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Innovatives Pricing von Freizeitparks: Branchenspezifische Preissetzung im Rahmen eines Revenue-Managements

Title: Innovatives Pricing von Freizeitparks: Branchenspezifische Preissetzung im Rahmen eines Revenue-Managements

Diploma Thesis , 2006 , 119 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom Volkswirt Patrick Roth (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

[...] Obwohl zahlreiche branchenspezifische Veröffentlichungen über Revenue-Management existieren, konnte trotz intensiver Recherche keine spezifische Literatur bezüglich einer Anwendung für Freizeitparks identifiziert werden. Diese Lücke zu schließen, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Das primäre Ziel dieser Ausarbeitung ist es somit, zunächst ein vermutetes Anwendungspotential für Revenue-Management bei Freizeitparks aufzuzeigen und schließlich hieraus Vorschläge für ein innovatives Pricing dieser Branche abzuleiten. Während Kapitel 2 mit einer kurzen Zusammenfassung der Entstehungsgeschichte beginnt, folgt anschließend ein Überblick über die wesentlichen Grundlagen dieser Managementmethode. Hier wird unter anderem auf die dieser Arbeit zugrunde liegende Begriffsabgrenzung und die für eine Anwendung vorteilhaften Voraussetzungen eingegangen. Zudem bietet dieses Kapitel eine stilisierte Darstellung der einzelnen Ablaufschritte eines Revenue-Managements. Schließlich werden mögliche Probleme bei der praktischen Anwendung dieses Management-Konzeptes aufgezeigt. Kapitel 3 beschäftigt sich spezifisch mit dem Thema Freizeitparks. Auch hier bedarf es zunächst einer begrifflichen Abgrenzung. Darauf folgt eine Betrachtung der aktuellen Marktsituation, woraus sich ein möglicher Bedarf für die Anwendung eines Revenue-Managements bei Freizeitparks ergibt. Darüber hinaus bietet dieses Kapitel einen Überblick über die aktuellen Preissetzungsstrategien ausgewählter Parkbetreiber. Anschließend wird der Dienstleistungscharakter dieser Branche aufgezeigt. In Kapitel 4 werden die sich hieraus erfüllenden Anwendungsbedingungen bezüglich eines Revenue-Managements bestimmt. Diese stellen die eigentliche Grundlage zur Bestimmung des vorliegenden Anwendungspotentials dar. Des Weiteren kann anhand der in Kapitel 3 ermittelten Preissetzungsstrategien eine Aussage darüber getroffen werden, inwieweit diese Betriebe bereits heute Methoden eines Revenue-Managements verwenden. Kapitel 4 endet schließlich mit Ideen und Vorschlägen für eine branchenspezifische Preissetzung für Freizeitparks im Rahmen eines Revenue-Managements. Nachdem in Kapitel 5 die aus dem theoretischen Teil resultierende Forschungsfragestellung dargestellt wird, beginnt mit Kapitel 6 der empirische Teil dieser Ausarbeitung. Hier werden Besucherpräferenzen und Zahlungsbereitschaften anhand von Daten ermittelt, die explizit für die vorliegende Diplomarbeit erhoben wurden. [...]

Excerpt


Gliederung

1. Problemstellung

2. Revenue-Management

2.1 Entstehungsgeschichte des Revenue-Managements

2.2 Grundlagen des Revenue-Managements

2.2.1 Begriffsabgrenzung

2.2.2 Anwendungsvoraussetzungen des Revenue-Managements

2.2.3 Implementierungsstufen eines Revenue-Managements

2.3 Der Revenue-Management-Planungsprozess

2.4 Mögliche Probleme bei der Anwendung von Revenue-Management

3. Freizeitparks

3.1 Begriffsabgrenzung

3.2 Vergangenheit und Gegenwart der Freizeitparkbranche

3.2.1 Vom Jahrmarkt zum Themenpark

3.2.2 Aktuelle Marktsituation der Freizeitparkbranche

3.3 Entstehungsgeschichte und aktuelle Beispiele der Preissetzung von Freizeitparks

3.3.1 Entstehungsgeschichte der Bepreisung von Freizeitparks

3.3.2 Aktuelle Tarife und Tarifbedingungen ausgewählter Freizeitparks

3.4 Der Dienstleistungscharakter von Freizeitparks

4. Revenue-Management für Freizeitparks

4.1 Anwendungsvoraussetzungen des Revenue-Managements bei Freizeitparks

4.2 Anwendungspotential eines Revenue-Managements bei Freizeitparks

4.3 Gegenwärtiger Gebrauch von Revenue-Management bei Freizeitparks

4.4 Innovatives Pricing für Freizeitparks im Rahmen eines Revenue-Managements

5. Zusammenfassung der Forschungsfragestellungen

6. Empirische Erhebung zur Identifizierung von Besucherpräferenzen

6.1 Erhebungsumfang und Auswahl der Auskunftspersonen

6.2 Auswertungen anhand deskriptiver Statistiken

6.2.1 Soziodemographische Verteilung

6.2.2 Direkt ermittelte Präferenzen der Probanden

6.2.3 Direkt ermittelte Zahlungsbereitschaften der Probanden

6.3 Auswertungen anhand einer Conjoint-Analyse

6.3.1 Grundidee und Arbeitsschritte einer Conjoint-Analyse

6.3.2 Erhebung der Daten

6.3.3 Auswertung der Daten

6.4 Preis-Marktanteils-Funktionen spezifischer Tickettypen

6.4.1 Preis-Marktanteils-Funktionen von Express-Tickets

6.4.2 Preis-Marktanteils-Funktionen von datierten Tickets

6.4.3 Preis-Marktanteils-Funktionen von Tickets mit beschränktem Zugang zu Shows

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit ist es, ein Anwendungspotential für Revenue-Management in der Freizeitparkbranche aufzuzeigen und daraus Vorschläge für eine innovative Preissetzung abzuleiten. Dabei wird untersucht, wie durch Methoden der Preis- und Kapazitätssteuerung Erträge gesteigert und die Nachfrage geglättet werden kann, ohne die Kundenzufriedenheit negativ zu beeinflussen.

  • Grundlagen des Revenue-Managements und Übertragbarkeit auf Freizeitparks
  • Analyse der aktuellen Marktsituation und Preissetzungsstrategien in der Freizeitparkbranche
  • Empirische Identifizierung von Besucherpräferenzen und Zahlungsbereitschaften mittels Conjoint-Analyse
  • Entwicklung von Preis-Marktanteils-Funktionen für spezifische Tickettypen wie Express- oder datierte Tickets
  • Ableitung innovativer Pricing-Vorschläge unter Berücksichtigung des Dienstleistungscharakters von Parks

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehungsgeschichte des Revenue-Managements

Zum ersten Mal wurde das Revenue-Management in der Luftfahrt angewendet. Die zivile Luftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten (CAB) regulierte bis 1978 den US-Luftverkehrsmarkt und damit den allgemeinen Betrieb von Streckennetzen, die Ausgestaltung des Leistungsangebots sowie die Preissetzung der Fluglinien. Dies wurde 1978 durch den Airline-Deregulation-Act beendet. Als Folge dieser Deregulierung stieg die Anzahl der US-Linienfluggesellschaften in den Jahren 1978 bis 1984 von anfangs 36 auf 123 an. Für die etablierten Fluglinien hatte dies einen starken Preiskampf mit Niedrigpreisanbietern wie People-Express zur Folge.

Aufgrund einer deutlich schlankeren Kostenstruktur verfügten diese Neugründungen über das notwendige Potential, um einen intensiven Preiswettbewerb mit den traditionsreichen amerikanischen Luftverkehrsgesellschaften auszulösen. Robert L. Crandall, Vorsitzender und Geschäftsführer von American Airlines, musste einen Weg finden, um sein Unternehmen wettbewerbsfähig zu erhalten. Um sich gegen die neu entstandene Konkurrenz behaupten zu können, entwickelte er das Yield-Management, den Vorreiter des Revenue-Managements. Er bemerkte, dass sein Unternehmen bereits billigere Flüge „produzierte“ als die Chartergesellschaften. Die Maschinen der American Airlines waren zu jener Zeit nur zur Hälfte ausgelastet. Die leeren Plätze, die mit jedem Flug transportiert wurden, verursachten in der Produktion praktisch keine zusätzlichen Kosten. American Airlines hatte kein Problem mit den Kosten, sondern mit den Einnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einleitung in die Bedeutung des Revenue-Managements und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich dessen Anwendungspotentials bei Freizeitparks.

2. Revenue-Management: Detaillierte Darstellung der Grundlagen, Entstehungsgeschichte, Planungsprozesse sowie der Anwendungsvoraussetzungen und Problemfelder dieses Management-Konzepts.

3. Freizeitparks: Analyse der Struktur, Geschichte, Marktbedingungen und des speziellen Dienstleistungscharakters der Freizeitparkbranche.

4. Revenue-Management für Freizeitparks: Untersuchung, inwieweit die spezifischen Bedingungen von Freizeitparks die Voraussetzungen für ein Revenue-Management erfüllen und wie dieses gegenwärtig angewendet wird.

5. Zusammenfassung der Forschungsfragestellungen: Überleitung zum empirischen Teil durch Darstellung der Relevanz von Besucherpräferenzen für die Preissetzung.

6. Empirische Erhebung zur Identifizierung von Besucherpräferenzen: Durchführung und Auswertung einer Umfrage unter Probanden zur Ermittlung von Zahlungsbereitschaften und Nutzenpräferenzen mittels deskriptiver Statistik und Conjoint-Analyse.

7. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der Ergebnisse und Fazit zum Nutzen eines innovativen Pricings für die Branche.

Schlüsselwörter

Revenue-Management, Freizeitparks, Preisdifferenzierung, Yield-Management, Conjoint-Analyse, Preissetzung, Kapazitätssteuerung, Besucherpräferenzen, Zahlungsbereitschaft, Dienstleistungsmarketing, Ticketflexibilität, Marktsegmentierung, Preis-Marktanteils-Funktion, Erlösmaximierung, Kundenzufriedenheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit und das Anwendungspotential von Revenue-Management-Methoden auf die Freizeitparkbranche, um Erlöse durch innovative Preissetzung zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Revenue-Management, die strukturellen Gegebenheiten der Freizeitparkbranche, der Dienstleistungscharakter von Parks sowie die empirische Analyse von Besucherpräferenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis der theoretischen Anwendungsvoraussetzungen zu prüfen, ob Revenue-Management für Freizeitparks geeignet ist, und konkrete Strategien für ein innovatives Pricing zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Erhebung verwendet?

Die Arbeit nutzt deskriptive Statistiken sowie eine Conjoint-Analyse, um indirekt die Präferenzen von Parkbesuchern hinsichtlich verschiedener Ticketeigenschaften zu messen und in einem Simulationsmodell auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Revenue-Managements, eine Analyse des Freizeitparksektors, eine kritische Prüfung der Anwendungsvoraussetzungen sowie eine empirische Studie zur Identifizierung von Besucherpräferenzen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Revenue-Management, Preisdifferenzierung, Conjoint-Analyse und Freizeitparks definiert.

Warum wird für Freizeitparks ein innovatives Pricing als notwendig erachtet?

Aufgrund des hohen Kapitalbedarfs für ständige Reinvestitionen und den Expansionsdruck müssen Freizeitparks ihre Erlöse steigern, was durch eine an der Zahlungsbereitschaft orientierte Preisgestaltung erreicht werden kann.

Welche Rolle spielt die Kundenzufriedenheit bei der Preissetzung?

Die Kundenzufriedenheit ist ein kritischer Erfolgsfaktor; eine zu komplexe oder als ungerecht empfundene Tarifstruktur könnte Besucher abschrecken, weshalb das Ziel der Erlösmaximierung stets mit einer hohen Servicequalität in Einklang gebracht werden muss.

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Details

Title
Innovatives Pricing von Freizeitparks: Branchenspezifische Preissetzung im Rahmen eines Revenue-Managements
College
University of Freiburg
Grade
2,0
Author
Diplom Volkswirt Patrick Roth (Author)
Publication Year
2006
Pages
119
Catalog Number
V62266
ISBN (eBook)
9783638555388
ISBN (Book)
9783656773153
Language
German
Tags
Innovatives Pricing Freizeitparks Branchenspezifische Preissetzung Rahmen Revenue-Managements
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Volkswirt Patrick Roth (Author), 2006, Innovatives Pricing von Freizeitparks: Branchenspezifische Preissetzung im Rahmen eines Revenue-Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/62266
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