Lernfeld ,,Die Eine Welt"
Europa ohne Grenzen? - Probleme im europäischen Einigungsprozess
Inhaltlicher Schwerpunkt:
1 Umbrüche, Konflikte und neue Dimensionen in internationalen Beziehungen
2 Globale Dimension des Friedens - Neue Friedens- und Sicherheitskonzepte, Ursachen des Wettrüstens
3 Probleme und Tendenzen im europäischen Einigungsprozess
4 Möglichkeiten und Schwierigkeiten weltwirtschaftlicher Zusammenarbeit
5 Der Nord - Süd - Konflikt als weltweite Herausforderung
[...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einordnung in den Vorläufigen Rahmenplan:
Lernfeld „Die Eine Welt“
Inhaltlicher Schwerpunkt:
2. Inhalte und Probleme:
Fächerübergreifendes Arbeiten:
3. Qualifikationen und Schlüsselprobleme:
4. Lernverfahren und Methoden:
4.1 Literaturhinweis:
4.2 Zukunftswerksatt - was ist das für eine Methode ?
4.3 Zukunftswerkstatt
4.4 Die Phasen der Zukunftswerkstatt
I. Vorbereitungsphase
II. Kritikphase
III. Phantasiephase
IV. Verwirklichungsphase
V. Brainstormingregeln:
VI. Nachbereitungsphase
4.5 Die Phasen der Zukunftswerkstatt mit Doppelspirale
4.6 Analyse der Rahmenbedingungen/Bedingungsfeldanalyse:
4.7 Sachanalyse:
EINLEITUNG
DIE DREI PFEILER DER EU
Europäische Gemeinschaft
Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres
GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DER EUROPÄISCHEN UNION
Die Europäischen Gemeinschaften
Vertiefung der Integration
Die Europäische Union
PERSPEKTIVEN
5. Unterrichtseinheitsplanung für das Rahmenthema „Europa“
6. Planung der Unterrichtsstunden
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Methode der "Zukunftswerkstatt" in den Politikunterricht einer neunten Klasse zu integrieren, um das komplexe Rahmenthema "Europa" handlungsorientiert und schülerzentriert zu erschließen.
- Vermittlung von Wissen über Struktur und Entwicklung der Europäischen Union.
- Einsatz der Zukunftswerkstatt als aktivierende Großmethode zur Demokratisierung des Lernprozesses.
- Entwicklung von Zukunftsvisionen und Handlungsalternativen durch die Lernenden.
- Analyse der Rahmenbedingungen und schülerbezogenen Anforderungen für die Unterrichtsplanung.
Auszug aus dem Buch
Die Europäische Union
Der am 7. Februar 1992 von den Staats- und Regierungschefs der EG unterzeichnete und am 1. November 1993 in Kraft getretene Vertrag von Maastricht markierte einen Qualitätssprung in der Entwicklung der EG: Durch die Erweiterung der EG um die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres, d. h. durch den vertraglich fixierten Ausbau der politischen Integration, wurde aus den primär wirtschaftlich orientierten EG die wirtschaftlich und politisch definierte Europäische Union.
Kernpunkt des Vertrags von Maastricht war die Festlegung auf den Ausbau des Binnenmarktes zur Wirtschafts- und Währungsunion einschließlich der Einführung einer einheitlichen Währung bis zum Jahr 1999 und zugleich die Errichtung einer politischen Union. Ein weiterer wichtiger Punkt des EU-Vertrags war die Einführung der Unionsbürgerschaft für alle Bürger der EU in Ergänzung der jeweils nationalen Staatsbürgerschaft.
Der Vertrag von Maastricht war nach der EEA die zweite grundlegende Änderung und Erweiterung der EG-Verträge, und ebenso wie die EEA reformierte auch der EU-Vertrag das institutionelle Gefüge der Gemeinschaft in Richtung auf mehr demokratische Kontrolle und Mitentscheidung, Transparenz und Effektivität.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einordnung in den Vorläufigen Rahmenplan: Dieses Kapitel verortet das Thema im schulinternen Lehrplan und definiert den inhaltlichen Schwerpunkt sowie fächerübergreifende Ansätze.
2. Inhalte und Probleme: Hier werden die zentralen Integrationsschwierigkeiten innerhalb Europas sowie die Relevanz europäischer Institutionen für den Unterricht beleuchtet.
3. Qualifikationen und Schlüsselprobleme: Dieses Kapitel beschreibt die angestrebten sozialen und politischen Kompetenzen, die die Schüler im Rahmen der Unterrichtseinheit erwerben sollen.
4. Lernverfahren und Methoden: Dieser Abschnitt führt detailliert in die Methode der Zukunftswerkstatt ein und beschreibt deren Phasen sowie die schulspezifische Ausgangslage.
EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Entstehung der EU durch den Vertrag von Maastricht und ihre supranationale Organisation.
DIE DREI PFEILER DER EU: Dieses Kapitel erläutert die Struktur der EU, basierend auf der Europäischen Gemeinschaft, der GASP und der Zusammenarbeit im Bereich Justiz und Inneres.
GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DER EUROPÄISCHEN UNION: Der historische Abriss dokumentiert den Integrationsprozess von der Montanunion bis hin zur EU.
PERSPEKTIVEN: Hier werden die Herausforderungen der Osterweiterung und die damit verbundenen Reformprozesse der EU-Organe diskutiert.
5. Unterrichtseinheitsplanung für das Rahmenthema „Europa“: Dieses Kapitel bietet einen konkreten Zeitplan für die Umsetzung der Zukunftswerkstatt in 10 Unterrichtsstunden.
6. Planung der Unterrichtsstunden: Dieser Teil enthält detaillierte Verlaufspläne für die einzelnen Stunden, inklusive Methodenwahl und Tafelbildern.
Schlüsselwörter
Europa, Europäische Union, Zukunftswerkstatt, Politische Bildung, Integrationsprozess, Vertrag von Maastricht, Binnenmarkt, Währungsunion, Schumanplan, Unterrichtsplanung, Handlungsorientierung, Projektarbeit, Demokratisierung, Europa der Neun, Osterweiterung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Umsetzung des komplexen Themas "Europa" durch den Einsatz der Zukunftswerkstatt in einer neunten Klasse der Sekundarstufe I.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Geschichte und Struktur der EU, der Integrationsprozess, die rechtlichen Grundlagen (Verträge) sowie die methodische Gestaltung eines handlungsorientierten Politikunterrichts.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, Schüler durch eine partizipative Methode (Zukunftswerkstatt) dazu zu befähigen, europäische Politik kritisch zu analysieren, eigene Visionen zu entwickeln und diese in einem demokratischen Prozess zu vertreten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Zukunftswerkstatt als pädagogische Makromethode, ergänzt durch eine Sachanalyse der europäischen Institutionen und historische Analysen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der EU-Struktur (Pfeilermodell, Geschichte) sowie einen praktischen Teil, der die Unterrichtsplanung und den methodischen Ablauf detailliert darlegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Europa, Zukunftswerkstatt, Integrationsprozess, Vertrag von Maastricht und Unterrichtsplanung charakterisiert.
Wie wird die Kritikphase in der Zukunftswerkstatt umgesetzt?
Die Kritikphase sieht vor, dass die Schüler ihre Kritikpunkte an Europa formulieren, diese in Oberbegriffe sortieren und ohne Diskussion auf Karteikarten festhalten.
Welche Rolle spielt der Vertrag von Maastricht in dieser Arbeit?
Der Vertrag von Maastricht fungiert als zentraler Bezugspunkt, da er die Transformation der EG zur heutigen Europäischen Union und den Ausbau der politischen Integration begründet.
- Quote paper
- Jürgen Eckert (Author), 2001, Unterrichtseinheit: Zukunftswerkstatt Europa (9. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6226