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Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien - Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste

Title: Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien - Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste

Diploma Thesis , 2005 , 220 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Jennifer Rolle (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit geht es darum herauszufinden, ob die Konzepte der Personalentwicklung auf die Arbeit in politischen Parteien übertragbar sind - und wenn ja, in welcher Form.
Dafür versuche ich zunächst zu klären, was Personalentwicklung ist und welche Denktraditionen in dieser Disziplin unterschieden werden können. Dann gebe ich einen Überblick über die Vorgehensweise der Personalentwicklung. Danach stelle ich dar, welche der beschriebenen Konzepte übertragbar sind auf politische Parteien, welche nicht und warum.
Meine Ausführungen im theoretischen Teil bleiben sehr allgemein. Das hängt damit zusammen, dass die Übertragbarkeit der Konzepte der Personalentwicklung auf die Arbeit in politischen Parteien in der Literatur bisher noch keine Aufmerksamkeit erfahren hat. Von daher versuche ich zunächst nur ganz grundsätzlich herauszufinden, ob sie in politischen Parteien anwendbar sind.
In meinem Praxisteil beschreibe ich, als Beispiel für den ersten Schritt zu systematischer Personalentwicklung in einer politischen Partei, meine Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste (GAL).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

TEIL 1: THEORIE

2 DER BEGRIFF „PERSONALENTWICKLUNG“

2.1 PERSPEKTIVEN DER PERSONALENTWICKLUNG

2.1.1 Personale Perspektive

2.1.2 Interpersonale Perspektive

2.1.3 Apersonale Perspektive

3 STRÖMUNGEN DER PERSONALENTWICKLUNG

3.1 RATIONALES PROBLEMLÖSE- UND ENTSCHEIDUNGSMANAGEMENT

3.2 PHASEN-MODELLE

3.2.1 Person-Entwicklung

3.2.2 Gruppen-Entwicklung

3.2.3 Organisationsentwicklung

3.3 PERSONALENTWICKLUNG ALS SELBSTORGANISATION

4 VORGEHENSWEISE IN DER PERSONALENTWICKLUNG

4.1 BEDARFSERHEBUNG

4.1.1 Moderation

4.1.2 Mitarbeiterbefragung

4.1.3 Bedarfserhebung nach dem Rational-Ansatz

4.2 INTERVENTION

4.3 EVALUATION

5 DIE ÜBERTRAGBARKEIT DER KONZEPTE DER PERSONALENTWICKLUNG AUF POLITISCHE PARTEIEN

5.1 VERGLEICHBARKEIT VON UNTERNEHMEN UND POLITISCHEN PARTEIEN

5.2 DER BEGRIFF „PERSONAL“

5.3 EINFLUSS DER EINZELNEN AUF DIE ORGANISATION

5.4 DIE PERSPEKTIVEN DER PERSONALENTWICKLUNG

5.5 STRÖMUNGEN DER PERSONALENTWICKLUNG

5.6 VORGEHENSWEISE IN DER PERSONALENTWICKLUNG

5.7 INHALTE DER PERSONALENTWICKLUNG

TEIL 2: PRAXIS

6 SYSTEMATISCHE PERSONALENTWICKLUNG IM KREISVERBAND WANDSBEK DER GAL

7 BESCHREIBUNG DES KREISVERBANDS WANDSBEK DER GAL

7.1 PARTEI

7.2 FRAKTION

7.3 SITZUNGEN UND ANDERE TERMINE

7.3.1 Ortsebene

7.3.2 Kreisebene

7.3.3 Landesebene

7.3.4 Bundesebene

8 WORKSHOP ALS VORSTUDIE ZUR MITGLIEDERBEFRAGUNG

9 KONSTRUKTION DES FRAGEBOGENS

9.1 ENTSCHEIDUNG FÜR EINE FRAGEBOGENBEFRAGUNG

9.2 STRUKTUR DES FRAGEBOGENS UND FRAGEARTEN

9.3 ERFÜLLUNG DER KLASSISCHEN GÜTEKRITERIEN

9.3.1 Reliabilität und Validität

9.3.2 Relevanz und Repräsentativität der Inhalte

9.3.3 Änderungssensitivität

9.3.4 Akzeptanz

9.3.5 Repräsentativität der Stichprobe

9.4 ERFÜLLUNG DER GÜTEKRITERIEN AUS KOGNITIONSPSYCHOLOGISCHER PERSPEKTIVE

9.4.1 Verständlichkeit

9.4.2 Bekanntheitsgrad

9.4.3 Bezug zu Ereignissen und Verhaltensweisen

9.4.4 Spezifität

9.4.5 Individueller Bezug

9.4.6 Neutralität

9.4.7 Geringe Bedrohung

10 AUSWERTUNGSMETHODEN

10.1 AUSWERTUNG UND INTERPRETATION DER GESCHLOSSENEN FRAGEN

10.2 AUSWERTUNG DER OFFENEN FRAGEN

10.2.1 Transkriptionshandbuch

10.2.2 Interpretationsrichtung

10.2.3 Bestimmung der Analysetechniken

10.2.4 Definition der Analyseeinheiten

10.2.5 Interpretation der Ergebnisse in Bezug auf die Hauptfragestellung

10.2.6 Erfüllung der inhaltsanalytischen Gütekriterien

11 VORBEMERKUNGEN ZUR DATENAUSWERTUNG

12 FRAGE 1.1: SCHNELLER AUF AKTUELLE THEMEN REAGIEREN

12.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

12.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

12.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

12.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

13 FRAGE 1.2: TERMINE FÜR INFORMATION UND DISKUSSION

13.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

13.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

13.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

13.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

14 FRAGE 1.3: ATTRAKTIVITÄT DER VERANSTALTUNGEN ERHÖHEN

14.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

14.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

14.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

14.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

15 FRAGE 1.4: MEHR TEILNEHMER FÜR VERANSTALTUNGEN GEWINNEN

15.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

15.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

15.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

15.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

16 FRAGE 2.1: AUF THEMATISCHE SCHWERPUNKTE KONZENTRIEREN

16.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

16.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

16.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN STRUKTURIERUNG

16.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

17 FRAGE 2.2: MEHR ANTRÄGE UND ANFRAGEN STELLEN

17.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

17.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

17.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

17.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

18 FRAGE 3.1: MEHR PRESSEMITTEILUNGEN SCHREIBEN

18.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

18.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

18.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

18.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

19 FRAGE 3.2: INTERNETSEITEN ERWEITERN

19.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

19.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

19.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN UND FORMALEN STRUKTURIERUNG

19.4 ZWEITE FORMALE STRUKTURIERUNG UND INTERPRETATION

19.5 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

20 FRAGE 3.3: VERBREITUNG VON SCHRIFTLICHEM MATERIAL

20.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

20.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

20.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN UND FORMALEN STRUKTURIERUNG

20.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

21 FRAGE 4.1: NEUE MITGLIEDER GEWINNEN

21.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

21.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

21.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

21.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG DER FREIEN ANTWORTEN

22 FRAGE 5.1: VERBESSERUNG DER BEZIRKSINTERNEN KOMMUNIKATION

22.1 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 1

22.1.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.1.2 Tabellarische Auswertung

22.1.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.1.4 Inhaltliche Strukturierung

22.2 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 2

22.2.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.2.2 Tabellarische Auswertung

22.2.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.2.4 Inhaltliche Strukturierung

22.3 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 3

22.3.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.3.2 Tabellarische Auswertung

22.3.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.3.4 Inhaltliche Strukturierung

22.4 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 4

22.4.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.4.2 Tabellarische Auswertung

22.4.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.4.4 Inhaltliche Strukturierung

22.5 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 5

22.5.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.5.2 Tabellarische Auswertung

22.5.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.5.4 Inhaltliche Strukturierung

22.6 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 6

22.6.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.6.2 Tabellarische Auswertung

22.6.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.6.4 Inhaltliche Strukturierung

22.7 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 7

22.7.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.7.2 Tabellarische Auswertung

22.7.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.7.4 Inhaltliche Strukturierung

22.8 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 8

22.8.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

22.8.2 Tabellarische Auswertung

22.8.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.8.4 Inhaltliche Strukturierung

22.9 AUSWERTUNG DER ALLGEMEINEN KOMMENTARE

22.9.1 Tabellarische Auswertung

22.9.2 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

22.9.3 Inhaltliche Strukturierung

23 FRAGE 5.2: VERNETZUNG MIT DEN LANDESARBEITSGEMEINSCHAFTEN

23.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

23.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

23.3 INTERPRETATION DER SKALIERENDEN UND FORMALEN STRUKTURIERUNG

23.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

24 FRAGE 5.3: VERNETZUNG MIT DEM LANDESVORSTAND

24.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

24.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

24.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

24.4 INHALTLICHE STRUKTURIERUNG

25 FRAGE 6: BÜRGER AUF INHALTLICHER UND PERSÖNLICHER EBENE ERREICHEN

25.1 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 1

25.1.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.1.2 Tabellarische Auswertung

25.1.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.1.4 Inhaltliche Strukturierung

25.2 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 2

25.2.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.2.2 Tabellarische Auswertung

25.2.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.2.4 Inhaltliche Strukturierung

25.3 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 3

25.3.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.3.2 Tabellarische Auswertung

25.3.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.3.4 Inhaltliche Strukturierung

25.4 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 4

25.4.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.4.2 Tabellarische Auswertung

25.4.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.4.4 Inhaltliche Strukturierung

25.5 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 5

25.5.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.5.2 Tabellarische Auswertung

25.5.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.5.4 Inhaltliche Strukturierung

25.6 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 6

25.6.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.6.2 Tabellarische Auswertung

25.6.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.6.4 Inhaltliche Strukturierung

25.7 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 7

25.7.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.7.2 Tabellarische Auswertung

25.7.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.7.4 Inhaltliche Strukturierung

25.8 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 8

25.8.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.8.2 Tabellarische Auswertung

25.8.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.8.4 Inhaltliche Strukturierung

25.9 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 9

25.9.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.9.2 Tabellarische Auswertung

25.9.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.9.4 Inhaltliche Strukturierung

25.10 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 10

25.10.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.10.2 Tabellarische Auswertung

25.10.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.10.4 Inhaltliche Strukturierung

25.11 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 11

25.11.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.11.2 Tabellarische Auswertung

25.11.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.11.4 Inhaltliche Strukturierung

25.12 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 12

25.12.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.12.2 Tabellarische Auswertung

25.12.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.12.4 Inhaltliche Strukturierung

25.13 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 13

25.13.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.13.2 Tabellarische Auswertung der Kommentare

25.13.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.13.4 Inhaltliche Strukturierung

25.14 AUSWERTUNG DER KOMMENTARE ZU VORSCHLAG 14

25.14.1 Genauer Wortlaut des Vorschlags

25.14.2 Tabellarische Auswertung

25.14.3 Interpretation der Skalierenden und Formalen Strukturierung

25.14.4 Inhaltliche Strukturierung

25.15 AUSWERTUNG DER ALLGEMEINEN KOMMENTARE

25.15.1 Tabellarische Auswertung

25.15.2 Inhaltliche Strukturierung

26 FRAGE 7: MITWIRKUNG BEI DER UMSETZUNG

26.1 GENAUER WORTLAUT DER FRAGE

26.2 TABELLARISCHE AUSWERTUNG

26.3 INTERPRETATION DER QUANTITATIVEN ERGEBNISSE

27 AUSBLICK AUF DAS WEITERE VERFAHREN

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, ob Konzepte aus der Personalentwicklung auf die Arbeit in politischen Parteien übertragbar sind. Ziel ist es, Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und professionalisierten Arbeitsweise im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste (GAL) zu erarbeiten, wobei insbesondere ehrenamtliche Strukturen und die demokratische Organisation der Partei berücksichtigt werden.

  • Grundlagen und Strömungen der Personalentwicklung
  • Übertragbarkeit personalentwicklerischer Konzepte auf Parteistrukturen
  • Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der GAL
  • Methodik der Mitgliederbefragung und Auswertung mittels Survey-Feedback
  • Praktische Implikationen zur Organisationsentwicklung und Kommunikation

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Personale Perspektive

Die personale Perspektive betrifft die Qualifikationen, Einstellungen, Verhaltensweisen, Kompetenzen, Fähigkeiten etc. einer Person.

Ganz bekannt in diesem Zusammenhang ist das Konzept der Schlüsselqualifikation: Das Konzept wurde 1974 von Mertens entwickelt und in der Folge von seinen Nachfolgern mehrfach modifiziert. Grundlage für das Konzept ist die Annahme, dass durch die immer schneller wechselnden Arbeitsinhalte, -methoden und –mittel nicht mehr so sehr spezielle Lerninhalte zählen, sondern Methoden, mit denen sich jemand Wissen aneignen kann. Die letzte mir bekannte Version des Konzepts wurde 1991 von Bunk, Kaiser und Zedler veröffentlicht (vgl. Abb. 1).

Bunk, Kaiser und Zedler gehen davon aus, dass die so genannte Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz maßgeblich für das flexible Anpassen an die sich ständig erneuernden Arbeitsprozesse ist. Welche konkreten Qualifikationen darunter zu verstehen sind, hängt von dem jeweiligen Unternehmen ab, seinen Zielen und Visionen, seiner Kultur etc.

Es ist bisher empirisch noch nicht nachgewiesen worden, dass Schlüsselqualifikationen durch Aus- und Weiterbildung überhaupt erreicht werden können. Weiterhin wurde bis jetzt auch noch nicht bewiesen, dass eine Person eine bessere Leistung im Beruf zeigt, wenn sie eine Ausbildung nach dieser Theorie, im Vergleich zu einer traditionellen Ausbildung durchlaufen hat.

Meiner Meinung nach ist auch das theoretische Fundament nicht tragfähig: Der Begriff der Schlüsselqualifikation wurde ohne die fachwissenschaftliche Fundierung durch die Psychologie und Pädagogik gebildet. Ausgangspunkt war somit nicht etwa eine Theorie des Arbeitshandelns, wie sie zum Beispiel Hacker in seiner Handlungs-Regulations-Theorie entwickelt hat. Vielmehr hat man sich ausschließlich auf den Gedanken beschränkt, dass der immer schnellere Wandel der Zeit flexible Menschen fordert und daraufhin eine Liste mit Qualifikationen erstellt, die dieser Tatsache Rechnung tragen sollen und dem Augenschein nach Validität besitzen. Alles andere, das auch für das Arbeitshandeln wichtig sein könnte, wurde ausgeklammert. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Validierung des Konzepts wurden meines Wissens nach nicht durchgeführt.

Trotzdem spielt das Konzept eine große Rolle in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit hinterfragt grundsätzlich die Anwendbarkeit von Personalentwicklungskonzepten auf politische Parteien und beschreibt die Methodik der Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek.

2 DER BEGRIFF „PERSONALENTWICKLUNG“: Dieses Kapitel definiert Personalentwicklung, diskutiert die Perspektiven (personale, interpersonale, apersonale Ebene) und grenzt den Begriff "Personal" von "Person" ab.

3 STRÖMUNGEN DER PERSONALENTWICKLUNG: Es werden drei Hauptströmungen (Rationales Problemlöse- und Entscheidungsmanagement, Phasen-Modelle, Selbstorganisation) hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und theoretischen Fundierung analysiert.

4 VORGEHENSWEISE IN DER PERSONALENTWICKLUNG: Dieses Kapitel erläutert die drei Prozessschritte (Bedarfserhebung, Intervention, Evaluation) sowie spezifische Methoden wie Moderation und Mitarbeiterbefragung.

5 DIE ÜBERTRAGBARKEIT DER KONZEPTE DER PERSONALENTWICKLUNG AUF POLITISCHE PARTEIEN: Hier wird die Übertragbarkeit der theoretischen Konzepte auf ehrenamtliche, demokratisch organisierte Parteien geprüft und ein entsprechendes Bewertungsschema entwickelt.

6 SYSTEMATISCHE PERSONALENTWICKLUNG IM KREISVERBAND WANDSBEK DER GAL: Die Autorin beschreibt das praktische Vorgehen, von der Bedarfserhebung bis zur Planung der Befragung, innerhalb des konkreten Kreisverbands.

7 BESCHREIBUNG DES KREISVERBANDS WANDSBEK DER GAL: Eine detaillierte Darstellung der parteiinternen Strukturen, der Aufgaben von Stadtteilgruppen, Fraktion und Kreisvorstand sowie der Gremienarbeit.

Schlüsselwörter

Personalentwicklung, Politische Parteien, Bedarfserhebung, Organisationsentwicklung, GAL Wandsbek, Mitarbeiterbefragung, ehrenamtliche Organisation, Führung, Kommunikation, Selbstorganisation, Survey-Feedback, Schlüsselqualifikationen, Prozessoptimierung, Parteiarbeit, Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit untersucht, inwieweit Methoden der betrieblichen Personalentwicklung auf ehrenamtliche Strukturen innerhalb politischer Parteien, konkret am Beispiel des GAL-Kreisverbands Wandsbek, übertragen werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Personalentwicklung, die Analyse von Partei- und Fraktionsstrukturen sowie die Durchführung einer Bedarfserhebung mittels Mitgliederbefragung zur Optimierung parteiinterner Abläufe.

Welches primäre Ziel wird verfolgt?

Das Ziel ist es, auf Basis einer Bedarfserhebung herauszufinden, ob und in welcher Form professionelle Personalentwicklungskonzepte zur Professionalisierung und Effizienzsteigerung politischer Parteiarbeit beitragen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der offenen Fragen, eine quantitative Auswertung der Befragungsdaten sowie ein systematischer Vergleich zwischen Wirtschaftsunternehmen und Parteistrukturen genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Personalentwicklungskonzepten und einen Praxisteil, der die Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek beschreibt und detailliert auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Personalentwicklung, Politische Parteien, GAL Wandsbek, Bedarfserhebung, ehrenamtliche Organisation, Organisationsentwicklung, Kommunikation.

Warum wurde der Kreisverband Wandsbek der GAL als Untersuchungsobjekt gewählt?

Der Kreisverband bot sich als Praxisbeispiel an, um den ersten Schritt zu einer systematischen Personalentwicklung in einer politischen Partei anhand einer konkreten Bedarfsanalyse zu demonstrieren.

Welche Rolle spielen die "Phasen-Modelle" in der Personalentwicklung?

Phasen-Modelle postulieren eine systemimmanente Abfolge von Entwicklungsschritten (z.B. bei der Organisations- oder Gruppenentwicklung), die von der Personalentwicklung unterstützt werden können.

Wie werden die Ergebnisse der Mitgliederbefragung im Kreisverband konkret verwertet?

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für einen Survey-Feedback-Prozess, um in Kick-Off-Veranstaltungen gemeinsam mit den Teilnehmern Handlungsfelder zu validieren und Verantwortliche für die Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen zu benennen.

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Details

Title
Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien - Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste
College
University of Hamburg
Grade
sehr gut
Author
Jennifer Rolle (Author)
Publication Year
2005
Pages
220
Catalog Number
V61849
ISBN (eBook)
9783638552097
ISBN (Book)
9783656791553
Language
German
Tags
Konzepte Personalentwicklung Parteien Bedarfserhebung Kreisverband Wandsbek Grün-Alternativen Liste
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Rolle (Author), 2005, Konzepte der Personalentwicklung und ihre Übertragbarkeit auf politische Parteien - Bedarfserhebung im Kreisverband Wandsbek der Grün-Alternativen Liste, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61849
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