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Landwirtschaft und Schule

Title: Landwirtschaft und Schule

Examination Thesis , 2002 , 171 Pages , Grade: gut

Autor:in: Christine Seim (Author)

Didactics - Earth Science
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit „Landwirtschaft und Schule“ gliedert sich in zwei Themenschwerpunkte. Das Kapitel „Agrargeschichtlicher Überblick der deutschen Landwirtschaft“ soll den Wandel der deutsche Landwirtschaft von den Anfängen der bäuerlichen Landwirtschaft bis heute thematisieren. In neun Unterkapiteln sollen Ansätze und Thesen zur Klärung des Wandels besprochen und die Strukturen des Umformungsprozesses dargestellt werden. Dieser Überblick der deutschen Landwirtschaft bleibt nicht auf den Bereich der Landwirtschaft im engsten Sinne beschränkt, sondern Handel, Handwerk, Gewerbe und Gesellschaftsstruktur wurden mit einbezogen, da die Entstehung von nicht an der Nahrungsproduktion beteiligten Konsumentengruppen mit ihren Auswirkungen auf die Nahrungserzeugung schon in die frühe Zeit zurückreicht. Das Kapitel „Mit Kindern Landwirtschaft erleben – Ausgewählte außerschulische Lernorte zu Thema Landwirtschaft“ soll außerschulische Lernorte, Initiativen zur Förderung einer Begegnung von Landwirtschaft und Schule, Materialien und Medien vorstellen, die alle das Ziel haben, Landwirtschaft und Schule zusammenzuführen und somit die Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten von Kindern zu erweitern. Für mich ist es wichtig, nicht nur eine wissenschaftliche Arbeit über die Landwirtschaft im Wandel zu verfassen, sondern auch einen Bogen zur Schule herzustellen. Mich interessiert, welche Möglichkeiten das Thema Landwirtschaft bietet, es zum Unterrichtsthema werden zu lassen. Dazu möchte ich zwei strukturierte außerschulische Lernorte und einen unstrukturierten außerschulischen Lernort vorstellen und diese daraufhin prüfen, ob sie Kindern ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand ermöglichen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Agrargeschichtlicher Überblick der deutschen Landwirtschaft

2.1 Die Anfänge der bäuerlichen Landwirtschaft

2.1.1 Zur Entstehung der bäuerlichen Wirtschaftsweisen

2.1.2 Die Landwirtschaft im Neolithikum

2.1.3 Die Landwirtschaft in der Bronze- und vorrömischen Zeit

2.2 Die Landwirtschaft in der Römerzeit

2.2.1 Die Landwirtschaft im römischen Germanien

2.2.2 Die Landwirtschaft im freien Germanien

2.3 Die Landwirtschaft im Mittelalter

2.3.1 Die Landwirtschaft im Frühmittelalter

2.3.2 Die Landwirtschaft im Hochmittelalter

2.3.3 Die Landwirtschaft im Spätmittelalter

2.4 Die Landwirtschaft in der frühen Neuzeit

2.4.1 Ausweitung und Verbesserung der Ernährungsbasis

2.4.2 Soziale Stellung des Bauernstandes und soziale Schichtung auf dem Lande

2.4.3 Produktionstechnik, Betriebs- und Wirtschaftsformen

2.4.4 Treibende Ideen und ihre Vertreter in der Zeit des ausklingenden Feudalismus

2.5 Die Umgestaltung der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert

2.5.1 Die Bauernbefreiung

2.5.2 Agrarwissenschaft und Agrarbildung als Grundlage der Umgestaltung

2.5.3 Die Intensivierung der pflanzlichen und tierischen Produktion

2.6 Der Weg der deutschen Landwirtschaft zwischen Reichsgründung und Erstem Weltkrieg

2.6.1 Vom Agrarstaat zum Industriestaat

2.6.2 Die Einführung der Agrarschutzzölle

2.6.3 Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Erzeugung

2.7 Landwirtschaft im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik

2.7.1 Die Kriegsernährungswirtschaft im Ersten Weltkrieg

2.7.2 Die Agrarwirtschaft in der Weimarer Republik

2.8 Die Agrarpolitik des Nationalsozialismus

2.8.1 Die Blut und Boden – Ideologie

2.8.2 Reichsnährstand und Erzeugungsschlacht

2.8.3 Die Kriegsernährungswirtschaft

2.9 Die getrennte agrarwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik

2.9.1 Die Entwicklung zur sozialistischen Landwirtschaft in der Deutschen Demokratischen Republik

2.9.2 Die landwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

2.9.3 Agrarwirtschaft im wiedervereinigten Deutschland – ein Ausblick

3 Mit Kindern Landwirtschaft erleben - Außerschulische Lernorte zum Thema Landwirtschaft

3.1 Möglichkeiten, das Thema Landwirtschaft in der Schule zu behandeln

3.2 Der außerschulische Lernort

3.2.1 Motive für die Wahl von außerschulischen Lernorten

3.2.2 Der Rahmenplan Grundschule und außerschulische Lernorte

3.2.3 Organisation und Planung des Besuches eines außerschulischen Lernortes

3.2.4 Probleme und Grenzen des Lernens an außerschulischen Lernorten

3.3 Außerschulischer Lernort „Freilichtmuseum“ am Beispiel „Hessenpark“

3.3.1 Das Freilichtmuseum Hessenpark

3.3.2 Das Bildungsangebot

3.3.2.1 Die Projekte

3.3.2.2 Die Ausstellungen

3.3.2.3 Die Führungen

3.3.2.4 Die handwerklichen Vorführungen

3.3.2.5 Die schriftlichen Materialien

3.4 Außerschulischer Lernort „Schulbauernhof“ am Beispiel „SBH Norderlück“

3.4.1 Lernen auf einem Schulbauernhof

3.4.2 Anforderungen an einen Schulbauernhof

3.4.3 Schulbauernhöfe in Deutschland

3.4.4 Funktionsweise und Erfahrung des Schulbauernhofes Norderlück

3.4.4.1 Von der Idee zum laufenden Betrieb

3.4.4.2 Der organisatorische Rahmen

3.4.4.3 Der finanzielle Rahmen

3.4.4.4 Der personelle Rahmen

3.4.4.5 Auslastung und Einzugsbereich

3.4.4.6 Die Zielgruppen

3.4.4.7 Der pädagogische Rahmen

3.4.4.8 Die Tiere

3.5 Außerschulischer Lernort „Bauernhof“

3.5.1 Vorbereitung eines Bauernhofbesuchs

3.5.2 Absprache mit dem Landwirt / der Landwirtin

3.5.3 Organisatorische Fragen

3.5.4 Inhaltliche Vorbereitung

3.5.5 Thematische Schwerpunkte und Fragestellungen

3.5.6 Mitarbeits- und Aktionsmöglichkeiten

3.5.7 Nachbereitung

3.6 Allgemeine Bildungs- und Erlebnisangebote

3.7 Initiativen zur Förderung einer Begegnung von Landwirtschaft und Schule

3.8 Materialien und Medien

4 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel der deutschen Landwirtschaft und verknüpft diesen mit pädagogischen Ansätzen zur Vermittlung des Themas an Grundschulkinder durch außerschulische Lernorte.

  • Historische Entwicklung der deutschen Landwirtschaft vom Neolithikum bis zur Gegenwart
  • Struktureller Wandel der Agrargesellschaft und Technisierung
  • Bedeutung von außerschulischen Lernorten wie Bauernhöfen und Freilichtmuseen für den Sachunterricht
  • Konzeption und Organisation von Unterrichtsgängen und Projekten auf Bauernhöfen
  • Förderung ganzheitlichen Lernens („mit Kopf, Herz und Hand“) im Sinne von Pestalozzi

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Die Landwirtschaft im Neolithikum

„Entscheidend für das Aufstreben der menschlichen Gesellschaft war der Übergang von einer Jäger- und Sammlergemeinschaft zu einer sesshaften Kultur der Ackerbauern.“ (vgl. SEIDL, 1995, S.17)

Um etwa 5500 v. Chr. traten in Mitteleuropa erste bäuerliche Bevölkerungsgruppen auf, deren Siedlungen und Anbauflächen auf den unteren, lößbedeckten Hangbereichen der Beckenlandschaften zu finden waren. Sie gehörten der Kulturperiode der Bandkeramik an. (vgl. SCHNEIDER, 1993, S.1) Diese sich von Mähren bis zu den südlichen Niederlanden ausbreitende Kulturgruppe scheint sich zunächst im Südosten ihres späteren großen Verbreitungsgebietes entwickelt und sich dann nach Norden und Nordwesten ausgebreitet zu haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der beiden Themenschwerpunkte der Arbeit, die sich mit der Agrargeschichte und der pädagogischen Erschließung außerschulischer Lernorte befassen.

2 Agrargeschichtlicher Überblick der deutschen Landwirtschaft: Detaillierte Betrachtung des historischen Wandels der deutschen Landwirtschaft von den neolithischen Anfängen bis zur Situation im wiedervereinigten Deutschland.

3 Mit Kindern Landwirtschaft erleben - Außerschulische Lernorte zum Thema Landwirtschaft: Untersuchung pädagogischer Möglichkeiten, Kindern landwirtschaftliche Zusammenhänge an außerschulischen Orten wie Freilichtmuseen oder Schulbauernhöfen näherzubringen.

4 Schlusswort: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Bedeutung von außerschulischen Lernorten für das Lernen mit Kopf, Herz und Hand.

Schlüsselwörter

Landwirtschaft, Agrargeschichte, Sachunterricht, Grundschule, Außerschulische Lernorte, Bauernhof, Freilichtmuseum, Schulbauernhof, Technisierung, Bauernbefreiung, Umwelterziehung, ganzheitliches Lernen, Pädagogik, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der deutschen Landwirtschaft und zeigt Wege auf, wie diese komplexe Thematik durch außerschulische Lernorte für Grundschulkinder erlebbar gemacht werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der agrargeschichtlichen Evolution in Deutschland sowie auf der didaktischen Aufbereitung von Lernorten wie Schulbauernhöfen und Freilichtmuseen im Rahmen des Sachunterrichts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, den Bogen von der historischen Landwirtschaft zur modernen Schule zu spannen und zu prüfen, inwieweit außerschulische Lernorte Kindern ein ganzheitliches Lernen nach Pestalozzi („mit Kopf, Herz und Hand“) ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und die Einbettung von Lerninhalten in curriculare Vorgaben (Rahmenplan Grundschule) methodisch untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden agrargeschichtlichen Überblick der deutschen Landwirtschaft (Kapitel 2) und eine detaillierte Auseinandersetzung mit außerschulischen Lernorten (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Agrargeschichte, Sachunterricht, Außerschulische Lernorte, Schulbauernhof, ganzheitliches Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die pädagogische Arbeit im „Freilichtmuseum“ von der auf einem „Schulbauernhof“?

Das Freilichtmuseum Hessenpark fokussiert auf eine historische Sichtweise und die Darstellung vergangener Lebens- und Arbeitswelten, während der Schulbauernhof primär der aktiven Umwelterziehung durch praktische Mitarbeit am aktuellen landwirtschaftlichen Alltag dient.

Warum wird der „Schulbauernhof“ als besonders geeignet für „schwierige“ Klassen angesehen?

Schulbauernhöfe bieten den Kindern durch ihre Handarbeitsorientierung und die Abkehr von rein theoretischen Leistungsanforderungen Freiräume, in denen sie ohne Angst vor Fehlern praktische Erfahrungen sammeln und soziale Kompetenzen stärken können.

Excerpt out of 171 pages  - scroll top

Details

Title
Landwirtschaft und Schule
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Lehramt an Grundschulen und an Hauptschulen und Realschulen)
Grade
gut
Author
Christine Seim (Author)
Publication Year
2002
Pages
171
Catalog Number
V6196
ISBN (eBook)
9783638138277
Language
German
Tags
außerschulischer Lernort Geschichte der Landwirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Seim (Author), 2002, Landwirtschaft und Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6196
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