieb von wein.kaltern erkennt, sind alle Betriebe mit einem Gütesiegel in Form eines roten Punktes oder dem Schriftzug „wein.kaltern“ gekennzeichnet. Durch effiziente Produktpolitik und profunde Kommunikationsarbeit wird signalisiert, dass eine Qualitätsoffensive im Gange ist, um Wein aus Kaltern am Markt neu zu positionieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die regionale Tourismusproblematik des Landkreises Miltenberg und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstands.

2 Marketing: Darlegung der theoretischen Grundlagen des Marketingbegriffs und dessen spezifische Anwendung auf den Destinationssektor.

3 Marketingkonzeption: Erläuterung der systematischen Phasen einer Marketingkonzeption, von der strategischen Diagnose bis hin zur operativen Erfolgskontrolle.

4 Destination Wein-Genuss-Kultur: Praktische Analyse des Landkreises Miltenberg mit Stärken-Schwächen-Profil, Strategieentwicklung und konkreten Marketinginstrumenten.

5 Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse und Bewertung der Chancen für den Weintourismus als Teilbereich des Kulturtourismus.

Schlüsselwörter

Weintourismus, Marketingkonzept, Landkreis Miltenberg, Destinationsmarketing, Tourismusmanagement, Strategische Diagnose, Produktpolitik, Kulturtourismus, Regionalkultur, Qualitätsmanagement, Marketing-Mix, Tourismusstrategie, Besucherzahlen, Gästeankünfte, Markenbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit erstellt ein umfassendes Marketingkonzept, um den Weintourismus im Landkreis Miltenberg zu stärken und die Region wettbewerbsfähig zu positionieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Destinationsmarketing, strategische Konzeption, Produktgestaltung im Tourismus, Preispolitik, Distributionswege sowie Kommunikationsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist eine Ausweitung und Qualitätsverbesserung des touristischen Angebots, um die Gästeankünfte in den Weinorten innerhalb von zwei Jahren um 10 Prozent zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung des Marketingmanagements, die durch eine praktische Standortanalyse, Workshop-Ergebnisse und Best-Practice-Beispiele (Kaltern, Steiermark) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen erläutert, gefolgt von einer detaillierten praktischen Untersuchung der Situation im Landkreis Miltenberg, inklusive einer Stärken-Schwächen-Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Weintourismus, Marketingkonzeption, Destinationsmanagement, Kulturtourismus und strategische Positionierung charakterisiert.

Warum ist das "Südtiroler Weindorf" Kaltern ein Vergleichsbeispiel?

Kaltern dient als innovatives Vorbild, um zu zeigen, wie durch ein Wirtschaftsleitbild, eine klare Markenbildung (wein.kaltern) und einheitliche Qualitätsstandards eine erfolgreiche Neupositionierung im Weinsektor gelingt.

Welche Rolle spielt die Corporate Identity für das Vorhaben?

Die CI fungiert als „strategisches Dach“, das für die einheitliche Wahrnehmung der Destination notwendig ist; die Entwicklung einer Wort-Bildmarke wird als dringender Schritt zur Identitätsbildung empfohlen.

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Details

Title
Marketingkonzept zur Intensivierung des Weintourismus im Landkreis Miltenberg
College
University of Hagen  (KulturTourismus und Event Management)
Grade
2,00
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2006
Pages
76
Catalog Number
V61765
ISBN (eBook)
9783638551502
ISBN (Book)
9783640119516
Language
German
Tags
Marketingkonzept Intensivierung Weintourismus Landkreis Miltenberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2006, Marketingkonzept zur Intensivierung des Weintourismus im Landkreis Miltenberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61765
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