Wirtschaftspolitische Implikationen der Ricardo-Theorie

Handelsstrukturen zwischen Deutschland und den Staaten Mittel- und Osteuropas


Seminararbeit, 2006

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

1. Einführung

2 Die Ricardo-Theorie
2.1 Annahmen und Aussagen der Ricardo-Theorie
2.2 Illustration der Ricardo-Theorie anhand eines Zahlenbeispiels

3 Komparativer Kostenvorteil bei einem Kontinuum von Gütern
3.1 Angebotsseite des DFS-Modells
3.2 Nachfrageseite und Gleichgewicht im DFS-Modell
3.3 Die Rolle nicht-handelbarer Güter für die Handelsstruktur

4 Empirische Evidenz der ricardianischen Theorie

5 Wirtschaftspolitische Implikationen der ricardianischen Theorie für die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den
5.1 Allgemeine wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen
5.2 Effekte der Integration der MOEL in den (globalen) Güteraustausch
5.3 Technischer Fortschritt in den MOEL

6 Fazit

LITERATURVERZEICHNIS

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Arbeitskoeffizienten des (fiktiven) Zahlenbeispiel Ricardos

Abbildung 2: Bestimmung des Lohnverhältnisses und des Spezialisierungsmusters im DFS-Modell

Abbildung 3: Die Rolle nicht-handelbarer Güter für die Handelsstruktur

Abbildung 4: Korrelation zwischen Produktivität und Exporten

Abbildung 5: Integration der MOEL in den (globalen) Güteraustausch

1. Einführung

Der Begriff der „Globalisierung“ ist spätestens seit Ende des zwanzigsten Jahrhunderts ein weit verbreitetes Schlagwort, welches für unterschiedlichste Phänomene der zunehmenden politischen, kulturellen und vor allem ökonomischen Verflechtung der Welt verwendet wird[1]. Die öffentliche Debatte darüber ist in Deutschland häufig mit negativen Assoziationen, wie der Angst vor Arbeitsplatzverlagerungen in so genannte Billiglohnländer, verbunden. Dabei fokussieren sich diese Ängste zumeist auf zwei Wachstumsregionen dieser Welt, Südostasien mit China und Indien auf der einen Seite sowie die Staaten Mittel- und Osteuropas auf der anderen Seite.

Globalisierungskritiker befürchten vor allem, dass die fortschreitende ökonomische Verflechtung zu einer Zunahme der weltweiten sozialen Diskrepanzen führt. Befürworter der Globalisierung wenden hiergegen ein, dass transnationaler Handel durch Spezialisierung, Arbeitsteilung und Freihandel im Rahmen internationaler Wertschöpfungsketten zu Wohlstandsgewinnen führt. Den theoretischen Grundstein für diese Argumentation legte schon lange vor der Globalisierungsdebatte[2] der britische Ökonom David Ricardo (1772-1823) in seinem Werk „On the Principles of Political Economy and Taxation“ (1817)[3] mit dessen Theorie der „komparativen Kostenvorteile“ die „Geburtsstunde der modernen Außenhandelstheorie“ schlug[4].

Ziel dieser Arbeit ist es zu prüfen, welche wirtschaftspolitischen Implikationen die Theorie Ricardos für einen Teilaspekt der zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtung der Welt liefert: Die ökonomischen Beziehungen zwischen Deutschland und den Staaten Mittel- und Osteuropas (im Folgenden auch MOEL)[5] seit der Transformation der ehemals sozialistischen Planwirtschaften zu Marktwirtschaften westlichen Vorbilds. Zu diesem Zweck wird sowohl das originäre einfache Zwei-Länder-Zwei-Güter-Modell Ricardos als auch ein in der Tradition Ricardos stehendes, verallgemeinertes Modell mit einem Kontinuum von Gütern der Ökonomen Dornbusch, Fischer und Samuelson[6] (im Folgenden DFS-Modell) vorgestellt und anschließend in einem zweiten Schritt auf ihre wirtschaftspolitischen Implikationen hinsichtlich der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den MOEL seit Beginn der (wirtschaftlichen) Transformation in Mittel- und Osteuropa untersucht.

2 Die Ricardo-Theorie

2.1 Annahmen und Aussagen der Ricardo-Theorie

Zentrales Element der Theorie Ricardos ist die Aussage, dass sich die Aufnahme von Außenhandelsbeziehungen für alle Beteiligten lohnt, selbst dann wenn ein Land bei allen Gütern gegenüber dem anderen Land absolute Kostenvorteile besitzt. Ricardo gelingt der Nachweis, dass in einem solchem Fall die Aufnahme von Außenhandel auch dem (absolut) Benachteiligten Vorteile bringt, wenn trotz absoluter Kostendifferenzen in der Erzeugung der Produkte komparative Kostenunterschiede existieren. Damit ist gemeint, dass die absoluten Differenzen bei den einzelnen Produkten unterschiedlich groß sind. Vor Ricardo war hingegen die Ansicht weit verbreitet, Außenhandel beruhe ausschließlich auf absoluten Kostenvorteilen[7].

Ricardos Theorem der komparativen Kostenvorteile beruht, wie andere Standardmodelle der reinen Theorie des internationalen Handels[8] auf den Annahmen des vollkommenen Wettbewerbs. Folglich werden u.a. konstante Präferenzen und homogene Güter unterstellt und es wird von der unbegrenzten Mobilität der Produktionsfaktoren ausgegangen[9]. Der einzige relevante Produktionsfaktor in Ricardos Modell ist Arbeit L[10]. Dieser ist annahmegemäß konstant, vollbeschäftigt, homogen und national unbegrenzt intersektoral mobil. International ist der Faktor Arbeit hingegen völlig immobil. Für den Verbraucher spielt es keine Rolle, woher ein Gut stammt, da beide Güter sowohl im In- als auch im Ausland in identischer Qualität produziert werden können. Die Entscheidung, welches Land welches Gut produziert, hängt nur davon ab, welches der beiden Länder jeweils komparative Kostenvorteile besitzt. Diese liegen nach Ricardo allein in relativen Unterschieden der Arbeitsproduktivität aufgrund unterschiedlicher Produktionstechnologien in den beiden Staaten begründet, andere denkbare Ursachen spielen keine Rolle[11]. Gemessen wird die Arbeitsproduktivität des jeweiligen Gutes anhand des reziproken Wertes des Arbeitskoeffizienten a, welcher die Anzahl der Arbeitsmenge angibt, die zur Herstellung einer Produkteinheit eines Gutes notwendig ist[12]. Entscheidend ist folglich allein die relative Effizienz des einzigen Produktionsfaktors Arbeit. Aufgrund der zusätzlichen Annahme konstanter Skalenerträge sind die Arbeitskoeffizienten konstant[13].

Ricardo argumentiert in seiner Theorie vor dem Hintergrund der so genannten „Arbeitswertlehre“, die im frühen 19. Jahrhundert weit verbreitet war und die vor allem auch die Konzentration auf den Produktionsfaktor Arbeit erklärt[14]. Dieser Lehre zufolge entspricht der Wert der eingesetzten Arbeitskraft dem Wert der Produktion und damit dem Wert des Gutes. Da außerdem der Faktor Arbeit annahmegemäß intersektoral mobil ist, muss der Lohn in beiden Sektoren identisch sein, so dass das nationale Preisverhältnis der beiden Güter durch das (konstante) Verhältnis der sektoralen Arbeitskoeffizienten a1 und a2 determiniert ist[15]. Das Preisverhältnis entspricht überdies der (konstanten) Grenzrate der Transformation und damit dem Grenzkostenverhältnis[16]. Insgesamt geht Ricardo in seiner Argumentation ausschließlich von Angebotsaspekten aus. Eine kohärente Beschreibung der Nachfrageseite sucht man bei Ricardo vergeblich.

2.2 Illustration der Ricardo-Theorie anhand eines Zahlenbeispiels

Die Argumentation Ricardos soll anhand eines Zahlenbeispiels für den stark vereinfachenden Zwei-Länder-Zwei-Güter-Fall[17] noch einmal verdeutlicht werden. Die beiden (fiktiven) Länder werden im Folgenden als Inland und Ausland[18] bezeichnet, wobei die das Ausland betreffenden Variablen jeweils mit einem (*) gekennzeichnet werden. Dabei können beide Seiten die Güter A und B produzieren. Im untenstehenden Beispiel kostet die Herstellung einer Einheit des Gutes A im Ausland 100 Arbeitseinheiten, während im Inland nur 90 Arbeitseinheiten dafür benötigt werden. Für die Produktion einer Einheit des Gutes B gilt das Verhältnis 80:120. Das Inland besitzt folglich bei beiden Gütern einen absoluten Kostenvorteil, wie Abb. 1 veranschaulicht.

Abbildung 1: Arbeitskoeffizienten des (fiktiven) Zahlenbeispiel Ricardos

Abbildung in ieser Leseprobe nicht enthalten

Auf den ersten Blick scheint es für das Inland deshalb keinen Anreiz zu geben mit dem Ausland Außenhandel zu betreiben. Hier kommt nun jedoch die Idee der komparativen Kostendifferenzen ins Spiel: Das Prinzip des komparativen Vorteils beruht auf der Betrachtung einer doppel­ten Tauschrelation. Zunächst wird der einfache Tauschwert der beiden Waren innerhalb eines Landes in einem Zustand der Autarkie betrachtet. In unserem Beispiel beträgt das Autarkietauschverhältnis im Inland 9:8, für das Ausland 10:12. Da eine Arbeitseinheit nur einmal eingesetzt werden kann, kommt es zu „Opportunitätskosten“[19]. Diese sind definiert als „die Mengen eines Gutes, auf welche die Volkswirtschaft verzichten muss, um bestimmte Mengen eines anderen Gutes herzustellen“[20]. Die zweite Relation bezieht sich auf den Quotienten der nationalen Tauschverhältnisse beider Staaten. Der komparative Vorteil des Auslandes in der Produktion von Gut A liegt dann darin begründet, dass es für die Herstellung einer zusätzlichen Einheit von Gut A auf weniger Produktion von Gut B verzichten muss, als das Inland dies müsste. Entscheidende Bedingung für die Aufnahme von Außenhandel sind also nicht absolute Produktivitätsdifferenzen, sondern „Differenzen in den Produktivitätsdifferenzen“[21].

Die Aufnahme von Außenhandel wirkt sich nun für beide Seiten positiv aus. Zur Verdeutlichung sei angenommen, dass das Inland seine aufgrund des Verzichts auf eine Einheit von Gut A zusätzlich produzierte Menge von Gut B (9/8) im Ausland gegen Gut A zu dem dort geltenden Autarkiepreisverhältnis tauschen kann. Das Inland bekäme dafür 9/8 x 12/10 = 1,35 Einheiten von Gut A, also deutlich mehr als den ursprünglichen Produktionsverzicht[22]. Für das Ausland ergibt sich ein analoger Vorteil beim Verzicht auf die Herstellung einer Einheit von Gut B. Hieraus folgt unmittelbar, dass es für das Inland vorteilhaft ist, sich vollständig auf die Produktion und den Export von Gut B zu spezialisieren und Gut A aus dem Ausland zu importieren. Umgekehrt profitiert das Ausland von der vollständigen Spezialisierung auf Gut A und dessen Export, bei gleichzeitigem Import von Gut B aus dem Inland. Das Ricardo-Modell impliziert hierbei, dass beim Übergang von Autarkie zu Freihandel die Sektoren mit komparativem Nachteil „schlagartig“ verschwinden.

Im Vergleich zur Autarkiesituation können beide Länder ein Konsumniveau erreichen, das außerhalb ihrer eigenen Produktionsmöglichkeiten liegt und damit eine bessere Güterversorgung sicherstellen. Auch wird damit eine insgesamt höhere Weltproduktion erzielt[23]. Dabei sind die Wohlfahrtsgewinne für ein Land bei gegebenen Nachfrageverhältnissen umso größer, je weiter die Preisrelation nach Handel vom Verhältnis der Autarkiepreise entfernt ist. Hierbei ist aber zu beachten, dass nur dann überhaupt Gewinne realisiert werden können, wenn sich nach Aufnahme des Handels ein Tauschverhältnis am Weltmarkt (Terms of Trade) bildet, welches zwischen den beiden nationalen Tauschverhältnissen im Autarkiezustand liegt[24][25]. Wie sich die Terms of Trade exakt bestimmen, lässt Ricardo allerdings offen[26]. Hierfür würden zusätzlich Nachfrageaspekte benötigt, die Ricardo in seinem Modell bekanntlich vernachlässigt.

[...]


[1] Vgl. Pflüger 2002: 6.

[2] Einen guten Überblick über die Globalisierungsdebatte bietet z.B. Fischer 2003: 1ff.

[3] Für die Außenhandelstheorie ist hierbei vor allem sein Kapitel 7 „About Foreign Trade“ maßgeblich, in dem Ricardo seine Theorie der „komparativen Kosten“ entwickelt. Siehe dazu die dritte Auflage des Originalwerks: Ricardo 1821: Kapitel 7.

[4] Rose/Sauernheimer 1999: 373.

[5] Hierunter werden in dieser Arbeit die acht 2004 der EU beigetretenen Staaten der Region verstanden, da diese von ihren Rahmenbedingungen her soweit miteinander vergleichbar sind, dass man sie zu einer Region zusammenfassen kann, was bei einer weiteren Begriffsdefinition kaum noch möglich wäre. Kleinere Unterschiede zwischen diesen Volkswirtschaften werden dabei außer Betracht gelassen, da diese für das grundsätzliche Ergebnis dieser Arbeit nicht relevant sind. Es handelt sich im Einzelnen also um Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen. Die Abkürzung MOEL bedeutet „mittel- und osteuropäische Länder“.

[6] Über die Vorteile dieses Modells in Bezug auf die Fragestellung wird zu Beginn von Kapitel 3 eingegangen.

[7] Wichtigster Vertreter dieser Theorie ist Adam Smith.

[8] Zu den grundlegenden Annahmen der reinen Theorie, siehe u.a. Rose/Sauernheimer 1999: 371ff; einen guten Überblick über die verschiedenen Modelle gibt bspw. Gandolfo 1998: 9ff.

[9] Vgl. Rose/Sauernheimer 1999: 379ff.

[10] Andere denkbare Produktionsfaktoren wie Kapital und Boden spielen in Ricardos Modell keine Rolle

[11] Vorstellbar wären z. B. auch Unterschiede in den Faktorausstattungen von Staaten hinsichtlich verschiedener Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital, Boden), welche im Modell von Heckscher-Ohlin eine entscheidende Rolle für die Entstehung komparativer Vorteile spielen. Zur näheren Beschäftigung mit diesem Modell siehe Gandolfo 1998: 65ff. Eine weitere denkbare Ursache wäre die Nutzung von Größenvorteilen, die insbesondere Handel zwischen ähnlich strukturierten Staaten erklären kann (vgl. Krugman/Obstfeld 1994: 28).

[12] Vgl. Krugman/Obstfeld 1994: 11ff.

[13] Vgl. Rose/Sauernheimer 1999: 43.

[14] Vgl. Gandolfo 1998: 9, Anmerkung 1.

[15] p1/p2 = a1/a2. Vgl. Siebert 2000: 30; Rose/Sauernheimer 1999:439.

[16] Vgl. Rose/Sauernheimer 1999: 439f.

[17] Ricardo selbst argumentiert in einem solchen Rahmen. Eine Übertragung der dadurch gewonnenen Erkenntnisse auf ein Mehr-Länder-Mehr-Güter Fall ist (unter Zuhilfenahme einiger Umformulierungen) möglich (vgl. Rose/Sauernheimer 1999: 372). Ricardo selbst argumentiert in einem solchen Rahmen.

[18] Hierbei wird von Drittstaaten abstrahiert, so dass der Handel zwischen den beiden Staaten dem gesamten Welthandel entspricht. Ricardo selbst nannte die beiden Staaten England und Portugal, die beiden Güter Wein und Tuch.

[19] Ricardo selbst hat diesen Begriff nicht verwendet, er wird jedoch häufig in der einschlägigen Literatur verwendet, so dass er an dieser Stelle eine kurze Würdigung erfährt.

[20] Rose/Sauernheimer 1999: 382.

[21] Vgl. ebd. 412.

[22] Das Ricardo-Modell abstrahiert annahmegemäß von Handelskosten, wie Zöllen oder Transportkosten, so dass dies innerhalb der Theorie eine zulässige Rechnung ist.

[23] Vgl. Rose/Sauernheimer 1999: 383.

[24] Vgl. Siebert 2000: 33.

[25] Entsprächen die Terms of Trade einem nationalen Tauschverhältnis, hätte das entsprechende Land keinen Anreiz zur Aufnahme von Außenhandel, da es davon dann nicht profitieren würde (Vgl. Gandolfo 1998: 12).

[26] Vgl. Rose/Sauernheimer 1999: 373.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Wirtschaftspolitische Implikationen der Ricardo-Theorie
Untertitel
Handelsstrukturen zwischen Deutschland und den Staaten Mittel- und Osteuropas
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Rechts-und Wirtschaftswissenschaft - Abteilung Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Seminar: Volkswirtschaftliche Grundlagen der Globalisierung
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V62055
ISBN (eBook)
9783638553759
Dateigröße
629 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Implikationen, Ricardo-Theorie, Verallgemeinerung, Zornbusch/Fischer/Samuelson, Beispiel, Handelsstruktur, Deutschland, Staaten, Mittel-, Osteuropas, Beginn, Transformation, Seminar, Volkswirtschaftliche, Grundlagen, Globalisierung
Arbeit zitieren
Urban Kaiser (Autor), 2006, Wirtschaftspolitische Implikationen der Ricardo-Theorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62055

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