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Boygroups: Image ist alles

Title: Boygroups: Image ist alles

Term Paper , 2006 , 25 Pages , Grade: 2

Autor:in: MA Mirja Freye (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es immer wieder Musikgruppen, die es schaffen,
vor allem beim weiblichen Publikum unsagbar erfolgreich zu sein und dabei wahre
Hysteriestürme auslösen. In vielen Fällen, bei denen die Begeisterung solch
gewaltige Formen annimmt, handelt es sich um so genannte Boygroups. Was macht eine Boygroup so erfolgreich, wie wird sie vermarktet und welche Rolle spielt dabei ihr Image?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Popmusik

2.2. Was ist eine Boygroup

2.3. Konzept und Vermarktung

3. Überblick derzeitiger und vergangener Boygroups

3.1. Von den Beatles zu den New Kids on the Block

3.2. Die Take That Ära

3.3. Der Boygroup-Boom – Boyzone, Backstreet Boys, Caught in the Act und co.

3.4. Boygroups im Wandel der Zeit – Von Echt zu Tokio Hotel

4. Die Zielgruppe

4.1. Weiblicher Teenager

4.2. Die musikalische Wirkungsweise auf die Zielgruppe

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese musikwissenschaftliche Hausarbeit untersucht das „Phänomen Boygroup“ und analysiert, welche Faktoren für den Erfolg solcher Gruppen maßgeblich sind. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie Image, Vermarktung und die musikalische Gestaltung gezielt auf die Kernzielgruppe, den weiblichen Teenager, ausgerichtet sind, um emotionale Bindungen und Hysteriestürme zu erzeugen.

  • Analyse des Boygroup-Phänomens und seiner zeitlichen Entwicklung.
  • Untersuchung der Mechanismen von Vermarktung und Imagebildung.
  • Rolle der Zielgruppe (weiblicher Teenager) und deren Fan-Kultur.
  • Die Bedeutung der Musik versus der visuellen und performativen Komponente.
  • Wechselwirkung zwischen Produzenten, Bands und der Fan-Basis.

Auszug aus dem Buch

2.2. Was ist eine Boygroup

Eine Boygroup ist eine Musikgruppe von drei bis fünf jungen Männern, die meistens künstlich, das heißt durch ein Casting bei einem Musikproduzenten o.ä., zusammengestellt wurde. Die Mitglieder solcher Gruppen müssen singen und tanzen können und einem bestimmten äußeren Idealbild entsprechen. Instrumente müssen sie nicht spielen, da bei einer Boygroup vor allem die Performance auf der Bühne im Vordergrund steht und nicht so sehr die musikalischen Aspekte. Eine Boygroup ist daher nicht nur eine Musikgruppe, sondern vielmehr ein Gesamtkunstwerk, welches sowohl auf visueller als auch auf auditiver Ebene funktionieren muss, um erfolgreich zu sein.

Die Idee dazu kam von Musikproduzenten, die nach einer Möglichkeit suchten, den weiblichen Teenagermarkt für ihre kommerziellen Zwecke zu erobern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen der Boygroups ein, stellt die zentrale These auf, dass Musik für den Erfolg zweitrangig gegenüber Image und Bandmitgliedern ist, und beschreibt die Zielgruppe der weiblichen Teenager.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe geklärt, wobei der Stellenwert der Popmusik in Jugendkulturen, die Definition einer Boygroup als Gesamtkunstwerk sowie das Konzept der Vermarktung als „Markenartikel der Musikindustrie“ erläutert werden.

3. Überblick derzeitiger und vergangener Boygroups: Es wird ein historischer Abriss von den Anfängen (Beatles, New Kids on the Block) über die Blütezeit in den 90ern (Take That, Backstreet Boys) bis hin zu aktuellen Beispielen (Tokio Hotel) gegeben.

4. Die Zielgruppe: Dieses Kapitel analysiert das psychologische Bedürfnis weiblicher Teenager nach Idolen, die Rolle der Peer Group für das Fan-Sein sowie die spezifische emotionale Wirkung der Boygroup-Musik.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert das Fan-Sein als Pubertätsphänomen und betrachtet kritisch die kurzlebigen und teils gefährlichen Aspekte des industriellen Vermarktungskreislaufs bei Boygroups.

Schlüsselwörter

Boygroup, Musikindustrie, Image, Vermarktung, Zielgruppe, Teenager, Fan-Kultur, Popmusik, Casting, Identifikation, Peer Group, Pubertät, Musikbusiness, Tokio Hotel, Take That.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem musikalischen und soziologischen „Phänomen Boygroup“ und untersucht, warum diese Musikgruppen trotz oft geringer musikalischer Eigenleistung enorme Erfolge bei weiblichen Teenagern erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Entstehung und Vermarktung von Boygroups, die psychologische Bedeutung von Idolen für Jugendliche sowie die spezifische Rolle des Images und der Performance gegenüber der eigentlichen Musik.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, warum Boygroups so erfolgreich sind, wie ihre Vermarktung funktioniert, welche Rolle ihr Image spielt und ob die Musik für den Erfolg wirklich entscheidend ist oder nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine musikwissenschaftliche und medienkulturelle Perspektive, um das Phänomen anhand von Fallbeispielen historischer und zeitgenössischer Boygroups zu untersuchen und greift dabei auf Fachliteratur zu Pop-Fans und Jugendkulturen zurück.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Begriffs Boygroup und deren Vermarktung, eine historische Übersicht populärer Gruppen sowie eine detaillierte Analyse der Zielgruppe (weibliche Teenager) und der Wirkung ihrer Musik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Boygroup, Vermarktung, Image, Zielgruppe, Fan-Kultur, Identifikation und Musikindustrie.

Welche Bedeutung hat das Bandsymbol bei Gruppen wie Take That oder Tokio Hotel?

Das Bandsymbol dient der Markenbildung und dem Wiedererkennungswert. Im Fall von Take That wurde zudem eine religiöse Symbolik genutzt, um die Bindung der Fans und das Gemeinschaftsgefühl („Glaubensgemeinschaft“) zu stärken.

Wie unterscheidet sich das Fan-Sein von Jugendlichen von dem der Boygroup-Mitglieder?

Während Fans das Verlieben in einem geschützten Rahmen üben, sind die Boygroup-Mitglieder durch das Image-Management extremem Druck ausgesetzt, was oft zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen durch Drogen oder Überforderung führt.

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Details

Title
Boygroups: Image ist alles
College
University of Bremen  (Fachbereich 9 – Studiengang Musikwissenschaften)
Course
-
Grade
2
Author
MA Mirja Freye (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V62254
ISBN (eBook)
9783638555272
ISBN (Book)
9783638639354
Language
German
Tags
Boygroups Image
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MA Mirja Freye (Author), 2006, Boygroups: Image ist alles, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62254
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