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Rene Descartes - Die Methode und der Wert des Zweifelns

Title: Rene Descartes - Die Methode und der Wert des Zweifelns

Term Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Angelika Stegmeyer (Author)

Philosophy - Early Modern Philosophy (approx. 1350-1600)
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Summary Excerpt Details

Rene Descartes(Renatus Cartesius) wurde am 31. März 1596 in La Haye, Touraine geboren und starb am 11. Februar 1650 in Stockholm.
Er entstammte einem vornehmen Adelsgeschlecht und besuchte die Jesuitenschule in La Fleche. 1617 trat er in den Militärdienst und nahm an Kämpfen in den Niederlanden, in Böhmen und in Deutschland teil, wobei er allerdings als Offizier ein "gehobenes" Leben genoss. Später lebte er zurückgezogen, meist in den Niederlanden. Descartes unterhielt engen Briefkontakt zu bedeutenden Wissenschaftlern seiner Zeit, denen er immer wieder seine Texte schickte und ihre Kritiken und Anregungen aufgriff. Im Jahr 1649 ging er auf dringliche Einladung von Königin Christine nach Stockholm, wo er an einer Lungenentzündung starb.
1637 erschein erstmals der Discours de la methode, "Von der Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der wissenschaftlichen Forschung" in Leiden in französischer Sprache, dem 1644 eine in Amsterdam herausgegebene lateinische Edition folgte. 1641 erschienen die Meditationes de prima philosophia, "Meditationen über die Grundlagen der Philosophie", 1644 die Principia Philosophia, "Die Prinzipien der Philosophie".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Rene Descartes

2. Rationalismus

3. Methode und Zweifel

4. Ich denke, also bin ich – cogito ergo sum.

5. Vollkommenheit und Gottesbeweis

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den methodischen Zweifel als zentrales Werkzeug in der Philosophie von René Descartes, um eine absolut sichere Erkenntnisgrundlage zu identifizieren und die Rolle Gottes sowie des menschlichen Willens in diesem Prozess kritisch zu beleuchten.

  • Die methodische Anwendung des Zweifels
  • Die Begründung des "cogito ergo sum"
  • Die Rolle der göttlichen Vollkommenheit
  • Das Verhältnis von freiem Willen und Irrtum

Auszug aus dem Buch

3. Methode und Zweifel

Descartes Ziel ist die Erforschung der unbezweifelbaren, absoluten Wahrheit. Sein Anspruch an die Philosophie ist es, Erkenntnisse auf eine unzweifelhafte Basis zu stellen, die selbst konditionale Erkenntnisse nicht zulässt. Er stellt sich die Frage, ob es solche Wahrheiten gebe, die trotz rigoros durchgeführtem Infragestellens Bestand haben. Hierzu stellt er vier Regeln auf, nach denen man vorgehen müsse, um zum wahren Wissen zu gelangen:

1. Nichts für wahr halten, was nicht so klar und deutlich erkannt worden ist, dass es nicht in Zweifel gezogen werden kann.

2. Schwierige Probleme in Teilschritten erledigen

3. Vom Einfachen zum Schwierigen fortschreiten

4. Stets prüfen, ob in der Untersuchung Vollständigkeit erreicht ist

Im ersten Teil der Prinzipien der Philosophie, der in vier Teile gegliedert ist, befasst Descartes sich mit den Prinzipien der menschlichen Erkenntnis.

Ein Kind übernimmt Meinungen seines Umfeldes und ist erst später selbst in der Lage, diese zu reflektieren. Nun ist es aber rein quantitativ unvorstellbar, alle Meinungen, die man sich im Laufe eines – wenn auch noch jungen –Lebens angeeignet hat, restlos auf Wahrheit hin zu prüfen. Deshalb ist die einzige Möglichkeit, zur wirklich wahren Wahrheit zu gelangen, restlos alles, von dem ich nicht mit Sicherheit weiß, dass es wahr ist, als möglicherweise falsch auszusortieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Rene Descartes: Dieses Kapitel gibt einen biografischen Überblick über das Leben von René Descartes und benennt seine bedeutendsten philosophischen Werke.

2. Rationalismus: Hier wird Descartes als Begründer des Rationalismus eingeführt, der die Vernunft als primäre Quelle der Erkenntnis zur Abgrenzung von der Theologie nutzt.

3. Methode und Zweifel: Das Kapitel erläutert Descartes' vier Regeln zur Erlangung von Wissen und begründet die Notwendigkeit des radikalen Zweifels als Ausgangspunkt.

4. Ich denke, also bin ich – cogito ergo sum.: Dieses Kapitel widmet sich der Identifikation des unbezweifelbaren Subjekts durch den Akt des Denkens selbst.

5. Vollkommenheit und Gottesbeweis: Hier wird dargelegt, warum Descartes die Existenz eines vollkommenen Gottes als notwendige Voraussetzung für wahre Erkenntnis und zur Erklärung der menschlichen Irrtumsfähigkeit heranzieht.

6. Schlussbemerkung: Die Zusammenfassung betont den methodischen Charakter des Zweifelns bei Descartes, der letztlich in den ewigen, notwendigen Wahrheiten fundiert ist.

Schlüsselwörter

Rene Descartes, Rationalismus, Methode, Zweifel, Erkenntnistheorie, Cogito ergo sum, Gott, Vollkommenheit, freier Wille, Irrtum, Philosophie, Subjekt, Vernunft, geistige Substanz, Wahrheitsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die philosophische Methodik von René Descartes, insbesondere seinen radikalen Ansatz des Zweifels und den daraus resultierenden Aufbau sicherer Erkenntnis.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themen sind der methodische Zweifel, das Selbstbewusstsein (Cogito), die Rolle Gottes und das Problem des menschlichen Irrtums in Abhängigkeit vom freien Willen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Descartes durch den methodischen Zweifel versucht, eine unerschütterliche Basis für die Philosophie zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Analyse und Interpretation zentraler philosophischer Texte von Descartes unter Einbeziehung relevanter Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert den Übergang vom Zweifel zum "Ich denke, also bin ich", diskutiert den Gottesbeweis über die Vollkommenheit und untersucht die Ambivalenz des freien Willens.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Rationalismus, methodischer Zweifel, cogito ergo sum, Vollkommenheit und freier Wille.

Warum ist laut Descartes der Zweifel für das Denken notwendig?

Der Zweifel ist notwendig, um alle möglicherweise falschen Annahmen zu eliminieren und nur dasjenige als wahr anzuerkennen, das absolut klar und deutlich erkannt wird.

Wie erklärt Descartes die Existenz von Irrtümern trotz der Existenz eines gütigen Gottes?

Descartes verortet die Ursache für Irrtümer im freien Willen des Menschen, der Entscheidungen trifft, bevor der Verstand eine Erkenntnis vollständig und klar erfasst hat.

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Details

Title
Rene Descartes - Die Methode und der Wert des Zweifelns
College
University of Stuttgart  (Institut für Philosophie)
Course
Prinzipien der Philosophie Proseminar
Grade
1,0
Author
Angelika Stegmeyer (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V61917
ISBN (eBook)
9783638552677
ISBN (Book)
9783656771401
Language
German
Tags
Rene Descartes Methode Wert Zweifelns Prinzipien Philosophie Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Angelika Stegmeyer (Author), 2005, Rene Descartes - Die Methode und der Wert des Zweifelns, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61917
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