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Life Cycle Costing

Title: Life Cycle Costing

Seminar Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Markus Zimmermann (Author)

Business economics - Controlling
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Kostenrechnerische Überlegungen im Rahmen des internen Rechnungswesen sind für auf Wirtschaftlichkeit bedachte Unternehmungen von großer Bedeutung. Dabei tritt die strategische Orientierung und die Dynamisierung der Kostenrechnung immer mehr in den Vordergrund.
Infolge der wirtschaftlichen Veränderungen der zurückliegenden Jahre, die sich vor allem in der Verschärfung und der Internationalisierung des Wettbewerbs zeigen, gewinnen neben der Preis- und Konditionenpolitik Wettbewerbsfaktoren wie Qualitätspolitik, logistisch perfekte Lösungen sowie Innovationsstrategien von Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Dieser Fortschritt führt zu einem enormen Anstieg der Vorleistungskosten v.a. im Bereich von Forschung und Entwicklung sowie der Nachleistungskosten, was die strategische Unternehmensführung im Rahmen einer periodengerechten Erfolgsermittlung zunehmend erschwert. Die Bedeutung einer Verrechnung dieser Kosten über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder Systems lässt eine Weiterentwicklung der traditionellen und entscheidungsorientierten Kostenrechnungssysteme für notwendig erscheinen. Das Konzept der Lebenszyklusrechnung (Life Cycle Costing) versucht, hierauf Antworten zugeben. Da dieses Konzept eine Betrachtung über die Produktions- und Vermarktungsphase hinaus ermöglicht, darf es nicht als Ersatz, sondern lediglich als Ergänzung der Kosten- und Leistungsrechnung verstanden werden.
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Bedeutung und die Einsatzfelder des Life Cycle Costings. Nach einer einführenden Definition und Entwicklung dieses Konzeptes erfolgt die Herstellung von Zusammenhängen zur Kosten- und Leistungsrechnung. Anschließend wird die Methodik und Vorgehensweise des Life Cycle Costing am Beispiel des Produktlebenszyklus verdeutlicht und in Beziehung zum Target Costing gesetzt. Die Einsatzfelder werden anhand der Modelle des Produkt-, Kunden-, Markt- und Lieferantenlebenszyklus beschrieben. Eine abschließende Würdigung und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen soll die Arbeit schließlich abrunden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung und Zielsetzung

2. Bedeutung des Life Cycle Costings

2.1 Begriffsabgrenzung

2.2 Entwicklungslinien der Lebenszyklusrechnung

2.3 Ziele der Lebenszyklusrechnung

2.4 Auswirkungen auf die Kostenrechnung und damit verbundene Möglichkeiten

3. Methodik und Vorgehensweise der Lebenszyklusrechnung

3.1 Grundstruktur und Besonderheiten der Lebenszyklusrechnung

3.2 Beziehungszusammenhang zwischen Life Cycle Costing und Target Costing

4. Einsatzfelder der Lebenszyklusrechnung

4.1 Produktlebenszyklusmodell

4.2 Kundenlebenszyklusmodell

4.3 Marktlebenszyklusmodell

4.4 Lieferantenlebenszyklusmodell

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Bedeutung und die vielfältigen Einsatzfelder des Life Cycle Costings im Kontext einer strategisch orientierten Unternehmensführung. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch eine periodenübergreifende Kostenbetrachtung über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder Systems das Erfolgspotenzial optimiert und eine frühzeitige Kostenbeeinflussung bereits in der Entstehungsphase ermöglicht werden kann.

  • Strategische Bedeutung der Lebenszyklusrechnung bei steigenden Vor- und Nachleistungskosten.
  • Methodische Verknüpfung von Life Cycle Costing und Target Costing.
  • Analyse verschiedener Lebenszyklusmodelle (Produkt, Kunde, Markt, Lieferant).
  • Optimierung der Wirtschaftlichkeit durch frühzeitige Kostenplanung.
  • Ganzheitliche Erfolgsermittlung jenseits traditioneller Periodenbetrachtungen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsabgrenzung

Die Lebenszyklusrechnung (Life Cycle Costing) stellt ein solches Instrument zur mehrperiodischen Planung, Steuerung und Kontrolle der totalen Kosten eines Kostenträgers über den gesamten Lebenszyklus dar. Im Mittelpunkt stehen dabei die totalen Kosten des betrachteten Systems, auch Life Cycle Costs genannt, die alle Kosten von der Entwicklung bis zur Entsorgung eines Systems beinhalten. Die Verwendung des Begriffs „Kosten“ ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht jedoch nicht ganz zutreffend. Vielmehr sollte aufgrund der periodenübergreifenden Betrachtung von Ein- und Auszahlungen die Rede sein, die im Rahmen dieses Konzepts optimiert werden sollen. Neben dem klassischen Produktbezug kann dieses Modell auch auf Projektvorhaben, Kooperationen mit Kunden und Lieferanten sowie auf die Erschließung und Entwicklung neuer Märkte angewendet werden.

Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass sich die Kundenansprüche, für die nicht mehr nur günstige Preise und Konditionen das ausschlaggebende Kriterium sind, gewandelt haben. Seitens der Kunden werden zunehmend eine hohe Qualitätssicherheit der Produkte sowie eine verbindliche Einhaltung von Lieferversprechen hinsichtlich Termin und Menge verlangt. Logistisch perfekte Lösungen sind hierbei von grundlegender Bedeutung. Die beobachtbare Verkürzung von Lebenszyklen stellt außerdem eine große Herausforderung an die Innovationskraft und –geschwindigkeit eines Unternehmens dar. Die Folge sind steigende Vorlaufkosten durch erhöhte Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Konstruktion sowie für die Fertigungsvorbereitung. Auf der anderen Seite müssen Anlagen, Werkzeuge und sonstige Gegenstände, die nach der Nutzung keine Verwendung mehr finden umgerüstet oder entsorgt werden. Oft sind dabei strenge Umweltvorschriften zu beachten. All dies führt zu stark angestiegenen Nachleistungskosten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung und Zielsetzung: Hier wird die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung der Kostenrechnung aufgrund verschärften Wettbewerbs und steigender Vorleistungskosten begründet und das Ziel der Arbeit definiert.

2. Bedeutung des Life Cycle Costings: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Lebenszyklusrechnung als Instrument zur mehrperiodischen Kostenplanung und erläutert deren wachsende Relevanz für den Unternehmenserfolg.

3. Methodik und Vorgehensweise der Lebenszyklusrechnung: Es wird das Phasenschema der Lebenszyklusrechnung erläutert und die methodische Integration des Target Costings als ergänzendes Instrument dargestellt.

4. Einsatzfelder der Lebenszyklusrechnung: Dieses Kapitel überträgt das Modell auf verschiedene Anwendungsbereiche, konkret auf Produkt-, Kunden-, Markt- und Lieferantenlebenszyklen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Würdigung des Konzepts als zentrales Instrument für eine zukunftsorientierte Unternehmensführung und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Life Cycle Costing, Lebenszyklusrechnung, Kostenmanagement, Target Costing, strategische Unternehmensführung, Produktlebenszyklus, Vorleistungskosten, Nachleistungskosten, Erfolgspotenzial, Kostenbeeinflussung, Periodenübergreifende Erfolgsermittlung, Wirtschaftlichkeit, Kundenlebenszyklus, Marktlebenszyklus, Lieferantenlebenszyklus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept des Life Cycle Costings als strategisches Instrument des Controllings, um die Kosten eines Produkts oder Systems über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg zu planen und zu steuern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die begriffliche Einordnung, die methodische Vorgehensweise, die Verknüpfung mit dem Target Costing sowie die Anwendung des Konzepts auf verschiedene betriebswirtschaftliche Lebenszyklusmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Aufzeichnung, wie durch eine ganzheitliche Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus das Erfolgspotenzial optimiert und eine frühe Kostenbeeinflussung ermöglicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierte Darstellung der Kostenrechnungsmodelle, wobei insbesondere Phasenschemata zur Veranschaulichung der zeitlichen Kostenentwicklung herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedeutung des Life Cycle Costings, die Methodik der Umsetzung (inklusive Deckungsbeitragsrechnung) und die detaillierte Beschreibung der Einsatzfelder (Produkt, Kunden, Märkte, Lieferanten).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lebenszyklusrechnung, Kostenmanagement, Vor- und Nachleistungskosten sowie die strategische Erfolgspotenzialoptimierung.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen Vor- und Nachleistungskosten wichtig?

Da diese Kosten oft den größten Anteil an den Gesamtkosten ausmachen und eine frühzeitige Planung in der Entstehungsphase notwendig ist, um die Rentabilität in späteren Phasen zu sichern.

Wie ergänzt das Target Costing das Life Cycle Costing?

Während das Life Cycle Costing den Zeitraum und die Kostenkategorien ganzheitlich betrachtet, liefert das Target Costing ein konkretes Instrument, um Kostenziele bereits in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase strikt am Markt auszurichten.

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Details

Title
Life Cycle Costing
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
2,7
Author
Markus Zimmermann (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V61894
ISBN (eBook)
9783638552455
ISBN (Book)
9783638678391
Language
German
Tags
Life Cycle Costing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Zimmermann (Author), 2005, Life Cycle Costing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61894
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