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Gestaltungsraster im Webdesign

Title: Gestaltungsraster im Webdesign

Term Paper , 2006 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dirk Kuntze (Author), René Zschoch (Author), Michaela Scharff (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Zu Beginn werden einige Eckdaten zu Ursprung und Funktion des Gestaltungsrasters als Element des Corporate Designs genannt. Die Prinzipien der visuellen Gestaltung, die schon aus dem Printbereich bekannt sind, werden daraufhin auf ihre Anwendbarkeit im Webdesign überprüft. Dies geschieht anhand zweier Praxisbeispiele aus dem Webdesign, die auf ihre Gestaltungselemente hin analysiert werden, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen hinsichtlich der Gestaltungselemente für Internetpräsenzen deutlich werden sollen.

An den zwei ausgewählten Praxisbeispielen wird der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Gestaltungsrastern für das Webdesign nachvollziehbar aufgezeigt. Sie werden in quasi historischer Abfolge präsentiert. Das ältere statische Gestaltungsraster eröffnet den praxisorientierten Teil der Publikation.
Im Anschluss findet das modernere dynamische Gestaltungsraster – im Beispiel ein in Flash umgesetztes Raster – seinen Platz in der Analyse. An beiden Beispielen wird die praktische Umsetzung der Richtlinien und Gesetzmäßigkeiten für die Erstellungen eines Gestaltungsrasters im Webdesign untersucht. Ebenso soll in dieser Analyse verdeutlicht werden, dass ein Gestaltungsraster im Webdesign eine umfangreichere Funktion ausübt als ein Raster im Printdesign.

Die Publikation setzt sich - im originalen Layout - aus 52 DIN A5 Seiten zusammen.

[c] Dirk Kuntze, René Zschoch, Michaela Scharff

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Gestaltungsraster im Corporate Design

2.1 Aufkommen des Gestaltungsrasters

2.2 Das Gestaltungsraster im Printdesign

2.3 Das Gestaltungsraster im Webdesign

2.3.1 Flexibilität der Darstellung

2.3.2 Rasterkonstruktion im Webdesign

3 Die Internetpräsenz des »Vertriebsanzeigers«

3.1 Die Anzeigenplattform »Vertriebsanzeiger«

3.2 Die Zielgruppe

3.3 Zweck der Internetpräsenz

3.4 Die Gestaltungselemente: Text und Grafik

3.5 Überlegungen zur Art des Rasters

3.6 Die praktische Umsetzung

3.6.1 Das Gestaltungsraster

3.6.2 Die Seitenelemente

3.6.3 Elementbeschreibung

3.6.4 Die Navigationsstruktur

3.6.5 Die Farbgebung

3.6.6 Abstände und Winkel

3.6.7 Die Wirkung der Internetpräsenz

3.6.8 Abhängigkeiten innerhalb des Gestaltungsrasters

4 Die Internetpräsenz von Claudia Faust

4.1 Die Fotografin Claudia Faust

4.2 Allgemeine Vorüberlegungen und Ideen

4.3 Die Seitenstruktur

4.3.1 Die Bereiche der Seite

4.3.2 Das Navigationskonzept

4.4 Die Gestaltung

4.4.1 Das Farbkonzept

4.4.2 Das Gestaltungsraster

4.5 Kurzvorstellung der Administrationsoberfläche

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit und Funktion des Gestaltungsrasters, einem bewährten Prinzip aus dem Printdesign, im Kontext des modernen Webdesigns. Anhand zweier Praxisbeispiele werden die unterschiedlichen Herausforderungen und Potenziale statischer und dynamischer Rastersysteme analysiert, um eine fundierte Orientierung für deren effiziente und ästhetisch anspruchsvolle Nutzung in Internetpräsenzen zu geben.

  • Historische Herleitung und Bedeutung des Gestaltungsrasters
  • Vergleich von statischen und dynamischen Rastersystemen
  • Methoden der Rasterkonstruktion für Internetpräsenzen
  • Bedeutung von Usability und Navigationsstruktur
  • Farbpsychologie und visuelle Gestaltung im Web

Auszug aus dem Buch

2.1 Aufkommen des Gestaltungsrasters

Das Raster ist wie ein Fischernetz, das typographische Zeichen, Bilder, Grafiken, Farbflächen usw. auffängt. Die Maschen dieses Netzes geben jedem Element seinen richtigen Platz.

Das Gestaltungsraster hat seinen Ursprung in der Typographie der 20er und 30er Jahre. Im Jahre 1928 fasste Tschichold in seinem Buch »Die neue Typographie« moderne typographische Prinzipien in Form eines Regelwerks zusammen. Rastersysteme im Grafikdesign, wie wir sie heute kennen sind jedoch um einige Jahre jünger. Sie entstanden erst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Schweiz. Das »Streben nach größtmöglicher Ordnung und Ökonomie in der Verwendung der typografischen Mittel« einerseits sowie der Trend hin zu einer sachlichen Präsentation, die von strengen Text- und Bildkonzepten geprägt war, führten zum Durchbruch des Rasterprinzips in der Gestaltung. Die Publikation »Gestaltungsprobleme des Grafikers«, die 1961 erschien, widmete sich erstmals diesem Thema. Bald erkannte der Autor Josef Müller-Brockmann anhand der mangelhaften praktischen Anwendung des Rasters durch die Grafiker, dass eine didaktisch durchdachte Theorie notwendig wäre, um eine kompetente Umsetzung zu ermöglichen und zu gewährleisten.

»Es bedarf eines sorgfältigen Studiums aller Kriterien, will ein Designer den Raster sinnvoll und funktionell gebrauchen. Die Tatsache, dass die überwiegende Zahl der Designer das Ordnungssystem nicht kennen oder falsch verstehen und deshalb auch falsch anwenden, mag ein Hinweis dafür sein, dass der Gebrauch des Rasters seriös erlernt werden will.«

Eine weitere Veröffentlichung schuf Abhilfe. Brockmanns Handbuch »Rastersysteme für die visuelle Gestaltung« verhalf dem Raster insofern zum Durchbruch, als es die komplexe Theorie schrittweise darstellt und mit zahlreichen Anwendungsbeispielen und Varianten verknüpft. Bereits 1982 erschienen, gilt es noch immer als Standardwerk der Rastertheorie.

Brockmann legte seinen Ausführungen eine regelrechte Philosophie des Gestaltungsrasters zugrunde. Ästhetik geht einher mit Funktionalität und Logik. Der kreative Prozess wird in gewisser Hinsicht rationalisiert um die Fläche beziehungsweise den Raum beherrschen und zum Wesentlichen vordringen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt das Ziel der Arbeit vor, die Prinzipien der visuellen Gestaltung aus dem Printbereich auf ihre Anwendbarkeit im Webdesign zu prüfen.

2 Das Gestaltungsraster im Corporate Design: Dieses Kapitel erläutert den historischen Ursprung und die theoretischen Grundlagen des Gestaltungsrasters als zentrales Instrument für Ordnung und Ästhetik im Design.

3 Die Internetpräsenz des »Vertriebsanzeigers«: Das Kapitel analysiert die praktische Umsetzung eines statischen Rasters an einem konkreten Anzeigenportal und beleuchtet die dabei eingesetzten Gestaltungselemente und Navigationskonzepte.

4 Die Internetpräsenz von Claudia Faust: Dieser Abschnitt untersucht die Konzeption einer wirkungsorientierten Website für eine Fotografin, wobei der Fokus auf der Verwendung dynamischer Rastersysteme und der Flash-Technologie liegt.

5 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Unterschiede und spezifischen Qualitätsmerkmale von statischen gegenüber dynamischen Rastern im Web und unterstreicht die Notwendigkeit hoher Fachkompetenz bei der Umsetzung.

Schlüsselwörter

Gestaltungsraster, Webdesign, Printdesign, Corporate Design, Rasterkonstruktion, Internetpräsenz, Usability, Navigationsstruktur, Farbpsychologie, Statisches Raster, Dynamisches Raster, Visuelle Gestaltung, HTML, CSS, Flash

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die Übertragung und Anpassung von Gestaltungsrastern – einem aus dem Printbereich bekannten Ordnungssystem – auf die Anforderungen moderner Internetpräsenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die theoretische Fundierung des Rasterprinzips, die Abgrenzung zwischen statischen und dynamischen Layouts sowie deren praktische Anwendung in zwei spezifischen Webprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Chancen und Grenzen von Gestaltungsrastern im Webdesign aufzuzeigen und zu demonstrieren, wie durch gezielte Rasterkonstruktionen eine funktionale und ästhetisch ansprechende Web-Kommunikation erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine methodische Analyse anhand von zwei Praxisbeispielen, um Richtlinien und Gesetzmäßigkeiten für das Gestaltungsraster im Webdesign unter realen Bedingungen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Rasterkonzepte, gefolgt von zwei detaillierten Praxisanalysen: einem funktionsorientierten Portal und einer künstlerisch orientierten Fotografen-Webseite.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Gestaltungsraster, Webdesign, Usability, Navigationsstruktur, Farbpsychologie sowie der Vergleich zwischen statischen und dynamischen Gestaltungslösungen.

Wie unterscheidet sich die Rasterkonstruktion im Web vom Printdesign?

Im Webdesign kommen zusätzliche Dimensionen wie Browser- und Bildschirmflexibilität hinzu, während haptische Aspekte des Printdesigns entfallen; das Web-Raster muss daher eine größere Anpassungsfähigkeit aufweisen.

Warum wurde für das Beispiel von Claudia Faust die Flash-Technologie gewählt?

Der Einsatz von Flash ermöglichte es, die Vision eines virtuellen Leuchttisches als große, zusammenhängende Fläche mit fließenden Animationen umzusetzen, was mit damaligen XHTML/CSS-Standards nur schwer erreichbar war.

Welche Rolle spielt der »Goldene Schnitt« in dieser Arbeit?

Der Goldene Schnitt wird als klassisches, zeitloses Gestaltungsprinzip für die proportionale Aufteilung der Raster und die Platzierung von Elementen herangezogen, um eine ästhetische Balance zu gewährleisten.

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Details

Title
Gestaltungsraster im Webdesign
College
University of Leipzig  (Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Course
Corporate Design erleben – der schwierige Weg zur Marke
Grade
1,3
Authors
Dirk Kuntze (Author), René Zschoch (Author), Michaela Scharff (Author)
Publication Year
2006
Pages
27
Catalog Number
V62098
ISBN (eBook)
9783638554138
Language
German
Tags
Gestaltungsraster Webdesign Corporate Design Marke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dirk Kuntze (Author), René Zschoch (Author), Michaela Scharff (Author), 2006, Gestaltungsraster im Webdesign, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62098
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